Es ist eine normale Gebrauchserscheinung, dass sich die Radreifen von Bahnen im Laufe der Zeit abnutzen. Kompliziert wird es jedoch, wenn dieser Verschleiß in erhöhtem Maße erfolgt. Das kann einen rauen Lauf, Flachstellen, Mikrorisse oder schlimmstenfalls ein „Ausbröckeln“ des Rades zur Folge haben. Bereits bei kleineren Mängeln kommt es zu Vibrationen, die störende Geräusche an die Passagierräume weitergeben. Werden Defekte nicht früh genug erkannt und behoben, besteht die Gefahr, dass das Drehgestell des Fahrzeugs selbst Schaden nimmt. Im schlimmsten Fall würde dann nicht nur der Zug ausfallen. Auch der Betrieb auf der Strecke könnte massiv beeinträchtigt werden, da die Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen nur mit verringerter Geschwindigkeit ins Depot zurückfahren dürfen – oder, unter Umständen, sogar abgeschleppt werden müssten.
Schadensbild einer Ausbröckelung