100 Jahre ZF Von der Zahnradfabrik zum Weltkonzern

Vor genau hundert Jahren begann die Erfolgsgeschichte von ZF in Friedrichshafen. Auch damals war der Drang zur Perfektion die treibende Kraft im Unternehmen.

Die Veröffentlichung des Eintrags ins Handelsregister des Amtsgerichts Tettnang am 9. September 1915.

Hundert Jahre ist es her: Am 9. September 1915 veröffentlichte das Amtsgericht Tettnang im Handelsregister die Gründung der „Zahnradfabrik GmbH“ in Friedrichshafen zur „Herstellung von Zahnrädern und Getrieben für Luftfahrzeuge, Motorwagen und Motorboote“. Und was ist daraus geworden? Der Technologiekonzern vom Bodensee nimmt in seinem Jubiläumsjahr „100 Jahre ZF“ mit 134.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro einen weltweiten Führungsplatz in der Zulieferbranche ein.

Spitzenleistung für Antriebs- und Fahrwerktechnik – mit diesem Anspruch ist die ZF Friedrichshafen AG in den vergangenen hundert Jahren zu einem gefragten Partner der Automobilindustrie geworden. Mit der TRW-Übernahme im Mai dieses Jahres erweitert ZF das Produktportfolio um aktive und passive Sicherheitstechnik. „Ab sofort bündeln wir die Stärken zweier weltweiter Champions. Unser Ziel ist es, weltweit zum bevorzugten Zulieferer für Automobilhersteller aufzusteigen“, sagt Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG.

Video: 100 Jahre ZF

Seit hundert Jahren setzt ZF bei Zahnrädern und allem, was sich dreht, Maßstäbe. Wie sich das Friedrichshafener Unternehmen seither zum globalen Technologieführer entwickelt hat, zeigt der History-Film.

ZF hat in seiner Geschichte immer wieder unternehmerische Chancen genutzt und sich zu einem weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik entwickelt. Zum ZF-Portfolio zählen heute Produkte der Antriebs- und Fahrwerktechnik wie Getriebe, Antriebs- und Fahrwerkkomponenten sowie komplette Achssysteme und -module. Technik von ZF wird in Pkw, Nutzfahrzeugen, Bau- und Landmaschinen, Schienenfahrzeugen und Marine-Anwen­dungen eingesetzt. Weitere Standbeine hat das Unternehmen in der Windkraft-Antriebstechnik und der Entwicklung und Fertigung von Elektronikkomponenten. Mit TRW kommt die Sicherheitstechnik hinzu, ZF ergänzt damit das Kompetenzportfolio wie auch seine weltweite Marktpräsenz, um globale Megatrends noch besser bedienen zu können.

Mit der TRW-Übernahme wird ZF im Jubiläumsjahr zum drittgrößten Automobilzulieferkonzern der Welt. Der Technologiekonzern führt ein umfassendes und komplementäres Produktportfolio aus Antriebs- und Fahrwerktechnik, Sicherheits- und elektronischen Systemen zusammen. Er hat ein regional und kundenspezifisch ausgewogenes Produktsortiment sowohl im Volumen- als auch im Premiumsegment mit einer starken Präsenz in den wichtigsten Automobilmärkten Westeuropa, USA und Asien-Pazifik. In Summe also viele gute Gründe, 2015 mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern heute, dem Gründungstag des Unternehmens, ein großes Jubiläum zu feiern. In Summe also viele gute Gründe, 2015 mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern heute, dem Gründungstag des Unternehmens, ein großes Jubiläum zu feiern.

Auf dem Weg in die Zukunft: Mit der Übernahme von TRW (Mai 2015) kann ZF seinen Kunden immer mehr Sicherheitslösungen aus einer Hand anbieten. Im Bild: ZF TRW kombiniert durch Datenfusion die Stärken von Radar- und Kamera, damit Fahrerassistenzsysteme komplexe und zuverlässige Entscheidungen treffen können.

Fotos: ZF

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