Es ist eine der kostbarsten natürlichen Ressourcen: Wasser. Dabei ist Wasser nicht nur ein unersetzliches Lebensmittel, sondern auch ein unverzichtbares Betriebsmittel bei vielen industriellen Prozessen. Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs steigt der Druck, die Verfügbarkeit von Wasser und den Zugang zu sauberem Trinkwasser nachhaltig zu sichern. Wir bei ZF setzen uns dafür ein, mit diesem knappen Gut besonders sorgsam umzugehen.
Im Jahr 2025 hat ZF weltweit an seinen Standorten insgesamt knapp 9,3 Millionen Kubikmeter Wasser aus verschiedenen Quellen entnommen, um es in Produktionsprozessen, aber auch in Sanitäranlagen und Kantinen zu verwenden.
Besondere Verantwortung haben wir an Standorten, die in Regionen mit Wasserknappheit liegen. Herausforderung für ZF: Den eigenen Wasserbedarf minimieren und benutztes Wasser so sauber wie möglich in den Naturkreislauf zurückführen. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir innovative Technik und Prozesse ein.
Um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser sicherzustellen, nutzen wir eine Reihe von Werkzeugen und Richtlinien. Dazu zählen beispielsweise das konzernweit gültige EHS-Managementsystem, die EHS-Policy oder das ZF Circularity Framework. Sie alle sind Bestandteil unserer Umweltstrategie, die folgende Wasserziele enthält: In Gebieten mit Wasserknappheit soll die Wasserentnahme von ZF um jährlich drei Prozent im Verhältnis zum Umsatz zurückgehen. An allen anderen Standorten wollen wir sie um jährlich 1,5 Prozent im Verhältnis zum Umsatz absenken. Basis der Berechnungen ist jeweils das Jahr 2025.
Wie ZF die jährliche Mengenreduktion erreichen will? Von den vielfältigen Maßnahmen zu nennen ist beispielsweise die Kaskadenspülung bei Waschvorgängen oder die Wiederverwendung von aufbereitetem Prozesswasser. Auch filtern wir Kühlschmierstoffe durch ein spezielles Verfahren und steigern dank modernisierten Kühlwassersystemen den effizienten Einsatz von Wasser.
Kühl- und Abwässer werden mit behördlicher Genehmigung wieder eingeleitet, wobei diese vorab an einigen Standorten behandelt werden.
Die Wirksamkeit des EHS-Managementsystems sowie die Fortschritte und das Erreichen der Wasserziele überprüft das für EHS zuständige Vorstandsmitglied auf Konzernebene zweimal im Jahr, auf Standortebene erfolgt dies über den Standortleiter.