ZF-Zukunftsstudie Wann kommen die Paket-Roboter?

Verändertes Konsumverhalten und ein wachsender Paketmarkt: Die Logistikbranche steht besonders auf den letzten Metern bis zum Kunden vor großen Herausforderungen. Wohin sie sich bewegt, zeigt die ZF-Zukunftsstudie 2016 „Die letzte Meile“.

Der Kunde ist König. Auch im Internet. Wo der Konsument sich nicht mehr nach Ladenöffnungszeiten richten muss und Bestellungen rund um die Uhr möglich sind, verändern sich auch die Ansprüche ans Liefertempo. Wer gekauft hat, will gleich haben. Die Frage lautet dann nicht mehr: Zustellung in zwei bis drei Werktagen oder per Express-Versand über Nacht, sondern noch am selben Tag oder binnen weniger Stunden. Die wachsende Vorliebe für Internet-Shopping spiegelt sich sehr deutlich in Zahlen wider: 2015 wurden allein in Deutschland drei Milliarden Pakete verschickt – eine Milliarde mehr als noch im Jahr 2005. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren durch die steigende Flut an Online-Bestellungen noch verstärken.

ZF-Zukunftsstudie 2016 „Die letzte Meile“

Sichtbar werden die Herausforderungen des wachsenden Paketmarkts besonders auf den innerstädtischen Straßen: Individuelle Lieferwünsche, Umwelt- und Lärmzonen, Verfügbarkeit von Fachkräften, Reglementierung des Zustellverkehrs und Anforderungen an eine sichere Lieferkette bestimmen hier das Spielfeld der Transportunternehmen – bei gleichzeitigem Kosten- und Innovationsdruck.
Wie reagiert die Branche auf die Veränderungen und aus welchen Trends auf den letzten Zustellmetern werden künftig Standards? Mit diesen Fragen befasst sich ZF in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in der ZF-Zukunftsstudie 2016 „Die letzte Meile“.

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