Studenten besuchen ZF auf der IAA

Mit den Studententagen auf der IAA in Frankfurt trifft ZF den Nerv angehender Ingenieure. Einer von ihnen ist Christoph Döhl von der TH Nürnberg. Was den 23-Jährigen bei seinem Besuch auf dem ZF-Stand in Halle 8 am meisten beeindruckte.

Studenten aus technischen Fachrichtungen zieht die Automobilbranche wie ein Magnet an. Längst hat sich auch herumgesprochen, dass interessante Aufgaben und Berufsperspektiven nicht nur die großen Autobauer bieten, sondern vor allem die internationalen Zulieferer und Systemanbieter. Das große Interesse an den ZF-Studententagen auf der IAA (17. bis 27. September 2015) zeigt: Studenten aus Elektronik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Maschinenbau und Informatik wissen, dass ZF mit aussichtsreichen Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven punkten kann. Das trifft derzeit vor allem auf Elektrotechniker und IT-Spezialisten zu. Denn mit der Digitalisierung der Autowelt und des eigenen Produktportfolios sucht ZF neben den klassischen Maschinenbau-Ingenieuren zunehmend Informatiker, Software-Entwickler und Elektrotechniker.

Auch zur diesjährigen IAA hat ZF wieder über 500 Schüler und Studenten technischer Fachrichtungen auf die Autoleitmesse eingeladen und mit Bussen nach Frankfurt chauffiert. Christoph Döhl, Elektrotechnik-Student im 6. Semester an der Technischen Hochschule Nürnberg, nutzte am Mittwoch die Gelegenheit, um sich in Halle 8 das ZF-Produktportfolio genau anzuschauen und sich auf der IAA über Trends bei seinem Steckenpferd Elektromobilität zu informieren. „Ich will schauen, in welche Richtung die Automobilindustrie geht und wie ZF da mitspielt“, sagte der 23-Jährige vor dem geführten Rundgang über den Stand.

Hier erklärten ZF-Mitarbeiter anhand der Themeninseln und Exponate, wie weit das Produktspektrum von ZF seit der Übernahme von TRW im Mai 2015 reicht: Auch Christoph Döhl zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt, obwohl er sich über ZF bereits bei einem Kennenlerntag in Auerbach informiert hatte. Die Themen Effizienz, Sicherheit und automatisiertes Fahren mit den entsprechenden ZF-Produkten standen im Mittelpunkt des Rundgangs. Die Studenten nahmen im Demo-Autositz Platz, um die Gurtstraffsysteme am eigenen Leib zu erleben, ließen sich ZF-Elektroantriebe und eine ressourcenschonende Leichtbauachse erklären oder verfolgten gespannt, mit welcher Technik automatisiertes Fahren auf Autobahnen möglich wird. „Es ist sehr spannend zu sehen, wie die aktuelle Technik ist und welche verschiedenen Modi es gibt“, sagte Döhl über die Themeninsel zum automatisierten Fahren.

Ein besonderer Hingucker war der kleine, weiße City-Flitzer auf dem ZF-Podest: Das Elektroauto Advanced Urban Vehicle mit dem einzigartigen Einschlagwinkel von bis zu 75 Grad an der neuartigen Vorderachse, die Christoph Döhl interessiert testete.

Nach dem Besuch bei ZF hatte die fünfzigköpfige Gruppe mit Studenten aus Nürnberg und Amberg noch Zeit, weitere Eindrücke auf der IAA zu sammeln. Für Christoph Döhl stand ein weiterer Pflichtbesuch schon fest: „Wir werden auf jeden Fall noch bei Tesla vorbeischauen.“

Fotos: ZF/picture alliance/Jan Haas

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