Automatisiertes Fahren ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln

Der Technologiekonzern stellt die Weichen für das autonome Fahren. Nach der Übernahme von TRW bietet ZF ein einzigartiges Technologieportfolio an intelligenter Mechanik.

„Shaping the next decade of automated driving“ – unter diesem Motto zeigt ZF beim ersten Auftritt des Technologiekonzerns auf der CES in Las Vegas , wie konsequent sich das Unternehmen nach der Übernahme von TRW auf den Megatrend autonomes Fahren ausrichtet. Der Konzern ist hier in einer einzigartigen Marktposition, um automatisierte Fahrfunktionen der Zukunft zu entwickeln und maßgeblich voranzutreiben: ZF liefert Sensorsysteme, intelligente Steuerungen und mechatronische Aktuatoren.

Automatisiertes Fahren setzt aber nicht nur intelligente Mechanik voraus. Die Fahrzeugsysteme müssen möglichst umfassend, präzise und redundant über den Zustand des Fahrers im Bilde sein. Denn beim nächsten Entwicklungsschritt, dem hochautomatisierten Fahren, muss der Fahrer das System zwar nicht mehr überwachen, bleibt aber in der Pflicht, nach entsprechender Vorwarnung jederzeit eingreifen zu können. Das Fahrer-Monitoring ist daher von zentraler Bedeutung. ZF versteht auch dieses wesentliche Element und zeigt auf der CES, wie vielfältig die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sein kann: mit innovativen Ansätzen für eine vollumfängliche Mensch-Maschine-Schnittstelle.

ZF TRW Testfahrzeug mit Highway Driving Assist

„In den kommenden zehn Jahren werden wir mit unseren Technologien den Weg hin zum autonomen Fahren maßgeblich gestalten“, kündigt Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG im Vorfeld der CES 2016 an. Dank leistungsfähiger Sensoren, komplexer elektronischer Steuerungen und mechatronischer Systeme befähige ZF-Technik Fahrzeuge schon heute dazu, zu sehen, zu denken und zu handeln. Diese Kompetenzen werde der Technologiekonzern laut Sommer weiter verstärken: „Wir werden Technik für automatisierte Fahrfunktionen für alle Fahrzeugsegmente anbieten. Nur durch eine hohe Marktdurchdringung wird die Verkehrssicherheit insgesamt deutlich steigen.“

Basis für automatisierte Fahrfunktionen sind aktive Sicherheitssysteme. Diese tragen in Notfallsituationen zum Schutz der Insassen und Verkehrsteilnehmer bei. Die grundlegenden aktiven Sicherheitssysteme von ZF werden automatisierte Funktionen in Notfallsituationen ermöglichen, wie automatisches Notbremsen oder Notausweichen. Der nächste Entwicklungsschritt zielt auf Autobahnfahrten: teil- und vollautomatisierte Fahrfunktionen werden hier schon bald Sicherheit und Komfort deutlich erhöhen. Langfristiges Ziel von ZF ist es, durch vollautomatisiertes Fahren auch die Sicherheit im hochkomplexen Innenstadtverkehr zu erhöhen – für alle Verkehrsteilnehmer, etwa Fußgänger oder Zweiradfahrer.

Erste Potenziale für die urbane Mobilität der Zukunft, die sich aus der intelligenten Vernetzung von Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme ergeben, zeigt ZF mit dem rein elektrisch angetriebenen, teilautomatisiert fahrenden und in die Cloud vernetzten Advanced Urban Vehicle. Gleichzeitig markiert diese Studie auch einen Startpunkt: Sie ist ein erster eindrucksvoller Beleg für die neuen Kompetenzfelder, die aus der Übernahme von TRW für den ZF Konzern erwachsen.

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