Internet der Dinge Intelligent vernetzt

Das Internet der Dinge bietet enorme Möglichkeiten und soll vor allem eines: dem Menschen den Alltag und die Arbeit erleichtern. ZF-Technik kann dazu einiges beitragen.

Neue Produkte und Services

Weitere Beispiele für die voranschreitende Digitalisierung finden sich bei der Entwicklung eigener Produkte sowie Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen. Wie das konkret aussehen kann, zeigt ZF auf der Hannover Messe Industrie 2016 in einem größeren Zusammenhang. Ein wirtschaftlicher Windpark beispielsweise hängt von verschiedenen Variablen ab: Zum einen ist die Windstärke nicht an allen Tagen gleich. Aber auch der Strompreis, Wartungsnotwendigkeiten oder die Verfügbarkeit von Service-Spezialisten fallen ins Gewicht. Mit moderner Sensorik und Datenanalyse lassen sich diese Faktoren gut überblicken – und gegebenenfalls schnell zugunsten besserer Auslastungen und höherer Erträge optimieren. „Solche vernetzten Lösungen können wir über das gesamte Produktspektrum für Industrieanwendungen – vom Windkraft- und Großgetriebe bis hin zu Land- und Baumaschinengetriebe realisieren – und damit auch schneller und besser auf sich ändernde Kundenbedürfnisse reagieren“, erklärt Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der Division Industrietechnik bei ZF .

Wie der smarte Windpark funktioniert, erfahren Sie in diesem Video

Der Weg in die Cloud

Den Kundennutzen hat ZF auch bei einer neuen Dienstleistung für die Logistikbranche im Blick: Denn mit intelligenter Vernetzung von Fahrzeugen und Waren lässt sich die Effizienz in der Transportindustrie erheblich steigern. Gerade sensible Waren wie Medikamente oder Lebensmittel benötigen beim Transport bestimmte Umweltbedingungen. Dazu gehören beispielsweise gleichbleibendeTemperaturen. Manchmal reichen auch Feuchtigkeit, Stöße oder Vibrationen aus, um die Qualität der Ware zu beeinträchtigen. Dank der cloudbasierten Logistik-Software „deTAGtive” von Openmatics sind Fahrer, Spediteur oder Kunde zu jeder Zeit über den Zustand der Fracht informiert.

Mit „deTAGtive logistics“ von openmatics ermöglicht ZF Services die lückenlose Kontrolle der wertvollen Fracht.

Gewonnen werden die Daten durch Bluetooth-Smart-Tags. Um auf die Funktionen vor Ort zuzugreifen, müssen Nutzer lediglich eine App herunterladen, die bei GooglePlay und im Apple Store kostenfrei erhältlich ist. Zusätzlich können Logistiker mit einer Web-Anwendung vom Arbeitsplatz aus Tags und Tag-Finder in Echtzeit verwalten.

Künftig kann ZF Openmatics über das gesamte Produktspektrum auch für Predictive Diagnostics und Predictive-Maintenance-Konzepte einsetzen – ganz gleich ob für stationäre Anwendungen in der Industrie oder mobile Anwendungen in Bau- und Landwirtschaft.

Der Mensch im Mittelpunkt

Bei allen Möglichkeiten hat jedoch das Internet der Dinge vor allem eine wesentliche Funktion: dem Menschen zu nutzen. Schnittstellen für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erfüllen deshalb bei der Entwicklung neuer Anwendungen eine zentrale Rolle – beispielsweise im autonom fahrenden Lkw oder Pkw, wenn der Fahrer wieder das Steuer vom Autopiloten übernehmen soll. Im ZF Concept Cockpit stellen innovative Features wie die Hands on/Handsoff-Detection, ein Display mit fühlbarer Touchoberfläche, eine neuartige, hochpräzise Gesichts- und Emotionserkennung sowie aktiv agierende und kommunizierende Sicherheitsgurte die Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug her.

ZF Concept Cockpit für das hochautomatisierte Fahren: Integriert sind (1) ein spezielles Lenkrad u.a. mit Hands On Detection (HOD), (2) ein Display mit fühlbarer Touchoberfläche, (3) eine neuartige, hochpräzise Gesichts- und Emotionserkennung sowie (4) aktiv agierende und kommunizierende Sicherheitsgurte.

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