SudanWasserversorgung für Flüchtlinge aus Darfur

Der Konflikt in Darfur, im Westen des Sudan, forderte nach Schätzungen der Vereinten Nationen seit Februar 2003 mehr als 2 Millionen Flüchtlinge.

Trinkwasser zur Überlebenshilfe

Schätzungsweise 200.000 Menschen fanden im Nachbarland Tschad Zuflucht und leben nun in unzureichend ausgestatteten Camps, die entlang der Grenzregion entstanden sind. Die Hygienebedingungen und folglich auch die Gesundheitssituation in den Flüchtlingslagern sind äußerst schlecht. Hauptursache dieser Lebensbedingungen ist die völlig unzureichende Wasserversorgung. Jedem Flüchtling stehen nur max. 10 Liter sauberes Wasser pro Tag zur Verfügung. Das ist extrem wenig, wenn man bedenkt, dass in Deutschland rund 125 Liter Wasser pro Person und Tag verbraucht werden.

Die Spendengelder von „ZF hilft“ gehen an die Hilfsorganisation „HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ um die Wasserversorgung von tausenden Flüchtlingen aus dem Darfurgebiet zu verbessern.

Neben einer vorübergehenden Überlebenshilfe durch die Anlieferung von Trinkwasser per LKW soll die Wasserversorgung in drei großen Flüchtlingslagern und für die lokale Bevölkerung dauerhaft verbessert werden. Hierzu werden neue Brunnen gebaut und vorhandene Brunnen mit Solarpumpen ausgestattet sowie Wasserverteilstationen eingerichtet.

Um die Ernährungslage zu verbessern, werden Gemüsegärten angelegt, Saatgut gekauft und Schulungen zu Anbaumethoden durchgeführt.

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