Schneller seinMit Bus Rapid Transit

Schnell wachsende Großstädte haben überall auf der Welt dasselbe Problem: überfüllte Straßen durch zunehmenden Individualverkehr. Ein effizientes und flexibles Personenbeförderungssystem wie Bus Rapid Transit (BRT) schafft Abhilfe.

Den Kern von BRT bildet der Linienverkehr mit Bussen, die auf separaten Fahrspuren verkehren und auf diese Weise sehr viele Menschen schnell und zuverlässig von der Peripherie ins Stadtinnere befördern. Eine Möglichkeit, BRT besonders kosteneffizient umzusetzen, basiert auf Niederflurbussen. Weil Busse mit ZF-Niederflur-Achssystemen auch an normalen Haltestellen einen stufenlosen Ein- und Ausstieg ermöglichen, kann auf den Bau spezieller Plattformhaltestellen verzichtet werden. Zudem ist der Mittelgang podest- und stufenfrei. Dadurch verkürzen sich die Standzeiten an Haltestellen um rund die Hälfte. In dieser Form ist BRT den schienengebundenen Nahverkehrsmitteln überlegen, denn die Bau- und Unterhaltskosten sind geringer, die Planungs- und Bauzeiten sind kürzer und der Ausbau ist flexibler. Niederflurbusse mit ZF-Technik verschaffen dem BRT-Konzept weltweit Vorteile.

Niederflurtechnik von ZF macht BRT-Systeme möglich

  • Peking: Im Zuge der Olympischen Spiele 2008 hat die chinesische Hauptstadt ihre BRT-Linien nochmals ausgebaut. Dabei sind auf drei Routen 350 BRT-Busse mit ZF-Niederflurtechnik im Einsatz. In China vertrauen heute bereits 21 BRT-Linien auf ZF-Achsen.
  • Istanbul: Bis zum Jahr 2013 werden auf den Straßen der türkischen Großstadt mehr als 2.000 Busse mit ZF-Niederflurtechnik verkehren.
  • Seoul: Auf den Straßen der südkoreanischen Metropole befinden sich derzeit rund 1.900 BRT-Busse mit ZF-Niederflurachsen im Einsatz.
  • Taipeh: Über 1.400 Stadtbusse sind aktuell in der taiwanesischen Hauptstadt mit ZF-Niederflurachsen unterwegs.
  • Südamerika: Mehr als 2.000 Vollniederflurbusse sind aktuell in verschiedenen südamerikanischen Metropolen unterwegs. Südamerika gilt als Ursprung von BRT-Systemen.

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