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Mein Weg zu ZF: Vom Studenten zum Simulationstechniker

Ich bin Filip Lekes, Simulationsingenieur bei ZF. Nach meinem Maschinenbaustudium arbeite ich jetzt an Digital-Twin-Projekten für Elektrofahrzeug-Wechselrichter. Meine Aufgaben umfassen 1D-Simulationsmodellierung, Programmierung in Matlab und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Teams. Entdecken Sie meine Reise bei ZF in Tschechien!

Autor: Filip Lekes - Simulation Engineer, ZF Czech Republic, 2024-05-13

Bildungsweg und Berufseinstieg

Ich besuchte eine industrielle Realschule in Zlin, welche spezialisiert auf Mathe und Physik ist. Anstatt ein Gymnasium zu besuchen, entschied ich mich für eine industrielle Schule. Ich wählte die Fachrichtung Maschinenbau und im Nachhinein stellte sich diese Wahl als die richtig heraus.

Nach meinem Abschluss wollte ich in diesem Bereich bleiben und begann ich ein Maschinenbaustudium an der Universität für Technologie in Brünn. Meine Lieblingsfächer waren angewandte Mechanik, darunter Statik, Dynamik und Kinematik. Während meines Masterstudiums durfte ich von erfahrenen Kollegen viel über zahlenmäßige Simulationen bei einer ANSYS-spezialisierten Firma in Brno lernen. Die FEM-Analyse gehörte hierbei zu meiner täglichen Aufgabe.

Die Entscheidung für ZF

Nach sieben Jahren in Brünn sehnte ich mich nach meiner Heimatstadt Zlin. Dabei hatte ich zwei interessante Jobangebote: eine Stelle als FEM-Spezialist für Wärmetauscher und die andere als 1D-Simulationsspezialist im digitalen Bereich. Ohne zu wissen, was auf mich zukommt, entschied ich mich für den anspruchsvolleren Weg und ging zu ZF. Es stellte sich als richtige Entscheidung heraus. Im Mai 2022 wurde ich als erster Simulationstechniker bei ZF Pilsen in Zlin eingestellt. Mein Vorgesetzter war in Friedrichshafen ansässig und meine Kollegen in Zlin. Ich arbeitete mich schnell in das Digital Twin-Projekt ein und beschäftigte mich mit 1D-Simulationen für einen Wechselrichter. Das anschließende Virtual Release-Projekt setzte meine Reise bei ZF fort.

Filip Lekes, Simulation Engineer, Tschechien

Filip Lekes, Simulation Engineer, Tschechien

Meine aktuelle Rolle

Ich arbeite in der Abteilung DI in Zlin in Tschechien. Das Ziel unseres Teams ist es, eine digitale Darstellung der Wechselrichter für Elektrofahrzeuge zu erstellen. Durch die Virtualisierung von physischen Tests wollen wir die Produktentwicklung beschleunigen und gleichzeitig Kosten sparen. Mein Fokus liegt auf der 1D-Simulationsmodellierung verschiedener Inverter, bei der ich Ergebnisse mit Messdaten vergleiche und validiere. Ich widme mich vollständig dem Digital Twin Projekt. Jeder Tag bringt abwechslungsreiche Aufgaben mit sich, wie programmieren in Matlab, Modelle testen, Präsentationen erstellen oder Diskussionen mit Kollegen führen. Durch die Vielfalt wird es nie langweilig und kein Tag gleicht dem anderen.

"Jeder Tag bringt abwechslungsreiche Aufgaben mit sich, wie programmieren in Matlab, Modelle testen, Präsentationen erstellen oder Diskussionen mit Kollegen führen. Durch die Vielfalt wird es nie langweilig und kein Tag gleicht dem anderen.“
Filip Lekes, Simulation Engineer bei ZF in Tschechien

Die Herausforderung der Autonomie

Eine der größten Herausforderungen in meiner Position ist es, dass es keinen vorgegebenen Weg gibt. Niemand sagt mir, welcher Weg der richtige ist. Diese Autonomie fordert mich dazu auf, kritisch zu denken und anschließend selbständig Entscheidungen zu treffen.

Notwenige Kompetenzen

Es ist eine schwierige Frage, die erforderlichen Kompetenzen aufzuzählen. Das Erlernen einer Fremdsprache ist sicherlich nicht die größte Herausforderung. Vielmehr geht es um die Fähigkeit, technische Problemlösungen zu entwickeln. Hierzu tragen Erfahrungen in der Schule, der Universität und im täglichen Leben bei. Außerdem sind Leidenschaft und Lernbereitschaft notwendig. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit ohne Zweifel.

Warum ich meinen Job liebe

Das Unternehmen auf Messen zu vertreten ist ein Highlight für mich. Ich erinnere mich daran, wie ich als Student Handelsmessen besuchte und merkte, wie ein paar positive Worte das Leben von jemandem verändern können. Anstatt mögliche Kandidaten ins Unternehmen zu drängen, bevorzuge ich es, darüber zu sprechen, was sie für Ansprüche haben und was sie erreichen wollen. Ich empfinde die multikulturelle Umgebung bei ZF sehr erfrischend. Die Zusammenarbeit mit Kollegen aus Deutschland, Indien, China, Serbien und weiteren Ländern erweitert meinen Horizont.

Warum ich meinen Job liebe

Work-Life Balance

In Zlin lebe ich nach den Prinzipien von Tomas Bata, dem inspirierenden Schuhmacher aus der Geschichte von Zlin. Seine Regel, den Tag in 8-8-8 Stunden aufzuteilen - Schlaf, Arbeit und Entspannung/Selbstentwicklung, leitet mich. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es mir, dienstags vor der Arbeit schwimmen zu gehen oder meinen Terminkalender an einen Zahnarzttermin anzupassen. Der Freizeitausgleich ist während stressigen Phasen eine echte Hilfe.

Meine Highlights

Ein Teil des Simulationsteams und der erste Simulationstechniker im Zlin zu sein, macht mich stolz. Ich habe sogar Teilnehmer auf verschiedenen Messen dazu inspiriert, auch zur ZF zu kommen. Es freut mich sehr, sie mittlerweile als Mitarbeiter zu sehen.

ZF aus meiner Perspektive

Ich entschied mich für ZF, weil ich das Potenzial in der Entwicklung der Elektromobilität sah. Die Digitalisierung von Produkten und das kontinuierliche Lernen begeistern mich. Die Arbeitgeber Praktiken bei ZF wie professionelle Schulungen, gegenseitiges Lernen von Kollegen und die sprachliche Unterstützung, bestätigen meine Entscheidung. Deshalb habe ich mich für folgende Worte, die die Herangehensweise meiner Rolle beschreiben, entschieden: Verantwortung, Innovation, Beharrlichkeit. Zusammengefasst verkörpert ZF als Arbeitgeber für mich Eigenschaften wie Fürsorge, Herausforderung und Gerechtigkeit.

Filip Lekes ist ein ZF FutureStarter
"Meine unermüdliche Energie, meine Offenheit und meine aufmerksame Zuhörbereitschaft machen mich zu einem FutureStarter. Ich bin bereit für alles, was noch kommt."