Innovationsführer ZF
Wir bieten eine breite Palette an Prüfsystemen für Mobilität auf und abseits der Straße und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden.
Lernen Sie mehr über einige unserer Top-Produkte: die neuen R&D E-Mobilitäts-Prüfstände für elektrifizierte Getriebe und Komponenten, ein neues Automatisierungssystem für Prüfsysteme namens "TESCON", den neue LUB6 Prüfstand – speziell konzipiert für LKW und Busreifen und den Tread Wear Tester für Reifen, der hilft, Partikelemissionen und Mikroplastik zu reduzieren.
R&D Prüfstand: Alleskönner für die E-Mobilität
Der R&D E-Mobility Prüfstand von ZF erfüllt sämtliche Anforderungen, die durch den Wandel hin zur Elektromobilität entstehen.
Kernkomponente ist ein leistungsfähiges Antriebsmodul, das zusammen mit dem Antriebslagermodul und dem Aufnahmemodul für die Prüflinge zu einem kompletten Prüfstand kombiniert wird.
Der Unterbau für das Aufnahmemodul ist wahlweise fest, neig- und schwenkbar, für Ein- oder Mehrmaschinenbetrieb und mit oder ohne Kreuztisch erhältlich. Verschiedene optionale Module ergänzen den Systembaukasten. Ein Aufnahmemodul für Elektromotoren und eines für koaxiale Prüflingen erweitert die Möglichkeiten des Prüfstands. Auch eine Akustikkabine für das Antriebsmodul und eine Klimakabine für das Aufnahmemodul für den Prüfling sind möglich.
Aufgrund des modularen Aufbaus lassen sich neben E-Mobility-Komponenten ebenso Prüfungen herkömmlicher PKW-Getriebe durchführen. Abgerundet wird das System durch die passende Umrichter- und Messtechnik, Automatisierung und hoch dynamische Regelung.
ZF T-Wear: Der Reifenprüfstand, der Gutes für die Umwelt tut
Reifen verlieren mit der Zeit an Substanz und setzen Kleinstpartikel, unter anderem in Form von Mikroplastik frei. Dieser Abrieb gilt als Mitverursacher der Verschmutzung in Städten und als eine nennenswerte Quelle für Mikroplastik in der Umwelt. Durch den ZF T-Wear kann der Reifenhersteller den Reifenabrieb seiner Reifen testen und optimieren und so zu einer sauberen Umwelt beitragen.
Weniger Partikelemissionen & Mikroplastik
Der ZF T-Wear ermöglicht es, reale Fahrprofile am Prüfstand nachzubilden, um in regelmäßigen Abständen das Verschleißverhalten eines Reifens klassifizieren zu können.
24/7 verfügbar
Der ZF T-Wear kann 24 Stunden sieben Tage die Woche wetterunabhängig betrieben werden. Durch das „Indoor Testing“ können auch Temperatur, Fahrgeschwindigkeit, Straßenuntergrund und Fahrereinflüsse besser und kontrollierter simuliert werden.
Tread Wear Mapping System für mehr Flexibilität
ZF hat ein neues Messsystem entwickelt welches Lasermessung im Hochfrequenzbereich ermöglicht. Das ZF In-Line Tread Wear Mapping System misst den Reifenabrieb auf der Lauffläche. Die Messung findet hierbei voll automatisch in der Maschine statt, d.h. der Reifen muss nicht mehr von der Maschine abmontiert und separat ausgemessen werden.
Weniger Emissionen durch Indoor-Testing
Reifenverschleiß-Testfahrten finden normalerweise mit mehreren Fahrzeugen und Fahrern über mehrere Tage/Wochen auf der Straße statt. Durch die Verlagerung der Testfahrten von draußen auf einen Indoor-Prüfstand können sowohl Partikelemissionen als auch jede Menge CO2 eingespart werden.
Powder Supply Unit simuliert reale Straßenbedingungen
Durch die eingebaute „Powder Supply Unit“ wird die natürliche Reibung, die auf der Straße durch Verunreinigungen wie Staub und Schmutz zwischen Reifen und Fahrbahnbelag entstehen, realitätsnah simuliert.
Leistungsdaten ZF Tread Wear Tester
- maximale Testgeschwindigkeit für PKW-Reifen: 180 km/h
- maximale Testgeschwindigkeit für Bus- und LKW-Reifen: 160 km/h
- Lasteinregelung, d.h. der Druck, den der Prüfstand auf den Reifen ausüben kann: bis zu 25 kN bei PKW-Reifen und bis zu 60 kN bei Bus- und LKW-Reifen
- Sturzwinkel: +/- 8 Grad
- Schräglaufwinkel: +/- 10 Grad. Dies ermöglicht die reale Simulation von Kurvenfahrten. Grundlage hierfür ist eine verbaute Sechs-Komponenten-Plattform.
TESCON – Ein neues Automatisierungssystem für Prüfsysteme
Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung mit automatisierten Tests, hat ZF Test Systems ein neues hochflexibles, intuitives und benutzerfreundliches Automatisierungssoftwaresystem entwickelt.
Das TESCON Basis-System bietet eine leistungsstarke Konfigurationsumgebung, individualisierbare Bedien- und Visualisierungsansichten, Echtzeitsysteme und ein Datennachbearbeitungs- und Analysetool an. Die Konfigurationsumgebung ermöglicht es dem Anwender Prüflinge oder andere Subsysteme mit ihrer Schnittstellendefinition für verschiedene Protokolle einfach zu integrieren.
Parameterverwaltung, Datenerfassungs- und Überwachungskonfiguration und ein grafischer/tabellarischer Prüfprogrammeditor sind auch Teil der Lösung. Das Echtzeitsystem hat eine Ausführungsfrequenz bis zu 10 kHz und bietet zudem die Möglichkeit Simulationsmodelle einzubinden.
TESCON kann als Ein-Rechner-Konzept oder auf verteilten Systemen betrieben werden, sowohl auf 19-Zoll-Industrierechnern als auch auf Embedded-PCs.
Standardisierte und markterprobte TESCON Applikationen für die Produktbereiche Bremse, Powertrain und Batterie stehen zur Verfügung.
Unsere Motivation ist es, die Weiterentwicklung der Software so zu steuern, dass wir die höchste Benutzerfreundlichkeit kombiniert mit maximaler Flexibilität und Funktionalität für unsere Kunden bieten können.
Unsere Mission: Softwaredefinierte Prüfstände mit TESCON.
Der neue LUB6 TBR Prüfstand von ZF – speziell konzipiert für LKW und Busreifen
Die Anforderungen von OEMs und Reifenherstellern sind im Reifenmarkt gestiegen – insbesondere im Markt für Lkw- und Busreifen. Zuverlässige, präzise, effiziente und vollautomatisierte Prüfstände sind der Schlüssel, um höchste Qualität an den Endkunden zu liefern.
Es gibt bereits zahlreiche Reifenprüfsysteme am Markt, die entweder Uniformity oder Unwucht messen. Die Innovation besteht darin, beides in einer einzigen Anlage zu vereinen. Mit dem neuen ZF-LUB6 TBR – einem Final Finishing Test System für Lkw- und Busreifen – ist ZF Test Systems dies nun auch für den wichtigen Lkw- und Busmarkt gelungen.
Um den unterschiedlichen globalen Anforderungen beim Schwerlastverkehr gerecht zu werden, kann mit dieser Maschine eine maximale Kraft von 63 kN auf den Reifen aufgebracht werden, bei einem maximalen Reifendruck von 10 bar (145 PSI), sowie max. Reifendurchmesser und -breite von 1,5m bzw. 660 mm.
Die Standard-Reifenprüfmaschine von ZF erfüllt die meisten Messanforderungen. Für eine Erweiterung der Features und Funktionen haben die Ingenieure von ZF bestimmte Optionen entwickelt, womit kundenspezifische Anforderungen erfüllt werden können – zum Beispiel gibt es eine Datenanalyseoption. Über diese Standardoptionen hinaus können wir unseren Kunden versichern, dass wir aufgrund unserer 35-jährigen Erfahrung in Konstruktion und Bau von Reifenprüfanlagen eine maßgeschneiderte Lösung für ihre Bedürfnisse bieten können.