ISO-Zertifizierung unterstreicht unsere Position als Teil der Open-Source-Community
Nun haben wir es schriftlich: Externe Spezialisten haben unseren Umgang mit Open-Source-Software zertifiziert. Die Anwendung der internationalen Standards der ISO- oder IEC-Norm 5230 macht uns vertrauenswürdig gegenüber Partnern und Kunden.
Die Bedeutung von Free and Open Source Software (FOSS) für die Automobilentwicklung ist enorm – auch wenn noch immer ein wesentlicher Teil von Software proprietär ist. Doch für die von unseren Kunden geforderte hohe Geschwindigkeit bei der Softwareentwicklung ist die Verwendung und Integration von verfügbarem Open Source Code wesentlich.
„Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette sowie effizientes Risikomanagement ist die korrekte Verwendung von Free and Open Source Software essentiell“, erklärt Sarah Moser, Project Lead Open Source Compliance (DISS5). ZF hat sich in seinem „Open Source Manifesto“ bereits auf wichtige Grundregeln festgelegt.
Vertrauen vergrößert
Ein wesentliches Ziel des Open Source Program Office ist die Schaffung und Aufrechterhaltung von Vertrauen. Denn sowohl Kunden wie auch Partner wollen sicher sein, dass Open Source Elemente in unseren Software-Produkten professionell gehandhabt werden. „Durch die Einführung von ISO 5230 (PDF: 682 kB) können wir als Zulieferer nicht nur Compliance sicherstellen und Risiken reduzieren, sondern auch stärkere Beziehungen zu unseren Partnern und Kunden aufbauen“, erklärt Sarah Moser.
Das Open Source Program Office von ZF definierte das prozessuale Rahmenwerk basierend auf der „Open Chain Specification“. Deren zentrale Inhalte befassen sich mit der Nutzung, Integration und Dokumentation von Open Source Software sowie dem Beitragen zu existierenden Open-Source-Projekten.
Den „Open Chain“-Standard gibt es seit 2020, er ist identisch mit der ISO-und IEC-Norm 5230 (PDF: 682 kB). Im Februar 2025 entschieden sich ZF, gemeinsam mit der ARS, einer Tochterfirma der TIMETOACT Group, die ISO5230 Zertifizierung (PDF: 682 kB) vorzunehmen. „Wir setzen Maßstäbe. Intern, aber auch als Inspiration und Beispiel, wie hilfreich ein strukturierter Umgang mit Open-Source-Software ist. Die externe Zertifizierung war der nächste Schritt und wir sind stolz darauf, nach nur zwei Jahren das Zertifikat in den Händen halten zu können“, erklärt Sarah Moser.