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40 Jahre ZF in China: Ein weltweiter Erfolg

min Lesezeit
ZF ist seit den 1980er Jahren im Reich der Mitte etabliert. Was hier im Markt geschieht, schlägt weltweit Wellen.
Lars Weitbrecht, 26. April 2021
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Lars Weitbrecht kommt ursprünglich aus der Musik- und Gamingbranche, hält aber neben Gamepad und Gitarre auch gerne Stift und Lenkrad in der Hand.
ZF blickt in China auf eine lange Geschichte zurück: 1980 knüpft der Konzern zum ersten Mal Kontakte nach China. 1981 vergib ZF die erste Produktionslizenz, 1987 wird die erste offizielle Geschäftsstelle in Peking eröffnet.

Zeitsprung ins Jahr 2021: Heute unterhält ZF in China rund 40 Standorte, hat rund 12.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 in China einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro – beinahe 20 Prozent des globalen Geschäfts. Auf der Auto Shanghai 2021 präsentierte ZF die neue Version seinen Supercomputer ZF ProAI erstmals der Öffentlichkeit. „In 40 Jahren hat ZF den Weg beschritten von ‚Sold in China‘, ‚Made in China‘, ‚Designed in China‘ bis hin zu dem Punkt, dass ein ZF-Vorstandsmitglied das Geschäft aus China heraus führt. Mit dem Engagement unseres Teams, den Stärken des globalen ZF-Entwicklungsnetzwerks und dem Vertrauen unserer Kunden und Partner waren und sind wir ein aktiver Teil der chinesischen Automobilindustrie und Gesellschaft“, sagt Renee Wang, Präsidentin von ZF China und Senior Vice President Operations in der Region Asien-Pazifik.
„Wir bei ZF sind entschlossen, unser langfristiges Engagement fortzusetzen, wir werden weiterhin in China investieren und mit der Gesellschaft wachsen“, sagt Dr. Holger Klein, ZF-Vorstand für die Region Asien-Pazifik und in Schanghai ansässig. Auch seine Berufung in den Vorstand 2019 war ein Meilenstein. Zum ersten Mal in der Geschichte von ZF leitet ein Vorstandsmitglied das Geschäft aus China aus.
„In 40 Jahren hat ZF den Weg beschritten von ‚Sold in China‘, ‚Made in China‘, ‚Designed in China‘ bis hin zu dem Punkt, dass ein ZF-Vorstandsmitglied das Geschäft aus China heraus führt."
Renee Wang, Präsidentin von ZF China und Senior Vice President Operations in der Region Asien-Pazifik

Von damals bis heute: Dieser Weg ist und war verbunden mit vielen Herausforderungen, Chancen, Entwicklungen.

Ein kurzer Rückblick:

Die 1990er: ZF etabliert sich im Reich der Mitte

Die 1990er: ZF etabliert sich im Reich der Mitte
Nachdem die ersten Geschäftsbeziehungen geknüpft sind, stärkt ZF seine Präsenz vor Ort kontinuierlich. Insbesondere die 1990er sehen viele markante Einschnitte. In diesen Jahren werden erste Bausteine für den langfristigen Erfolg gelegt.
Eine Eigenheit des Reichs der Mitte: Auf den Markt kommen westliche Firmen nur durch Joint Ventures mit chinesischen Partnern. Das erste davon beschließt ZF 1993 mit Beijing North Vehicle Works (NVW).

Im Pekinger Stadtbezirk Fengtai entsteht ein gemeinsames Servicecenter, an dem ZF mit 70 Prozent beteiligt ist. Nach einer zweijährigen Verhandlungsphase trägt der Konzern 1994 mit der ZF Shanghai Steering Co. Ltd. die erste Produktionsgesellschaft ins Handelsregister ein. Im gleichen Jahr noch nimmt sie im eigenen Standort in Langfang die Produktion auf. Aber ZF-Produkte finden ihren Weg nicht nur in Pkw, sondern auch in Nutzfahrzeuge und Baumaschinen. Dank vieler Infrastruktur-Projekte in China ist die Nachfrage der jeweiligen Hersteller garantiert. 1995 eröffnet ZF Werke in Lizhou und Shanghai.

Die 2000er: Höhenflug und neue Player

Die 2000er: Höhenflug und neue Player
Anfang des neuen Jahrtausends wird die globale Wirtschaft von neuen digitalen Möglichkeiten beflügelt - branchenübergreifend. Auch die Automobilindustrie wächst, insbesondere in China.
Seit jeher sind chinesische Endkunden noch etwas technikbegeisterter als Käufer im Westen. Megatrends wie Elektromobilität, Autonomes Fahren oder Connectivity finden in China großen Anklang. Neue Technologien werden –insbesondere, wenn sie Emissionen vermeiden – vom Staat frühzeitig gefördert. Das lockt nicht nur etablierte Hersteller aus Europa und den USA auf den chinesischen Markt (die dann ihre Zulieferer, wie ZF, meist nachziehen). Chinesische Marken wollen ihren Kunden ebenfalls diese „High-Tech“-Features verfügbar machen und sehen in Zulieferern wie ZF vor allem Entwicklungspartner.
Auch aus diesem Grund wird es notwendig, Entwicklungskompetenzen vor Ort aufzubauen. 2004 eröffnet das erste eigene Tech-Zentrum im High-Tech-Park Caoheijing. 2005 bündelt der Konzern mit seiner Holding ZF China das gesamte Geschäft auf diesem Markt der Zukunft.
Im ZF-Getriebewerk in Shanghai werden schon seit 2004 Automatgetriebe produziert.

Ab 2010: Aus Krise(n) ins Wachstum

Ab 2010: Aus Krise(n) ins Wachstum
Als sich die Märkte nach der Finanzkrise langsam wieder erholen, ergreift ZF die Chance und setzt auf Expansion. China rückt daher noch stärker in den Fokus. Denn neben dem Absatzmarkt für Fahrzeuge boomen erneut Logistik, Braubranche, Infrastruktur und Landwirtschaft. Weil ZF für alle diese Segmente innovative Systemlösungen im Portfolio hat, kann das Unternehmen seine Position innerhalb eines Landes in vielen Branchen exponentiell stärken und ausbauen.
2012 beginnt der Bau eines Werkes zur Montage von Pkw-Achsen in Peking, das 2013 die Produktion aufnimmt. Damit existiert nun erstmals ein ZF-Fertigungsstandort in der chinesischen Hauptstadt. 2014 zieht das Technologiezentrum nach Anting, Shanghai, um, gefolgt von einer Erweiterung im Jahr 2017.

Das Hier und Jetzt: ZF mit China weiter auf Erfolgskurs

Das Hier und Jetzt: ZF mit China weiter auf Erfolgskurs
Heute kommen viele Zukunftstechnologien zuerst in China auf den Markt. „Heute entwickeln wir hier in China eine Vielzahl von Produkten und Funktionen und rüsten damit zuerst Modelle von chinesischen OEMs aus “, sagt Dr. Klein. "ZF ist entschlossen, weiterhin in China zu investieren und mit dem Wachstum Chinas weiter zu wachsen", so Renee Wang.

Die nächsten Meilensteine sind schon in Sicht: Mit dem COBOT-Center für Asien-Pazifik in Schanghai, das demnächst startet, führt ZF kollaborative Roboter ein. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Guangzhou wurde im vierten Quartal 2020 in Betrieb genommen. Und der neue Hauptsitz von ZF im asiatisch-pazifischen Raum in Shanghai soll im zweiten Quartal 2021 seinen Betrieb aufnehmen.
„Mit dem ZF-Hauptsitz für die Region Asien-Pazifik und drei Entwicklungszentren, die sich strategisch in China befinden, unterstützen wir unsere Kunden in China und rund um die Welt dabei, Konzepte für die Mobilität der Zukunft umzusetzen“, betont Renee Wang.
Dr. Holger Klein, ZF-Vorstandsmitglied, und Renee Wang, ZF China President und SVP Operations in Asia Pacific, präsentieren den neuen Supercomputer ZF ProAI auf der Auto Shanghai 2021.

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