2019

#zfexperts

Talente für ZF begeistern

min Lesezeit
Tags: Karriere, HumanRessources
17. April 2019
author_image
Christina Marpe ist Manager für Global Recruiting Western Europe bei ZF. Martin Frick arbeitet seit 13 Jahren bei ZF und hat vor sechs Jahren vom IT Innovation Management ins Employer Branding gewechselt.
Postkörbe voller Bewerbungen – das ist ein Bild, welches wir im hart umkämpften Markt für Experten der automobilen Trendthemen schon lange nicht mehr kennen. Früher hatten wir die Qual der Wahl und konzentrierten uns auf Deutschland und den Maschinenbau. Die gesamte Automobilindustrie steht vor der Herausforderung neue Zielgruppen z.B. aus IT und Elektrotechnik für sich zu faszinieren, die bisher uns als Branche und Firma null auf dem Radar hatten. Das geht nicht nur den Zulieferern so – auch die OEMs kämpfen um die gleichen Talente auf einem sehr engen Markt.

Gähnend leere Postkörbe – es fehlen Bewerber. Deshalb bedarf es neuer Aktivitäten. Von Active Sourcing, Empfehlungssystemen über emotionale Events bis hin zur Erschließung neuer Märkte, die eine sehr gute IT Ausbildung und hochqualifizierte Fachkräfte bieten wie Indien oder Israel. Auch die Weiterentwicklung der Mitarbeiter ist eine wichtige Säule. Zukünftig werden Hybridqualifikationen wichtig sein – zur Vermittlung zwischen Mechanik und Elektrotechnik oder der physikalischen und der virtuellen Welt damit See – Think – Act perfekt ineinandergreift. Ausreichende Bewerber mit einem Bachelor im Maschinenbau, einem vertiefenden Masterstudium in Elektrotechnik und der Promotion über Künstliche Intelligenz wäre eine perfekte Symbiose – und wohl die Wunschvorstellung eines jeden Recruiters.

Größte Herausforderungen

Konkret ist die Gewinnung von IT-Fachkräften wie Software-Entwickler, Software-Architekten, Leistungselektronikern und Functional Safety Engineers von hoher Bedeutung und gleichsam schwierig. Aber auch Jobprofile im Bereich Cyber Security und Künstliche Intelligenz sind für ZF äußerst wichtig.
Darüber hinaus wollen wir unseren Bekanntheitsgrad als attraktiver Arbeitgeber weiter steigern, vor allem in unseren Wachstumsmärkten USA, China, Osteuropa, Indien oder Japan. Hier haben wir noch viel Potential, das wir gerne entfalten wollen.

Unsere Lösungen

Gerade sind wir mit der Einführung globaler Recruiting-Prozesse und von Global Recruiting Hubs beschäftigt, die gebündelt Recruiting-Kanäle inklusive Active Sourcing bedienen sollen. Darüber hinaus setzen wir vermehrt auf die Aktivierung von Mitarbeitern als Unternehmensbotschafter.
An Hochschulen setzen wir umfassend an, binden Talente frühzeitig an ZF und
veranstalten neue und gezielte Events, die Teilnehmer der neuen Zielgruppen faszinieren und vor allem die Technologien erlebbar machen. Wer ein autonomes Shuttle erlebt hat und später die Funktionssoftware dafür coded weiß, dass er etwas auf die Straße bringt. Für weitere Einblicke in die Arbeit bei ZF setzen wir Storytelling ein: Mitarbeiter lassen authentisch hinter die Kulissen blicken und stellen Innovationsfelder sowie die Arbeitsumgebung vor.

Mit Events Zielgruppen faszinieren ...

Funktioniert es?

Wir sind auf dem Weg und die Richtung stimmt, aber wir müssen die Anstrengungen weiter intensivieren.
Das Marktforschungsunternehmen Universum hat uns beim Young Professionals Ranking letzten Herbst als „Highest Climber“ bei IT Professionals ausgezeichnet. Solch eine Bestätigung für ZF als attraktiver Arbeitgeber freut uns und spornt an.

Interessante Links

Interessante Links

Wie es ist bei ZF zu arbeiten? Das erzählen unsere Mitarbeiter am besten selbst: What's Next
Sie wollen bei uns einsteigen? Aktuelle Stellenangebote finden Sie in unserer Stellenbörse