Silvretta Classic Rallye 2017 Gipfeltreffen automobiler Schätze

Traumautos und Alpenpanorama sind bei der Oldtimer-Rallye die Zutaten für einen perfekten Event. ZF war mit am Start.

Bereits zum 20. Mal trafen sich zur Silvretta Classic die schönsten Traumautos auf Traumstraßen - und schon zum zehnten Mal war ZF bei der berühmten Rallye im Montafon mit am Start. Seit 1998 rollen jeden Juli über 180 beeindruckende Vorkriegsfahrzeuge, legendäre Supersportwagen, Luxus-Karossen und vertraute Alltagsfahrzeuge vom Montafon aus durch Vorarlberg und angrenzende Regionen Österreichs und der Schweiz. Die Silvretta Classic ist seit 1998 als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsrallye ausgeschrieben. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um äußerst präzises Fahren im Rahmen von mehreren Wertungsprüfungen und die Einhaltung von großzügig bemessenen Sollzeiten.

Das Teilnehmerfeld ging an allen drei Rallyetagen von Partenen aus auf die insgesamt rund 595 Kilometer lange Strecke. Darunter befanden sich auch zwei ZF-Fahrzeuge: ein rassiger Alfa Romeo Montreal mit ZF S 5-18/3, Selbstsperrdifferential SD DL 175 und F&S-Kupplung sowie das älteste Fahrzeug der Historischen Sammlung des Konzerns, ein BMW 327/28 mit ZF AK 4-S 15 und Kupplung von Fichtel & Sachs. Noch mehr Jahre zählte ein Fahrzeug, das ein französischer Oldtimer-Fan an den Start brachte: ein unrestaurierter, puristischer Rally AZ aus dem Jahr 1924.

Die erste Etappe führte die Teilnehmer auf 126 Kilometern über die spektakuläre Silvretta-Hochalpenstrasse. Das herrliche Wetter lockte viele Schaulustige an die Strecke, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nahmen, um das Automobil-Spektakel und Rennsportlegenden wie Klaus Ludwig, Joachim Winkelhock oder Isolde Holderied zu sehen.

Der zweite Rallyetag wurde für Mensch und Maschine mit 326 Kilometern Länge und sehr vielen Höhenmetern der anstrengendste und anspruchsvollste Streckenabschnitt: Er führte bis auf den 2.750 Meter hohen Kaunertaler Gletscher. Erstaunlich viele der Fahrzeuge konnten dieser Herausforderung Stand halten und meisterten souverän die lange Auffahrt.

Vergleichsweise entspannt ging es am dritten Rallyetag zu. Nach einer 153 Kilometer langen Rundfahrt gelangten die Teilnehmer ins Rallye-Ziel. Egal, mit welchem Resultat die Teilnehmer dort abschnitten: Für die meisten stand da bereits lange fest, dass sie bei der 21. Auflage der Classic-Rallye wieder an den Start gehen werden.

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