Connectivity: Die Zukunft fährt schon heute

Das „Internet der Dinge“ führt uns in ein Zeitalter der Mobilität. 2016 wird es weltweit rund 210 Millionen vernetzte Autos geben, prognostiziert die Unternehmensberatung Bain.

Das Fahrzeug ist dann Teil eines Mobilitätsnetzwerks. Mehr Sicherheit, mehr Komfort und effizientere Mobilität soll „Connectivity“ mit sich bringen. ZF Services hat eine digitale Agenda erarbeitet, um diese Potenziale auszuschöpfen.

Connectivity bringt Komfort und Sicherheit

Fachleute erwarten, dass die Einkünfte aus Technik und Dienstleistungen für das Internet der Dinge bis 2020 auf acht Millionen Dollar anzusetzen sind. Navigation per Satellitenfotos von Google-Maps oder Mailempfang mit Vorlesefunktion sind heute Standard – und das längst nicht nur in Oberklasselimousinen.

Doch im Vergleich zur Effizienzsteigerung beim Güterverkehr oder der dynamischen Steuerung von Fahrzeugflotten quer über den ganzen Kontinent sind das nur Spielereien. Im nächsten Schritt wird die Kommunikation zwischen Autos und Umwelt zuverlässige, hochdynamische Umgebungsmodelle entstehen lassen. Für Helmut Ernst, Mitglied der Geschäftsleitung von ZF Services, hat die Mobilität der Zukunft schon begonnen: „Das Fahrzeug teilt sich mit und ZF Services wird mit innovativen Lösungen dafür sorgen, dass es im Aftermarket verstanden wird – damit unsere Kunden auch in Zukunft beständig erfolgreich sind“, so Helmut Ernst.

Digitale Schnittstellen helfen bei Wartung und Reparatur

Die intelligente Vernetzung von Diagnosesystemen, Komponenten oder Werkzeugen erlaubt neue und bessere Wartungs- und Reparaturabläufe. Sie erfordert aber auch eine völlig neue Sicht auf althergebrachte Abläufe. Wenn bei einem vernetzten Fahrzeug eine Panne auftritt, sollte die Werkstatt eine Ferndiagnose durchführen können.

Bereits heute vermeldet das Cockpit, dass ein Termin zur Fahrzeugwartung ansteht – in der Werkstatt muss an dieser Schnittstelle die Kapazitätsplanung ansetzen. Digitale Schnittstellen dieser Art werden zunehmen. Und sie machen weder vor dem Fahrer am Lenkrad noch vor den Dienstleistern halt. Auch in den Werkstätten werden sich neue Prozesse etablieren, bis hin zur Datenbrille, die eine Einbauanleitung ins Sichtfeld des Wartungstechnikers projiziert.

ZF Services arbeitet an der Technik der Zukunft

Das elektronische Serviceheft wird voraussichtlich bald zur Regel werden. Der Werkstattbetrieb des Kunden bekommt auf diese Weise schnell eine Übersicht der durchgeführten bzw. anstehenden Wartungs- und Reparaturarbeiten. Doch jeder Betrieb, der diesen Kunden noch nicht kennt, steht künftig vor der Herausforderung, einen entsprechenden Zugang zur Hersteller-Datenbank zu bekommen. Nur so lassen sich alte Servicenachweise einzusehen und neue Einträge ausführen. Die Mission für ZF Services ist damit klar: Nah am Kunden und an der Praxis gilt es nun zukunftsweisende digitalen Lösungen zu entwickeln.

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