Intelligente Mobilität. Kommt von ZF.

CES 2026 in Las Vegas

ZF ermöglicht intelligente Mobilität

Während sich Fahrzeuge zu intelligenten, softwaredefinierten Systemen weiterentwickeln, liefert ZF die Schlüsseltechnologien, die für sicheres, effizientes, komfortables und nachhaltiges Fahren sorgen – über alle Segmente hinweg. ZF präsentierte Kunden seine Technologie-Highlights im Las Vegas Convention Center.

ZF @ CES 2026 - Presse

Die digitale DNA des Chassis: Auf der CES 2026 präsentierte ZF die neuesten Entwicklungen und Funktionen für das Chassis 2.0 – so nennt der Konzern seinen Technologie-Ansatz, der dank intelligenter und vernetzungsfähiger Aktuatoren neue Fahrwerkfunktionen mittels Software ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen intelligente Softwarelösungen und KI-gestützte Funktionen, die Komfort, Sicherheit und Effizienz auf ein neues Niveau heben. Damit schafft ZF die Grundlage für das softwaredefinierte Fahrzeug.

Fahrwerktechnologie

Chassis 2.0: Fahrwerktechnologie der Zukunft

Das software-definierte Fahrzeug wird immer konkreter. Neue leistungsfähige Zentral- oder Domänencontroller bündeln schon heute gesamthaft die Steuerung mehrerer Komponenten – unter anderem für das Fahrwerk, also Bremse, Lenkung und Dämpfung. Chassis 2.0, so nennt ZF seinen Technologie-Ansatz, der dank intelligenter und vernetzungsfähiger Aktuatoren neue Fahrwerkfunktionen mittels Software möglich macht. Als einer der wenigen Technologiepartner bietet ZF seinen Kunden Software-Know-how unabhängig davon an, ob auch die entsprechenden Aktuatoren zum Lieferumfang gehören. Schlüssel dafür ist die Software-Plattform cubiX.

„Mit unserer Strategie für das Chassis 2.0 führen wir das Fahrwerk ins digitale Zeitalter. Wir verbinden unsere Hardware-Kompetenz mit fortschrittlicher Software und künstlicher Intelligenz. Mit diesem Ansatz schaffen wir Lösungen, die den Weg für das softwaredefinierte Fahrzeug ebnen. So gestalten wir die Mobilität von morgen – sicher, intelligent, vernetzt und individuell.“

Dr. Peter Holdmann, Mitglied des Vorstands und Leiter der Pkw-Fahrwerktechnik

Intelligente Lösungen für das Fahrzeug der Zukunft

ZF treibt die Entwicklung des Software-defined Vehicle (SDV) mit einem umfassenden Portfolio voran.

ZF ProAI
Middleware
Intelligente Kameras
By-Wire
Open Source
cubiX
Intelligentes Fahrwerk
Antriebsstrang
ZF ProAI

ZF ProAI

Die ProAI-Familie von ZF ist ein Zentralrechner, der für alle Fahrzeugplattformen, Softwareanwendungen und E/E-Architekturen geeignet ist – von kostengünstigen Einstiegsmodellen für reine Frontkamerasysteme oder reine Parkassistenzsysteme über leistungsstarke Komfortkonfigurationen für ADAS- und Fahrwerkslösungen der Stufen 2+ und 3 im Premiumsegment bis hin zu All-in-One-Supercomputern, die komplett autonome Anwendungen steuern.

ProAI Supercomputer
Middleware

Middleware

Die Middleware ermöglicht als eine Art Vermittlerin die effiziente Kommunikation zwischen Softwarefunktionen und Hardwarekomponenten. Sie ist unabhängig und kompatibel und macht Fahrzeugplattformen so zukunftssicher.

ZF Middleware
Intelligente Kameras

Intelligente Kameras

ZF ist weltweit führend bei smarten Kameras für ADAS-Funktionen. Die neuste Generation der Frontkamera – die Smart Camera 6 – verfügt über ein 120-Grad-Sichtfeld mit einer mehr als viermal höheren Bildauflösung (8 Megapixel) als die Vorgängergeneration und einer höheren Rechenleistung. Dank der Möglichkeit von Over-the-Air-Updates verbessert die Smart Camera 6 die Leistung und ermöglicht neue Funktionen für zukünftige System-Upgrades.

Smart Camera 4.8
Open Source

Open Source

Für die Wertschöpfung im Automobil ist Software äußerst wichtig. Funktionen, die „over the air“ aktualisiert werden, gehören mittlerweile ebenso zum Automobilmarkt wie mechanische Komponenten. Deshalb spielt auch Open-Source-Software eine zunehmend wichtige Rolle. Im partnerschaftlichen Zusammenspiel der Automobilindustrie bringt sie große Vorteile.

cubiX

cubiX

Die Steuerungssoftware cubiX vernetzt und koordiniert die aktiven und semiaktiven Aktuatoren mit einem Regelalgorithmus. Das skalierbare System ist modular ausgelegt und lässt sich so individuell an die Anforderungen jedes Automobilherstellers anpassen. Durch die optimale Vernetzung der einzelnen Aktuatoren ergeben sich neue Funktionen, die neben dem Komfort auch zusätzlich die Dynamik und die Sicherheit des Fahrzeugs erhöhen.

Intelligentes Fahrwerk

Intelligente Fahrwerkkomponenten

ZF bietet ein umfassendes Portfolio an intelligenten Chassis-Komponenten für moderne Fahrzeugarchitekturen: von Achsen, Lenkungen und Bremsen bis zu innovativen Dämpfungssystemen und smarter Fahrwerksensorik.

Darstellung eines Fahrwerksquerlenkers mit zugehörigen Einzelteilen, darunter Lager, Kugelgelenk und Befestigungskomponenten. Das Bild zeigt die Komponenten in Explosionsansicht.
Antriebsstrang

Antrieb

Softwaredefinierte Fahrzeuge sind die Zukunft der Elektromobilität – sicher, effizient, vernetzt und bereit für morgen. Im Kern verwandelt intelligente Software den Antriebsstrang in ein intelligentes, adaptives System. Es ist das Gehirn hinter Elektromotoren von ZF, das präzise Drehmoment, Geschwindigkeit, Energiefluss und thermische Bedingungen steuert. Es garantiert Sicherheit und Cybersicherheit und ermöglicht gleichzeitig nahtlose Konnektivität durch fortschrittliche Schnittstellen und terrestrische Updates. Mit einem agnostischen Rahmen integriert es hybride und vollelektrische Plattformen für ultimative Flexibilität.

Explosionsdarstellung eines elektrischen Achsantriebs mit sichtbaren Komponenten wie Elektromotor, Leistungselektronik, Getriebe und Gehäuseteilen

Video "Active Noise Reduction"

Wenn die Luftsäule im Reifen in Schwingung gerät, entsteht das sogenannte „Cavity Noise“. Diese Geräusche werden über Fahrwerkbauteile wie Querlenker und Dämpfer direkt ins Fahrzeuginnere übertragen. Wie sich diese Geräusche ganz ohne den Einsatz von zusätzlicher Hardware zur Geräuschdämmung wie beispielsweise Lautsprecher im Fahrzeug reduzieren lassen, zeigt ZF im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) mit der neuen „Active Noise Reduction“-Funktion. Die rein softwarebasierte Funktion für das Chassis minimiert störende Reifengeräusche im Innenraum deutlich. Künftig wird der Technologiekonzern den Einsatz der Funktion auf weitere ZF-Fahrwerk-Aktuatoren ausweiten.

Innovative Lenkung

In einem elektrischen Van als Konzeptfahrzeug kombiniert ZF erstmals seine moderne Lenkung „Steer-by-Wire“ mit seinem Federbein-Achskonzept „EasyTurn“. Letzteres erlaubt Lenkeinschläge von bis zu 80 Grad an der Vorderachse. Dies sorgt zum einen für maximale Wendigkeit in engen Straßen und kleinen Parklücken. Zum anderen profitiert der Fahrer durch „Steer-by-Wire“ vom leichteren Handling auch schwerer Fahrzeuge durch ein flexibles Übersetzungsverhältnis beim Drehen des Lenkrads sowie durch die einstellbare Lenkkraft.

Brake-by-Wire

Neben konventionellen Bremslösungen bietet ZF die komplette "Brake-by-Wire"-Toolbox an – von hybriden Lösungen bis hin zum komplett „trockenen“ System, in dem keinerlei Bremsflüssigkeiten mehr notwendig sind. Die Nachfrage nach diesen innovativen Systemen wächst. Chinesische Kunden etwa entscheiden sich von 2026 an für Nass- und Trocken-Bremssysteme, US-Kunden sind ab 2028 eher an Hybridsystemen für leichte Nutzfahrzeuge interessiert. Autobauer profitieren bei by-Wire-Bremsen unter anderem von weniger Bauteilen und niedrigeren Kosten.

Video "Neueste Generation Smart Chassis Sensor"

ZF nutzt bereits die Digitalisierung, um aus einer einfachen Komponente eine intelligente Lösung zu machen: Der bereits in Serie befindliche Smart Chassis Sensor ersetzt den analogen Höhenstandssensor. Er ist robuster, leichter und kostengünstiger. Darüber hinaus ermöglicht der Smart Chassis Sensor digitale Funktionen und Features wie vorausschauende Wartung, Straßenzustandsüberwachung oder die Bereitstellung von Daten zur Optimierung des Fahrverhaltens. Die neueste Generation des „Smart Chassis Sensors“ misst nun auch die Beschleunigung des Fahrwerks. Das permanente Erfassen von Daten zum Fahrzeugzustand sowie das Hochladen in die Cloud des Herstellers und die Interpretation verhindern das Liegenbleiben des Autos durch rechtzeitige Wartung.

Video "cubiX Tuner"

ZFs clevere Software-Plattform „cubiX“ dient dem Zusammenführen und Steuern aller Aktuatoren eines Pkw-Fahrwerks. Seit dem Jahr 2023 in Serie, präsentiert ZF nun mit „cubiX Tuner“ ein KI-gestütztes Tool, das die komplexe Kalibrierung von Fahrwerkdynamikfunktionen vereinfacht und Herstellern eine schnellere und effizientere Entwicklung ermöglicht. Schließlich umfasst der Kalibrierungsprozess eines Fahrzeugs mit allen verfügbaren Fahrwerksaktuatoren wie Vorderrad- und Hinterradlenkung, Bremse, Antrieb und aktiver Wank- sowie Fahrwerksregelung mehrere Tausend Parameter.

Künstliche Intelligenz

Schneller, präziser und sicherer dank KI

Künstliche Intelligenz ist längst fester Bestandteil der Automobilindustrie und bei ZF ein strategischer Erfolgsfaktor. Ob in der Produktentwicklung, in der Fertigung oder im Betrieb: KI-Technologien helfen, die Produkte und Entwicklungsprozesse neu zu gestalten und zu optimieren. Dabei geht es nicht nur um Software für Fahr- oder Assistenzfunktionen, KI durchdringt das gesamte ZF-Portfolio.

Mit Lösungen wie AI Road Sense erkennt KI die Straßenoberfläche in Echtzeit und passt Fahrwerk, Bremsen und Fahrmodi automatisch an. Das erhöht die Sicherheit und sorgt für mehr Komfort und Effizienz. Ebenso revolutioniert TempAI die Temperaturbestimmung in elektrischen Antrieben: KI berechnet präzise Werte, wo physikalische Modelle und Sensoren an ihre Grenzen stoßen.

Mehr Sicherheit und Komfort mit AI Road Sense

Straßenverhältnisse beeinflussen Fahrkomfort, Sicherheit und Effizienz. ZF AI Road Sense erkennt mithilfe von Sensoren, Kameras und KI die Beschaffenheit der Fahrbahn in Echtzeit, bis zu 25 Meter voraus mit 2 cm Genauigkeit. Aus den Daten entsteht ein präzises 3D-Profil, das Fahrzeugfunktionen wie Fahrmodus, Bremskraft und Dämpfung automatisch anpasst.

Intelligente Temperaturbestimmung mit TempAI

Bei elektrischen Antrieben ist die exakte Temperatur im Inneren des Rotors entscheidend für Entwicklung und Betrieb, aber schwer zu messen. TempAI nutzt künstliche Intelligenz, um die Temperatur in elektrischen Antrieben präzise vorherzusagen, ganz ohne zusätzliche Sensoren. Das sorgt für einen optimalen und optimierte Entwicklung und effizienteren Betrieb.

Video "Smart Chassis Sensor liefert Daten für noch mehr Fahrwerkintelligenz"

Dank der Möglichkeit, nicht nur die Größe der Vertikalbewegung, sondern nun auch deren Beschleunigung präzise zu erfassen, können Automobilhersteller mit Hilfe des neuen Smart Chassis Sensors interessante Funktionen realisieren. Am spezifischen Muster von Beschleunigungen und insbesondere ihrer spektralen Veränderung lassen sich zum Beispiel Schäden oder Unregelmäßigkeiten am Fahrwerk detektieren. ZF nennt das den Chassis-Health-Ansatz: Der Smart Chassis Sensor ermöglicht ein kontinuierliches digitales Monitoring und liefert somit Informationen zum Zustand des Fahrwerks.

ZF-Demonstrator

Neue Maßstäbe für Fahrzeugarchitekturen

Mit dem SDV-Middleware-Demonstrator präsentiert ZF eine wegweisende Lösung, die Sicherheit, Offenheit und Skalierbarkeit vereint. Kernstück ist die Qorix-Performance-Architektur, entwickelt auf Basis von Eclipse und S-CORE. Sie ist mit dem Fahrzeug-Betriebssystem des US-amerikanischen Open-Source-Softwareanbieters Red Hat integriert und läuft auf der serienreifen ZF PRO AI. Die modulare Middleware ermöglicht die sichere Integration von sicherheitskritischen und nicht-sicherheitskritischen Funktionen und demonstriert die enge Verzahnung von Open-Source-Innovationen und bewährter ZF-Technologie inklusive Adaptive Cruise Control.

ZF setzt auf offene Standards und Industriekooperationen. Das Ergebnis: Eine Referenzarchitektur, die schnellere Integrationszyklen, gemischte Workloads und zukunftssichere SDV-Konzepte ermöglicht, serienbereit ab 2027. Mit dieser Innovation zeigt ZF auf der CES, wie die Transformation hin zu softwaredefinierten Fahrzeugen Realität wird und wir die Basis für sichere, vernetzte und nachhaltige Mobilität schaffen.

Die Diagnose spielt eine entscheidende Rolle in der Ära des Software-defined Vehicle und ermöglicht nahtloses Monitoring, Wartung und Updates über immer komplexere elektronische Architekturen hinweg. Im SDV-Middleware-Demonstrator hat ZF mit OpenSOVD ein standardisiertes, zukunftssicheres Diagnose-Framework für Software-Defined Vehicles und bestehende Fahrzeugflotten integriert. OpenSOVD schafft durch offene Industriekooperationen eine einheitliche, sichere und skalierbare Lösung.

Middleware für die softwaredefinierte Mobilität

Damit moderne Fahrzeugfunktionen reibungslos arbeiten, braucht es eine unsichtbare Schicht zwischen Hardware und Software: Die Middleware. Bei ZF setzen wir auf die Qorix Performance Middleware, entwickelt auf Basis von Eclipse S-CORE und integriert mit dem Fahrzeug-Betriebssystem des US-amerikanischen Open-Source-Softwareanbieters Red Hat. Sie wurde in unserem Joint Venture mit KPIT Technologies entwickelt und seit 2025 unterstützt durch Qualcomm Ventures.Diese „Übersetzungsebene“ verbindet Fahrzeughardware mit zahlreichen Softwareanwendungen und ist entscheidend für das softwaredefinierte Fahrzeug. Sie ermöglicht die sichere Integration von Funktionen und erfüllt Echtzeitanforderungen.

Eclipse S-CORE: Offene Middleware-Grundlage

Eclipse S-CORE ist eine Open-Source-Middleware-Plattform, die von der Eclipse Foundation, einem Verbund verschiedener Automobilhersteller und Zulieferer, im Rahmen der Initiative „Software-Defined Vehicle (SDV)“ gemeinsam entwickelt wird. Qorix engagiert sich, neben anderen Unternehmen, sehr stark in dem gemeinsamen Projekt.
Die Plattform bildet die Grundlage für moderne Fahrzeugarchitekturen, die stark softwareorientiert sind. Die Zusammenarbeit auf Basis offener Standards reduziert den Entwicklungsaufwand, beschleunigt die Standardisierung und ermöglicht kontinuierliche Updates nach dem Produktionsstart.

OpenSOVD: Standardisierte Diagnose für das SDV

Mit dem Open-Source-Projekt OpenSOVD (kurz für: Service Oriented Vehicle Diagnostics) treibt ZF die nächste Generation der Fahrzeugdiagnose voran, basierend auf offenen Standards und enger Industriekooperation. Für moderne SDV und bestehende Flotten entwickelt, bietet OpenSOVD eine einheitliche, standardisierte Diagnose für alle elektronischen Systeme. Die modulare und sichere Architektur unterstützt nahtlose Over-the-Air-Updates, Remote-Diagnosen und fortschrittliche Anwendungsfälle wie Machine Learning. Sie wurde in der Eclipse SDV Working Group entwickelt und auf ASAM- und ISO-Standards abgestimmt. gewährleistet OpenSOVD Skalierbarkeit, Interoperabilität und zukunftssichere Integration für das sich wandelnde Mobilitätsökosystem.

Video - ADAS-Fahrfunktionen

Mit seinem Demonstrator zeigt ZF seine Kompetenz bei der Integration bewährter Softwarefunktionen wie der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) in eine Middleware. Die ACC von ZF ist nur eine von mehreren Komfortfunktionen, die das Unternehmen anbietet. Diese Fahrfunktionen sorgen überall für ein komfortableres Fahrerlebnis – ob auf der Autobahn oder in der Stadt.

Elektromobilität

Neue Ideen für die E-Mobilität

Mit der eDrive-Plattform „SELECT“ bietet ZF ein vollständiges System für elektrische Antriebe. Alle Komponenten lassen sich kombinieren: E-Maschinen, Reduziergetriebe, Leistungselektronik und Software. Das völlig neu gedachte Thermomanagement-System „TherMaS“ steigert die Reichweite von E-Fahrzeugen um bis zu 30 %. Mit dem modularen electric Range Extender (eRE) macht ZF dieses Konzept auch für Europa und Nordamerika attraktiv. ZF‘s weiterentwickeltes 8-Gang-Hybridgetriebe „8HP evo“ senkt CO₂-Emissionen um über 70 % und ermöglicht mehr als bisher rein elektrisches Fahren im Alltag.

Video "SELECT-Plattform"

Er ist das Herz jedes batteriebetriebenen Fahrzeugs: der E-Antrieb. In seiner „eDrive-Plattform SELECT“ vereint ZF perfekt Vielseitigkeit, Kraft und Effizienz für alle Fahrzeuge und Ansprüche. Voraussetzung dafür ist die Systemkompetenz von ZF. SELECT enthält alle für den E-Antriebsstrang notwendigen Bausteine; einzeln zu verwenden oder als Komplettsystem. Ob E-Maschinen, Leistungselektroniken, Reduziergetriebe oder Software – alles lässt sich einfach zu einem modernen Antrieb kombinieren.

Video "Thermomanagement-System TherMaS"

Kühlen und heizen ist für die Antriebstechnik und die Batterie eines elektrischen Fahrzeugs so wichtig wie für den Komfort der Insassen. Mit seinem Thermomanagement-System „TherMaS“ hat ZF diesen für die Elektromobilität elementaren Baustein völlig neu gedacht und entwickelt. Die vereinfachte Konstruktion des Systems sowie dessen kompakte Baumaße eröffnen neue Freiräume bei der Integration ins Fahrzeug. Verglichen mit Topsystemen auf dem Markt verschafft „TherMaS“ dem damit ausgestatteten E-Fahrzeug bis zu einem Drittel mehr Reichweite.

Video "Electric Range Extender"

Zwar existieren die Range Extender genannten Reichweitenverlängerer von batterieelektrischen Fahrzeugen schon seit einigen Jahren, doch fristeten sie bislang eher ein Nischendasein. Dies hat sich jüngst vor allem in China geändert. Mit seinem „electric Range Extender (eRE)“ hat ZF das technische Konzept des Reichweitenverlängerers intelligent zu einem modularen System weiterentwickelt. Die Vorteile von „eRE“ mit auf Wunsch erweiterter Funktionalität könnten der etwas lahmenden E-Mobilität in Europa und Nordamerika neuen Schwung verleihen.

Video "8-Gang-Automatikgetriebe für PHEV"

Seit dem Jahr 2022 fertigt ZF sein 8-Gang-Automatikgetriebe der vierten Generation für Pkw, kurz „8HP Gen4“ genannt. Der 8HP-Getriebebaukasten enthält die Technik zum Einsatz in Mildhybriden, Plug-in-Hybriden (PHEV) und Verbrennern. Besonders die PHEV-Variante senkt die Emissionen massiv. So beträgt die CO2-Reduzierung im Gesamtsystem mehr als 70 Prozent nach WLTC, verglichen mit aktuellen konventionellen Getrieben. Die kräftige E-Maschine erlaubt das rein elektrische Bewältigen der üblichen täglichen Fahrstrecken, etwa zum und vom Arbeitsplatz.

ADAS-Technologie

Clevere Assistenten

Die neueste Generation der ZF-Frontkameras, die „Smart Kamera 6“, bietet ein 120-Grad-Sichtfeld und eine viermal höhere Bildauflösung als ihre Vorgänger. Dazu kommt eine höhere Rechenleistung. „ZF ProAI“ ist der Name einer Familie von Zentralrechnern fürs Auto. Die „ProAI“ eignet sich für alle Fahrzeugplattformen, Softwareanwendungen und E/E-Architekturen. Um die Entwicklung von ADAS- und AD-Lösungen weiter voranzutreiben, bietet ZF den selbst entwickelten cloudbasierten und KI-fähigen Validierungsdienst „ZF Annotate“ an.

Video "Smart Camera 6: Nächster Schritt in der Entwicklung"

Die neueste Generation von ZF-Frontkameras verfügt über ein 120-Grad-Sichtfeld mit einer mehr als viermal höheren Bildauflösung als die Vorgängergeneration sowie einer höheren Rechenleistung.

ZF ProAI: Automotive-Computing-Lösungen von XS bis XXL

Die ProAI-Familie von ZF ist ein für den Automobilbereich geeigneter Zentralrechner, der für alle Fahrzeugplattformen, Softwareanwendungen und E/E-Architekturen geeignet ist.

ZF Annotate: Virtuelles Testen und Validieren von ADAS-Funktionen

Um die Entwicklung von ADAS- und AD-Lösungen weiter voranzutreiben, hat ZF den cloudbasierten und KI-fähigen Validierungsdienst ZF Annotate entwickelt.

Mit Technologie Zukunft gestalten

Technologische Innovationen liefern Antworten auf die Herausforderungen von heute und morgen. ZF hat diese Antworten: Als globaler Technologiekonzern ist ZF nicht nur Wegbereiter der Mobilitäts- und Transportwende, sondern ermöglicht auch im Bereich Industrietechnik innovative Anwendungen abseits der Straße. Dabei nutzt ZF gezielt aktuelle Technologietrends, um zukunftsfähige Lösungen für globale Marktanforderungen zu entwickeln.