Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Die Elektrifizierung von Baumaschinen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung, indem sie CO₂-Emissionen direkt am Einsatzort eliminiert. Ebenso reduziert sie den Verbrauch fossiler Energieträger wie Diesel und verbessert die Luftqualität auf Baustellen. Zudem sinkt die Lärmbelastung für die dort Beschäftigten und für die Anwohner. E-Antriebe senken zudem den Wartungsaufwand. Obwohl die Anschaffungskosten oft höher sind, sprechen die Gesamtbetriebskosten (TCO) aufgrund geringerer Wartungs- und Energiekosten oft für die elektrischen Maschinen.
Verschärfte Emissionsvorschriften, aber auch Einzelinitiativen treiben die Elektrifizierung voran. So waren etwa die städtischen Baustellen in Norwegens Hauptstadt Oslo im Jahr 2025 bereits zu 85 Prozent emissionsfrei. ZF hat sich auf diese Entwicklungen eingestellt. Die Arbeitsmaschinensysteme von ZF mit ihrer zunehmenden Elektrifizierung profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Unternehmens bei Elektrostaplern sowie von der Kompetenz innerhalb der ZF-Division Electrified Powertrain Technology.