Acting for Climate and Nature

Handeln für Klima und Natur

Sustainability@ZF

Unsere Klimaziele

Unser Ziel ist es, bis 2040 über alle Emissionsbereiche hinweg (Scope 1 bis 3) Netto-Null-Emissionen bei Treibhausgasen zu erreichen. Dies beinhaltet nicht nur ZF selbst und unsere Produktion, sondern auch die Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette. Wir erfassen die Emissionen unserer Zulieferer, der Logistik bis hin zur Nutzungsphase unserer Produkte in Fahrzeugen und technischen Anlagen. Dabei setzen wir bei ZF auf Energie aus erneuerbaren Quellen für unsere Werke, eine steigende Energieeffizienz unserer Prozesse, die Elektrifizierung eines großen Teils unserer Produkte, sowie auf den Einsatz von Materialien mit möglichst kleinem CO2-Fußabdruck.

Klimaschutz

Eine der wesentlichen Aufgaben und zugleich eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist der Klimaschutz. Entsprechend anspruchsvoll ist unsere Klimastrategie: Wir streben an, bis zum Jahr 2040 in den Emissionsbereichen Scope 1, 2 und 3 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.

ZF plant, seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um
80
%
im Vergleich zum Jahr 2019 zu senken.

Wir orientieren uns in unserer Nachhaltigkeitsstrategie an den von der UN 2015 vereinbarten „Zielen für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDGs) sowie an den Anforderungen der “Science Based Targets Initiative (SBTi)”, des “CDP (ehem. Carbon Disclosure Projekt)” und der “Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD)”.

Reduktion von CO2e-Emissionen

ZF setzt Maßnahmen um, um die CO₂e-Emissionen in den Scopes 1, 2 und 3 zu senken. Die Ziele zur Reduktion der Emissionen wurden von SBTi (PDF: 843 kB) validiert.

Der größte Anteil von Scope 3 entfallen auf indirekte Emissionen aus Zulieferungen (Scope 3 „upstream“) und Emissionen aus ZF-Produkten in der Nutzungsphase (Scope 3 „downstream“). Um unserer Verantwortung in Bezug auf Scope 3-Emissionen gemäß der Klimaneutralitätsstrategie von ZF gerecht zu werden, wollen wir Scope 3-Treibhausgasemissionen bis 2030 um 27,5 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren.

ZF berichtet im Rahmen des CDP Reports (PDF: 2 MB) regelmäßig über den Status der CO2e-Emissionen und den Fortschritt der Zielerreichung.

Energieverbrauch und Energie aus erneuerbaren Quellen

Um unsere ambitionierten Ziele bei der Emissionsreduktion zu erreichen, konzentrieren wir uns bei ZF auf zwei wichtige Ansatzpunkte: auf das Steigern der Energieeffizienz und auf den Einsatz erneuerbarer Energie.

2025 hat ZF an allen Standorten weltweit
100
%
der Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.

Dieser Ansatz gilt für sämtliche ZF-Standorte weltweit: für Produktions- und Verwaltungsstandorte ebenso wie für Forschungsstandorte. Bis 2030 sollen die Scope-1- und Scope-2-Emissionen hier im Vergleich zum Jahr 2019 um 80 Prozent sinken. Dazu erhöhen wir zum einen die Energieeffizienz in ZF-Werken weltweit – um 2 Prozent jährlich gemessen am Umsatz, Basisjahr 2025. Zum anderen beziehen wir 100 Prozent der Elektrizität aus erneuerbaren Quellen.

Dieser starke Fokus auf Grünstrom passt ausgezeichnet zur Technologieführerschaft als global aktiver Hersteller von Getrieben für Windkraftanlagen. Schon heute sind 25 Prozent aller Windkraftanlagen weltweit mit einem Getriebe von ZF ausgestattet. Allein diese Anlagen können bis zu 100 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen – und jeden Monat kommt eine weitere Million hinzu.

Kreislaufwirtschaft in Werken und Produkten

Unsere Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie sind eng miteinander verknüpft. So ist eine funktionierende, nachhaltige Kreislaufwirtschaft ein fester Bestandteil, um unsere Klimaziele zu erreichen und um den Ressourcenverbrauch vom Wachstum zu entkoppeln. Die Kreislaufwirtschaft ist für uns ein systematischer Ansatz, bei dem wir weniger Ressourcen länger und mehrfach verwenden.

Die Steigerung der Materialeffizienz und die Reduzierung der Abfallmengen führen letztendlich zu einer Verringerung des Rohstoffabbaus sowie der CO2e-Emissionen. Wenn ein Produkt nach dem ersten Lebenszyklus nicht mehr verwendet werden kann, schließen Reparatur, Wiederverwertung, Aufarbeitung des Produktes und Recycling von Materialien den Kreis.

ZF Circularity Framework

Die Kreislaufwirtschaft hat das Ziel, wertvolle Rohstoffe und Werkstoffe möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten. Produkte werden nach ihrer Benutzung nicht weggeworfen (Linearwirtschaft), sondern so lange wie möglich wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt. Dieser Handlungsansatz verringert nicht nur Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfallmengen, sondern kann auch die Materialkosten senken.


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Kreisdiagramm mit drei Segmenten um einen zentralen Kreis. Im Zentrum steht der Text ‚Rethink value creation‘. Die drei Segmente sind beschriftet mit: ‚Prioritize sustainable material‘ (oben links, dunkelblau), ‚Optimize resource use‘ (oben rechts, türkis) und ‚Eliminate waste‘ (unten, hellblau). Das Diagramm symbolisiert Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
Materialauswahl gemäß definierter Umweltkriterien

Materialauswahl gemäß definierter Umweltkriterien

  • Recyceltes Material
  • Nachwachsende Rohstoffe
  • Materialien mit geringerem CO2-Fußabdruck
  • Vermeidung besorgniserregender Stoffe & kritischer Rohstoffe
Einsatz erneuerbarer Energie

Einsatz erneuerbarer Energie

  • Energieeffizienz verbessern
  • Einsatz von Energie mit geringem CO2-Fußabdruck
Produkte
Abfall reduzieren

Abfall reduzieren

  • Geschlossene Kreisläufe
  • Offene Kreisläufe
  • Vermeidung von nicht recycelbaren Abfällen
Karriere
Wertschöpfung neu denken

Wertschöpfung neu denken

  • Zirkuläre Geschäftsmodelle & Portfolio
  • Partnerschaften/Ökosystem/Plattform
  • Fähigkeiten & Mindset

Wiederaufbereitung

Während ZF seine Anstrengungen in allen Bereichen der Kreislaufwirtschaft verstärkt, ist der Konzern bereits seit langer Zeit im Bereich der industriellen Aufarbeitung aktiv. Unsere Aftermarket-Aktivitaten decken mehr als 250 Produkttypen ab, die von 20 Remanufacturing-Standorten in 11 Ländern bedient werden. Produkte aus Bielefeld, einem unserer führenden Remanufacturing-Standorte, sind bereits nach dem „Cradle-to-Cradle-Standard“ (C2C) zertifiziert.

Remanufacturing-Standorten
20
Länder
11
Produktfamilien
250
Remanufacturing-Standorten
20
Länder
11
Produktfamilien
250
Einsatz von Recyclingmaterial

Da Rohstoffe immer knapper werden, gewinnt der verantwortungsvolle Ressourceneinsatz an Bedeutung. Gleichzeitig müssen Materialien nicht nur strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen, sondern auch Umwelt- und Sozialstandards. Ein weiterer Hebel, um produktbezogene CO2-Emissionen zu reduzieren, ist der Einsatz von Recyclingmaterial. Bereits heute leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, indem wir den Anteil an wiederaufbereiteten Materialien in unseren Produkten ständig erhöhen. So bestehen aktuell etwa die meisten der von uns verwendeten Aluminiumgehäuse aus recyceltem Aluminium. Dessen CO2-Fußabdruck hat nur cirka ein Fünftel der Größe des Fußabdrucks von Primär-Aluminium.

Die Nutzungsphase durch Wiederaufbereitung zu verlängern ist ebenfalls ein wichtiger Hebel, um Primärmaterialien einzusparen. So arbeiten wir in unseren weltweit mehr als 20 Remanufacturing-Werken Altteile im industriellen Maßstab für ein „zweites Leben“ im Aftermarket auf. Das machen wir bei ZF übrigens bereits seit dem Jahr 1963.

ZF führt auch einen hohen Anteil von Abfällen aus der Produktion in externe Recyclingprozesse zurück. Das gilt vorwiegend für Metallschrott und -späne, Altöl, Papier und Pappe sowie Holz und Abbruchmaterial.

Um die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen und Stoffkreisläufe zu schließen, hat sich ZF ein Ziel zur Abfallreduktion gesetzt: Die Standorte müssen den Abfall zur Beseitigung im Verhältnis zur Wertschöpfung jährlich um 1% reduzieren, wobei das Jahr 2025 als Basisjahr gilt.

Nachhaltigkeit bei der Materialwahl

Ein wesentlicher Hebel, um indirekte Emissionen zu verringern, ist die Beschaffung von Materialien mit einem kleineren CO₂-Fußabdruck. Von besonderer Bedeutung für ZF ist dabei Stahl. Aus diesem Grund hat ZF einen langfristigen Liefervertrag mit dem schwedischen Start-up Stegra geschlossen. Von 2026 bis 2033 wird das Unternehmen jährlich 250.000 Tonnen Stahl aus seinem Werk in Nordschweden an ZF liefern. Diese Menge deckt rund zehn Prozent des derzeitigen Stahlbedarfs von ZF ab.

Grüner Stahl, produziert von Stegra

Der Stahl wird in einem vollständig integrierten Produktionsprozess hergestellt, bei dem eine durchgängige Digitalisierung, Strom aus erneuerbaren Energiequellen und grüner Wasserstoff anstelle von Kohle zum Einsatz kommen. Bei der herkömmlichen Stahlherstellung wird Eisenerz durch Erhitzen zusammen mit Kohle reduziert. Dabei läuft eine chemische Reaktion ab, die den Sauerstoff vom Eisen trennt, wodurch CO2 entsteht und freigesetzt wird. Im Produktionsprozess von Green Steel wiederum reagiert grüner Wasserstoff mit Eisenerz ähnlich wie Kohlenstoff, was zur Gewinnung von Sauerstoff führt. Statt CO2 entsteht jedoch als Hauptnebenprodukt nur Wasser.

Nachhaltige Produkte

Unser Produktportfolio deckt sowohl den Bereich Mobilität ab als auch die dafür notwendige Energieerzeugung. Dazu zählen beispielsweise Antriebslösungen für die Elektromobilität sowie Getriebe, die weltweit in Windkraftanlagen eingesetzt werden.

Windenergie

ZF Wind Power steht für höchste Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen und Kundennähe auf der ganzen Welt.
Erfolgreiche Partnerschaften

Ein hochinteressantes Projekt ist die Entwicklungspartnerschaft mit dem schwedischen OEM Polestar, um das weltweit erste vollständig klimaneutrale Fahrzeug herzustellen. Es soll im Jahr 2030 die Serienreife erreichen und von der Rohmaterialherstellung über die Produktion bis hin zum Ende seiner Nutzungsdauer einen CO2-Fußabdruck von Null hinterlassen. Bei diesem Projekt geht es also darum, Emissionen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus zu vermeiden und dies ohne Kompensationsmaßnahmen. ZF ist der erste führende Zulieferkonzern, der sich am „Polestar 0 Project“ beteiligt. Ziel: in der Fahrzeugproduktion die Emissionen senken.

Zusammenarbeit mit den Lieferanten

Um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und bis zum Jahr 2040 über alle drei Scopes hinweg klimaneutral zu werden, erwarten wir von unseren Lieferanten und deren Lieferkette, dieses Ziel vollumfänglich zu unterstützen und ihren Beitrag zur CO2e-Reduzierung zu leisten.

Grünstrom ist ein wichtiger Hebel zur Dekarbonisierung. Wir fördern den Ökostromverbrauch in der gesamten Lieferkette und beraten unsere Lieferanten bei Grünstrom zu Beschaffungsoptionen. ZF hat klare Anforderungen an ihre Lieferanten von Produktionsmaterial weltweit: der Einsatz von 100 Prozent Ökostrom bei der Herstellung von ZF-Produkten bis spätestens Jahresende 2025.

Darüber hinaus erwarten wir vollständige Transparenz über den CO2-Fußabdruck der an ZF gelieferten Produkte (Product Carbon Footprint PCF). Für die Berechnungsmethodik vor und nach SOP sollten sich unsere Lieferanten an dem Regelwerk von Catena-X orientieren.

Da CO2-Reduktionsziele ein entscheidendes Kriterium im Beschaffungsprozess sind, arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, die nachhaltige Lösungen fördern und CO2-Reduktionslösungen vorantreiben. Wir entwickeln und verbessern kontinuierlich die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, um die Dekarbonisierung im gesamten Unternehmen voranzutreiben und zu fördern. etwa durch Lieferantendialoge, Nachhaltigkeitstage oder organisierte Veranstaltungen für ausgewählte Rohstoffe.

Angesichts zahlreicher neuer Anforderungen unterstützt ZF seine Geschäftspartner mit Schulungen und verschiedenen Kommunikationsformaten. Die ZF Supplier Academy bietet kontinuierlich eine Vielzahl von On-Demand-Schulungen an. Damit unterstützen wir unsere Lieferanten bei der Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen, die zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens beitragen. Alle unsere Schulungen sind für Lieferanten kostenlos.

Die weltweit aktive Umwelt-Non-Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project) würdigte unser Engagement für Nachhaltigkeit als führend in der Unternehmenstransparenz und bei der Lieferantenanbindung. Dies spiegelt sich im starken Supplier Engagement Rating 20234 wider: CDP (A-), zum dritten Mal in Folge.

Biologische Vielfalt und Ökosysteme bewahren

Um die Existenzgrundlagen auf unserem Planeten zu erhalten und seinen Bewohnern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen, sind biologische Vielfalt und Ökosysteme von zentraler Bedeutung. Doch trotz zahlreicher Bemühungen nimmt die biologische Vielfalt weltweit ab. Deshalb engagiert sich ZF dafür, den Artenverlust aufzuhalten und Ökosysteme zu schützen.

So unterstützt ZF die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie ebenso wie die des Kunming-Montreal Global Biodiversity Frameworks. Für uns als Unternehmen bedeutet dies, unsere Anstrengungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu intensivieren. Gleichzeitig müssen wir die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit konsequent verringern.

Als verantwortungsvoller Corporate Citizen arbeitet ZF daran, seine Risikoanalysen und Bewertungen zu Klimawandel, Biodiversität und zu weiteren ESRS- und ESG-relevanten Themen sowohl in seinen Governance-Ansatz zu integrieren als auch in den Risk- & Compliance-Ansatz. Nach und nach integrieren wir die Anforderungen für mehr Biodiversität in unsere Prozesse und passen diese entsprechend an.

Unsere Maßnahmen gegen den Klimawandel und gegen den rasch zunehmenden Ressourcenverbrauch bilden die Schwerpunkte im Kampf gegen den Verlust von Artenvielfalt. Dazu enthält die ZF-Klimastrategie die Zusage, dass wir unsere Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 massiv senken werden und bis 2040 bei den Treibhausgasemissionen eine Netto-Null erreichen. Dies verringert den Druck auf die Ökosysteme. Gleiches geschieht durch den verstärkten Einsatz von Sekundärmaterialien statt Primärrohstoffen. Damit eng verbunden ist unsere Absicht, das Konzept der Kreislaufwirtschaft noch konsequenter umzusetzen.

Weil der Erhalt der Biodiversität für alle an Geschäftsprozessen Beteiligten so wichtig ist, haben wir die Verpflichtung zum biologischen Artenschutz auch in unseren Verhaltenskodex für Geschäftspartner (PDF: 7 MB) aufgenommen.

Wasserentnahme in Gebieten mit hoher Wasserknappheit

Es ist eine der kostbarsten natürlichen Ressourcen: Wasser. Dabei ist Wasser nicht nur ein unersetzliches Lebensmittel, sondern auch ein unverzichtbares Betriebsmittel bei vielen industriellen Prozessen. Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs steigt der Druck, die Verfügbarkeit von Wasser und den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern. Wir bei ZF setzen uns dafür ein, mit diesem knappen Gut besonders sorgsam umzugehen.

Im Jahr 2025 hat ZF weltweit an seinen Standorten insgesamt knapp 9,3 Millionen Kubikmeter Wasser aus verschiedenen Quellen entnommen, um es in Produktionsprozessen, aber auch in Sanitäranlagen und Kantinen zu verwenden.

Besondere Verantwortung haben wir an Standorten, die in Regionen mit Wasserknappheit liegen. Herausforderung für ZF: Den eigenen Wasserbedarf minimieren und benutztes Wasser so sauber wie möglich in den Naturkreislauf zurückführen. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir innovative Technik und Prozesse ein.

Um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser sicherzustellen, nutzen wir eine Reihe von Werkzeugen und Richtlinien. Dazu zählen beispielsweise das konzernweit gültige EHS-Managementsystem, die EHS-Policy (EN) (PDF: 756 kB) oder das ZF Circularity Framework. Sie alle sind Bestandteil unserer Umweltstrategie, die folgende Wasserziele enthält: In Gebieten mit Wasserknappheit soll die Wasserentnahme von ZF um jährlich drei Prozent im Verhältnis zum Umsatz zurückgehen. An allen anderen Standorten wollen wir sie um jährlich 1,5 Prozent im Verhältnis zum Umsatz absenken. Basis der Berechnungen ist jeweils das Jahr 2025.

Wie ZF die jährliche Mengenreduktion erreichen will? Von den vielfältigen Maßnahmen zu nennen ist beispielsweise die Kaskadenspülung bei Waschvorgängen oder die Wiederverwendung von aufbereitetem Prozesswasser. Auch filtern wir Kühlschmierstoffe durch ein spezielles Verfahren und steigern dank modernisierten Kühlwassersystemen den effizienten Einsatz von Wasser.

Kühl- und Abwässer werden mit behördlicher Genehmigung wieder eingeleitet, wobei diese vorab an einigen Standorten behandelt werden.

Die Wirksamkeit des EHS-Managementsystems sowie die Fortschritte und das Erreichen der Wasserziele überprüft das für EHS zuständige Vorstandsmitglied auf Konzernebene zweimal im Jahr, auf Standortebene erfolgt dies über den Standortleiter.

Geschäftsbericht 2025: Nachhaltigkeit

Mehr über unsere Fortschritte beim Thema Nachhaltigkeit finden Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser ist Teil des ZF-Geschäftsberichts. Bei der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2025 orientierten wir uns freiwillig an den Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) gemäß Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die künftig verpflichtend sein wird.