Pferdestärken im Blut
Inga Starbatty hat die Liebe zu allem, was einen Motor hat, quasi in die Wiege gelegt bekommen. Ihr Vater ist Kfz-Meister, als Kind war ihr Traumberuf „Schrauberin“, wie sie sagt. Ideale Voraussetzung für die FutureStarterin, die heute bei ZF in Jeversen arbeitet.
Sie testet in der Applikation Assistenzsysteme Nutzfahrzeuge und sorgt dafür, dass die Straßen für alle sicherer werden. Ein Job, auf den Inga lange hingearbeitet hat.
Denn mit 16 Jahren in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und sich als Mechatronikerin in einem männlich dominierten Beruf durchzusetzen, traute die Jugendliche sich damals nicht zu. Vom Automotive-Bereich verabschieden wollte sie sich allerdings auch nicht, weshalb sie eine Ausbildung zur Automobilkauffrau machte und anschließend als Service-Assistentin tätig war. Damals stand schon fest: Beruflich sollte das nicht ihre Endstation sein. Wohin die Reise genau gehen sollte, wusste die Automobil-Begeisterte jedoch noch nicht.
FutureStarterin Inga Starbatty arbeitet im Anwendungsbereich Advanced Driver Assistance Systems (ADAS).
Das Ziel stets im Blick
Daher machte sie für eine Zeit lang ihre zweite Leidenschaft zum Beruf: das Reiten. Denn während von ihrem Vater die Liebe für Fahrzeuge kam, gab ihr ihre Mutter die Verbindung zu Pferden mit. Zu dieser Zeit machte Inga Starbatty ihren Lkw-Führerschein – schließlich musste sie die Vierbeiner regelmäßig zu Turnieren transportieren. Die intensive Beschäftigung mit der Materie entfachte den Wunsch nach einem Beruf im Mobilitätsbereich erneut.
Inga holte ihr Abitur an der Abendschule nach, arbeitete zusätzlich wieder im Autohaus und hielt den Blick stets fokussiert auf das eigentliche Ziel des Ingenieurstudiums. Beinahe drei Jahre sollten vergehen, bis es endlich so weit war: „Das war ein guter Test dafür, wie ernst es mir damit war.“ Eine anstrengende Zeit sei das gewesen.
Traum geplatzt?
Schließlich, pünktlich zum Studienabschluss, beginnt die Pandemie. Wieder rückt der Traum, als Ingenieurin zu arbeiten, in die Ferne. Ein Jahr „Zwangspause“. Eine Stellenanzeige von ZF, bzw. damals noch Wabco, brachte neue Hoffnung. Gesucht wurde jemand für den Nutzfahrzeugbereich, mit Studienabschluss, Lkw-Führerschein von Vorteil, Erfahrung im Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Fast wirkte es so, als wäre die Stelle auf Ingas Lebenslauf zugeschnitten gewesen. Wenig überraschend also, dass sie eine Zusage bekam. Im September 2021 ging es los.
Die Arbeit von Inga Starbatty trägt dazu bei, den Straßenverkehr für alle sicherer zu machen.
Seitdem arbeitet sie im Bereich Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) in der Applikation. Kunden schicken ihrer Abteilung Versuchsfahrzeuge, sie integriert bereits funktionierende Systeme und testet sie. Alles mit dem Ziel, dass die Kundenfahrzeuge den TÜV bestehen und schlussendlich zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.
Im Video zeigt Inga Starbatty uns ihre Welt zwischen Beruf, Pferdestall und Motorradsattel. Zudem erklärt die Expertin detailliert, wie der ZF Safety Innovation Truck mithilfe der neuesten Sicherheitstechnologien den Verkehr für alle sicherer macht. Bei einem Ausflug auf die IAA Transportation 2024 zeigt Inga uns schließlich zukunftsweisende Produkt-Highlights von ZF.
Was genau macht eigentlich ZF?
Wir gestalten das Fahrzeug der Zukunft. Dabei steht unser Team im Fokus, unsere #FutureStarter. Sie entwickeln täglich Technologien – von Nachhaltigkeit, Elektromobilität und autonomem Fahren bis Software, Digitalisierung und Vehicle Motion Control.