see. think. act.
2019-04-03_SustainabilityStage2019
Unternehmen Nachhaltigkeit

Next Generation Sustainability

Eine ausgewogene Betrachtung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten ist für ZF als Stiftungsunternehmen gelebtes Selbstverständnis. So wurden wir einer der weltweit führenden Automobilzulieferer mit über 100 Jahren Erfahrung, der bewusst in die Zukunft blickt.

Als global aktives Technologieunternehmen übernehmen wir Verantwortung entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette: für unsere Mitarbeiter und Standorte ebenso wie in unserer Lieferkette und für unsere Produkte. Durch intensive und fokussierte Investitionen in Forschung & Entwicklung bringt ZF das Thema nachhaltige Mobilität insgesamt voran.

Seit 2012 ist ZF Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen, einer Initiative für inklusives und umweltfreundliches unternehmerisches Handeln. Um unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten stärker zu fokussieren und an neue Rahmenbedingungen anzupassen, wurde im Sommer 2018 eine fundierte Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt und unser Nachhaltigkeitsprogramm überarbeitet. Über unsere Fortschritte berichten wir im aktuellen ZF Nachhaltigkeitsbericht 2018.

Vorausschauend denken und handeln

Um nachhaltige Antworten auf dringliche Umwelt- und Verkehrsprobleme zu finden, beschreitet ZF dank seiner Innovationskraft die unterschiedlichsten Wege. Im Dreiklang „see – think – act“ bringt ZF seine einzigartige technologische Kompetenz auf den Punkt. Bei diesem Wirkprinzip der intelligenten Vernetzung sind Sensoren („Sehen“) mit Steuergeräten („Denken“) verbunden, deren Signale schließlich an zuverlässige Aktuatoren in Antrieb, Bremse, Lenkung und Insassenschutzsysteme gehen („Handeln“). Dieses intelligente Zusammenspiel aller Komponenten und Systeme verhilft Fahrzeugen nicht nur zu einem Sicherheitsplus, sondern ist auch die Voraussetzung für autonomes Fahren.

Innovative Produkte wie der Supercomputer ZF ProAI und viele weitere technische Lösungen, beweisen in autonomen Versuchsträgern wie dem Ride-Hailing-Konzeptfahrzeug oder dem ZF Innovation Van ihre Praxistauglichkeit.

Die bestehende Produktpalette leistet einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit. So erhöhen wir beispielsweise den Wirkungsgrad konventioneller Getriebe und setzen auf modulare, hybridfähige Getriebebaukästen. Dies senkt den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen. Darüber hinaus entwickeln und bauen wir hoch integrierte rein elektrische Antriebe, um sie nicht nur in Pkw und Nutzfahrzeugen einzusetzen, sondern auch in verwandten Anwendungen wie Bau- und Arbeitsmaschinen. Ebenfalls für mehr Energieeffizienz sorgen die Leichtbauweise in allen Produktbereichen sowie Anwendungen, die nach dem Prinzip „Power on Demand“ funktionieren: So verbrauchen beispielsweise elektrische Lenkungen nur dann Energie, wenn der Benutzer lenkt. Bereits seit vielen Jahren ist der Konzern weltweit im Remanufacturing aktiv – dem Aufarbeiten von technischen Produkten im industriellen Maßstab. Dies verlängert nicht nur die Lebensdauer der Produkte, sondern senkt auch drastisch den Energie- und Ressourceneinsatz im Vergleich zur Fertigung eines Neuteils.

©ZF Friedrichshafen AG

Kluge Köpfe für die Herausforderungen von morgen gewinnen

Weltweit möchte ZF als attraktiver Arbeitgeber begeistern. Dass dies gelingt, beweist die Tatsache, dass jährlich allein in Deutschland mehrere hundert junge Menschen eine Ausbildung bei ZF beginnen. Schon immer setzt das Unternehmen stark auf eine innovative und zukunftsgerichtete Ausbildung, zudem bringen sich Studierende über zahlreiche internationale Hochschulkooperationen und Programme bei ZF ein.

ZF fördert Mitarbeiter dabei, ergebnisorientiert zu denken, ihre berufliche Entwicklung mitzugestalten und ihre persönlichen Fähigkeiten weiter auszubauen. Dabei unterstützt sie ZF beispielsweise durch flexible Arbeitszeiten, aktives Gesundheitsmanagement sowie durch wettbewerbsfähige Vergütung.

Vielfalt leben und Chancengleichheit bieten

Im täglichen Miteinander ist uns die Zusammenarbeit in vertrauensvoller Atmosphäre wichtig. Wir sind davon überzeugt, dass sich gelebte Vielfalt positiv auf die Gesellschaft auswirkt sowie auf die Art, wie Menschen zusammenarbeiten.

Als Mitglied der Charta der Vielfalt fördern wir bei unseren Mitarbeitern ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, die Internationalität der Beschäftigten, weitreichende Erfahrungen oder auch Fachwissen. Um Vielfalt und Chancen-gleichheit zuverwirklichen, bietet ZF vielfältige Mentoring-Programme und Karrierebausteine.

Umweltschutz als Selbstverständnis

Schonend mit natürlichen Ressourcen umzugehen, bildet die Grundlage unserer weltweit geltenden Umweltpolitik. Deren wesentliche Handlungsfelder sind der Klimaschutz, die Auswirkungen unserer Produktion auf die Umwelt, die umweltverträgliche Produktgestaltung und das Verbessern der Umweltleistung. Um diese konsequent zu verfolgen, sind inzwischen alle Standorte nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zertifiziert. ZF nutzt zudem neueste Techniken und Technologien, um belastende Einflüsse auf Mensch und Natur zu verringern. In der Produktentwicklung setzt ZF auf die sorgfältige Auswahl von Materialien und nutzt Lebenszyklusanalysen, um das Design von Produkten mit jeder Generation zu verbessern.

Verantwortung in der Lieferkette übernehmen

Da ZF seine Produkte weltweit an 230 Standorten in 40 Ländern fertigt, spielen die Beschaffung und der Transport von Komponenten eine große Rolle für eine nachhaltige Wertschöpfungskette. Um möglichst positive Auswirkungen zu erzielen, setzen wir auf die Strategie „local for local“: Wir kaufen dort, wo Materialien oder Komponenten benötigt werden. Dies schont die Umwelt durch verkürzte Transportwege und leistet gleichzeitig einen Beitrag für den Wohlstand der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft.

Darüber hinaus nimmt ZF auch seine Lieferanten in die Pflicht, Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz zu achten. Mit der ZF SupplierAcademy bietet der Konzern zudem eine Trainingseinrichtung, um bei Lieferanten unterschiedlichste Kompetenzen aufzubauen und die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Menschen fördern und helfen – weltweit

Für ZF ist gesellschaftliche Verantwortung ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Der Konzern und seine Mitarbeiter engagieren sich in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten mit den Schwerpunkten Bildung, Soziales sowie Kunst und Kultur. Auch die Eigentümer – die Zeppelin-Stiftung und die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung – fördern Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kinder- und Jugendprojekte, die Aus- und Weiterbildung junger Menschen sowie den Natur- und Landschaftsschutz.

Neben internationalen Corporate-Volunteering-Aktivitäten unter dem Dach der Initiative „we>care“ leistet die Spendenbereitschaft der ZF-Mitarbeiter in Deutschland einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Um die Spendengelder der Mitarbeiter mit größtmöglichem Nutzen einzusetzen, gründete das Unternehmen im Jahr 2005 den gemeinnützigen Verein „ZF hilft.".

Aktuelle Veröffentlichungen

Geschäftsbericht 2018

Im Geschäftsbericht finden Sie alle wichtigen Daten und Fakten aus dem Geschäftsjahr 2018.

Nachhaltigkeitsbericht 2018

Was bedeutet Nachhaltigkeit für ZF? Die Antwort auf diese Frage finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht.

Weitere Informationen

Dreifachnutzen durch Nachhaltigkeit

Im Geschäftsmodell von ZF spielt Nachhaltigkeit eine extrem wichtige Rolle. Schließlich tragen die Produkte und Innovationen des Unternehmens dazu bei, Mobilität sicherer und umweltverträglicher zu gestalten.

EU OSHA Health Workplaces

ZF Friedrichshafen AG ist offizieller Partner der Kampagne Gesunde Arbeitplätze - “Gefährliche Substanzen erkennen und Handhaben“ - der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU OSHA).

Störfall-Informationen

Gemeinsam mit den Behörden arbeiten wird daran, Gefahren auszuschließen.

Modern Slavery Act Transparency Statement

Abschnitt 54 des UK Modern Slavery Act verpflichtet ZF als weltweit agierendes Unternehmen, ihre Bemühungen zur Bekämpfung der modernen Sklaverei in ihren Lieferketten offen zu legen.