Um sicherzustellen, dass die zentralen Anforderungen von ZF an eine wertorientierte Zusammenarbeit erfüllt werden, müssen alle Lieferanten den ZF-Verhaltenskodex für Geschäftspartner akzeptieren. Er enthält Themen wie Menschenrechte, Arbeitsnormen, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Geschäftsethik und Compliance. Seine Grundsätze stehen im Einklang mit nationalen und internationalen Gesetzen, Konventionen und Richtlinien, wie dem UN Global Compact, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
Alle Lieferanten sind verpflichtet, den Verhaltenskodex für Geschäftspartner von ZF anzuerkennen. Insbesondere erwarten wir von unseren Geschäftspartnern, dass sie jede Form von Sklaverei, Zwangsarbeit und Kinderarbeit ablehnen. Ebenso erwartet ZF, dass sie die Vereinigungsfreiheit und das Recht zur Bildung von Interessengruppen respektieren, Arbeit fair und angemessen vergüten, sich an Arbeitszeiten nach geltendem Recht halten und die Qualifikation ihrer Mitarbeiter fördern. Gemäß ZF-Verhaltenskodex haben sich Lieferanten an alle geltenden Gesetze zu halten und dafür zu sorgen, dass dies auch in deren Lieferketten passiert.
Um Lieferant der ZF zu bleiben oder neuer Lieferant zu werden, müssen sich die Geschäftspartner an den ZF-Verhaltenskodex halten. ZF behält sich das Recht vor, Geschäftsbeziehungen zu überprüfen und bei festgestellten Abweichungen sowie Verstößen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Die Richtlinie zur Lieferantenqualität (QD83) und die Globale Logistikrichtlinie (GLD) regeln die Umweltverantwortung in der Wertschöpfungskette sowie produktbezogene Umweltschutzaspekte. Sie decken ebenfalls Richtlinien wie die EU-Chemikalienverordnung (REACH) sowie Logistik- und Verpackungs-Spezifikationen ab. Die genannten Richtlinien gelten auch für Sublieferanten.
Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Lieferkette ist der Schlüssel für unseren Erfolg. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen und unterstützen sie bei Umbau und Schaffen einer neuen Nachhaltigkeitskultur. Um die bestmögliche Leistung bei der Nachhaltigkeit zu erzielen, verbessern wir die Zusammenarbeit, etwa mit Pilotprojekten, fördern und prämieren Best Practices, entwickeln Lieferantenleitfäden und bieten Unterstützung durch Fortbildung an.
Die Nachhaltigkeitsleistung ihrer Lieferanten ist für ZF von entscheidender Bedeutung. Wir fördern Klimaneutralitätsziele und soziale Themen wie die Achtung der Menschenrechte. ZF verfolgt hierbei ehrgeizige Ziele für das eigene Unternehmen sowie für seine Lieferanten und hat bereits zahlreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen umgesetzt.
Um die Nachhaltigkeitsleistung von Lieferanten zu bewerten, führte ZF den ZF Sustainability Score ein. Diese vollständig digitale Lösung erfordert das Einhalten der Mindestanforderungen an Nachhaltigkeit. Dazu misst der ZF Sustainability Score die Nachhaltigkeitsleistung anhand verschiedener wichtiger Inputfaktoren.
Der Sustainability Score verschafft uns Transparenz in den Themen Dekarbonisierung sowie soziale Verantwortung und setzt für Lieferanten neue Nachhaltigkeitsmaßstäbe.
Um sicherzustellen, dass unsere Lieferanten die von uns gestellten Erwartungen an Nachhaltigkeit erfüllen, haben wir „ZF Sustainability Bid Conditions" - vertragliche Mindestanforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit eingeführt. Dies schließt spezifische Anforderungen an Klima und Umwelt ebenso ein wie Anforderungen an soziale Verantwortung und eine verantwortliche Beschaffung. Lieferanten von Produktionsmaterial sind verpflichtet, die Ausschreibungsbedingungen zu akzeptieren.