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Technologie

eDrive Kit
#emobility

Schneller zum maßgeschneiderten E-Antrieb

min Lesezeit
Mit dem „Modular eDrive Kit“ präsentiert ZF einen ausgeklügelten Baukasten für rein elektrische Pkw-Antriebe. Er verschafft Kunden bei der Einführung ihrer E-Modellreihen wichtige Vorteile.
Andreas Neemann, 30. August 2021
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Andreas Neemann hat seinen ersten ZF-Magazintext im Jahr 2001 zum 6HP-Automatgetriebe geschrieben. Seither begleitet der Automotive-Autor mit Faible für komplexe Themen den Konzern in vielen Publikationen für interne wie externe Leser.
Es ist eine gute Nachricht in schwierigen Zeiten: In Europa erreichen die Zulassungszahlen von batterieelektrischen Fahrzeugen inklusive Plug-in-Hybriden inzwischen Rekordwerte. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Modellplanungen der Autohersteller wider. Sie konzentrieren sich immer stärker auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Betroffen sind sämtliche Segmente, vom Familienvan bis zum Premium-Coupé. Da die Nachfrage derzeit noch sehr stark von staatlichen Kaufanreizen befeuert wird, kann niemand mit Sicherheit sagen, welche Modelltypen in einigen Jahren den E-Auto-Markt prägen werden.

Daher müssen die Hersteller auf kurzfristige Änderungen beim Käuferverhalten schnell reagieren können. Gefragt sind Flexibilität und Tempo – sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Markteinführung. Genau darin liegt eine große Chance für E-Mobilitätsvorreiter wie ZF. Der Technologiekonzern verfügt über ein großes Know-how zu rein elektrischen Antrieben. Im Portfolio sind Systeme, Komponenten und Software. Schon heute finden sich elektrische Antriebe von ZF in allen Fahrzeugsegmenten; vom Pkw bis zum Nutzfahrzeug, vom Formel-E-Rennwagen bis zum E-Scooter.

Vielseitiger Baukasten statt aufwändiger Einzelentwicklung

Vielseitiger Baukasten statt aufwändiger Einzelentwicklung

Nun präsentiert ZF einen modularen Baukasten rein elektrischer Pkw-Antriebe. Genau damit lässt sich den Unsicherheiten der weiteren Marktentwicklung begegnen. Dieses „Modular E-Drive Kit“ hat eine gemeinsame technische Basis. Aus ihr lassen sich E-Antriebe für die unterschiedlichsten Fahrzeugsegmente und Anforderungen ableiten. „Wir nutzen Systemdesign, Bauweise, Software, Motorkonzept, Kühlung sowie einen Großteil der Komponenten über die gesamte Plattform hinweg“, erklärt Dr. Otmar Scharrer den Ansatz des „Modular E-Drive Kits“. „Daraus ergeben sich Synergieeffekte: Weil Bauraum und Systemdesign über die gesamte Plattform identisch sind, können wir auch unsere Lieferketten optimal nutzen – auch wenn unsere Kunden ihre Stückzahlplanung verändern“, ergänzt der Leiter Entwicklung E-Antriebe bei ZF.
„Mit unserem „Modular eDrive Kit“ können wir die Zeitspanne zwischen Entwicklung und Serienstart für rein elektrische Pkw-Antriebe im Vergleich zu heute halbieren.“
Dr. Otmar Scharrer, Leiter Entwicklung E-Antriebe bei ZF

Abhängig von den Anforderungen an ein Kundenfahrzeug kann ZF das Basispaket aus bewährter Serientechnik individuell ergänzen; etwa, wenn die Performance-Vorgaben einen anderen E-Maschinentyp als einen Asynchronmotor erfordern. Oder wird für kurze Ladezeiten eine 800-Volt-Architektur eingesetzt, die spezielle Isolierungen an der E-Maschine benötigt? Oder welche Spitzenleistungen soll die Maschine bringen, und welches Wicklungskonzept eignet sich dafür? Durch das Baukastensystem kann ZF einen E-Antrieb für die extremen Dynamik- und Effizienzanforderungen im automobilen Premiumsegment ebenso realisieren wie eine E-Maschine für das Volumensegment, das auf kostenoptimale Produktion und hohe Stückzahlen getrimmt ist. „Dank unserer standardisierten technischen Plattform können wir die Zeitspanne von der Entwicklung bis zum Serienstart im Vergleich zu heute halbieren“, erklärt Scharrer.

Praxisnah: Motorenbaukasten für drei Leistungsklassen

Praxisnah: Motorenbaukasten für drei Leistungsklassen

Grundsätzlich sieht das „Modular E-Drive Kit“ technische Lösungen für sechs Anwendungsbereiche in drei Leistungsklassen vor: „Low“ (unter 100 kW Leistung), „Mid“ (100 bis 200 kW) und „High“ (über 200 kW). Innerhalb dieser Leistungsklassen werden zwei Segmente unterschieden: „Premium“ auf Basis von 800-Volt-Technologie und „Basic“ mit gängigen 400-Volt-Systemen. Aus dreien dieser Felder wird ZF in den kommenden Monaten Serienlösungen vorstellen. „Alle neuen Serienantriebe bringen Verbesserungen bei Leistungsdichte und Gewicht oder beim Wirkungsgrad“, sagt E-Antriebs-Entwicklungschef Scharrer und ergänzt: „Sie erhöhen die Effizienz um bis zu acht Prozent im Vergleich zu aktuellen Antriebslösungen.“ Der Begriff „Motorenplattform“ ist für das „Modular E-Drive Kit“ daher angemessen: Es werden diese Motoren sein, mit denen künftig sehr viele Menschen lokal emissionsfrei unterwegs sein werden.
Das “Modular eDrive Kit“ baut auf bewährter Serientechnologie von ZF auf. E-Antriebe des Konzerns treiben bereits Modelle namhafter Automobilhersteller rein elektrisch an. Hier die End-of-Line-Prüfung eines elektrischen Achsantriebs am ZF-Standort Schweinfurt.

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