Autonomes Fahren

Autonomes Fahren: Ein Überblick

Wie ist der Stand der Technik? Wie wird getestet? Was bringt die Zukunft? Alles über das automatisierte und autonome Fahren von Autos und anderen Fahrzeugen.

Definition: Was ist Autonomes Fahren?

Mit dem Begriff autonomes Fahren beschreibt man in der Regel selbstfahrende Fahrzeuge oder Transportsysteme, die sich ohne Eingriff des menschlichen Fahrers zielgerichtet fortbewegen. Wie die Entwicklungsstufen zu einem solchen vollautonomen Fahrzeug aussehen, hat SAE International (Society of Automotive Engineers) 2014 mit dem J3016-Standard definiert. Die Stufen (Level) des autonomen Fahrens reichen von Stufe 0 (keine Automatisierung) bis hin zu Stufe 5 (fahrerloses Fahren).

Die 5 Level des autonomen Fahrens

Von assistiert bis fahrerlos: In fünf Schritten zum selbstfahrenden Auto

Der Traum vom vollautonomen Fahren begeistert nicht nur die Automobil-Ingenieure seit den 1950er-Jahren. Auf welcher Stufe stehen wir heute? Wann wird er Realität?

Der Stand der Technik

Das braucht ein selbstfahrendes Fahrzeug

Fortschrittliche Sensorik, eine smarte Steuerung und intelligente Aktuatorik: Für das automatisierte bis hin zum autonomen Fahren bedarf es komplexe Technik. Aber es geht nicht nur darum, dass automatisierte Fahrzeuge sich fortbewegen können. Die Sicherheit steht auch in Zukunft an erster Stelle und der Fahrkomfort wird noch wichtiger.

Level 2+: Intelligente Fahrerassistenzsysteme

Teilautomatisierte Level 2+ Lösungen können dabei helfen, die Sicherheit und den Komfort von Pkw zu erhöhen. ZF bietet eine Bandbreite an intelligenten Fahrerassistenzsystemen, die hinsichtlich Kosten und Funktionen skalierbar sind.

Supercomputer: So geht die Rechnung auf

Fürs autonome Fahren benötigen Fahrzeuge künstliche Intelligenz und immense Rechenpower. Mit ZF ProAI RoboThink liefert ZF den leistungsstärksten KI-Zentralrechner im Automotive-Umfeld.

Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Fährst du oder ich? Statt die Autoschlüssel einfach dem Partner zu reichen, stellt sich diese Frage zunehmend auch zwischen Mensch und Maschine.

Künstliche Intelligenz: Was ist das eigentlich?

Die künstliche Intelligenz - ein Buzzword und Trendthema. Aber was bedeutet KI eigentlich? Was kann sie heute und was in Zukunft leisten?

Sensoren: Vereinte Sensor-Power für autonome Fahrzeuge

Fahrerassistenzsysteme müssen auch unübersichtliche Situationen sicher beherrschen. Damit das bei allen Licht- und Wetterverhältnissen zuverlässig klappt, sind die Informationen aus Kameras, Lidar- und Radarsensoren intelligent zu verknüpfen.

Sicherheit bei automatisierten und autonomen Fahrzeugen

Eines ist sicher: Neue Sitzpositionen werden beim automatisierten und autonomen Fahren nur kommen, wenn die Insassen dabei gut geschützt bleiben. Systeme von ZF helfen dabei.

Fahrwerk - Erfolgsfaktor fürs autonome Fahren

Fahrkomfort, Fahrverhalten und somit das Fahrwerk spielen eine eintscheidende Rolle für den Erfolg autonomer Fahrzeuge. Gerade Passagiere, die nicht selbst aktiv ein Fahrzeug steuern, nehmen Unterschiede im Fahrkomfort umso stärker wahr.

Hochauflösende Karten

Vom Baum bis zur Brücke - fürs autonome Fahren müssen hochauflösende Karten einen Fingerabdruck der Straßen abbilden. Doch wie lassen sich alle Wegenetze weltweit erfassen? Die Marktführer unter den Kartendienstleistern und ZF haben einen Plan.

So wird getestet

Teststrecken für autonome Fahrzeuge in aller Welt

Fahren will gelernt sein. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für automatisierte bis hin zu autonomen Fahrzeugen. Zum Lernen und Datensammeln müssen sie viele Kilometer auf Übungsplätzen und auf der Straße zurücklegen.

Auf allen Märkten: Trainingscamps für autonome Fahrzeuge

Auch autonome Autos müssen in die Fahrschule. Dafür stehen weltweit Übungsplätze zur Verfügung, auf denen die Algorithmen in Ruhe trainieren und Daten sammeln können. Danach geht es auf die Straße - und auch das zunächst noch unter Testbedingungen.

Datensammeln im Alltagsverkehr

ZF sammelt auf einer Teststrecke in Friedrichshafen Daten für das automatisierte Fahren - sehr viele Daten.

Autonome Fahrzeuge und Transportsysteme

Von Robo-Taxis bis Traktoren

Der Trend zur Automatisierung beschränkt sich nicht nur auf Pkw. Längst arbeiten Unternehmen wie ZF an selbstfahrenden People- und Cargo-Movern, automatisierten Nutzfahrzeugen, intelligenten Gabelstaplern und innovativen Landmaschinen.

Die People-Mover-Pioniere

Seit Jahrzehnten baut der Mobilitätsdienstleister 2getthere selbstfahrende People Mover. Gründer und CEO Carel van Helsdingen spricht über die Herausforderungen bei der Entwicklung autonomer Shuttles für den Mischverkehr.

Ride-Hailing Robo-Taxis

Neue urbane Mobilitätsangebote wie Ride-Hailing sind einer der größten Treiber für die Entwicklung des autonomen Fahrens. Mit einem Demofahrzeug veranschaulicht ZF, wie das Unternehmen neue Mobilitätsformen ermöglicht.

Smarte Transporter gegen den Verkehrskollaps

Die urbane Mobilität der Zukunft setzt auf neue Betriebskonzepte und Fahrzeuggattungen, etwa den People Mover. Eines der am weitesten fortgeschrittenen Projekte ist der e.Go Mover. ZF ist maßgeblich daran beteiligt.

Hochautomatisierte Nutzfahrzeuge

Egal wo man hinhört: Das automatisierte Fahren bei Pkw ist derzeit in den USA in aller Munde. Weniger bekannt ist, dass es mittlerweile auch bei Nutzfahrzeugen eine entscheidende Rolle spielt.

Lkw-Platooning Technologie

Im Windschatten zu fahren kostet weniger Kraft - Radfahrer wissen das schon lange. Dieses physikalische Gesetz gilt auch für Lkw.

Autonome Paketzustellung: Zufriedenheit frei Haus

Paketzusteller liefern allein in Deutschland täglich mehr als zehn Millionen Sendungen aus - Tendenz steigend. Mit einem vernetzten und autonom fahrenden Konzeptfahrzeug zeigt ZF, wie sich die Paketzustellung stressfreier bewältigen lässt.

Smart Logistics: Wie von Geisterhand bewegt

Bald schon werden sehr viele autonome Fahrzeuge unterwegs sein, ohne, dass wir sie alle sehen: Es sind Trucks, die fahrerlos auf Betriebshöfen agieren. Diese Smart Logistics steigert die Effizienz im Warenverkehr.

Der Gabelstapler der Zukunft

Mit dem Innovation Forklift bringt ZF erstmals einem Flurförderzeug das Sehen, Denken und Handeln bei.

Im Visier: Feldarbeit 4.0

ZF überträgt die Vorteile von Zukunftstrends wie Elektromobilität und autonomes Fahren auf innovative Prototypen in Landmaschinen.

Kritik, Recht & Ethik

Wenn der Computer uns steuert

Nicht jeder ist begeistert von den Möglichkeiten, die uns das autonome Fahren verspricht. Die einen fürchten den Fahrspaß zu verlieren. Andere warnen vor Hackern oder weisen auf schwierige rechtliche und ethische Fragestellungen hin.

Keine Angst vor Kontrollverlust

Von Frankenstein bis Matrix: Literatur und Filme sind voller Konflikte zwischen Maschinen und Menschen. Auch einem autonomen Fahrzeug die Kontrolle zu übergeben, würde den meisten schwerfallen. Dabei bringt Automatisierung viele Vorteile.

Den Hackern voraus sein

"Man hat mich gehackt!“ Es gibt nur wenige Sätze, die einem mehr Angst machen können. Da Phänomene wie Identitätsdiebstahl und Verletzung des Datenschutzes immer stärker in den Fokus kommen, steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit von Produkten, von Smartphones über Babyfone bis hin zu Fahrzeugen.

Ethische Fragen rund um das automatisierte Fahren (ADAC)

Autonomen Fahrzeugen könnte die Zukunft gehören. Doch die rasante technische Entwicklung wirft auch ethische Fragen auf: Zum Beispiel, die, ob diese Technik eines Tages verpflichtend eingeführt werden sollte.

Das bringt die Zukunft

Neue Fahrzeuge – andere Anforderungen

Mobility-as-a-Service, intermodale Mobilität, Ride-Hailing Robo-Taxis: Die Mobilität der Zukunft wird sich in einigen Bereichen rasant wandeln und bringt neue Player, aber auch neue Chancen in den Markt.

Wie das autonome Fahren den Markt verändert

Neu Player, neue Chancen: Die eigentlichen Treiber beim automatisierten und autonomen Fahren sind nicht die Pkw-Hersteller. Viel mehr Interesse an dieser Technologie haben neue Mobilitätsdienstleister, Flottenhalter, Städte und Zustelldienste.

Kurzes Glossar der neuen Mobilität

Von Mobility as a Service bis zu Car-to-X. Englische Namen und Abkürzungen prägen die Sprache über die Mobilität von morgen. Wir erklären die wichtigsten Begriffe.