ZF-Mitarbeiter zum Thema Diversity

Christians Geschichte

Unterschiede anerkennen und feiern

Christian ist in der Division Commercial Vehicle Controls Systems Finance Leader für Nordamerika und kam vor sechs Jahren zum Unternehmen. Im Rahmen eines ZF Führungskräfte-Programms entschied er sich für sein persönliches Outing als Mitglied der LGBTQ+-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer). Seitdem fühlt er sich als Beispiel eines ZF-Mitarbeiters, der dankbar ist, anerkannt zu werden, und als Teil des Teams geschätzt und akzeptiert wird: „Schließlich war eines der Ziele des Programms für zukünftige Führungskräfte, sich auf Begriffe wie Leidenschaft, Erwartung und Verantwortlichkeit zu konzentrieren; herauszufinden, wie diese sich in unsere ZF Way-Prinzipien einbinden lassen, und wie man sie nutzen kann, um das Unternehmen auf allen Ebenen vielfältiger und offener zu gestalten.“
„Bei ZF hat sich eine Grundhaltung der Inklusion etabliert. Dabei geht es um mehr als Rasse, Religion oder sexuelle Orientierung. Jeder unserer Kollegen ist in irgendeiner Weise individuell. Wenn wir diese Unterschiede anerkennen und feiern, anstatt sie zu negieren, werden wir als Unternehmen immer besser werden.
Ein wichtiger Schritt besteht zum Beispiel darin, eigene Vorurteile zu erkennen und zu lernen, die Welt nicht nur durch die eigene Brille zu betrachten, sondern auch durch die Augen anderer zu sehen.
Es geht darum eine Arbeitskultur zu fördern, in der es normal ist, über unsere Vergangenheit, Familien, Leidenschaften, Ideen, Vorlieben und Abneigungen zu sprechen – über das, was uns letztlich zu dem macht, was wir sind, und um uns gegenseitig besser zu verstehen. Dann können wir mit Recht stolz auf uns selbst und auf unser Unternehmen sein. Ich habe das Gefühl, ZF ist auch in Zukunft dem Wandel gegenüber offen, und ich freue mich darauf, diese Entwicklung mitzuerleben und zu unterstützen und so neue Generationen im ZF-Team willkommen zu heißen.“
„Bei ZF hat sich eine Grundhaltung der Inklusion etabliert. Dabei geht es um mehr als Rasse, Religion oder sexuelle Orientierung. Jeder unserer Kollegen ist in irgendeiner Weise individuell.“
Christian Bueno
Marisols Geschichte

Frauen haben die Produktion im Griff

Die Fertigungsindustrie ist traditionell eine Männerdomäne – und wird auch heute noch als „Männerbereich“ angesehen. Auf der ganzen Welt hat diese Denkweise Frauen davon abgehalten, eine Karriere in dieser Branche einzuschlagen. Bei ZF ist der Wandel aber schon voll im Gange.
Für ZF sind Inklusion, Empowerment und Diversity wesentliche Faktoren für den Erfolg. Wie gut das funktioniert, zeigt der 2019 gegründete mexikanische Standort Aguascalientes Chassis Technology Corner. Er zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Hier arbeiten bislang ausschließlich Frauen und die Ergebnisse sind hervorragend. Das ausschließlich weibliche Team hat nicht nur alle KPIs erreicht – jedes Jahr produzieren die engagierten Frauen rund 141.000 Achsen. Sie haben dabei auch die Kundenzufriedenheit von Anfang an auf hohem Niveau gehalten. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: In Aguascalientes haben die Frauen den Betrieb im Griff.
„Es ist wirklich schön und zufriedenstellend, dass Frauen die Möglichkeit haben, in dieser Branche bei ZF zu arbeiten“, sagt Marisol Diaz, eine der Frauen, die in Aguascalientes bei ZF arbeitet. „Viele meiner Kolleginnen agieren in ihren Familien als Oberhaupt und müssen die gesamten Haushaltskosten aufbringen. Die Automobilindustrie ist attraktiv, weil sie im Vergleich zu anderen Branchen bessere Leistungen und mehr Sicherheit bietet.“
Ihre Kollegin Yarelsi García stimmt zu: „Es ist das erste Mal, dass ich in der Automobilindustrie arbeite. Und es ist sehr gut, dass es hier bei ZF Chancengleichheit für Frauen gibt – besonders wenn es um schwere körperliche Arbeit geht. Ich finde, auch wir haben das Recht, in dieser Branche zu arbeiten und zu zeigen, dass wir für jede Tätigkeit und jeden Einsatz, der uns übertragen wird, absolut kompetent sind.“
Natürlich haben uns die Frauen von Aguascalientes in unserer Überzeugung bestärkt, dass es sich lohnt, diesen Bereich weiter zu fördern. Wenn man erst einmal eine Kultur von Vielfalt und Chancengleichheit etabliert hat, gibt es keine Grenzen mehr.
„Es ist wirklich schön und zufriedenstellend, dass Frauen die Möglichkeit haben, in dieser Branche bei ZF zu arbeiten.“
Marisol Diaz
Elsas Geschichte

Die Führungsfrau

ZF ist seit 40 Jahren in China vertreten. Seit Mai 2005 ist Elsa Liu die erste Software-Ingenieurin im Bereich Bremsen. Als Senior Managerin verantwortet sie dabei sämtliche Software-Aktivitäten sowie das Management der Forschung und Entwicklung aktiver Sicherheitssysteme in der Region Asien-Pazifik. Vom ersten Tag an erlebte sie den multikulturellen Charme bei ZF und die Unterstützung für das persönliche Wachstum.
„ZF bietet seinen Mitarbeitern langfristige Entwicklungspläne und verschiedene Entwicklungsperspektiven“, betont Elsa mit einem Lächeln. Ihre erste Erfahrung führte sie vor mehr als zehn Jahren nach Europa und zur Teilnahme an einem Training on the Job beim ersten Fahrzeug-Wintertest in Schweden: „Damals war ich die einzige weibliche Ingenieurin auf dem gesamten Testgelände – aber einer der drei Waschräume war extra für mich reserviert“. Seitdem hat Elsa erlebt, wie ZF die Rechte und Interessen jedes einzelnen Mitarbeiters respektiert und eine Kultur der Vielfalt rund um den Globus lebt und fördert.
Heute sind Elsas Teammitglieder über verschiedene Standorte in China und Indien verteilt. Als Leiterin der Softwareabteilung ist ihr Arbeitspensum hoch. Auf die Frage, wie sie sich als weibliche Führungskraft fühlt, insbesondere in hauptsächlich von Männern dominierten Teams, lacht Elsa. „Weibliche Führungskraft? Nein, wir legen keinen Wert auf den Unterschied zwischen Frauen und Männern, schon gar nicht, wenn es um die Arbeitsleistung geht. In unserer Welt zählt der Mensch, nicht das Geschlecht.“
Das ist ein typisches Ergebnis des Aufstiegs in der ZF-Kultur: Die Rolle der Führungskraft ist die Verantwortung und nicht das Geschlecht. „Ich glaube fest daran, dass ich das Team führen kann, um wirklich Probleme zu lösen. Dazu ist es wichtig, mein Denken ständig zu schulen, in komplexen Umgebungen kluge Entscheidungen zu treffen und jederzeit unterschiedliche Ansichten und Perspektiven zu berücksichtigen. Ich habe oft den Eindruck, dass Frauen sich mehr auf die Teamarbeit konzentrieren. Vielleicht,“ so die Mutter von zwei Kindern, „weil sie oft gewohnt sind, in mehrere Rollen zu schlüpfen und ihre Karriere, ihre Familie und manchmal sogar ihre Eltern unter einen Hut bringen zu müssen. Das macht sie extrem stark und effektiv.“
Bei ZF gibt es heute immer mehr Frauen in mittleren und höheren Führungspositionen, etwa in den Bereichen Betriebswirtschaft, Entwicklung, Marketing und Betriebsführung. Der Konzern bietet seinen Mitarbeitern eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten und achtet auf die individuelle Vielfalt – die einzigartigen Vorteile jedes einzelnen Mitarbeiters –, um Werte zu schaffen.
„Weibliche Führungskraft? Nein, wir legen keinen Wert auf den Unterschied zwischen Frauen und Männern, schon gar nicht, wenn es um die Arbeitsleistung geht. In unserer Welt zählt der Mensch, nicht das Geschlecht.“
Elsa Liu