Arbeiten in Brasilien Mit voller Leidenschaft

ZF ist ein beliebter Arbeitgeber im Land – nicht nur für junge Ingenieure. Mit speziellen Schulungsprogrammen bildet der Konzern selbst Fachkräfte für Produktion und Montage aus. Einer von ihnen ist Genivaldo de Oliveira Couto.

Seit 14 Jahren arbeitet Genivaldo in einem der beiden ZF-Werke in der Stadt Sorocaba, im Großraum São Paulo. Mit seinem Job ernährt er seine Ehefrau und zwei Töchter. Fußball spielt er auch. Von den meisten seiner – wie er fußballverrückten – Kollegen wird er nur „schwarzer Ceni“ genannt, wie Rogério Ceni, Torwart und Kapitän seiner Lieblingsmannschaft FC São Paulo. Aus den Reihen des mehrfachen brasilianischen Meisters und Weltpokalsiegers stammen auch so berühmte Nationalspieler wie Kakà, Raì oder Cafu. Als kleiner Junge kickte Genivaldo mit den Kumpels auf der Straße. Eine Blechbüchse war der Ball, die Tore markierten zwei Pflastersteine.

Über seine Leidenschaft für Fußball und seinen Job bei ZF spricht Genivaldo im Video.

Genivaldo spielt als Torwart in der Betriebsmannschaft von ZF in Sorocaba. Bälle, Schuhe, Trikots, auch den Rasenplatz stellt der Arbeitgeber. Nach einer Umfrage der brasilianischen Tageszeitung „Folha de S. Paulo“ wollen sich 82 Prozent der brasilianischen Bevölkerung die Spiele im TV anschauen – obwohl es im Vorfeld der WM heftige Proteste gegen die Ausrichtung der Großveranstaltung, gegen Korruption und Geldverschwendung gab. Noch jüngst waren 24 Prozent der befragten Brasilianer gegen die WM im eigenen Land. Genivaldos Tipp fürs WM-Finale? „Brasilien gegen Deutschland. Das Spiel endet 2:1. Es kann nur einen Weltmeister geben. Brasilien!“

Bild: Dominik Gigler

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