Seit Ende April 2021 berichteten indische Kollegen von ZF sowie die Medien von der Corona-bedingten humanitären Katastrophe in Indien. Fernsehbilder zeigten Schlangen von Privatwagen und Krankenwagen mit Covid-Patienten, die vor überfüllten Kliniken warteten. Dazu kamen Hilferufe nach medizinischem Sauerstoff, Beatmungsgeräten und selbst nach einfachen Dingen des täglichen Bedarfs für Patienten und deren Angehörige. Um das Leid etwas zu lindern, entschloss sich „ZF hilft.“, 100.000 Euro als Sofortmaßnahme bereitzustellen. Dazu Sabine Jaskula, Personalvorstand bei ZF: „Wir haben Grund zur Hoffnung, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns – insbesondere in Ländern wie Indien, die immens leiden. Hier bieten wir auch Impfungen an, Transportleistungen sowie Behandlung und psychologische Betreuung.“
Den Einsatz des Geldes überwacht „Help e. V.“ in Hyderabad, ein langjähriger Projektpartner von „ZF hilft.“. Damit die Spendengelder bei den Bedürftigen garantiert ankommen, arbeitet „ZF hilft.“ immer mit seriösen Partnern vor Ort zusammen. „Help“ ist in der Lage, die Menschen vor Ort sehr schnell mit dem dringend Benötigten zu versorgen: etwa mit Hygieneartikeln, Corona-Tests, Masken, Medikamenten und mit Sauerstoff. Bedarf besteht jedoch auch an Nahrung, Kochern oder Zeltplanen. Überlebensnotwendig ist diese Hilfe vor allem für die Ärmsten im Land – Slum-Bewohner, alleinerziehende Mütter und natürlich alle akut Erkrankten in den Gemeinde-Kliniken.