Moderne Lieferprozesse in der Automobilindustrie erfordern eine effiziente Kommunikation zwischen allen Parteien. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist die Verwendung von standardisierten HU-Labels.
Mit Labels werden Produkt- und Versandverpackungen im internen Materialfluss und auf ihrem Weg vom Verlader der Ware (Lieferant) über den Spediteur bis hin zum Empfänger der Ware (ZF-Werk) gekennzeichnet. Labels ermöglichen die eindeutige Identifizierung von Packstücken weltweit. Zusätzlich zu Klartext enthalten Labels auch maschinenlesbare Daten in Form von 1D- und 2D-Barcodes für die automatisierte Handhabung.
Der Lieferant kennzeichnet alle Packstücke und Behälter nur mit korrekten Labels. Die Behälter müssen frei von alten Labels sein. Selbstklebende Labels für Mehrwegverpackungen sind nur auf Anforderung des jeweiligen ZF-Werks zu verwenden. Die Labels müssen elektronisch lesbar sein.
Nachfolgend das ZF-Standard Label (GTL VDA 4994). Falls ZF-Werke diesen Standard noch nicht anwenden, sind Inhalt und Format in den Allgemeinen Versandvorschriften – Anlage 5 (Standortspezifische Versandvorschriften/Anforderungen) bzw. zwischen dem Lieferanten und dem jeweiligen ZF-Werk abzustimmen.
1) Global Transport Label (GTL) VDA 4994
Das Global Transport Label (GTL) VDA 4994 ist der strategische globale Label Standard der ZF. Dies ist auch in der ZF Global Logistics Directive (GLD) 2022 verankert.
In den beigefügten Dokumenten finden Sie die offizielle VDA-Richtlinie (12/2023). Das Label ist in SupplyOn implementiert und kann von ZF WebEDI-Lieferanten genutzt werden. Wie Sie dies einrichten, besprechen Sie bitte mit Ihren Werkskontakten.
2) VDA 4902 V4
Der „alte“ Label Standard VDA 4902 V4 ist nach wie vor in ZF-Standorten im Einsatz. Deshalb finden Sie nachfolgend noch den Stand der offiziellen VDA Richtlinie von 2012.