Energieversorgung Sauber und sicher

Klimaschutz und Ressourcenschonung sind für ZF auch in der Produktion sehr wichtige Themen. Derzeit betreibt der Konzern an drei Standorten Kraftwerke, um eine saubere Energieversorgung sicherzustellen. Auch in Saarbrücken versorgt sich ZF mit Eigenstrom aus dem benachbarten Heizkraftwerk.

Stolze 48 Meter ragt der Kraftwerksbau in den Himmel von Saarbrücken. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 40 Megawatt. Seit 2014 betreibt ZF die Anlage eigenverantwortlich und deckt damit den gesamten Strombedarf des nahen Getriebewerks. Ende 2013 machte der regionale Betreiber ZF ein Angebot, von dem beide Partner profitieren: Der Energieversorger verpachtet das moderne Gaskraftwerk für einen Zeitraum von fünf Jahren an ZF, bezieht aber die im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess entstehende Wärme als Fernwärme für seine Kunden. ZF wiederum reduziert mit dem Deal die eigenen Stromkosten und verfügt durch die langfristige Vertragsbindung auch beim Gaspreis über ein hohes Maß an Planungssicherheit.

Blick ins Kraftwerk: Hier produziert ZF, nur wenige Meter vom Werk in Saarbrücken entfernt, Strom zum Eigenverbrauch. Die Gasturbine (unten rechts) bildet das Herz des Kraftwerks.

Der Abteilungsleiter Jörg Adam ist seit zehn Jahren im Bereich Werksanlagen tätig und verantwortlich für das Kraftwerk.

„Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten“, freut sich Jörg Adam, Seniormanager für Ver- und Entsorgung, Energie- und Kraftwerksmanagement bei ZF. „Und außerdem senken wir unseren CO₂-Ausstoß deutlich“, so Adam. Durch die moderne Stromerzeugung reduziert der ZF-Standort Saarbrücken seinen Kohlendioxidausstoß im Jahresdurchschnitt um bis zu 30 Prozent. Neben dem Kraftwerk steht ein Fernwärmespeicher, der 5,6 Millionen Liter Wasser fasst. Im Jahr 2014 hat das Kraftwerk 270.000 Megawattstunden Strom produziert. Das entspricht dem Strombedarf von etwa 77.000 Durchschnittshaushalten. Den Großteil nutzt das Werk in Saarbrücken, der Rest wird ins Netz eingespeist.

Nach Padua und Friedrichshafen ist Saarbrücken der dritte Standort von ZF, der sich mit eigener sauberer Energie versorgt. Am Konzernhauptsitz ging Ende 2014 bereits das zweite Kraftwerk in Betrieb. So leistet ZF auch bei der Produktion einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Fotos: Dominik Gigler

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