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Aston Martin DB5

„Goldfinger“- eine ganz spezielle Mission

min Lesezeit
Nach fast 60 Jahren hat ZF Tradition ein Getriebe im Auftrag von Aston Martin Lagonda wieder nachgefertigt - für den Sondernachbau von 25 originalgetreuen „Goldfinger“-DB5 mit den speziellen James Bond-Gadgets.
Janine Vogler,
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Janine Vogler Oldtimer liegen der gelernten Journalistin besonders in der Verbindung mit ZF-Produkten am Herzen. Privat ist sie lieber mit Hund in der Natur oder Motorrad unterwegs.
Wenn in Kürze der langersehnte James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ in die Kinos kommt, wird auch ein besonderes Kultauto der 60er Jahre mit ZF-Getriebe wieder zu sehen sein: Der silberfarbene Aston Martin DB5 – das wahrscheinlich berühmteste Filmauto der Welt. Nach fast 60 Jahren hat ZF Tradition das Getriebe dazu im Auftrag von Aston Martin Lagonda wieder nachgefertigt - für den Sondernachbau von 25 originalgetreuen „Goldfinger“-DB5 mit den speziellen James Bond-Gadgets. Die Fahrzeuge wurden auf Vorbestellung für Sammler und Wohltätigkeitszwecke gefertigt.
„Goldfinger“ – dieser Film gilt allgemein als einer der besten aller James Bond-Filme. Der Name ist Programm und so lief das Nachfertigungsprojekt S5-325 von ZF Tradition auch unter dem Namen „Goldfinger“ – in geheimer Mission, versteht sich.
Fast jeder kennt den Film und dadurch auch den berühmten, silberfarbenen Aston Martin DB5. Dass da ein manuelles Fünfgang-Sportgetriebe mit der Bezeichnung S5-325 von ZF drinsteckt, dürfte manchem jedoch unbekannt sein. Dabei verbindet ZF und Aston Martin schon seit vielen Jahrzehnten eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit - der britische Sport- und Rennwagenwagenhersteller gehört zu den ältesten Kunden vom weltweit aktiven Technologiekonzern.
Seitdem ZF im Jahr 2008 mit den Nachfertigungsaktivitäten für historische Automobile begonnen hat, wurden schon einige knifflige Projekte erfolgreich durchgeführt.
Neue Nachfertigung von ZF Tradition: Fünfgang-Sportgetriebe ZF S5-325 für den Aston Martin DB5.
Jedoch ein historisches Sportgetriebe im Auftrag von Aston Martin Lagonda.für den exklusiven, authentischen Nachbau des Filmautos nachzubauen, ist definitiv besonders: Alle 280 Einzelteile wurden zwar nach alten Zeichnungen, aber mit neuesten Fertigungstechnologien hergestellt. So wurde der Schaltturm beispielsweise per 3D-Druck im ZF Werk in Pilsen gefertigt. Als besonderes Film-Gadget musste der Schalthebel modifiziert werden: Dafür wurde durch den Schalthebel eine zwei Millimeter dicke Bohrung gesetzt, damit ein Kabel zur Simulation des Schleudersitzes durchgeführt werden kann. Am Schaltknauf befindet sich dann eine Klappe mit einem Druckknopf darunter, welche geöffnet werden kann – für das echte James Bond-Feeling, versteht sich…
Das S5-325 von ZF war und ist bei Sportfahrern sehr beliebt, daher gab es dieses Getriebe in unzähligen Supersportwagen seiner Zeit. Da alle fünf Vorwärtsgänge sperrsynchronisiert sind, können auch ungeübte Fahrer ohne Doppelkuppeln beim Aufwärtsschalten einen schnellen, sicheren und geräuschlosen Gangwechsel vornehmen. Bis zu 400 Newtonmeter zulässiges Drehmoment können je nach Übersetzung erreicht werden.
Ursprünglich fährt James Bond im Roman „Goldfinger“ übrigens fährt einen Aston Martin DB 2/4 Mark III. Weil der Film jedoch erst ein halbes Jahrzehnt später herauskam, wurde das zum Zeitpunkt der Dreharbeiten aktuelle Modell DB5 eingesetzt. Mit dem Film wurde Modell und Marke weltweit bekannt. Gebaut wurde der DB5 allerdings nur zwei Jahre lang, nämlich von 1963 bis 1965. Während es in der ersten Version mit 286 PS das Fünfgang-Getriebe noch optional gab, wurde es in der Vantage-Version mit 330 PS serienmäßig angeboten. Das S5-325 hatte sich dabei so bewährt, dass die Ingenieure von Aston Martin auch im Nachfolgemodell DB6 darauf vertrauten. In dem späteren Modell DBS brachte dann ein S5-24/2 die Kraft auf die Straße. In den V8-Modellen Vantage und Volante wie auch im Virage war es dann jeweils das S5-24/3 von ZF.

Fast so schön wie der DB5 ist das Nachfolgemodell DB6.

Einen DB5 oder DB6 auf der Straße zu sehen, ist sogar bei Rallyes sehr selten.

Gentlemen Driver: Das edle Cockpit eines DB6.

DB steht für die Initialen von David Brown, der Aston Martin 1947 gekauft hatte.

Dem Team von ZF Tradition wird dieser Bond-Film sicherlich sehr lange im Gedächtnis bleiben, denn für diverse Straßenversionen werden die wichtigsten Verschleißteile des S5-325, wie auch Getriebeüberholung und Reparaturen angeboten. Und je nach Bedarf können Teile auch auf Anfrage nachgefertigt werden – sozusagen in geheimer Mission, versteht sich...