ZF-Technik in geschützten FahrzeugenKompetente Vernetzung

Vielseitig, zuverlässig und sicher

Geschützte Ketten- und Radfahrzeuge müssen vielseitige Funktionen erfüllen, on- oder offroad extremen Belastungen gewachsen sein und auch unter härtesten Bedingungen Höchstleistung zeigen. Sie kommen nicht nur in Konfliktzonen zum Einsatz, sondern finden weltweit auch auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes und der Rettungskräfte vielseitigste Anwendungsbereiche und Aufgaben. Was sie dabei zuverlässig voranbringt, sind Qualität und die besondere Möglichkeiten im Bereich der ZF Sonder-Antriebstechnik.

Im Einsatz geht es für geschützte Radfahrzeuge meist quer durchs Gelände. Da sind neben ausgereifter Allradtechnik auch Schnelligkeit, Wendigkeit, Steig- und Watfähigkeit gefragt. Jedes Terrain, jedes Hindernis, jeder Graben muss problemlos überwunden werden, das Fahrzeug auch schon mal im „Silent-Watch-Modus“ knapp über dem Untergrund entlangschleichen.

Geschützte Fahrzeuge, ob ketten- oder radgetrieben, müssen unter extremsten Bedingungen zuverlässig Höchstleistung zeigen. Voraussetzung dafür ist, dass technische Fahrzeugkomponenten und Aggregate aufeinander abgestimmt agieren und reagieren. Systemorientiertes und vernetzendes Denken bestimmen daher die einsatzoptimierte ZF-Produktentwicklung.

Größer, schneller, schwerer – und gleichzeitig sparsamer und umweltfreundlicher. Die rasant gestiegenen Ansprüche und notwendigen Anpassungen an die Fähigkeitsprofile im Einsatz internationaler Missionen, die Höchstleistungen von Mensch und Material abverlangen, erfordern Produkte, die diesen Aufgaben kompromisslos gerecht werden.

Die ZF Friedrichshafen AG entwickelt und produziert seit Jahrzehnten und beispielsweise im Auftrag der zuständigen Dienststellen des Bundesverteidigungsministeriums Antriebe, Fahrwerke, Lenkungen, Komponenten sowie elektronische Software und Assistenzsysteme für geschützte Rad- und Kettenfahrzeuge.

Seit jeher ist es Anspruch der ZF-Ingenieure der Sonder-Antriebstechnik, Komponenten gezielt und einsatzorientiert weiterzuentwickeln, um die dynamisch steigenden Anforderungen dieses besonderen Marktsegmentes zu erfüllen. Sie bauen dabei auf das umfassende und millionenfach bewährte Know-how des Konzerns im Bereich Antriebs- und Fahrwerktechnik. Angefangen mit den einstigen manuellen Mehrgang-Klauengetrieben für mittlere und schwere Kettenfahrzeuge rüstet ZF heute die gesamte Bandbreite der geschützten Rad- und Kettenfahrzeugen mit modernster Antriebs- und Fahrwerktechnik aus.

ZF Produkte in geschützen Fahrzeugen

ZF-Hybridtechnologie in geschützten Fahrzeugen

ZF hat sich auch der Weiterentwicklung alternativer Antriebe verschrieben – nicht nur auf der Straße, sondern auch bei Offroad-Anwendungen. Als Vorreiter hat das Unternehmen mit OEMs die ersten Hybridantriebe für Rad- und Kettenfahrzeuge entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Fahrzeughersteller unter schwierigsten technischen, geographischen und meteorologischen Bedingungen getestet. Starke Elektromotoren unterstützten den konventionellen Antrieb und verhindern hohe Leistungsspitzen. Dadurch wird der Treibstoffverbrauch deutlich gesenkt, der Motor geringer belastet und sogenannte „Silent-Watch-Operationen“ problemlos ermöglicht. Mit der vorgesehenen Integration eines Hybridmoduls in die bewährten Getriebereihen vollzieht ZF den logischen Schritt in Richtung Zukunft. Und entwickelt somit auch weiterhin Innovationen, die sich rechnen.

ZF zählt auch im Bereich der geschützten Rad- und Kettenfahrzeuge weltweit zu den Technologie- und Innovationsführern. Im Fokus der Entwickler stehen dabei auch die Reduzierung von Verbrauch und Emissionen, die Steigerung von Produktivität, Fahrkomfort und Sicherheit sowie einfachere Bedienung und Geräuschreduzierung. Als Systemanbieter konzentriert sich ZF auf den gesamten Antriebsstrang und verbindet Fahrwerk, Getriebe und Lenkungen mit hoch entwickelten Softwarefunktionen.

Zahlreiche Meilensteine in der Entwicklung von geschützten Rad- und Kettenfahrzeugen sind auf ZF zurückzuführen. Mit dem 4HP250 entwickelte ZF im Auftrag der Bundeswehr beispielsweise das erste automatische Lenk/Schalt-Getriebe für den Leopard 1. Durch die Weiterentwicklung einer Vielzahl von speziell applizierten Anwendungen für Rad- und Kettenfahrzeuge lassen sich heute signifikante Verbrauchsvorteile bei gleichzeitig gesteigerter Einsatzfähigkeit mit einem bislang nicht denkbaren Wirkungsgrad erzielen.

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