ZF-Hilfe ist in Sierra Leone angekommen

Neue Jahrespendenaktion von „ZF hilft.“ zugunsten der Opfer der Naturkatastrophen gestartet

Im Jubiläumsjahr 2015 startete ZF über den gemeinnützigen Verein "ZF hilft." unter dem Motto "100 Jahre - 100 Schulen" das bisher größte Bildungsprojekt der Unternehmensgeschichte. Insgesamt 4,2 Millionen Euro spendeten hauptsächlich ZF-Mitarbeiter, der Konzern und die UBS Optimus Foundation. Mit dem Erlös wurden über 4.300 Fahrräder für Schüler in Afrika finanziert sowie weltweit 100 Schulprojekte gefördert, und zwar in Indien, Bangladesh, China, Mexiko, Nepal, Peru und auf den Philippinen.

Auch in der westafrikanischen Republik Sierra Leone erhielten zehn Schulbau-Projekte Unterstützung von „ZF hilft.“ Ein Reporterteam hat im Auftrag von ZF rund um die Hauptstadt Freetown zehn Schulen besucht, die mit Hilfe der Spenden aus dem Jubiläumsjahr gebaut beziehungsweise renoviert worden sind. Wie aktuell „ZF hilft. “ mit dieser Förderung ist, wurde auf dem Gipfel der Europäischen Union und der Afrikastaaten Ende November 2017 in Abidjan deutlich. „Schulen für Afrikas Wirtschaft“ titelte zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 30.11.2017) in ihrem Wirtschaftsteil und berichtete, dass die EU in den Bau von Schul-Infrastruktur und der Förderung von Bildungsmaßnahmen den wichtigsten Beitrag zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation auf dem afrikanischen Kontinent sieht.

Laut jährlichem Weltbildungsreport der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gehört Sierra Leone zu den Ländern mit den größten Bildungsdefiziten weltweit.

Durch Bildung der Armut entkommen

In Grafton, einer kleinen Stadt an der Westküste von Sierra Leone, haben nun etwa 200 Jungen und Mädchen die große Chance, durch Bildung der Armut zu entfliehen. Die Schule hier wird wie die anderen neun von ZF geförderten Schulen von der privaten Organisation „Rising Academy Network“ betrieben.

Der Schulbau in Graften ist nach dem Low-Cost-Prinzip errichtet: einfach, aber funktional. Die Schule besteht aus elf Containern, von denen zehn als Unterrichtsräume dienen, einen nutzt Schulmanagerin Florence Selima Kpakima als Verwaltungstrakt . Die Container sind in einem Quadrat aufgestellt, die Innenfläche dient als Schulhof mit einem markanten Mittelpunkt: dem „Tree of Wisdom“, dem Baum der Weisheit. Vor diesem Baum stehen die Schüler jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn und starten mit einem Ritual in den Schultag: Sie singen die Nationalhymne und sprechen ein gemeinsames Gebet.

Hier in Grafton unterrichten 15 Lehrer die Kinder und Jugendlichen in Lesen, Schreiben und Rechnen sowie in Naturwissenschaften. Unterrichtssprache ist Englisch. Die Kooperation von „ZF hilft“ mit Rising Academy kam über „YOU Stiftung Bildung für Kinder in Not“ zustande, eine Initiative der UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h. c. Ute-Henriette Ohoven. Für Schulleiterin Florence Selima Kpakima ein Glücksfall. Über die „we>move“-Reportern lässt sie ihren Dank an alle ZF-Mitarbeiter ausrichten: „ Sie, die Spender, sind wahre Helden, weil Sie wichtige Veränderungen im Leben junger Menschen möglich machen.“

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