ZF in Nordamerika Eine lange Tradition

Seit mehr als 35 Jahren ist ZF in Nordamerika vor Ort – heute hat der Technologiekonzern 16 Produktionsstätten in den USA und sechs Werke in Mexiko.

Es war das Jahr 1979: Jimmy Carter war der 39. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Eine Gallone Benzin kostete nur 86 U.S.-Cent. Der Durchschnittspreis eines Eigenheims in den USA betrug 13.650 U.S.-Dollar. Disco dominierte die Single-Charts – Rockstars wie Blondie, Kiss und Rod Stewart brachten Disco-Hits heraus. Und ein deutscher Automobilzulieferer ging nach Amerika.

1979 überstieg der Umsatz von ZF erstmals zwei Milliarden Deutsche Mark und mehr als 23.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für das Unternehmen. ZF wuchs enormen Wachstums und plante, ins Ausland zu expandieren. In Norwegen wurde ZF Norge gegründet, durch die Übernahme von AS Transmissions and Steering (Pty.) Ltd. wurde die erste Niederlassung in Afrika eröffnet, und 64 Jahre nach Unternehmensgründung traf ZF die Entscheidung für Nordamerika. Am 1. Mai nahm die hundertprozentige Tochtergesellschaft "ZF of North America Inc." den Betrieb nahe Chicago in Northbrook, Illinois auf.

Seit Gründung der nordamerikanischen Tochter ist viel passiert – die Region entwickelte sich von einem Werk hin zu derzeit 16 Produktionsstätten in den USA und sechs Werken in Mexiko. Nordamerika ist einer der wichtigsten Märkte für ZF; allein seit 2009 hat das Unternehmen seinen Umsatz in Nordamerika mehr als verdreifacht: Dank der rund 6.800 Mitarbeitern.

Meilensteine: Die Produktion in Nordamerika

1985:
ZF unterzeichnet einen langfristigen Liefervertrag mit Ford USA und liefert jährlich mehr als 100.000 S 5-42 Getriebe; das kleinste Getriebe der neuen ZF-Ecolite-Familie.

1988:
Die neue Corvette von Chevrolet wird mit dem manuellen S 6-40 6-Gang-Getriebe ausgestattet. Das Getriebe ermöglicht schnelle und präzise Schaltvorgänge und wurde für Autos im High Performance Bereich entwickelt.

1996:
Nach zweijähriger Bauzeit beginnt das neue Werk in Tuscaloosa, Alabama mit der Produktion einbaufertiger, kompletter Vorder- und Hinterachsen für die neue Mercedes M-Klasse. In Duncan, South Carolina fertigt ZF Vorderachse für den BMW Z3.

2001:
ZF eröffnet sein neues Technologiezentrum in Northville, Michigan. 150 Mitarbeiter entwickeln Neuheiten und passen Produkte für amerikanische Kunden an.

2013:
ZF Transmissions Gray Court eröffnet und startet mit der Produktion von 8- und 9-Gang-Automatikgetrieben. Im Juni feiert ZF außerdem die Eröffnung des dritten Werks in Gainesville, Georgia. Dort werden Kupplungen und Antriebskomponenten für Lkw mit dem Prädikat „Made in America“ produziert.

Eine Zeitreise in das Jahr 1979

Am 1. Mai 1979 nimmt die hundertprozentige Tochtergesellschaft "ZF of North America Inc." Mit Sitz in Northbrook, Illinois ihren Betrieb auf und ZF intensiviert somit seine Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt. Was 1979 sonst noch geschah und zu welchen Hits getanzt wurde, erfahren Sie hier.

März: VW bringt das erste Golf Cabrio auf den Markt.

Mai: Margaret Thatcher wird als erste Frau Premierministerin Großbritanniens.

Juli: Sony bringt den Walkman für einen Preis von 200 Dollar auf den Markt und KISS schafft es mit „I was made for loving you“ in die Top-Ten der deutschen Charts und hält sich dort 16 Wochen.

August: "My Sharona" von The Knack katapultiert sich an die Spitze der U.S.-amerikanischen Billboard-Charts und verteidigt diese Position bis zum 5. Oktober.

Oktober: Mutter Teresa erhält den Friedensnobelpreis für ihre Arbeit im Kampf gegen Armut und Leid.

November: Pink Floyd bringen ihr mehrfach preisgekröntes Album „The Wall“ mit der meistverkauften Single „Another Brick in the Wall“ heraus – es erreicht Platz 1 in den USA und Platz 3 im Vereinigten Königreich.

Dezember: Der Goldpreis erreicht mit 462,50 Dollar pro Unze ein Rekordhoch. Und zwei Journalisten aus Montreal treffen sich zu einer Partie Scrabble – aus ihrem kreativen Wortgeplänkel heraus erfinden sie ein Spiel, das sie zu Millionären macht: Trivial Pursuit.

Weitere Artikel zu dem Thema