Smart Gearbox undSmart Typeplate @ZF

Internet of Things Die intelligente Kombination von Mechanik, Elektronik und digitalen Technologien

Entdecken Sie Ihr Potenzial – IoT@ZF

ZF stellt Technologien vor, mit deren Hilfe komplexe Abläufe besser vernetzt und so vereinfacht werden. Viele Dinge des alltäglichen Lebens sind heute elektronisch vernetzt und können dadurch intelligent agieren. Vom einfachen Gegenstand bis hin zu komplexen Autos oder Maschinen erleichtert das „Internet der Dinge“ (englisch „Internet of Things“, Kurzform: IoT) den menschlichen Alltag. Dieser technologische Fortschritt hat großes Potenzial für die Industriebranche. ZF hat diesen Trend erkannt und setzt im Bereich Forschung und Entwicklung einen Schwerpunkt auf IoT.

ZF baut bei der Umsetzung der neuen Technologie auf mehrere Säulen:

  • Vernetzung der Liefer- und Fertigungskette in der Produktion durch IoT-Technologie und durch den Industrie 4.0-Ansatz.
  • Anreichern der Produkte mit Sensorik, die aus dem Automotivbereich für die spezifischen Anforderungen angepasst werden.
  • Ermöglichen neuer digitaler Geschäftsmodelle, die auf vorhandener Hardware aufsetzen, die Probleme für Hersteller und Betreiber lösen und für die es bisher keine zufriedenstellende Lösung gab.

Intelligentes Getriebekonzept im Schienenverkehr „Smart Gearbox“ der Zukunft

Mit einem intelligenten Getriebekonzept für den Schienenverkehr präsentiert ZF eine Reihe von innovativen Ansätzen, wie modernste Sensorik und Datenanalysetools. Damit kann die Effizienz und Zuverlässigkeit von Schienenfahrzeugen und der damit verbundenen Infrastruktur erhöht werden.

Das Getriebekonzept bietet mehrere Funktionen:

  • „Vibration Monitoring“
    Die von den integrierten Sensoren erzeugten Datensätze ermöglichen mit dem dazu passenden Datenanalysetool eine Fernüberwachung bzw. -analyse von Getriebefunktion und -zustand, sowie eine frühzeitige Erkennung potentieller Störungsquellen. Das System überwacht und analysiert beispielsweise den Zustand von Lager, Verzahnung und Gehäuse.
    Die Systemfunktionen können noch um externe Informationen und andere Umwelt-Parameter ergänzt werden. Durch diese Daten kann der Betreiber individuell und flexibel auf verschiedenste Situationen und Umwelteinflüsse reagieren.
  • Bestimmung des Ölzustandes und des Temperaturverhaltens
    Durch die verbaute Technik lassen sich verschiedenste Ölparameter überwachen und gezielt mit dem aktuellen Temperaturverhalten von Wälzlagern und Getriebeöl verknüpfen. Die aktuellen Informationen aus allen verbauten Sensoren können über das Mobilfunknetz, beziehungsweise verschiedene Datentransferstationen auf der Strecke, nahezu in Echtzeit übermittelt, aber auch im Batchbetrieb abgerufen werden. Der Betreiber hat somit eine volle und stets aktuelle Datentransparenz und -auswertung und kann dadurch rationelle Fahrzeugüberprüfungen durchführen sowie Ausfälle frühzeitig vor Ausfall identifiziert. Dadurch ist ein reibungsloser, kostenoptimierter und wartungsreduzierter Betrieb der jeweiligen Schienenfahrzeugflotte möglich.

Smart Typeplate Die ID-Karte für das Getriebe

Ein weiteres Potenzial bietet das ZF Smart Typeplate, bei welcher das Originaltypenschild mit einem integrierten Chip versehen wird. Die Informationen werden lokal oder in einer Cloud gespeichert und sind jederzeit verfügbar. Ausgelesen wird mit schon vorhandenen Geräten, wie zum Beispiel Smartphones. Das Smart Typeplate ermöglicht zum Beispiel die Überwachung der Betriebsstunden, so dass jede Komponente des Antriebsstrangs dokumentiert werden kann. Die Produktdaten können automatisch angezeigt werden. Diese Technologien haben großes Potenzial für die Industriebranche. ZF hat diesen Trend erkannt und setzt im Bereich Forschung und Entwicklung einen Schwerpunkt auf Internet of Things.