Neueste Meldungen rund um ZF im Motorsport

News 2017

Erfolgreiches Saisonfinale für ZF Motorsport in Hockenheim

Das Final-Wochenende der DTM am Hockenheimring am 14. und 15. Oktober verlief für ZF vor nahezu ausverkaufter Kulisse überaus erfolgreich.

Christian Engelhart im ZF-Porsche konnte das erste Porsche Carrera Cup-Rennen des Wochenendes mit einem überlegenen Sieg krönen und erklomm auch am Sonntag im zweiten Rennen mit Platz 3 erneut das Siegerpodium. Mit Thomas Preining gewann ein Porsche-Junior, der im Rahmen der Partnerschaft mit Porsche Motorsport von ZF unterstützt wird, auch das zweite Rennen.

Den Meisterschaftstitel im stärksten Markenpokal Europas sicherte sich erstmals der junge Norweger Dennis Olsen, der ebenfalls als Porsche-Junior in ZF-Farben an den Start geht.

Aber auch in der DTM konnte der Belgier Maxime Martin, der im ZF-Samsung-BMW unterwegs ist, am letzten Rennwochenende der Saison noch einmal seine sehr gute Form bestätigen. Er belegte in den beiden Rennen am Samstag und Sonntag jeweils einen hervorragenden vierten Platz und konnte sich abschließend als drittbester BMW-Pilot über den achten Platz in der Meisterschaftsgesamtwertung freuen.

Langstreckenklassiker auf der Nordschleife und in Le Mans

Die legendäre Nordschleife, spektakuläre Rennfahrzeuge und 24 Stunden Party: vom 25. bis 28. Mai 2017 jagten die Piloten bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens über die rund 25 km lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke.

Acht Gesamtsiege in den letzten zehn Jahren belegen die außergewöhnliche Erfolgsstatistik von ZF Race Engineering in der Eifel. Fast schon traditionell waren auch dieses Jahr erneut sehr viele Teams mit Produkten aus Schweinfurt am Start. Mehr als 60% der insgesamt fast 200 Teilnehmer haben ihre Fahrzeuge mit Kupplungen oder Stoßdämpfern von ZF Race Engineering ausgerüstet. Das diesjährige Rennen verlief aus ZF-Sicht sehr erfolgreich: Der Audi R8 LMS von Land holte den verdienten Gesamtsieg und mit ROWE-BMW sowie einem weiteren R8 LMS des Teams WRT waren gleich alle drei Positionen auf dem Podium von Teams besetzt, die mit ZF-Kupplungen unterwegs waren.

Am 17. und 18. Juni findet in Le Mans zudem die 85. Auflage eines weiteren Langstreckenklassikers statt: die legendären 24h von Le Mans. Auch hier setzen die Favoriten auf ZF-Technik. In der Prototypen-Klasse LMP1 kämpfen Porsche und Toyota um den Gesamtsieg, beide übertragen ihre Power mit Hilfe einer Kupplung von ZF auf die Straße. Insgesamt gehen rund 60 Teams auf die Jagd nach einem der renommiertesten Siege im weltweiten Motorsport. In den vergangenen 19 Jahren rüstete ZF sagenhafte 18-mal den Gesamtsieger des Rennens aus.

ZF Race Engineering beim GTI-Treffen am Wörthersee

Auch in diesem Jahr war ZF Race Engineering wieder auf dem GTI-Treffen am Wörthersee vertreten, um seine SACHS Performance-Produkte zu promoten.

Das GTI-Treffen am Wörthersee fand 2017 bereits zum 36. Mal statt und ist der größte Fanevent seiner Art in Europa und einer der größten weltweit. Dabei waren die Anfänge durchaus bescheiden: 1982 kam der damalige Fremdenverkehrsdirektor von Maria Wörth auf die Idee, ein Treffen für GTI-Fahrer zu organisieren, um den lokalen Tourismus anzukurbeln. Zur ersten Auflage des Treffens kamen nur rund 160 GTI-Fans, doch über die Jahre wuchs der Besucherzuspruch stetig und sprunghaft an. Heutzutage lockt das GTI-Treffen bis zu 200.000 Besucher pro Jahr nach Österreich.

ZF Race Engineering besuchte das Treffen mit einem Messestand, der an allen Veranstaltungstagen sehr gut frequentiert war. Für Markus Höckelmann, Aftermarket Manager bei ZF Race Engineering, war der ZF-Auftritt am Wörthersee ein voller Erfolg: „Ein Fanevent dieser Art ist für uns enorm wertvoll. Wir sind dabei direkt im Herzen unserer Zielgruppe für SACHS Performance-Produkte unterwegs. Wenn wir dieses Fachpublikum von der Qualität unserer Produkte überzeugen können, kann das unmittelbar neues Absatzpotenzial für ZF Race Engineering bedeuten.“

Erfolgreiches Motorsportwochenende am Lausitzring

Zweimal Pole-Position, zweimal schnellste Rennrunde, ein Rennsieg und einmal Platz 2- die Bilanz von Christian Engelharts Wochenende im Carrera Cup 2017 kann sich sehen lassen. Mit seinem neuen Team Black Falcon gelang dem Bayern ein fast perfektes Wochenende am Lausitzring.

Bereits im Qualifying war der ZF-Porsche von Christian das Maß der Dinge. Mit perfekten Runden und einer Doppelpole für beide Rennen am Samstag und am Sonntag war das gesamte Team mehr als zufrieden. Der 30-Jährige erwischte dann beim dritten Saisonlauf am Samstagnachmittag keinen optimalen Start und verlor infolgedessen die Führung in der ersten Kurve. Nach einem eindrucksvollen Zweikampf um die Führung musste er sich nach 18 Runden Renndistanz nur um 0,1 Sekunden geschlagen geben und überquerte die Ziellinie als Zweitplatzierter.

Beim vierten Saisonrennen am Sonntagmorgen startete er deutlich besser und verteidigte die Führungsposition. Nach den ersten Runden, die von einem engen Positionskampf mit Christopher Zöchling geprägt waren, setzte sich Engelhart vom Rest des Feldes ab und fuhr einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg entgegen. Im Ziel waren es fast 6 Sekunden Vorsprung und für Christian der insgesamt zwölfte Sieg im Carrera Cup Deutschland. Nach dem zweiten von sieben Rennwochenenden liegt Christian nun mit 45 Punkten auf der vierten Position in der Fahrerwertung. Bei den nächsten Rennen möchte er den Rückstand auf die Führenden weiter verkürzen.

Christian Engelhart wurde in der Vergangenheit bereits von TRW unterstützt. Im Zuge der Integration von ZF TRW führt ZF diese Partnerschaft seit 2015 erfolgreich weiter. Engelhart tritt dabei als Markenbotschafter für ZF und ZF TRW im Rennsport auf, was sich am deutlichsten durch das auffällige ZF-Design seines Carrera Cup-Fahrzeugs im schnellsten Markenpokal Europas äußert.

ZF Race Engineering auf der Tuning World Bodensee

Wie in den vergangenen Jahren war ZF Race Engineering auch dieses Jahr wieder auf der Tuning World Bodensee vertreten, um seine Produkte und Dienstleistungen auszustellen.

Auf keiner anderen Tuning-Messe begegnen Tuning-Fans und Auto-Begeisterte der Branche mit einer derartigen Intensität. Die Tuning World Bodensee hat sich vom Geheimtipp 2003 zum absoluten Szene-Highlight für die Branche, Tuningfans und Besucher entwickelt. Heute ist die Tuning World Bodensee Europas größte reine Tuningmesse.

ZF Race Engineering setzte auf der Messe seine Partnerschaft mit dem Handelspartner F&F Retrofittings fort. Der ZF-Messestand wurde durch zwei tolle Tuningfahrzeuge von F&F deutlich aufgewertet, die noch mehr Besucher an den Stand lockten.

Markus Höckelmann, Aftermarket Manager bei ZF Race Engineering, zeigte sich nach der Messe zufrieden: „Wir waren sehr glücklich mit unserer Präsenz auf dieser für uns sehr wichtigen Messe am Stammsitz des ZF-Konzerns. Wir hatten die Gelegenheit, mit vielen unserer Kunden zu sprechen und neue Geschäftspotenziale anzubahnen. Außerdem konnten wir viele potenzielle, neue Kunden kennenlernen und hoffentlich von der Qualität unserer Produkte überzeugen.“

Formula E: Beide Venturi holen Punkte bei Paris ePrix

Das sechste Rennen der Saison fand im Herzen von Paris rund um den Invalidendom statt. Dieser befindet sich im 7. Arrondissement, unweit vom Eifelturm entfernt und ist das Wahrzeichen des mit 1,92 Kilometern Streckenlänge kürzesten Kurses der Saison 2016/2017.

Der Renntag begann für Stephane Sarrazin, mit zwei Starts in Paris der Routinier im Team, mit technischen Problemen im Qualifying. Ein Motorwechsel nach einem Shut down in der Qualifikationsrunde brachte ihm als Bestrafung den letzten Startplatz sowie weitere 10 Strafsekunden ein. Keine gute Ausgangssituation für den Franzosen. Tom Dillmann, der als Reservefahrer des Teams den verhinderten Maro Engel ersetzte, fuhr als Rookie in der Serie auf Rang 15, nur 0.4 Sekunden hinter Sebastian Buemi auf der Pole Position.

„Ich hatte einen zu konservativen Start in meine Qualifyingrunde und habe wertvolle Zeit im 1. Sektor liegen lassen, denke aber, dass ich für das Rennen gut vorbereitet bin.“ gibt sich Tom Dillmann vor dem Rennen zuversichtlich. Das Rennen selbst sollte turbulent werden. Nach einem guten Start von Dillmann, der sich in der ersten Kurve gleich am Meisterschaftszweiten Di Grassi vorbeidrücken konnte, hielt er sich bis zur ersten der insgesamt drei Safety Car Phasen auf Position 12. Auch Stephane Sarrazin hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich nach vorne gearbeitet.

Nach einem Unfall zwischen Di Grassi und Costa wurden die von den Teams geplanten Strategien hinfällig, da fast alle Teams diese erste Gelbphase zum obligatorischen Autotausch nutzten. Zwischenzeitlich lagen Dillmann und Sarrazin auf den Rängen zehn und zwölf. Am Ende konnte das Team mit den Plätzen acht für Tom Dillmann und zehn für Stephane Sarrazin punkten. Damit konnten zum zweiten Mal in dieser Saison beide Venturi-Piloten gleichzeitig in die Top 10 fahren.

Teammanagerin Delphine Biscaye zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Es war nicht einfach. Durch den Defekt an Stephanes Auto im Qualifying hatte das Team eine Menge Arbeit zu leisten, um den Tausch des Motors bis zum Rennbeginn hinzubekommen. Aber Stephane hat uns mit seiner sensationellen Aufholjagd belohnt und Tom hat heute bewiesen, dass wir auf den richtigen Reservefahrer gesetzt haben.“

Die nächste Veranstaltung findet am 10. und 11. Juni in Berlin Tempelhof statt. Es ist das erste Doppelrennen der Saison. An diesem Wochenende starten dann wieder die beiden Venturi Stammfahrer Maro Engel und Stephane Sarrazin für das Formel E Team aus Monaco.

ZF-Technik fährt 2016 mehr als 400 Rennsiege ein

Auch in der Saison 2016 konnten Teams und Fahrer, die mit ZF-Produkten an den Start gingen, erneut unzählige Erfolge einfahren. Mehr als 400 Rennsiege und über 1.000 Podiumsplatzierungen gingen im letzten Jahr auf das Konto von ZF.

Die Bandbreite der Teams und Partner, die High-Tech-Produkte von ZF Race Engineering aus Schweinfurt einsetzen, ist dabei groß. In der Formel 1 setzen beispielsweise aktuell sechs Teams auf ZF-Kupplungen und -Stoßdämpfer, mit Ferrari und Red Bull auch zwei Teams, die derzeit ganz vorne mitfahren. In der DTM kommen in allen Boliden von Audi, BMW und Mercedes Kupplungen von ZF Race Engineering zum Einsatz. Die gleichen Kupplungen verhelfen in der japanischen Super GT den Fahrzeugen in der GT 500-Klasse zum perfekten Start. In USA vertrauen viele Teams in der IMSA SportsCar Championship auf ZF-Kompetenz. In der australischen V8 Supercars sind Dämpfer von ZF traditionell sehr stark im gesamten Fahrerfeld vertreten, u.A. bei den Seriensiegern des Teams Triple Eight Engineering. Aber auch bei legendären Events wie der Rallye Dakar oder den 24h von Le Mans siegten im letzten Jahr mit Peugeot, Kamaz und Porsche Teams, die seit Jahren auf ZF-Produkte vertrauen.

Darüber hinaus stattet ZF viele internationale Markenpokale und Nachwuchsformelrennserien, wie z.B. die ADAC Formel 4, die Super Formula, die Formel 3, die weltweiten Porsche Carrera Cups, den Audi TT Cup, den Opel Adam Rallye Cup oder den BMW 235i Racing Cup mit Komponenten aus.

In Trendserien wie der Global RallyCross Championship und der FIA World RallyCross Championship kommen zudem Stoßdämpfer von ZF bei vielen Teams zum Einsatz, die vom großen ZF-Erfahrungsschatz im Rallye-Bereich aus der langjährigen und überaus erfolgreichen Zusammenarbeit mit Volkswagen Motorsport in der World Rally Championship profitieren wollen.

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