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Geschäftsbericht 2010
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ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik. Wir entwickeln und fertigen innovative und qualitativ hochwertige Produkte zur Verbesserung der Mobilität von Menschen und Gütern und aller damit verbundenen Technologien. Unsere Produkte und Leistungen bieten einen deutlichen Mehrwert durch führende Technologie, Qualität und Service. Wir engagieren uns leidenschaftlich für mehr Effizienz und Ressourcenschonung und sind so Schrittmacher in neuen Märkten. Wir sind unseren Kunden und Geschäftspartnern in aller Welt ein fairer und verlässlicher Partner. Wir sind auf allen Weltmärkten präsent und können unseren Kunden in allen Regionen ein dichtes Netz an kompetenten Ansprechpartnern in direkter Nähe bieten. Als Unternehmen im Eigentum zweier Stiftungen handeln wir nachhaltig und ertragsorientiert, um unsere wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit abzusichern. Eine effiziente Organisation, schlanke Prozesse und permanente Veränderungsbereitschaft sind die Basis für die kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensleistung. ZF ist ein dezentral organisiertes Unternehmen, dessen Divisionen und Geschäftsfelder selbstständig am Markt agieren und sich flexibel am Kundennutzen orientieren. Die strategischen Weichenstellungen werden durch den Konzern vorgenommen. Dabei haben die Gesamtinteressen des Konzerns Vorrang vor den Interessen der Divisionen und Geschäftsfelder. Motivierte und kompetente Mitarbeiter sind für uns der entscheidende Erfolgsfaktor. Wir bieten allen Mitarbeitern gerechte Chancen und fördern sie in Bezug auf Qualifikation, Leistung, Einsatzbereitschaft und Mobilität. ZF steht im offenen Dialog mit den Mitarbeitern und den Arbeitnehmervertretern. Wir sind stolz, gemeinsam für den Erfolg von ZF zu arbeiten. Alle Mitarbeiter innerhalb des Konzerns verstehen sich als Mitglieder eines Teams, das nur Erfolg haben kann, wenn es die gleichen Ziele verfolgt und konstruktiv zusammenarbeitet. Wir respektieren die ethischen und gesetzlichen Normen der Länder, in denen wir aktiv sind. Zuverlässigkeit und Fairness sind Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Wir handeln aufrichtig und verantwortungsbewusst. Wir sind ein aktiver Teil der Gesellschaft und stehen im Dialog mit der Öffentlichkeit. Wir übernehmen soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Der Schutz der Umwelt ist erklärtes Unternehmensziel.
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ZF auf einen Blick Kennzahlen ZF-Konzern 1) 2008 Umsatz Deutschland Westeuropa (ohne Deutschland) Übrige Welt Umsatzstruktur Automobilindustrie Land- und Baumaschinen Marine, Luftfahrt, Sonderund Schienenfahrzeuge Mitarbeiter (Jahresende) 2) Mio. % Mio. % Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. % Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. 12.501 4.605 3.377 4.519 10.626 1.000 875 63.288 939 54 768 6 1.353 779 434 351 1.124 300 7 3 2009 9.371 3.452 2.151 3.768 8.059 469 843 60.945 516 113 361 4 300 353 421 178 975 300 7 2010 12.907 4.365 2.749 5.793 11.358 775 774 64.600 582 95 680 5 1.296 675 443 174 1.321 300 7 3 Sachanlagen-Investitionen Abschreibungen in % der Sachanlagen-Investitionen Operatives Ergebnis Umsatzrendite EBITDA EBIT Ergebnis nach Steuern Free Cashflow 3) Nettofinanzposition 4) Gezeichnetes Kapital Dividende Sonderdividende 1) Der ZF-Konzern beinhaltet alle in- und ausländischen Beteiligungen mit mindestens 50 % Anteil, soweit diese in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden. 2) Direkte und indirekte Mitarbeiter ohne Zeitarbeiter, Auszubildende und Ferienkräfte, ab 2009 neu nach veränderter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern. 3) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit. 4) Flüssige Mittel einschließlich Wertpapieren, abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing.
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Jahresrückblick 2010 Januar ZF verstärkt sein Engagement im Wachstumsmarkt Indien und eröffnet in Pune ein Montagewerk, in dem künftig pro Jahr jeweils rund 10.000 Achsen und Getriebe für Baumaschinen gefertigt werden. März ZF und die indische Firma Hero Motors Ltd. gründen das Unternehmen ZF Hero Chassis Systems Pvt. Ltd. Das Joint Venture sichert ZF den Zugang zum boomenden Markt der Kleinwagen in Indien. Mit der Hard- und Softwareplattform Openmatics bilden ZF und Intel eine strategische Allianz. Das System kann u. a. in Stadtbussen aller Hersteller eingesetzt werden. ZF Services erweitert das Logistikcenter in Schweinfurt. Dies garantiert noch mehr Lieferqualität, -schnelligkeit und -flexibilität. Mai "ZF hilft" übergibt einen Scheck über 300.000 an die katholische Hilfsorganisation Misereor für ein Hilfsprojekt, das den Erdbebenopfern in Haiti zugutekommt. Juni ZF schließt mit Chrysler einen Liefer- und Lizenzvertrag über das neue 8-Gang-Automatgetriebe. ZF steigt in den Markt für Windkraftgetriebe ein und unterzeichnet einen Liefervertrag mit dem Weltmarktführer Vestas. Langfristig will ZF jährlich mehr als 2.000 Getriebe produzieren. ZF trägt der wachsenden Bedeutung der Region AsienPazifik Rechnung: Der Konzern eröffnet in Shanghai, China, ein neues Verwaltungsgebäude und Entwicklungszentrum und investiert hierfür rund 20 Mio. . September Auf der IAA 2010 in Hannover präsentiert ZF neue Produkte, die bei Lkw und Bussen den Kraftstoffverbrauch senken und zugleich den Komfort erhöhen, sowie ein Getriebe-Konzept für künftige Generationen schwerer Lkw. ZF nutzt die Nutzfahrzeug-IAA, um die Zusammenarbeit mit den chinesischen Unternehmen Foton und Dongfeng zu verstärken. Beiben Truck, ein großer chinesischer Hersteller für schwere Lkw, und ZF unterzeichnen auf der Nutzfahrzeug-IAA eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit. Oktober Im Industriezentrum Pune, Indien, eröffnet ZF ein Montagewerk, in dem mittelfristig 25.000 Getriebe pro Jahr für schwere Lkw gefertigt werden. Auf der WindEnergy schließt Vestas Nordeuropa mit ZF Services einen ServiceRahmenvertrag. November ZF übernimmt die französische Tochterfirma Fonderie Lorraine des insolventen Automobilzulieferers Honsel aus dem Sauerland. Ziel der Übernahme ist es, die Lieferkette für das Automatgetriebe zu sichern. Die starke Nachfrage nach 8-Gang- Automatgetrieben veranlasst ZF, die Produktionskapazitäten am Standort Saarbrücken zu erweitern. Dezember Der Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG stimmt der Neuorganisation des Automobilzulieferers zu. Der ZF-Konzern ordnet seine Geschäftsaktivitäten zum Jahresbeginn 2011 neu und richtet seine Struktur künftig noch stärker auf die Bedürfnisse des Marktes und der Kunden aus. ZF erzielt im Jahr 2010 einen Rekordumsatz von rund 12,9 Mrd. ein Plus von 38 % gegenüber 2009. Die Zahl der weltweit im ZF-Konzern beschäftigten Mitarbeiter beträgt 64.600. ZF produziert das zweimillionste Pkw-Achsgetriebe am Standort Gainesville, USA. Die Pkw-Achsgetriebemontage startete im Dezember 2004 für die aktuelle Mercedes M-, R- und GL-Klasse. Auszeichnungen Für das Projekt "Hochleistungslogistik im Bereich schwerer Nutzfahrzeuggetriebe" erhält ZF in Leipzig den "VDA Logistik Award 2010". Zum fünften Mal in Folge wird ZF von den Lesern des Fachmagazins auto motor und sport 2010 zur besten Getriebemarke gewählt. ZF gehört erneut zu den innovativsten deutschen Unternehmen. Auf der Rangliste der größten Patentanmelder Deutschlands belegt ZF Platz 8. Die Leser von Fernfahrer, lastauto omnibus und trans aktuell wählen ZF zum sechsten Mal in Folge zur besten Marke in der Kategorie "Getriebe für Nutzfahrzeuge". Der "PACE Award 2010" der Fachzeitschrift Automotive News geht an das neue 8-Gang-Automatgetriebe von ZF. Der chinesische Verlag Shanghai Oriental Automobile Magazine verleiht ZF eine Auszeichnung für die innovativen automatischen Getriebesysteme AS Tronic und AS Tronic lite. Die Hilfsorganisation "Opportunity International" zeichnet "ZF hilft" mit dem Karl-SchockStifterpreis aus und würdigt damit das herausragende Engagement von ZF. Der ZF-Standort Solihull erhält zwei in Großbritannien renommierte "Manufacturing Excellence Awards" für Logistik, Ressourcennutzung und Finanzmanagement. Das International TPM Institute aus Pittsburgh und die Zeitschrift Instandhaltung zeichnen das ZF-Werk in Diepholz als "beste TPM-Fabrik des Jahres 2010" aus.
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Inhalt 2 4 6 9 10 11 16 36 44 45 48 50 52 54 56 58 60 62 64 65 66 67 68 69 70 71 72 74 76 78 145 146 148 Vorwort Vorstand Bericht des Aufsichtsrats Gremien der Gesellschaft Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick ZF weltweit Neue Konzernstruktur Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Pkw-Antriebstechnik Pkw-Fahrwerktechnik Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services ZF Lenksysteme GmbH Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Bestätigungsvermerk 5-Jahres-Übersicht ZF-Produktprogramm
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Vorwort der ZF-Konzern hat sich 2010 deutlich schneller als erwartet von den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erholt. Der Umsatz stieg um 38 % auf 12.907 Mio. und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Die Zahl der weltweit Beschäftigten zum Jahresende stieg um 6 % auf 64.600 Mitarbeiter. Der sich bereits Ende 2009 abzeichnende Aufschwung stabilisierte sich im Jahresverlauf 2010. ZF erzielte im Berichtsjahr in allen Marktregionen ein hohes Umsatzwachstum, vor allem in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) und in den USA. In Europa entwickelte sich das Pkw-Segment sehr positiv, insbesondere bei PremiumFahrzeugen. Auch das Nutzfahrzeugsegment und die Baumaschinenindustrie verzeichneten wieder ein starkes Wachstum, ohne jedoch das Vorkrisenniveau zu erreichen. Eine große Herausforderung stellte 2010 der schnelle Wechsel von der krisenbedingten Unterauslastung in die Wachstumsphase dar. Dank der hohen Flexibilität und Motivation der Mitarbeiter sowie dem Festhalten an der Stammbelegschaft während der Krise konnte ZF schnell und marktgerecht reagieren. Die finanzielle Unabhängigkeit wurde weiter gestärkt. Der Konzern musste nicht auf notwendige Investitionen und Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verzichten. ZF behauptete die führende Technologieposition und erreichte unter den größten Patentanmeldern in Deutschland den 8. Rang. Neue, für die Zukunft bedeutende Projekte, z. B. im Bereich der Windkrafttechnologie oder der Telematik-Anwendungen, wurden erfolgreich vorangetrieben. Neue Standorte, z. B. in China, Nordamerika und Indien, kamen hinzu. Standorte wie Saarbrücken oder Florence/Kentucky, USA wurden ausgebaut, um der sehr hohen Nachfrage nach 8-Gang-Automatgetrieben bzw. Elektrolenkungen gerecht zu werden. Mit der 2010 verabschiedeten Neuausrichtung der Unternehmensstruktur wird sich der ZF-Konzern künftig noch kundenorientierter aufstellen und somit seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Die vier neuen Divisionen Antriebstechnik, Fahrwerktechnik, Nutzfahrzeugtechnik und Industrietechnik bündeln das jeweilige Markt- und Technologie-Know-how und können auf diese Weise die internationalen Kunden besser bedienen. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass die Neuausrichtung die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns langfristig stärkt und auch zu einer stärkeren Identifikation der Mitarbeiter mit dem ZF-Konzern über alle Divisionen und Regionen hinweg führen wird. Die Verschmelzung der meisten deutschen Gesellschaften auf die ZF Friedrichshafen AG wird zur Mitte des Jahres realisiert, um rechtlichen Notwendigkeiten für die Neuausrichtung Rechnung zu tragen.
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Mein besonderer Dank gilt allen ZF-Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen. Gerade in den hinter uns liegenden schwierigen Zeiten hat sich gezeigt, welchen großen Stellenwert eine verlässliche Partnerschaft hat. Mein Dank gilt in gleichem Maße unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretern. Ihnen ist es maßgeblich zu verdanken, dass das Unternehmen nach der Krise erfolgreich am Aufschwung teilhaben konnte. Dem Aufsichtsrat danke ich für die konstruktive Begleitung im Berichtsjahr, vor allem was die Neuausrichtung der Unternehmensstruktur anbelangt. Es ist ein sehr positives Zeichen, dass sowohl die Vertreter der Gesellschafter als auch der Arbeitnehmer diesen Weg gemeinsam gehen. Den Anteilseignern des ZF-Konzerns gilt mein Dank für die vorausschauende und maßvolle Dividendenpolitik. 2011 kann mit einer weiteren Erholung in den meisten der für ZF relevanten Märkte gerechnet werden. Auch mittelfristig plant der Konzern mit einem über der Marktentwicklung liegenden Umsatzwachstum, das vor allem von den außereuropäischen Märkten getragen wird. Dennoch muss weiterhin mit Risiken gerechnet werden. So gilt es, die Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten sowie die Auswirkungen des Erdbebens in Japan aufmerksam zu beobachten. Auch die finanzielle Situation bei einigen Lieferanten ist nach wie vor problematisch und bedarf einer intensiven Begleitung, um möglichen Versorgungsrisiken vorzubeugen. ZF möchte dem großen Stellenwert der Lieferanten für den Unternehmenserfolg Rechnung tragen und hat 2011 zum "Jahr des Lieferanten" ausgerufen. 2011 wird die beschlossene Neuausrichtung der Strukturen und Prozesse umgesetzt. Die Sachanlagen-Investitionen werden mit rund 900 Mio. einen sehr hohen Wert erreichen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden sich mit ca. 740 Mio. auf einem hohen Niveau bewegen. Die stabile finanzielle Situation schafft für den ZF-Konzern den notwendigen Handlungsspielraum, um die anstehenden Zukunftsaufgaben aktiv anzugehen und die Unabhängigkeit zu wahren. Für das laufende Jahr geht ZF von einem über dem Branchendurchschnitt liegenden Umsatzwachstum in der Größenordnung von 10 % aus. Friedrichshafen, April 2011 Hans-Georg Härter Vorsitzender des Vorstands
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Vorstand Dr. Stefan Sommer geboren 1963 in Münster, Nordrhein-Westfalen Verantwortlich für: Materialwirtschaft Stellvertretendes Mitglied des Vorstands seit 2010 Dr. Konstantin Sauer geboren 1959 in Heilbronn, Baden-Württemberg Verantwortlich für: Finanzen, Controlling, Informatik, Personal, Dienstleistungsgesellschaften Mitglied des Vorstands seit 2010 Dr. Peter Ottenbruch geboren 1957 in Vorst, Nordrhein-Westfalen Verantwortlich für: Technik, Asien-Pazifik Mitglied des Vorstands seit 2011 Hans-Georg Härter geboren 1945 in Bensheim, Hessen Verantwortlich für: Markt, Unternehmensentwicklung, Konzernkommunikation, ZF Services Vorsitzender des Vorstands seit 2007
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Dr. Michael Paul geboren 1952 in Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz Verantwortlich für: Industrietechnik, Nordamerika Mitglied des Vorstands seit 2002 Rolf Lutz geboren 1952 in Tübingen, Baden-Württemberg Verantwortlich für: Nutzfahrzeugtechnik, Südamerika Mitglied des Vorstands seit 2011 Reinhard Buhl geboren 1952 in Kloster Oesede, Niedersachsen Verantwortlich für: Fahrwerktechnik Mitglied des Vorstands seit 2011 Dr. Gerhard Wagner geboren 1953 in Vaihingen an der Enz, Baden-Württemberg Verantwortlich für: Antriebstechnik Mitglied des Vorstands seit 2011 Andreas Hartmann* Generalbevollmächtigter *Nicht auf dem Bild Stand: Februar 2011
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Bericht des Aufsichtsrats Im Jahr 2010 waren für den ZF-Konzern zwei Themenfelder von prägender Bedeutung. Dies gilt zunächst für die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung nach Bewältigung einer der schwersten Krisen in der Geschichte des Unternehmens. Dank der vorausschauenden Entscheidung, in der Krise weiter in Zukunftstechnologien zu investieren und Personalabbau zu vermeiden, sowie durch die Bereitschaft der Mitarbeiter zu umfangreichen Einschränkungen konnten bei anziehender Konjunktur die Marktchancen genutzt, neue Kunden hinzugewonnen und der Umsatz über den Stand vor der Krise gesteigert werden. Hierfür gebührt dem Vorstand und der gesamten Belegschaft hohe Anerkennung. Das zweite einschneidende Thema, das auch den Aufsichtsrat stark beschäftigt hat, ist die vom Vorstand unter dem Titel "go4ZF!" angestoßene strategische Neuausrichtung des ZF-Konzerns. Durch die zukünftig primär markt- und kundenorientierte Ausrichtung der Organisation mit Zuordnung der Aktivitäten zu vier Divisionen werden ein Ausbau der vorhandenen Stärken und eine Optimierung der Strukturen und Entscheidungswege angestrebt. Das Projekt "go4ZF!" flankiert über die besser koordinierte Bearbeitung von Zielkunden und Märkten die nachhaltige Unternehmensentwicklung und trägt damit zu profitablem Wachstum und zur Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit von ZF bei. Der Aufsichtsrat hat nach intensiven Beratungen und in enger Abstimmung mit dem Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember 2010 der strategischen Neuausrichtung des ZF-Konzerns unter Verschmelzung der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften auf die ZF Friedrichshafen AG zugestimmt und die damit verbundenen weiteren Beschlussanträge einstimmig verabschiedet. Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand wurde dieser im Verlauf des Jahres sowohl beraten als auch gemäß § 111 AktG überwacht. Zudem hat sich das Gremium zur Selbstevaluierung mit seiner eigenen Effizienzprüfung befasst und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Insgesamt haben sich aus seiner Tätigkeit und insbesondere aus der Überwachung der Geschäftsführung keine Beanstandungen ergeben.
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Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat vier ordentliche Quartalssitzungen abgehalten, in denen der Vorstand jeweils ausführlich über die Lage des Unternehmens sowie das Risiko- und Compliance-Management berichtete. Der Aufsichtsrat wurde in alle Vorgänge und Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, rechtzeitig und unmittelbar einbezogen. In einer gesonderten Sitzung am 26. März 2010 informierten der Vorstand und die Wirtschaftsprüfer detailliert über den Jahresabschluss 2009 des ZF-Konzerns und dessen Prüfung und gaben den Mitgliedern des Aufsichtrats die Gelegenheit zur Diskussion. Die formalen Beschlüsse zum Jahresabschluss wurden in der nachfolgenden ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 13. April 2010 gefasst. Die mit der Abschlussprüfung beauftragte Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der ZF Friedrichshafen AG mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ebenso erteilte der Abschlussprüfer seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Konzernlagebericht und zum Konzernabschluss, der gemäß § 315 a HGB erneut auf der Grundlage der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS aufgestellt wurde. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts stimmte der Aufsichtsrat den Prüfungsergebnissen zu. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG wurden festgestellt bzw. gebilligt. Der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Gegenstand weiterer Beratungen waren u. a. die vom Vorstand vorgestellten Akquisitions- und Joint Venture-Vorhaben, die strategische Planung, ausführliche Berichte zur Technik- und Produktionsstrategie, Diskussionen zu Fragen der Nachfolgeplanung und Entwicklung von Führungsmodellen sowie der vom Personalausschuss vorgelegte Vorschlag zur zukünftigen Vergütungsstruktur des Vorstandsgremiums. Diese soll im Einklang mit den Neuregelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) stehen und durch Einführung einer Komponente mit mehrjähriger Bemessungsgrundlage auf eine nachhaltige Unternehmensführung ausgerichtet sein. In der Sitzung am 9. Dezember 2010 wurde die operative Unternehmensplanung vorgestellt, diskutiert und schließlich genehmigt. Dabei wurde insbesondere thematisiert, welche Erkenntnisse aus der Krise im Hinblick auf große Volatilitäten gewonnen wurden und inwieweit diese in die Planung eingeflossen sind. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats, der sich aus je vier Mitgliedern der Anteilseigner- und der Arbeitnehmerseite zusammensetzt und in dem beide Anteilseigner direkt vertreten sind, hat im abgelaufenen Berichtsjahr neunmal getagt. Neben den Personalthemen versteht sich der Personalausschuss auch als Vorabklärungsgremium für weitere wichtige Angelegenheiten des Aufsichtsrats. Während die personelle Besetzung des Aufsichtsrats im Berichtsjahr unverändert blieb, ergaben sich im Vorstand erhebliche Veränderungen. Herr Willi Berchtold legte sein Mandat als Finanzvorstand mit Wirkung zum 30. April 2010 nieder.
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Zu seinem Nachfolger bestellte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26. März 2010 Herrn Dr. Konstantin Sauer. Mit Wirkung zum 30. September 2010 schied Herr Thomas Sigi aus dem Unternehmen aus. Das von ihm bis dahin geführte Vorstandsressort Personal und die Funktion des Arbeitsdirektors werden seither auf Basis des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 13. Oktober 2010 übergangsweise ebenfalls von Herrn Dr. Konstantin Sauer verantwortet. Am 11. Februar 2011 wählte der Aufsichtsrat Herrn Jürgen Holeksa als Nachfolger von Herrn Sigi in die Funktion des Personalvorstands. Er wird sein neues Amt am 1. Juli 2011 antreten. Weiterhin wurde Herr Dr. Stefan Sommer zum 1. Oktober 2010 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied mit der Zuständigkeit für das Ressort Materialwirtschaft bestellt. Schließlich wurde im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des ZF-Konzerns in der Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember 2010 beschlossen, für die Führung der vier neu errichteten Divisionen jeweils ein Vorstandsmitglied neu zu bestellen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 wurden daher Herr Dr. Gerhard Wagner zum Vorstandsmitglied mit Zuständigkeit für die Division Antriebstechnik, Herr Reinhard Buhl zum Vorstandsmitglied mit Zuständigkeit für die Division Fahrwerktechnik und Herr Rolf Lutz zum Vorstandsmitglied mit Zuständigkeit für die Division Nutzfahrzeugtechnik bestellt. Herr Dr. Michael Paul, bisher zuständig für das Ressort Technik, übernahm die Verantwortung für die Division Industrietechnik, während Herr Dr. Peter Ottenbruch zum Vorstandsmitglied mit Zuständigkeit für das Ressort Technik bestellt wurde. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2011 wurde Herr Andreas Hartmann zum Generalbevollmächtigten der ZF Friedrichshafen AG mit der Zuständigkeit für die Funktionen Corporate Compliance, Unternehmensentwicklung/ Kooperation, Organisation, Recht ernannt. Der Aufsichtsrat dankte den beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre Verdienste für das Unternehmen und wünschte den neuen Mitgliedern des Vorstands viel Erfolg für die Wahrnehmung der ihnen übertragenen Funktionen und Ämter. Im Jahr 2010 haben der Vorstand, die Arbeitnehmervertretungen und die gesamte Mitarbeiterschaft des ZF-Konzerns weltweit hervorragende Arbeit geleistet. Der Aufsichtsrat spricht hierfür seine Anerkennung aus und bedankt sich für die geleistete Arbeit und das hohe Engagement für das Unternehmen. Friedrichshafen, den 20. April 2011 Für den Aufsichtsrat Prof. Dr. Giorgio Behr Vorsitzender
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Gremien der Gesellschaft Aufsichtsrat Prof. Dr. Giorgio Behr, Buchberg, Schweiz, Präsident und Inhaber der BBC Group, Villmergen, Schweiz, Vorsitzender Johann Kirchgässner *, Friedrichshafen, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats und Vorsitzender des Betriebsrats der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, stellv. Vorsitzender Dipl.-Kfm. Rupert Baur *, Hagnau, Leiter Finanzen Unternehmensbereich Nutzfahrzeug- und SonderAntriebstechnik der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen Andreas Brand, Friedrichshafen, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen Josef Büchelmeier, Friedrichshafen, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen Jürgen Bunge*, Lemförde, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Vorsitzender des Betriebsrats der ZF Lemförder GmbH, Lemförde Dipl.-Sozialwirt Uwe Christensen*, Neustadt, ehemaliger Erster Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Nienburg Willy Dekant*, Schweinfurt, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Vorsitzender des Betriebsrats der ZF Sachs AG, Schweinfurt Frank Iwer*, Stuttgart, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg Barbara Kux, München, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, München Dr. Joachim Meinecke, Freiburg, Rechtsanwalt Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, Baldham, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BMW AG, München Martin Ocker *, Schwäbisch Gmünd, Betriebsrat der ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd Dr.-Ing. Franz-Josef Paefgen, Ingolstadt, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG, Wolfsburg Helmut Petri, Grafenau, ehemaliges Mitglied im Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars der Daimler AG, Stuttgart Lilo Rademacher *, Friedrichshafen, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Verwaltungsstelle Friedrichshafen-Oberschwaben Hans Dietmar Sauer, Ravensburg, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der LBBW, Stuttgart Wolfgang Schuler *, Riegelsberg, Vorsitzender des Betriebsrats der ZF Getriebe GmbH, Saarbrücken Hermann Sicklinger*, Thyrnau, Vorsitzender des Betriebsrats der ZF Passau GmbH, Passau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Henning Wallentowitz, Braunschweig, ehemaliger Leiter des Instituts für Kraftfahrwesen, Aachen Vorstand Hans-Georg Härter, Friedrichshafen, Vorsitzender Markt, Unternehmensentwicklung, Konzernkommunikation, ZF Services Reinhard Buhl (seit 1. Januar 2011), Bohmte, Fahrwerktechnik Jürgen Holeksa (ab 1. Juli 2011), Stuttgart, Personal, Dienstleistungsgesellschaften Rolf Lutz (seit 1. Januar 2011), Friedrichshafen, Nutzfahrzeugtechnik, Südamerika Dr. Peter Ottenbruch (seit 1. Januar 2011), Schonungen, Technik, Asien-Pazifik Dr. Michael Paul, Langenargen, Industrietechnik, Nordamerika (seit 1. Januar 2011) Technik (bis 31. Dezember 2010) Dr. Konstantin Sauer (seit 1. Mai 2010), Überlingen, Finanzen, Controlling, Informatik Personal, Dienstleistungsgesellschaften (vom 1. Oktober 2010 bis 30. Juni 2011) Dr. Stefan Sommer (seit 1. Oktober 2010), Ebelsbach, stellvertretendes Mitglied Materialwirtschaft Dr. Gerhard Wagner (seit 1. Januar 2011), Kressbronn, Antriebstechnik Willi Berchtold (bis 30. April 2010), Überlingen, Finanzen, Controlling, Informatik Thomas Sigi (bis 30. September 2010), Konstanz, Personal, Dienstleistungsgesellschaften Generalbevollmächtigter Andreas Hartmann (seit 1. Januar 2011), Langenargen * Vertreter der Arbeitnehmer
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Lagebericht 11 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung 16 Geschäftsentwicklung 36 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 44 Risikomanagement 45 Ausblick Der Umsatz des ZF-Konzerns stieg im Berichtsjahr um 38 % auf 12.907 Mio. . Die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende erhöhte sich um 6 % auf 64.600 Beschäftigte. Damit konnte der ZF-Konzern 2010 deutlich schneller als erwartet die Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise überwinden. Das starke Umsatzwachstum betraf fast alle Marktsegmente und Regionen. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtsjahr auf 582 Mio. . Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen bei 646 Mio. . Das Ergebnis nach Steuern erreichte 443 Mio. . Lage bericht
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung 2010 das Jahr nach der Krise 2009 hatten weltweit nahezu alle Volkswirtschaften als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise mit einer teilweise stark rezessiven Wirtschaftsentwicklung zu kämpfen. Von den großen Ländern konnten sich nur Indien und China nachhaltig von der globalen Depression abkoppeln und die Wirtschaftsleistung weiter ausbauen. Die weltweite Wirtschaftsleistung ging im Krisenjahr um 2 % zurück. Mit einer massiven Lockerung der Geld- und Finanzpolitik versuchten viele große Industrie- und Schwellenländer gegenzusteuern. Dies hatte maßgeblich dazu beigetragen, den Absturz im Verlauf des Jahres 2009 zu stoppen und allmählich eine Erholung der Konjunktur einzuleiten. Von einem niedrigen Niveau ausgehend konnten daraufhin in den ersten Monaten der Erholung deutliche Wachstumsraten realisiert werden. Die in vielen Ländern gestarteten, teilweise sehr umfangreichen Konjunkturprogramme trugen einen wesentlichen Teil zum Wiedererstarken vieler Volkswirtschaften bei. Viele Unternehmen waren vor dem Hintergrund dieser Krisenerfahrung mit verhalten optimistischen Erwartungen in das Jahr 2010 gestartet. Sie wurden insbesondere in den ersten Monaten von deutlichen Wachstumsraten und wieder kräftig steigenden Wirtschaftsindikatoren positiv überrascht. Allerdings verlor die wirtschaftliche Dynamik im weiteren Verlauf des Jahres 2010 etwas an Schwung. Insbesondere der Welthandel stieg im zweiten Halbjahr nicht mehr so stark an. Dabei verlangsamte sich auch das Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern, das bis zum Frühjahr überproportional stark gewesen war. Die Abschwächung des Produktionsanstiegs traf die Volkswirtschaften dabei in unterschiedlichen konjunkturellen Situationen. Während vor allem in den asiatischen Schwellenländern der vor der Krise eingeschlagene Wachstumspfad wieder erreicht wurde, lag die Produktion in den Industrieländern nach wie vor unter ihrem Vorkrisenniveau und ist von dem zuvor angenommenen Trend noch immer entfernt. Die Finanzpolitik in den Industrieländern ist angesichts der zum Teil auf dramatisch hohe Werte gestiegenen Haushaltsdefizite nur eingeschränkt in der Lage, der Konjunktur weitere Impulse zu geben. Vor diesem Hintergrund stieg das Welt-Bruttoinlandsprodukt 2010 um 4,1 %. Treiber dieser Entwicklung waren in Asien abermals China und Indien mit jeweils rund 10 % Wirtschaftswachstum, gefolgt von Südkorea mit 6,0 % und Japan mit 4,0 %. In Europa setzte sich Deutschland mit 3,6 % Wachstum an die Spitze der Volkswirtschaften. Die USA konnten mit 2,8 % nur ein moderates Wachstum erreichen. Die volkswirtschaftlichen Rahmendaten sind bei immer noch sehr hoher Arbeitslosigkeit schwach. Die Weltwirtschaft ist nach der Rezession in eine Phase vorsichtiger Expansion eingetreten, doch die Unsicherheit und die Risiken sind groß. Die notwendige Rückführung der teilweise ausufernden Haushaltsdefizite ist ein verlangsamendes Element, dessen Auswirkung auf die Konjunktur belastend sein wird.
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Entwicklung in den Branchen Die Ausgangslage zu Beginn des Jahres 2010 war denkbar schlecht: Nahezu alle ZF-Kernbranchen wie Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, schwere Lkw und Busse sowie Land- und Baumaschinen, aber auch die Marinemärkte waren 2009 massiv von den gravierend veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen. In vielen Branchen ging mit dem Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 ein deutlicher Rückgang der Auftragseingänge einher, der im Jahr 2009 in drastischen Produktionskürzungen mündete. Erschwerend kam hinzu, dass in den bisherigen Schwerpunktmärkten von ZF, insbesondere in Westeuropa, ein deutlich überproportionaler Rückgang stattfand. Während die meisten Unternehmen noch Anfang 2010 von einer länger anhaltenden Kaufzurückhaltung ausgingen und viele Experten von einer U-förmigen Entwicklung sprachen, entwickelten sich viele Branchen Monat für Monat überraschend dynamisch. In der Folge wurde in der Mehrheit der Märkte eine V-förmige Entwicklung realisiert. In manchen Branchen wurde 2010 bereits wieder das Niveau vor der Krise erreicht bzw. sogar übertroffen. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Nach der tiefen Krise 2009 setzte in den ZF-Branchen 2010 eine kräftige Belebung ein. Die ersten Auswirkungen der Krise waren bereits 2008 sichtbar. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ging um 5 % auf 66 Millionen Einheiten zurück, nachdem 2007 noch fast 70 Millionen Fahrzeuge von den Bändern gelaufen waren. 2009 kam der tiefe Einbruch auf nur noch 58 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 12 %. Ohne die überaus dynamische Entwicklung in China selbst im Krisenjahr stieg die Fertigung um fast 50 % wäre die weltweite Produktion sogar um 21 % zurückgegangen. Die Triade-Märkte (Nordamerika, Europa und Japan) waren überproportional vom Rückgang betroffen. Insbesondere in Nordamerika und Japan ging die Produktion um über 30 % zurück. Westeuropa musste einen Produktionsrückgang von 18 % hinnehmen. 2010 wird als Jahr der Kehrtwende in die Geschichte eingehen. Die Dynamik des Aufschwungs war auch für Branchenkenner in dieser Dimension überraschend. Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen schnellte um 14 Millionen Einheiten auf 72 Millionen Fahrzeuge hoch, was einem Anstieg um 23 % entsprach. Sehr gute Wachstumswerte erzielten wieder China und Indien. In beiden Ländern wurde ein Wachstum von 34 % bzw. 29 % realisiert. China als Einzelmarkt erreichte mit 17 Millionen produzierten Fahrzeugen weltweit den 1. Rang unter den Automobilnationen, mit deutlichem Vorsprung vor Westeuropa und Nordamerika sowie Japan. Nordamerika verzeichnete nach mehrjährigem Durchschreiten einer tiefen Rezession mit 40 % das größte Wachstum. Hier wurden im Berichtsjahr 12 Millionen Fahrzeuge hergestellt. Interessanterweise hat sich in diesem Markt der begonnene Trend weg von leichten Nutzfahrzeugen mit relativ hohem Verbrauch hin zum klassischen Pkw wieder gedreht. 2010 stieg die Produktion der leichten Nutzfahrzeuge um fast 50 % an, während bei Pkw nur ein Anstieg um 30 % erzielt werden konnte. Der westeuropäische Markt hatte mit den Folgeerscheinungen der in vielen Ländern initiierten Förderprogramme zu kämpfen. Viele Regierungen hatten 2009 den Kauf neuer Pkw gefördert, um die Folgen der Krise für die heimische
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Industrie abzumildern. In der Folge wurden viele Käufe in das Jahr 2009 vorgezogen, was im Berichtsjahr eine deutliche Belastung für den westeuropäischen Markt nach sich zog. So lagen die Neuzulassungen ab April 2010 Monat für Monat unter den Werten von 2009. Im Gesamtjahr wurden 5 % weniger Fahrzeuge neu zugelassen als im eigentlichen Krisenjahr. Trotz dieser schwierigen Situation auf dem Inlandsmarkt konnte die europäische Fahrzeugindustrie wegen der Exporterfolge in aller Welt den Output um 13 % steigern. Insbesondere die in der Krise schwerer betroffenen Fahrzeugsegmente der Mittel- und Oberklasse verbuchten dabei hohe Wachstumsraten. Schwere Nutzfahrzeuge Die Nutzfahrzeugbranche war von allen Automobilbereichen von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise am stärksten betroffen. Weltweit wurde die Fertigung schwerer Nutzfahrzeuge 2009 um 25 % zurückgenommen. Ohne das in China realisierte Wachstum von fast 21 % wäre das weltweite Volumen sogar um 44 % eingebrochen. Ein Auszug aus dem letzten Geschäftsbericht zeigt die Dramatik insbesondere in Europa: "Besonders kritisch stellte sich die Situation in Europa dar. Ab dem vierten Quartal 2008 gab es bei einzelnen Herstellern einen negativen Auftragseingang, weil Auftragsstornierungen die eingehenden Aufträge überwogen. In der Folge wurde die Produktion stark heruntergefahren. Teilweise waren bei einzelnen Herstellern monatliche Rückgänge bis zu 70 % zu vermelden. Der Jahresverlauf zeigte keine Besserungstendenzen. 2009 sank die Fahrzeugproduktion in Europa um über 60 %." Bis weit in das Berichtsjahr 2010 waren in Westeuropa die Märkte weiter rückläufig. Die Neuzulassungen von schweren Lkw lagen zum Beispiel im ersten Quartal 2010 nochmals um 30 % unter dem ohnehin schon schwachen Vorjahresquartal. Ab Mai schöpfte die Branche wieder Hoffnung. Positive Tendenzen zeichneten sich jedoch erst in den letzten Monaten des Jahres ab. Die Nutzfahrzeugkonjunktur nahm an Fahrt auf, allerdings von sehr niedrigem Niveau aus. Im November konnte erstmals, kumuliert über den Zeitraum, wieder ein Anstieg der Neuzulassungen registriert werden. Deutlich stärker als die Neuzulassungen entwickelte sich der Export in Länder außerhalb Westeuropas, der in der Krise ebenfalls nahezu zum Stillstand gekommen war. Die Exporterfolge sowie ein positiver Lagereffekt in der Krise waren die Lagerbestände der Hersteller massiv reduziert worden führten dazu, dass in Westeuropa 2010 die Fertigung schwerer Nutzfahrzeuge um 50 % ausgebaut werden konnte. Trotz dieses Anstiegs lag das Volumen mit 360.000 Fahrzeugen 2010 immer noch um 270.000 Fahrzeuge unter dem Niveau von 2008, also um über 40 % unter dem bisherigen Spitzenwert. Ein ähnliches Bild zeigte Osteuropa mit einem Abschwung in vergleichbarer Dimension wie in Westeuropa. Die Erholung setzte hier zudem noch später ein.
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Entwicklung der weltweiten Produktion Pkw und Nkw < 6 t in 1.000 Stück 2006 Europa Nordamerika Südamerika Japan China Übrige Länder Gesamt * Prognose 2007 21.900 15.000 3.300 11.300 7.900 10.200 69.600 2008 20.600 12.600 3.500 11.200 8.300 10.100 66.300 2009 16.700 8.500 3.400 7.800 12.300 9.500 58.200 2010 18.800 11.900 3.900 9.100 16.500 11.600 71.800 2011* 19.600 12.400 3.900 9.300 18.300 12.600 76.100 20.700 15.300 2.900 11.200 6.600 9.400 66.100 Entwicklung der weltweiten Produktion Nkw > 6 t in 1.000 Stück 2006 Europa Nordamerika Südamerika Japan China Übrige Länder Gesamt * Prognose 2007 790 490 180 340 840 360 3.000 2008 800 410 220 340 860 310 2.940 2009 320 260 160 170 1.040 250 2.200 2010 450 300 230 230 1.470 380 3.060 2011* 550 380 250 270 1.470 430 3.350 700 710 140 330 600 330 2.810 Der nordamerikanische Markt hatte in der Krise mit nur noch 260.000 gefertigten schweren Nutzfahrzeugen einen historischen Tiefstand erreicht. Zusätzlich wurden hier neue Emissionsvorschriften eingeführt, die zu einer Verteuerung der Lkw geführt hatten. Somit kam Nordamerika 2010 nur sehr langsam aus der Krise. Demgegenüber konnte sich der südamerikanische Markt etwas vom allgemeinen Trend abkoppeln. Der Rückgang der Nutzfahrzeugproduktion war hier nicht so gravierend wie in anderen Ländern. Zudem erholte sich der Markt deutlich schneller als in anderen Regionen. So konnte in Südamerika 2010 ein Wachstum realisiert werden, das die Fertigung sogar auf ein historisches Rekordhoch brachte. Ähnlich war die Situation in Indien. Nach zwei Jahren mit Produktionsrückgängen wurde die Fertigung um 65 % auf 320.000 Einheiten ausgebaut. Hervorzuheben ist wiederum die Situation in China. Die Krise ging auch konjunkturprogrammgesteuert spurlos vorbei. Nach einem Anstieg um 21 % im Jahr 2009 wurde die Produktion 2010 nochmals um 41 % gesteigert. Gegen Ende 2010 wurde hier mit gebremsten Unterstützungsmaßnahmen eine Beruhigung herbeigeführt.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Arbeitsmaschinen Die Auswirkungen der Krise waren in der Baumaschinenindustrie ähnlich stark wie in der Nutzfahrzeugindustrie zu spüren. Weltweit musste die Baumaschinenproduktion im Krisenjahr 2009 um fast 40 % zurückgenommen werden. Am stärksten betroffen waren Europa und Nordamerika mit Rückgängen von fast 60 %. Gegen Ende 2009 zeigten sich erste Anzeichen einer Trendwende, die aber zu Beginn des Jahres 2010 noch schleppend verlief. Die Auftragseingänge der Hersteller nahmen zu und die Lagerbestandssituation stabilisierte sich. Die allmählich anziehende Nachfrage wirkte sich somit auf die Produktion aus. Weltweit stieg 2010 die Produktion von Baumaschinen um fast 40 %. Überproportional am Wachstum beteiligt waren Südkorea (+ 63 %), Indien (+ 53 %), Südamerika (+ 44 %) und China (+ 44 %). Diese Märkte machen rund 70 % der weltweiten Baumaschinenproduktion aus. Demgegenüber konnten Westeuropa mit einem Wachstum von 24 % und Nordamerika mit einem Zuwachs von 17 % sich nur vergleichsweise moderat entwickeln. Da die Haushaltssituation in vielen Staaten kritisch bleibt, ist die Hoffnung auf große und weitreichende Infrastrukturprojekte mit ihren positiven Auswirkungen auf die Branche gedämpft. 2009 wurden die negativen Auswirkungen der globalen Krise auch in der Landmaschinenbranche spürbar. Rückläufige landwirtschaftliche Erzeugerpreise und fehlende Finanzierungsmöglichkeiten lösten einen Nachfragerückgang aus. In der Folge lagen die Produktionszahlen deutlich unter dem Vorjahresniveau (Westeuropa 31 %, Nordamerika 18 %, Südamerika 18 %). Positiv entwickelten sich hingegen China und Indien. In beiden Märkten konnte ein Produktionsanstieg für Traktoren realisiert werden, allerdings mit Schwerpunkt im Segment kleiner Traktoren. Weltweit ging die Produktion um 9 % auf 700.000 Einheiten zurück. 2010 konnte der Rückgang des Vorjahres mit einem Produktionsanstieg um 8 % nahezu wieder ausgeglichen werden. Dabei konnten sich die Märkte in Europa, Nordamerika und Japan mit leichtem Wachstum wieder stabilisieren. Hervorzuheben ist die außergewöhnlich gute Landmaschinenkonjunktur in Brasilien und Indien mit einem Anstieg um 30 % bzw. 20 %.
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Geschäftsentwicklung Der ZF-Konzern konnte 2010 ein außerordentlich hohes Umsatzwachstum von 38 % verzeichnen, nachdem der Umsatz 2009 infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise um 25 % zurückgegangen war. Die weltweite Nachfrage in den für ZF relevanten Branchen erholte sich in einem noch zu Jahresanfang 2010 nicht erwarteten Maß. In den meisten Segmenten gelang ZF der Ausbau der Marktposition. Ein ausgeprägtes Wachstum verzeichneten die schwerpunktmäßig im Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt tätigen Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder. Sehr positiv entwickelten sich vor allem die Produktionszahlen von Pkw deutscher Hersteller im Premiumsegment sowie von Lkw und Baumaschinen. Umsatz Die Umsatzverteilung entfiel zu 56 % auf die Antriebstechnik und zu 44 % auf die Fahrwerktechnik. Im Berichtsjahr erhöhte sich der Umsatz des ZF-Konzerns um 38 % auf 12.907 Mio. . In den meisten Marktsegmenten konnte ZF weit überdurchschnittliche Wachstumsraten realisieren. So lagen die Umsatzzuwächse im Pkw-Segment zwischen 30 % und 40 %. Die im Vorjahr besonders von der Krise betroffenen Marktsegmente für Lkw sowie Baumaschinen konnten mit einem Plus von ca. 50 % bzw. 100 % die höchsten Wachstumsraten erreichen, allerdings ausgehend von einer sehr niedrigen Vorjahresbasis. Die Umsatzzahlen 2007 und 2008 konnten hier noch nicht erreicht werden. Der Umsatzanteil des Pkw-Geschäfts am Konzernumsatz lag unverändert bei 65 %. Der Anteil des Nutzfahrzeuggeschäfts stieg auf 23 % (Vorjahr 21 %). Die in den Branchen Bau- und Landmaschinen, Marine, Luftfahrt, Sonder- und Schienenfahrzeuge aktiven Geschäftsfelder erreichten einen Anteil am Konzernumsatz von 12 % (Vorjahr 14 %). 2010 setzte der ZF-Konzern mit Produkten der Antriebstechnik 56 % (Vorjahr 53 %) um, der Anteil der Produkte in der Fahrwerktechnik reduzierte sich auf 44 % (Vorjahr 47 %). Umsatzverteilung ZF-Konzern nach Branchen Bau-, Landmaschinen, Marine, Luftfahrt, Sonder- und Schienenfahrzeuge 12 % Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t 65 % Nutzfahrzeuge > 6 t 23 %
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Umsatzentwicklung ZF-Konzern nach Unternehmensbereichen und Geschäftsfeldern in Mio. 2010 Pkw-Antriebstechnik Pkw-Fahrwerktechnik* Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services Lenkungstechnik Zentrale FuE, Hauptverwaltung und Dienstleistungsgesellschaften Innenumsätze ZF-Konzern * Inklusive Gummi-Metalltechnik 2010/2009 + 37 % + 39 % + 44 % + 50 % + 40 % + 18 % 1% + 28 % + 18 % + 37 % + 3% 2.254 2.705 1.676 1.693 2.564 246 74 266 1.121 1.501 89 1.282 12.907 2010 konnte der ZF-Konzern den Umsatz um 38 % auf ein Rekordniveau von 12.907 Mio. steigern. + 38 % Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Die Umsätze sind innerhalb der Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder vorkonsolidiert. Unternehmensbereiche Die ZF-Unternehmensbereiche verzeichneten 2010 ein weit überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Der Unternehmensbereich Pkw-Antriebstechnik wuchs um 37 % auf 2.254 Mio. . In der Pkw-Fahrwerktechnik erreichte das Wachstum mit 39 % auf 2.705 Mio. eine vergleichbare Größenordnung. Besonders hohe Wachstumsraten verzeichneten die Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik mit einem Plus von 44 % auf 1.676 Mio. sowie die Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme mit einem Zuwachs von 50 % auf 1.693 Mio. . Beide Unternehmensbereiche hatten im Vorjahr die größten Umsatzeinbußen. Der Unternehmensbereich Antriebs- und Fahrwerkkomponenten steigerte den Umsatz um 40 % auf 2.564 Mio. . Geschäftsfelder Die meisten Geschäftsfelder verzeichneten 2010 ebenfalls deutliche Umsatzzuwächse. Die Marine-Antriebstechnik konnte sich nach einem starken Rückgang um 27 % im Vorjahr wieder stabilisieren und erreichte mit einem Plus von 18 % einen Umsatz von 246 Mio. . In der Luftfahrt-Antriebstechnik wirkte sich vor allem die restriktive Beschaffungspolitik der öffentlichen Auftraggeber aus, so dass ein leichter Umsatzrückgang um 1 % auf 74 Mio. zu verzeichnen war. Der Umsatz des Geschäftsfelds Elektronikkomponenten stieg um 28 % auf 266 Mio. . Das Geschäftsfeld ZF Services erreichte einen Zuwachs von 18 % auf 1.121 Mio. .
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Lenkungstechnik Die ZF Lenksysteme GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Robert Bosch GmbH, konnte von der starken Erholung bei Pkw und Nutzfahrzeugen profitieren und steigerte den Umsatz um 37 % auf ein Rekordniveau von 3.002 Mio. , von denen 1.501 Mio. im Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG konsolidiert werden. Entwicklung in den Regionen Die regionale Entwicklung im Berichtsjahr verlief in allen Märkten positiv. Nicht nur in den BRIC-Staaten entwickelte sich das Geschäft dynamisch. Auch in Europa und Nordamerika konnte ein erfreulicher Geschäftsverlauf verzeichnet werden. ZF gelang ein weiterer Ausbau der Marktposition mit innovativen Produkten und neuen Kundenprojekten. Der ZF-Konzern ist an 117 internationalen Produktionsstandorten vertreten und wird auch künftig dem Ausbau der internationalen Marktpräsenz einen großen Stellenwert einräumen. Vor allem der asiatische und der nordamerikanische Markt werden Wachstumstreiber für ZF sein. Europa In der Region Europa verzeichnete ZF ein Wachstum von 29 %. Der ZF-Umsatz in den europäischen Märkten stieg 2010 um 29 % auf 7.892 Mio. an. Der Umsatzanteil der Region Europa am Konzernumsatz ging von 65 % auf 61 % zurück. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 4 % auf 47.378 Mitarbeiter zum Jahresende. An vielen Standorten war ein schnelles Umschalten von Kurzarbeit auf Mehrarbeit erforderlich. In Europa war der Produktionsanstieg im Pkw-Segment in erster Linie exportgetrieben. Vor allem das Premiumsegment entwickelte sich sehr erfreulich. Das Nutzfahrzeugsegment nahm im Jahresverlauf an Fahrt auf. Die Auftragseingänge stabilisierten sich. Auch der Baumaschinenmarkt konnte sich deutlich erholen. Fast zwei Drittel der Sachanlagen-Investitionen wurden in Europa getätigt. In Deutschland entfiel ein Großteil der Investitionen auf den Standort Saarbrücken zur Ausweitung der Produktionskapazitäten wegen der anhaltend großen Nachfrage nach Automatgetrieben der 8-Gang-Baureihe. Ein starkes Wachstum mit 58 % auf 778 Mio. konnte ZF in Osteuropa realisieren. An den osteuropäischen Standorten in Russland, Ungarn, der Slowakei und Tschechien beschäftigte ZF 3.880 Mitarbeiter, ein Anstieg um 24 %. In Russland verzeichnete ZF Kama mit der Fertigung von Lkw-Getrieben einen kräftigen Umsatzanstieg. Nordamerika (Nafta) und Südamerika Nachdem 2009 der Umsatz von ZF in der Nafta-Region um 24 % zurückging, konnte im Berichtsjahr ein deutliches Wachstum von 67 % auf 1.583 Mio. verzeichnet werden. Der Umsatzanteil der Region am Gesamtumsatz stieg von 10 % auf 12 %. Nach einer Phase der Strukturbereinigung setzte ZF mit neuen Kunden und Projekten klare Akzente für die künftige Entwicklung und profitierte überdurchschnittlich von der spürbaren Erholung des amerikanischen Markts. Mit dem Kunden Chrysler wurde ein Liefer- und Lizenzabkommen für 8-Gang-Automatgetriebe unterzeichnet. Neben der Lizenzfertigung durch Chrysler erfolgen ab 2013 Lieferungen von 8-Gang-Automatgetrieben aus dem neuen Werk in Greenville/South Carolina,
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Umsatzentwicklung ZF-Konzern nach Regionen in Mio. (konsolidiert) 2006 Westeuropa Osteuropa Nordamerika (Nafta) Südamerika Asien-Pazifik Afrika Gesamt 7.841 547 1.584 369 1.115 203 11.659 2007 8.469 601 1.279 478 1.627 195 12.649 2008 7.982 675 1.255 568 1.843 178 12.501 2009 5.603 492 948 450 1.715 163 9.371 2010 7.114 778 1.583 776 2.448 208 12.907 Umsatzentwicklung ZF-Konzern nach Regionen 2006 = Index 100 300 250 200 150 100 50 0 2006 2007 2008 2009 2010 Asien-Pazifik Südamerika Europa Nordamerika (Nafta) USA, mit dessen Bau 2011 begonnen wird. Hier werden künftig auch die neuen 9-Gang-Automatgetriebe für Fahrzeuge mit front-quer eingebauten Motoren gefertigt. Am Standort Marysville/Michigan, USA, ist die Produktion von Achsgetrieben und Achsen für den Kunden Chrysler gut angelaufen. Der Ausbau des Standorts Florence/ Kentucky, USA, zur Fertigung von Elektrolenkungen wurde 2010 aufgrund der hohen Marktakzeptanz und neuer Kundenaufträge intensiv vorangetrieben. Für den Aftermarket und Kundendienst wurde der Standort Vernon Hills/Illinois, USA, vergrößert. Im Berichtsjahr wurde mit dem Aufbau eines neuen Standorts zur Fertigung von Windkraftgetrieben begonnen. Das Werk in Gainesville/Georgia, USA, wird ab 2012 den Kunden Vestas beliefern. Die Zahl der Mitarbeiter an den 20 ZF-Standorten in den USA und Mexiko stieg um 13 % auf 5.060 Beschäftigte. Die Perspektiven für die kommenden Jahre sind sehr positiv. Die Planungen sehen vor, dass sich der Umsatz von ZF in der Region bis 2015 verdoppeln soll. Auch das Geschäft in Südamerika erholte sich 2010 deutlich. In Brasilien erreichte ZF hohe Wachstumsraten vor allem im Lkw- und Landmaschinensegment sowie bei Fahrwerkkomponenten. In der Folge stieg der Umsatz um 72 % auf 776 Mio. . Der Umsatzanteil der Region am Umsatz erhöhte sich von 5 % auf 6 %. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 14 % auf 5.658 Mitarbeiter. In der NaftaRegion stieg der Umsatz um 67 % auf 1.583 Mio. .
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Asien-Pazifik Die Region AsienPazifik ist mit einem Umsatzanteil von 19 % nach Europa die zweitgrößte Region für ZF. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 43 % auf 2.448 Mio. verzeichnet. Der Umsatzanteil der Region stieg leicht von 18 % auf 19 %. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 14 % auf 5.385 Beschäftigte. China ist der weltweit dynamischste und größte Fahrzeugmarkt. Hier führte das starke Marktwachstum bei Pkw u. a. zu einer steigenden Nachfrage nach Automatgetrieben, Fahrwerkprodukten und Lenkungen. Im Nutzfahrzeugbereich wurde die strategische Zusammenarbeit mit wichtigen chinesischen Kunden wie Foton, Beiben Truck und Dongfeng intensiviert. Im Baumaschinensegment konnte ZF neue Kunden gewinnen. In Shanghai, China, wurde im Berichtsjahr ein neues Verwaltungs- und Entwicklungszentrum eröffnet. Der Gebäudekomplex bietet Platz für ca. 300 Mitarbeiter. Die Investitionen beliefen sich auf rund 20 Mio. . In Indien begann 2010 die Fertigung von Fahrwerkprodukten in einem mit dem Partner Hero Motors gegründeten Joint Venture. Nach der Werkseröffnung zur Fertigung von Baumaschinenachsen und -getrieben konnte im Berichtsjahr in Pune, Indien, ein weiteres Werk zur Montage von schweren Lkw-Getrieben eröffnet werden. Hier ist mittelfristig eine Jahresproduktion von 25.000 Einheiten geplant. ZF erwartet auch für die kommenden Jahre ein stabiles Wachstum in der gesamten Region. Materialwirtschaft Die Materialkosten betrugen im Berichtsjahr 7.183 Mio. . Die Materialquote lag 2010 bei 56 %, im Vergleich zu 57 % im Vorjahr. Die sich schnell erholende Konjunktur, insbesondere der steile Nachfrageanstieg der Hersteller, stellte eine große Herausforderung für die ZF Supply Chain dar. Neben der Bereitstellung der erforderlichen Kapazitäten musste die ausreichende Versorgung mit Rohstoffen sichergestellt werden. Trotz der zurückhaltenden Investitions- und Personalpolitik einiger ZF-Zulieferer während der Krise kam es nicht zu gravierenden Versorgungsengpässen. 2010 war eine Hauptaufgabe für den Einkauf von Produktionsmaterial die Sicherstellung der Versorgung der ZF-Werke. Die Finanzkrise führte bei vielen Lieferanten zu einer angespannten Finanzlage in Bezug auf finanzielle Reserven und die Eigenkapitalquote. Die Bereitstellung ausreichender Liquidität stellte eine große Herausforderung dar. Zur Stützung der Lieferanten wurden von ZF in Einzelfällen temporär verkürzte Zahlungsziele gewährt. Die insgesamt 37 Lieferanteninsolvenzen im Berichtsjahr konnten jedoch ohne nennenswerte Störungen in der Produktion überwunden werden. Die Preisentwicklung im Einkauf wurde wesentlich durch Verteuerungen im Rohmaterialsektor bestimmt. Die Notwendigkeit zum Abschluss von Kurzfristverträgen erschwerte deutlich die Planung und erhöhte den Aufwand. Die Lokalisierung der Materialbezüge in den Regionen stand auch 2010 besonders im Fokus, um den Risiken aus Währungsschwankungen und Rohmaterialverteuerungen zu begegnen und erhöhte Transportkosten zu vermeiden.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Die "ZF Supplier Awards" als Auszeichnung für die leistungsfähigsten Lieferanten in den Kategorien Innovation, Produktionsmaterial und Betriebsbedarfe wurden in bewährter Weise auch 2010 verliehen, und zwar in den Regionen Europa und Südamerika. Die ausgezeichneten Lieferanten überzeugten durch höchste Qualität, herausragende Technik, effiziente Logistikprozesse und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen. Die zentrale Organisation des Betriebsbedarfseinkaufs konnte ausgebaut werden. In ausgewählten Warengruppen wurden strategische Lieferanten definiert und enger an ZF angebunden. In Lieferantenklausuren mit strategischen Partnern konnten die Standardisierung von Materialien und Prozessen und die Einbindung in die ZF-Welt vorangetrieben werden. Spezifische Einkaufs- und Beschaffungsprozesse für Nichtproduktionsmaterial wurden definiert. Sie werden 2011 weltweit einheitlich eingeführt. Neben den im Rahmen sog. Service Centern Procurement bereits seit 2009 zentral organisierten Ländern Deutschland, Österreich, USA, Mexiko, China, Brasilien, Slowakei und Tschechien wurde diese Organisation auf Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien ausgeweitet. Die Anbindung der übrigen weltweiten Standorte erfolgt 2011. Der weltweite Rollout und die Standardisierung von Prozessen, Tools und Systemen in Einkauf und Logistik wurden 2010 konsequent weiterverfolgt. Mit dem im Berichtsjahr eingeführten konzerneigenen Lieferanten-Beurteilungssystem ZF-SAM (Supplier Assessment Monitor) steht nun ein weltweit einheitlicher Standard zur Lieferantenbeurteilung zur Verfügung. Die 2009 erarbeitete Methode zur Identifikation von Lieferantenrisiken wurde in das ZF-SAM integriert. Sie erhöht die Datenqualität und reduziert den Aufwand in der Prozesskette. Beim Ausbau der elektronischen Kommunikation mit Lieferanten über die Plattform SupplyOn und mit Hilfe des klassischen EDI wurde ein besonderer Schwerpunkt auf den schnellen Austausch von Bedarfs- und Lieferinformationen gelegt. Ziel ist es, die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit in der ZF Supply Chain weiter zu erhöhen. 2011 ist die Umstellung der elektronischen Rechnungsübermittlung von Lieferanten auf das sog. Global Invoice geplant, um die Erleichterungen des Steuerbürokratieabbaugesetzes nutzen zu können. Die Auswirkungen der im "Jahr der Logistik" gestarteten Initiativen zur Optimierung der Logistikprozesse wurden 2010 deutlich spürbar. Sie ermöglichten es, die massive Umsatzsteigerung mit nur geringen Bestandszuwächsen zu realisieren. Die Umschlagshäufigkeit der Bestände stieg damit deutlich. Die Liefertreue der ZF-Lieferanten konnte zwar gegenüber 2009 verbessert werden. Sie blieb aber aufgrund der erwähnten Versorgungsschwierigkeiten hinter den Erwartungen zurück. Im Frachtenmanagement führte der Einsatz der Transportnetzwerksimulation zur Optimierung der Transporte. Ein wichtiger Meilenstein der ZF-Supply-Chain-Management-Strategie ist die Erarbeitung eines Standardbewertungsmodells für Vergabeentscheidungen hinsichtlich Total-Cost-of-Ownership-Kriterien, insbesondere bei Bezügen aus Best-Cost-Ländern.
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Das im Juli 2009 gestartete und auf vier Jahre angelegte weltweite Materialwirtschaftsprogramm "Harmonize to Optimize H2O" wird 2011 weitergeführt, um die gesteckten Ziele bis 2013 zu erreichen. Um der stetig wachsenden Bedeutung des Lieferantennetzwerks gerecht zu werden, hat ZF das Jahr 2011 zum "Jahr des Lieferanten" ausgerufen. Im Rahmen dieser Initiative finden weltweit zahlreiche Veranstaltungen, Innovationsworkshops und TechDays sowie die Verleihung des "ZF Global Supplier Award" statt. Mitarbeiter Standen zu Beginn 2010 noch Verhandlungen mit dem Betriebsrat über Kurzarbeit auf der Tagesordnung, änderte sich im Laufe des Jahres aufgrund des kräftigen Wachstums die Situation grundlegend. Die Genehmigung von Überstunden und Einstellungen von Mitarbeitern wurden Gegenstand der Verhandlungen. Schaffung neuer Arbeitsplätze Trotz der Krise war für ZF oberstes Ziel, die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft zu halten und alle Auszubildenden zu übernehmen. Diese langfristig orientierte Personalpolitik hat sich bewährt. Dadurch ist es 2010 gelungen, den Aufschwung zu meistern. ZF beschäftigte zum 31. Dezember 2010 weltweit 64.600 Mitarbeiter: 6 % mehr als Ende des Vorjahres. Im Jahr 2010 wurden weltweit 3.655 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Inland stieg die Anzahl der Mitarbeiter um 934 auf 38.205 Beschäftigte. Im Ausland war ein Personalaufbau um 2.721 auf 26.395 zu verzeichnen. Dieser Aufbau fand in den Regionen Osteuropa, Asien-Pazifik und Südamerika statt. Weltweit untergliedern sich die Beschäftigten zum Jahresende in 52 % direkte und 48 % indirekte Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter in Deutschland ist leicht gestiegen. Sie lag bei 16,5 Jahren. 2010 erfolgte eine Umstellung bei der Ermittlung der Personalzahlen. Teilzeitmitarbeiter werden nun nicht mehr anteilig einbezogen, sondern unabhängig von der Arbeitszeit als jeweils ein Mitarbeiter gezählt. Vorjahreszahlen nach bisheriger Berechnung werden nur in der Tabelle auf Seite 25 dargestellt, ansonsten wird das Vorjahr nach der neuen Methode gezeigt. Flexibilität der Belegschaft Die Krise zeigte aus personalpolitischer Sicht, dass neben dem Instrument der Kurzarbeit in Deutschland die Flexibilität der Belegschaft ein wesentliches und nachhaltiges Instrument zur Reaktion auf konjunkturelle Schwankungen ist. Hierzu wurde beispielsweise mit dem Konzernbetriebsrat in Deutschland ein sog. ZF-Flexipool für Jungfachkräfte verabschiedet. Dieser Pool ermöglicht die Übernahme der Jungfachkräfte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, da diese je nach Bedarf auch an anderen deutschen Standorten eingesetzt werden können.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Positionierung als attraktiver Arbeitgeber Bereits 2010 war durch den konjunkturellen Aufschwung festzustellen, dass es einen Engpass bei der Rekrutierung von Fachkräften gibt. Daher ist ein weiterer Ausbau der Positionierung von ZF als attraktivem Arbeitgeber ein wesentliches strategisches Ziel des Personalressorts. Elemente dieser Positionierung sind unter anderem: Die Ausbildung mit einem breiten Angebot an technischen sowie kaufmännischen Berufen und länderspezifischen dualen Studiengängen ist für ZF eine unverzichtbare Basis, um den zukünftigen Bedarf an gut qualifiziertem Personal abzudecken. Ende 2010 waren weltweit 1.911 junge Menschen in der Ausbildung bei ZF beschäftigt ein Anstieg von 2 %. Dabei sind neben fachlicher Qualifizierung Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz unverzichtbar. Auslandseinsätze und Austauschprogramme mit Partnerfirmen sowie erfolgreiche Teilnahmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen boten auch 2010 den Auszubildenden und dualen Studenten viele Möglichkeiten, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus engagierten sich die Ausbildungsstandorte in hohem Maße, Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 18 Jahren Spaß und Interesse an Technik zu vermitteln. Regionale Projekte und Bildungspartnerschaften mit Schulen und Bildungsinstitutionen sollen dabei Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen. Zum Ausbau und zur besseren Vernetzung der bisherigen Aktivitäten des Arbeitsund Gesundheitsschutzes wurde 2010 beispielsweise am Standort Passau das Projekt "Gesundheitsmanagement" begonnen. Dieses umfasste eine Bedarfsanalyse und führte zu abgeleiteten Maßnahmen wie dem Angebot eines kostenlosen Gesundheits-Check-ups durch den Werksärztlichen Dienst. So bekam jeder Mitarbeiter ein individuelles Gesundheitsprofil über seine gesundheitlichen Stärken und Schwächen. Darüber hinaus gab es Maßnahmen zur Optimierung des betrieblichen Ernährungsangebots, wie die Verbesserung der Angebote in den Versorgungsautomaten und eine Angebotserweiterung der "gesunden Küche" in der Kantine. Ergänzend wurden Ergonomieworkshops unter Einbezug der Mitarbeiter mit dem Ziel durchgeführt, eine systematische ergonomische Überprüfung der gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung vorzunehmen.
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In allen Phasen des Beruflebens sollen die Beschäftigten von ZF Möglichkeiten zur fachlichen Fortbildung erhalten. Dies beginnt mit der Einarbeitung. Im Rahmen der "Start-up-kit"-Programme erhalten neu eingetretene Mitarbeiter einen Überblick über die Aufgaben und die Möglichkeiten in ihrem Bereich. 2010 wurden u. a. vier mehrtägige Präsenzveranstaltungen mit den Schwerpunkten Einkauf und Logistik durchgeführt. Ein weiterer Baustein ist die Potenzialförderung von Führungskräften. Mit dem Förderprogramm "Challenge" werden seit 2009 Potenzialkandidaten auf leitende Führungsfunktionen vorbereitet und ausgebildet. In einem Zeitraum von 18 Monaten erhalten die internationalen Teilnehmer in vier Modulen ein abgestimmtes, zielgruppenspezifisches Angebot. Im Oktober 2010 hat die zweite Challenge-Gruppe mit der Qualifizierung begonnen. Aufgrund der besonderen Bedeutung der regionalen Märkte wurden auch 2010 Management Development Programme in den Regionen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen ist neben der Förderung der Business Excellence eine gezielte und nachhaltige Mitarbeiterentwicklung. In der Region Asien-Pazifik wurde das regionale Mitarbeiterförderprogramm "Challenge Leadership Asia Pacific" (CLAP) mit internationalen Teilnehmern fortgesetzt. Das Management-Development-Programm in Nordamerika wurde neu aufgelegt. Die Initiierung und Umsetzung dieser Maßnahmen führte u. a. dazu, dass ZF 2010 der Sprung von Rang 32 auf Rang 23 im Absolventenbarometer des Berliner trendence Instituts gelang. Studenten der Ingenieurwissenschaften bewerteten ZF als Arbeitgeber deutlich positiver als 2009. In einem weiteren Vergleich belegte ZF den 3. Platz bei den Universum Awards für das Praktikantenprogramm "Students@ZF". Damit ist ZF das einzige Unternehmen aus dem Automotive-Bereich, das in dieser Kategorie punkten konnte. Dieses Betreuungsprogramm für Praktikanten beinhaltet zum Beispiel Fachvorträge, Schulungen, Besuche von nationalen und internationalen ZF-Standorten sowie Werksbesichtigungen bei Nachbarunternehmen und Kunden. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt in der Betreuung und Integration der ausländischen Studenten.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Entwicklung der Belegschaft ZF-Konzern zum Jahresende (direkte und indirekte Mitarbeiter)* 2006 Inland Ausland Gesamt 33.567 21.791 55.358 2007 35.033 23.526 58.559 2008 37.834 25.454 63.288 2009 36.490 23.281 59.771 2009 neu 37.271 23.674 60.945 2010 38.205 26.395 64.600 * Ab 2009 neu nach veränderter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern Entwicklung Umsatz und Mitarbeiter ZF-Konzern 2000 = Index 100 300 250 200 150 100 50 0 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009* 2010 * Ab 2009 neu nach veränderter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern Umsatz Mitarbeiter Gesellschaftliche Verantwortung: Spendenaktionen durch "ZF hilft" Trotz der Krise spendeten ZF-Mitarbeiter auch 2010 an den deutschen Standorten. Über den gemeinnützigen Verein "ZF hilft" unterstützen die ZF-Mitarbeiter und das Unternehmen seit Jahren regelmäßig Hilfsprojekte weltweit, bei denen Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht. "ZF hilft" erhielt hierfür 2010 den Karl-SchockStifterpreis. 2010 wurden neben kleineren Spenden zur Soforthilfe insbesondere 300.000 an ein Hilfsprojekt für Kleinbauern in Haiti überwiesen. Dieser Betrag wurde je zur Hälfte durch Mitarbeiterspenden und durch das Unternehmen erbracht.
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Neue Produkte Mit weiteren Serienanläufen konnte die 8-Gang-Automatgetriebe-Baureihe 2010 erfolgreich im Pkw-Markt positioniert werden. Das Stufenautomatgetriebe, das zu einer Kraftstoffersparnis zwischen 6 % und 8 % gegenüber dem Vorgängermodell mit sechs Gängen beiträgt, wird nun unter anderem auch im Audi A8, BMW X5 und BMW X3 und im Range Rover eingesetzt. Eine Allradvariante des sog. 8HP-Getriebes kam 2010 ebenfalls auf den Markt. Noch weit mehr Kraftstoff- und Emissionseinsparungen ohne jegliche Einschnitte bei Komfort und Sicherheit macht die Hybridversion des 8-Gang-Automatgetriebes möglich. Sie hatte 2010 ihren Serienanlauf im BMW ActiveHybrid 7. Das sog. 8P55H-Getriebe macht abhängig vom Fahrzyklus weitere 15 % bzw. in der Vollhybridvariante 25 % Kraftstoffeinsparungen möglich. Auf diese Antriebslösung setzt auch Audi für den Q5 des Modelljahres 2011. Im Berichtsjahr hat ZF die Serienentwicklung für ein 9-Gang-Automatgetriebe für die Pkw-Antriebskonfiguration front-quer eingebauter Motoren begonnen. Die Entwicklung basiert auf der 2009 vorgestellten Studie. Einsatzgebiete des Front-Quer-Stufenautomatgetriebes mit neun Gängen sind Fahrzeuge der Mittel- und Kompaktklasse sowie Kleinwagen. Eine Produktneuheit bei den in Europa verbreiteten Handschaltgetrieben stellt das 6S45-Getriebe mit Carbonsynchronisierung und Einspritzschmierung dar, das im BMW 3er zum Einsatz kommt. Im Bereich der Lenkungstechnik zeigte eine neue Variante, die elektromechanische Aktivlenkung, ihr Potenzial. Erstmals kam 2010 eine achsparallele Ausführung der Servolectric mit integriertem Überlagerungsgetriebe im BMW 5er auf den Markt. Auf den in Zukunft wachsenden Bedarf an kraftstoffsparender Hybridtechnik bei Nutzfahrzeugen ist ZF vorbereitet: Als Systemanbieter hat der Konzern Hybridtechnik für Stadtbusse, Verteiler-Lkw und Transporter im Portfolio. Alle Varianten basieren auf dem Parallelhybridkonzept. ZF wird hierfür das komplette System inklusive Leistungselektronik, Steuergerät und Lithium-Ionen-Speicher liefern. Für serielle Hybridarchitekturen im Stadtbus bietet ZF zudem eine Elektroportalachse mit zwei Radnabenmotoren an. Die 2010 vorgestellte Concept Transmission von ZF für schwere Lkw bis 60 Tonnen, Schwerlast- oder Baustellenfahrzeuge basiert auf einem Grundgetriebe, das sich neben einer Ein- oder Zweischeibenkupplung an drei weitere Getriebe-Eingangselemente koppeln lässt. Doppelkupplungsmodul, Hybridmodul und Wandler-Schaltkupplungsmodul. Dieses neue automatisierte Getriebesystem für Nutzfahrzeuge wird für eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs und eine gleichzeitige Steigerung des Komforts sorgen. Mit der Neuentwicklung EcoShift schaffte ZF 2010 die Grundlage für eine neue, weltweit einsetzbare moderne Baureihe für Busgetriebe. Ein manuelles Grundgetriebe dient auch hier als Plattform eines modular erweiterbaren Baukastenprinzips, aus dem weitere Getriebevarianten, wie eine automatisierte Variante oder ein Hybridgetriebe, abgeleitet werden können.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick In der Nutzfahrzeug-Fahrwerktechnik kam ZF mit einer Einzelradaufhängung für Midi-Busse, die bei Hochboden- wie bei Niederflurfahrzeugen für mehr aktive Sicherheit, reduzierten Wendekreis, weniger Gewicht und verbessertes Fahrzeug-Handling sorgt, einem Trend entgegen. Den Einstieg in den zukunftsträchtigen Markt für Telematik-Lösungen vollzog ZF 2010 mit Openmatics. In einer strategischen Allianz mit Intel schuf ZF unter diesem Namen eine Hard- und Softwareplattform, die in einem ersten Schritt zunächst in Stadtbussen aller Hersteller zur Anwendung kommen kann. Das auch für Drittanbieter offene System besteht aus einer sog. On-Board-Unit für die Fahrzeuge und einem webgestützten Softwareportal. Dort kann der Kunde die ausgelesenen Fahrzeugdaten seiner Flotte ganz nach seinen Bedürfnissen in Echtzeit auswerten. Auch abseits der Straße sind Kostenreduzierung, geringerer Verbrauch und Steigerung der Produktivität bestimmende Trends. Hybridlösungen wie das von ZF 2010 vorgestellte Baumaschinengetriebe Ergopower Hybrid können im Baustellenalltag für Kraftstoffeinsparungen bis zu 20 % sorgen und erhöhen dabei die Produktivität um bis zu 40 %. Die neuen voll leistungsverzweigten Stufenlosgetriebe cPower und HC 85 stehen für den Beginn eines neuen Technologiezeitalters bei Baumaschinen. Auch mit der nächsten Generation von Mischerantrieben, dem 50 % kürzeren und 20 % leichteren Ecomix II, sowie der bislang größten Baumaschinenachse MT-L 3135 für Fahrzeugleergewichte bis zu 40,5 Tonnen setzt der Technologieführer ZF Maßstäbe. Für Schienenfahrzeuge entwickelte ZF ein neues einstufiges Getriebe. Das ZF-Highspeed eignet sich für Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 600 Kilometern pro Stunde. Die Passagiersicherheit steht beim neuartigen Crashsystem für Schienenfahrzeuge im Vordergrund. Hydrodynamische Aufpralldämpfer, die an der Stirnseite des Fahrzeugs sitzen, verfügen über zwei Funktionsbereiche für unterschiedlich hohe Aufprallintensitäten. Im Bereich der Freizeitboote wurden 2010 komplette Hybridantriebssysteme sowohl für motorisierte Freizeitboote als auch für Segelboote auf dem Markt eingeführt. Im Marktsegment für kommerzielle Schiffe erneuerte ZF mit der Einführung der KS-Serie die vollständige Produktreihe der Verstellpropeller. Zusätzlich wurde die neue Getriebefamilie ZF W11000 vorgestellt. Im Segment der Schnellboote wurde die Produktpalette mit den hybridfähigen Getrieben der Baureihen ZF 9300 und ZF 24000 ausgebaut.
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Forschungs- und Entwicklungsaufwand ZF-Konzern in Mio. 694 697 663 700 600 500 400 300 200 100 0 2006 2007 2008 2009 2010 646 Forschung und Entwicklung In der Forschung und Entwicklung bei ZF sind weltweit ca. 5.400 Mitarbeiter tätig. Davon arbeiten rund 760 Ingenieure und Techniker in der Zentralen Forschung und Entwicklung des ZF-Konzerns in Friedrichshafen sowie weitere 160 in Pilsen, Tschechien; Shanghai, China, und Tokio, Japan. ZF möchte im Entwicklungsbereich einen Teil des Personalwachstums im Ausland realisieren und dort qualifizierte Ingenieure zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben gewinnen. Im Berichtsjahr wurden 646 Mio. für Forschung und Entwicklung aufgewendet, dies entspricht 5 % des Umsatzes und somit der Zielgröße für den Forschungs- und Entwicklungsaufwand im ZF-Konzern. Aktivitäten der Zentralen Forschung und Entwicklung Neben der intensiven Mitarbeit an den Entwicklungsprojekten der Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder hat die Zentrale Forschung und Entwicklung ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Vor- und Grundlagenentwicklung schwerpunktmäßig in den nachfolgenden Themenfeldern weitergeführt. Vorentwicklung Die Orientierung der Produkt- und Technologieplanung des Konzerns erfolgt auf der Basis von sog. Markt-, Produkt- und Kompetenzroadmaps. Diese Roadmaps werden kontinuierlich aktualisiert. Eine unternehmensweite Arbeitsgruppe berücksichtigt die regionalen Gegebenheiten auf den für ZF bedeutenden Weltmärkten. Dabei werden sowohl die Entwicklungstendenzen bei Verbrennungsmotoren für Pkw, Nutzfahrzeuge und Arbeitsmaschinen als auch die Fortschritte auf dem Gebiet alternativer Kraftstoffe und Antriebe betrachtet. Die Kenntnis dieser Entwicklungstendenzen erleichtert es, die Potenziale von ZF-Produkten in der Antriebs-, Fahrwerk- und Lenkungstechnik im Hinblick auf verbrauchs- und kundenrelevante Schwerpunkte aufzuzeigen.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick In mehreren Vorentwicklungsprojekten wurde das Potenzial von Faserkunststoffverbund-Werkstoffen zur Reduzierung des Gewichts von Antriebs- und Fahrwerkkomponenten untersucht. Faserkunststoffverbund-Werkstoffe erfordern neue Methoden und Prozesse im Bereich der Produktentwicklung und der Fertigung. Es wurde eine Expertengruppe ins Leben gerufen, die die konzernweiten Aktivitäten koordiniert. Im Bereich der passiven Fahrwerksysteme arbeiteten ZF-Ingenieure an Lösungen, die geringes Gewicht mit niedrigeren Kosten verbinden. Überlegungen zur Weiterentwicklung von Automat- und Doppelkupplungsgetrieben wurden im Hinblick auf innovative Baugruppen und neuartige Getriebestrukturen weitergeführt. Hier werden interessante Alternativen zu heutigen Lösungen erkennbar, die Potenziale in Bezug auf Getriebewirkungsgrad, Gewicht und Bauraum aufzeigen. Neben den weiterführenden Betrachtungen zu Hybridantrieben für Pkw und Nutzfahrzeuge wurden auch Ansätze für Arbeitsmaschinen untersucht. Hier werden nicht nur die Fahrfunktionen wie Antreiben und Bremsen betrachtet, sondern auch Arbeitsfunktionen wie z. B. Nebenabtriebe für Anbaugeräte, aus denen sich interessante Einsparpotenziale ableiten lassen. Die Arbeiten zur Entwicklung einer elektrischen Antriebseinheit für Elektrofahrzeuge wurden intensiv vorangetrieben. ZF trägt dem langfristigen Trend zum Elektrofahrzeug Rechnung. Es wurde ein elektrisches Antriebssystem für das Fahrzeugsegment A/B entwickelt und ein Prototyp in Betrieb genommen. Mit der steigenden Bedeutung der Hybrid- und Elektrofahrzeuge steigt auch der Bedarf an automobilgerechten Leistungselektroniken. Im Verbund mit den Hybridund Elektroantriebsaktivitäten arbeitete ZF an der Entwicklung einer Leistungselektronik und realisierte einen Prototypen. Die Aktivitäten zur funktionalen Vernetzung in Nutzfahrzeugen wurden weitergeführt. Inhalte sind insbesondere das optimale Zusammenspiel von Getriebesystem, Fahrwerks- und Kabinendämpfung sowie der Lenkung bis hin zur Unterstützung von Fahrerassistenzfunktionen und des autonomen Fahrens. Im Zuge weiterer Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung gewinnen bedarfsorientierte Stellsysteme an Bedeutung. Die Arbeiten an elektromagnetischen Direktantrieben und elektromotorischen Stellern wurden fortgeführt. Die intelligente Steuerung der Stromaufnahmen verschiedener Systeme ist ein Schlüsselfaktor. ZF befasst sich intensiv mit dem Thema und bietet den Fahrzeugherstellern Lösungen an.
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Grundlagenentwicklung Bei Arbeitsmaschinen kommen innovative hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigte Getriebe zum Einsatz. Mit dem Aufbau einer Prüfumgebung für hydrostatische Antriebseinheiten lassen sich diese Komponenten isoliert vom Gesamtsystem untersuchen und optimieren. Zur Optimierung der Prüffeldauslastung wurde 2010 an allen inländischen Entwicklungsstandorten ein einheitliches Kennzahlenerfassungssystem eingeführt. Darauf aufbauend wurden Maßnahmen zur Auslastungsoptimierung eingeleitet und umgesetzt. Das konzernweite Produktdaten-Management-System wurde weiterentwickelt. Dadurch wird die weltweite und standortübergreifende Zusammenarbeit im Konzern erleichtert. Effizienz und Qualitätssteigerung in der Softwareentwicklung erfordern die Wiederverwendung von Softwaremodulen. Ein wesentlicher Schritt ist die Umsetzung des Autosar-Standards in ZF-Elektroniksystemen. ZF ist als Premium Member aktiv an der Schaffung des Standards beteiligt und setzt zunehmend Autosar-Module bei den Neuentwicklungen ein. Bei der elektrischen Antriebstechnik kommt der Akustik erhebliche Bedeutung zu. Die Kompetenz bei der Auslegung elektrischer Antriebssysteme (Elektromotor, Getriebe und Leistungselektronik) im Hinblick auf gute akustische Eigenschaften wurde weiter ausgebaut. Ergebnisse aus der Grundlagenforschung zu aktiven Systemen der Geräuschbekämpfung bilden die Basis für einen Produktentwicklungsauftrag "Aktive Lagerung". Eine neu entwickelte Strategie zur Optimierung von Getriebegehäusen ermöglicht es erstmals, in einem einzigen Prozessschritt eine Gehäusegestalt zu finden, die bei geringstem Materialeinsatz die Anforderungen hinsichtlich Festigkeit, Dynamik und Akustik gesamthaft erfüllt. Eine neue Mehrkörper-Simulationsmethode ermöglicht die exakte Berücksichtigung großer nichtlinearer Verformungen in Leichtbau-Fahrwerken aus faserverstärktem Kunststoff. Angewandt wird die Methode für die Auslegung der Achskinematik und für Fahrdynamik-Untersuchungen. Die Eignung von Kunststoffzahnrädern für den Getriebeeinsatz wird in Grundlagenprojekten kontinuierlich vorangetrieben.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Die Entwicklung von Windkraftgetrieben wurde durch die Bereitstellung und den Einsatz geeigneter Berechnungsverfahren und Entwicklungsmethoden unterstützt. Zur zerstörungsfreien Untersuchung der Mikrostruktur in dünnsten Randschichten hat ZF zusammen mit einem Forschungsinstitut die Methode der photothermischen Radiometrie zur industriellen Anwendungsreife entwickelt. Schädliche Wärmeeinwirkungen aus Verarbeitung oder Anwendung, die mit der herkömmlichen Metallografie nicht zu erkennen sind, konnten nun nachgewiesen werden. 2010 wurde die ZF-Werkstoffdatenbank als Datenbasis zu Werkstoffkennwerten, -normen und -informationen produktiv gestellt. Sie erlaubt den schnellen Zugriff auf konzernweit einheitliche, zentral gepflegte Materialdaten aus gesicherten Quellen. Auch 2010 konnte ZF, wie in den Jahren zuvor, die Position unter den Top-Patentanmeldern Deutschlands aufrechterhalten. Die Zahl der internen Erfindungsmeldungen ist mit über 900 deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Ein Schwerpunkt der erfinderischen Tätigkeit lag dabei auf dem Gebiet der Getriebe- und Hybridtechnik. Qualität Bei den Kunden ist die Qualität der ZF-Produkte und -Dienstleistungen kein Herausstellungsmerkmal, sondern die Voraussetzung für den langfristigen Erfolg auf allen Märkten. Daher verfolgt ZF einen ganzheitlichen Qualitätsansatz, der nicht nur die Produktzuverlässigkeit, sondern die Qualität aller Leistungen für unsere Kunden sowie die Professionalität der internen Prozesse, Lieferungen und Dienstleistungen umfasst. ZF motiviert aktiv alle Mitarbeiter, sich immer wieder am kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu beteiligen. Dies geschieht über das Ideenmanagement nicht nur in den Wertschöpfungsprozessen der Fabrik, sondern in allen Fachbereichen. Jedes Jahr werden die besten Ideen vom Vorstand mit dem "Total Quality Management Award" ausgezeichnet. Dieser Wettbewerb fand 2010 bereits zum 16. Mal statt. Insgesamt haben sich mehr als 1.200 Mitarbeiter weltweit mit rund 300 Projekten beworben, die nicht nur zur Qualitätsverbesserung beitrugen, sondern auch Produktinnovationen vorangetrieben und darüber hinaus erhebliche Einsparpotenziale aufgedeckt haben. 2010 wurde erstmals ein Preis für das beste Projekt aus dem Bereich ZF-Produktionssystem vergeben. Das Siegerteam optimierte im Sinne des Lean-Ansatzes die Produktionslinien am Produktionsstandort Nanjing, China.
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Produktion Die Produktion stand 2010 mit dem Aktionsjahr "Jahr der Fabrik" im Fokus des Konzerninteresses. Mit dem Ziel "Unterstützung aller Aktivitäten zur nachhaltigen und ganzheitlichen Optimierung der Produktion im Konzern" wurden die Inhalte der Initiative "Jahr der Fabrik" definiert. Besondere Bedeutung hatte im Berichtsjahr die Einführung der ZF-Produktionsstrategie mit einer verstärkten, internationalen Umsetzung des ZF-Produktionssystems sowie der Schaffung eines besseren Verständnisses für die Produktions- und produktionsnahen Prozesse. Ein weiterer Schwerpunkt war die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Mitarbeiter, die für die Produktion und somit für den Unternehmenserfolg von großer Bedeutung sind. In einem Drei-Säulen-Modell wurden die Mitarbeiter durch Schulungs- und Kommunikationsaktivitäten weltweit fortgebildet. Die Einführung des ZF-Produktionssystems wurde mit Assessments in jedem Werk unter der Einbeziehung von Wertstromanalysen vorangetrieben. In den Regionen wurden Expertenteams zum Produktionssystem eingesetzt. Ganz im Fokus der dritten Säule stand die Unterstützung produktionsnaher Prozesse mit den Methoden Design for Assembly (DFA) und Design for Manufacturing (DFM) zur Unterstützung und Verbesserung des Produktentstehungsprozesses. Des Weiteren wurde die Materialflusssimulation entlang der wertstromorientierten Prozesskette eingeführt. Der zukünftige Planungsansatz einer effizienteren und effektiveren integrierten Prozessplanung (IPP) wurde in seinen wesentlichen Bestandteilen für den Rollout 2011 vorbereitet. Im Rahmen der Neuausrichtung der ZF-Konzernstruktur werden ab Januar 2011 die verschiedenen Produktionssysteme der Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder in einem einheitlichen Produktionssystem, dem ZF Production System, vereint. Compliance Rechtskonformität ist traditionell ein fundamentaler Bestandteil der Unternehmenskultur der ZF Friedrichshafen AG. Verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Verhalten versteht ZF als Prämisse des Unternehmenserfolgs. Mit der Ernennung des Chief Compliance Officers und der Einführung einer weltweiten ComplianceOrganisation hat ZF die Bedeutung der Selbstverpflichtung und ihren Umsetzungswillen klar nach innen und außen zum Ausdruck gebracht. Es ist nicht ausreichend,
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick nur die Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften, Regeln, Richtlinien etc. zu kontrollieren, um Unternehmen vor materiellen und immateriellen Schäden durch Fehlverhalten zu schützen. Compliance ist vielmehr die Vorbeugung und das Erkennen von Rechtsverstößen sowie das Reagieren auf potenzielles Fehlverhalten. Die zentralen Unternehmenswerte von ZF sowie die Verpflichtung zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung finden sich im Verhaltenskodex des Konzerns, der weltweit für alle ZF-Mitarbeiter verbindlich ist. Die Themenfelder des ZF-Verhaltenskodex beziehen sich hauptsächlich auf Interessenkonflikte, Lieferanten und Wettbewerber, Zuwendungen, geschäftliche und private Aufwendungen, Spenden, Nebentätigkeiten und Beteiligungen, Mitarbeiter, Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz und vertrauliche Daten. Der sog. Code of Conduct wurde 2009 weltweit eingeführt und steht in neun Sprachen zur Verfügung. Neben diesem gemeinsamen Verständnis des Eigenanspruchs sind folgende Faktoren von entscheidender Bedeutung für das Compliance-Programm: Klare Botschaften und vorbildliches Verhalten durch die Führungskräfte Schlüssiges Gesamtkonzept ohne innere Widersprüche Global einheitliche Compliance-Regelungen mit lokalen Verschärfungen Klare und praktikable Vorgaben für die Mitarbeiter z. B. in Bezug auf Einladungen und Geschenke Zielgruppenbezogene Compliance-Schulungen Weltweite Organisation, die für die Umsetzung des Compliance-Programms innerhalb der Unternehmensbereiche, Geschäftsfelder, Regionalbereiche und Querschnittsfunktionen verantwortlich ist Konsequente Überprüfung der Einhaltung Null-Toleranz-Politik bei Verstößen Schwerpunkt der Compliance-Arbeit 2010 war das Festlegen, Kodifizieren und Vermitteln des Anspruchs von ZF und daraus abgeleiteter gemeinsamer Orientierung nach innen und außen. Dies erfolgte durch Erarbeitung weltweiter Standards, die systematische Information und Schulung der Mitarbeiter sowie die Etablierung eines sog. Help Desks. Unter www.zf.com finden Interessenten nähere Informationen zu Compliance bei ZF sowie den Verhaltenskodex im Volltext.
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2010 war auch für die ZF-Informatik ein Jahr voller Herausforderungen. Die Anforderungen an die bereits etablierten Aktivitäten zur Harmonisierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen erfuhren durch das Projekt go4ZF! zur Neuausrichtung des Konzerns eine deutliche Verstärkung. Im Rahmen eines gemeinsam mit den Fachbereichen erarbeiteten Konzepts wurde ein Zielbild für das Jahr 2018 entwickelt. Im Vordergrund stehen dabei die Harmonisierung der Geschäftsprozesse und Stammdaten mit Unterstützung der ZF-Informatik und die Reduzierung der SAP-Systeme von heute 15 auf weltweit sechs mit Hilfe einer konsequenten SAP-Integrationsstrategie. Maßgeblich für eine erfolgreiche Umsetzung sind konzernweit abgestimmte Geschäftsprozesse. Im Zuge der aktuellen Konzernaktivitäten zur Etablierung von Service Centern bei ZF wurden 2010 die Weichen für die organisatorische Neuausrichtung der Informatik gestellt. Ziel ist es, die bisher den Unternehmensbereichen und Geschäftsfeldern zugeordneten Anwendungsfunktionen in eine weltweit ausgerichtete Service-Struktur zu überführen. Damit sollen Kosten- und Wettbewerbsstruktur verbessert sowie die Vielfalt an Anwendungslösungen bei ZF reduziert werden. Im Fokus steht die Konsolidierung der Anwendungsentwicklung in ein sog. ServiceCenter-IT-Applications (SCA) nach dem Modell des bereits erfolgreich etablierten Service-Center-IT-Operation (SCO). Das SCA wird innerhalb von ZF für IT-Lösungen im Bereich Informatik-Anwendungsentwicklung verantwortlich sein. Mit der Neuausrichtung werden die Anforderungen der zukünftigen Unternehmensstruktur unterstützt. Der Startschuss fiel im Januar 2011. Das SCO ist bereits seit 2001 als SharedService-Center organisiert und betreut die gesamte IT-Infrastruktur des ZF-Konzerns. Im Laufe der letzten Jahre wurde das SCO-Konzept sukzessive weltweit umgesetzt. Zuletzt wurde 2010 ein Konzept zur Einführung der SCO-Strukturen mit einheitlichen Prozessen in der Region Asien-Pazifik erarbeitet. Im ersten Schritt wurden 2010 die chinesischen Standorte eingebunden. Der Schwerpunkt lag auf der Einführung von standortübergreifend tätigen Competence Centern. Erfolgsfaktoren waren ein transparentes Kommunikationskonzept sowie die frühzeitige Einbindung der chinesischen Mitarbeiter und des Managements. 2011 soll die Umsetzung abgeschlossen werden. ZF präsentierte mit großem Erfolg das neue Telematik-System von Openmatics auf der CEBIT und auf der Nutzfahrzeug-IAA. Openmatics ist eine herstellerneutrale, offene Plattform für Telematik-Anwendungen, die maßgeblich von der ZF-Informatik entwickelt wurde. Es kann zum Beispiel in Stadtbussen aller Hersteller eingesetzt werden und besteht aus einer im Fahrzeug angebrachten On-Board-Unit sowie einem webgestützten Internetportal. Die On-Board-Unit sammelt Informationen und sendet diese in Echtzeit beispielsweise via GPRS oder WLAN an das Web-Portal. Mittels SoftwareApplikationen (sog. Apps) werden die Informationen dort spezifisch ausgewertet. Erste Kunden werden Openmatics bereits 2011 nutzen.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Umweltschutz Umweltschutz betrifft alle Standorte und Mitarbeiter bei ZF. Die Umweltschutzpolitik des Unternehmens ist in alle Organisationseinheiten und Prozesse integriert. Alle Produktionswerke befinden sich auf einem hohen technischen Niveau zum Schutz der Umwelt. Im Berichtsjahr waren 107 Produktionsgesellschaften und Organisationseinheiten weltweit nach dem internationalen Standard ISO 14001 durch die Gutachterorganisation DNV zertifiziert. Mit der externen gutachterlichen Prüfung nach dem sog. Multisiteverfahren wurde die Compliance der einzelnen Standorte nachgewiesen. In allen Werken wurden Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen im Umweltschutz qualifiziert. Zur Förderung des Umweltbewusstseins wurde der ZF-Umweltpreis 2010 zum 15. Mal ausgeschrieben. Der Preis für besondere Leistungen im Umweltschutz konnte erstmals an einen Standort in China vergeben werden. Die bestehende Umweltschutzorganisation wurde mit der Arbeitssicherheit und der Unternehmenssicherheit zusammengeführt, um die Synergien der einzelnen Themen nutzen zu können. Die Umsetzung in den Divisionen und Standorten erfolgt 2011. An den ZF-Standorten wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes umgesetzt. Dabei lagen die wesentlichen Schwerpunkte auf den Themen Abwasserbehandlung und Energieeinsparung bzw. Emissionsminderung. Bei der Umsetzung des europäischen Chemikalienrechts REACH bildeten 2010 verschiedene Substitutionsaktivitäten zu angekündigten Stoffverboten einen Handlungsschwerpunkt. Im Fokus standen hier insbesondere verschiedene Weichmacher in Gummi- und Kunststoffprodukten. Zur Einrichtung eines weltweiten Gefahrstoffmanagements startete ein Projekt. Bei Bauvorhaben wurden an fünf Standorten Altlastensanierungsprojekte durchgeführt. Im Rahmen von Vorhaben der Unternehmensentwicklung wurden bei acht Projekten das Umweltrisiko sowie Risiken aus der Arbeitssicherheit durch eine Umwelt-Due-Diligence abgeschätzt, so auch im Falle einer übernommenen Aluminium-Druckguss-Gesellschaft in Frankreich. Insgesamt wurden an den in- und ausländischen Standorten 11 Mio. für neue Umweltschutzeinrichtungen und 34 Mio. für den Betrieb und Unterhalt aufgewendet. Weitere Informationen zum Umweltschutz bei ZF sind im Internet unter www.zf.com abrufbar. Alle ZF-Standorte erfüllen die hohen Anforderungen im Umweltschutz.
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Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Nach Bewältigung der Krise verzeichnete ZF einen Rekordumsatz von 12.907 Mio. . Mit einem Ergebnis nach Steuern von 443 Mio. konnte nach dem Vorjahresverlust auch ergebnisseitig ein erfreulicher Turnaround erreicht werden. Dank der unerwartet schnellen Bewältigung einer der schwersten Krisen in der Geschichte des ZF-Konzerns mit drastischen Umsatzrückgängen und einem deutlich negativen Ergebnis im Vorjahr konnte ZF im Berichtsjahr nicht nur den Umsatz um 38 % auf das bisher noch nie erreichte Niveau von 12.907 Mio. steigern, sondern mit einer Umsatzrendite von 5 % auch ein operatives Ergebnis von 680 Mio. sowie ein Ergebnis nach Steuern von 443 Mio. erwirtschaften. Das stärkste Umsatzwachstum war in den Regionen Nord- und Südamerika mit 67 % bzw. 72 % zu verzeichnen, gefolgt von Asien-Pazifik mit 43 %, dort allerdings ausgehend von einer deutlich höheren Vorjahresbasis von 1.715 Mio. . Von der insbesondere im Frühjahr 2010 weltweit merklich anziehenden Nachfrage nach den technologisch hochwertigen ZF-Produkten profitierte nicht zuletzt auch das Inland mit einem Umsatzanstieg um gut 26 % bzw. 913 Mio. auf 4.365 Mio. . Das Wachstum verteilte sich auf nahezu alle Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder des ZF-Konzerns. Die zunehmende Auslastung der Produktionsanlagen im weiteren Jahresverlauf teilweise bis an die Kapazitätsgrenzen und die damit verbundene Fixkostendegression führten zu einem unterproportionalen Anstieg der Kosten der umgesetzten Leistung. Hierzu trugen zudem die im Gegensatz zum Vorjahr unwesentlichen Belastungen aus Impairment-Abwertungen und Restrukturierungsaufwendungen bei. Die Bruttomarge konnte damit von 14 % in 2009 auf 19 % in 2010 verbessert werden. Besonders erfreulich war die Wirkung auf die Beschäftigungssituation. So konnte die im Vorjahr gerade in den deutschen Werken noch weit verbreitete Kurzarbeit sukzessive zurückgefahren und Vollbeschäftigung erreicht werden. Positiv ist hier zu erwähnen, dass die schnelle Reaktion auf das sich belebende Geschäft nur möglich war durch die vorausschauende Maßnahme der Unternehmensleitung, im Krisenjahr 2009 die Stammbelegschaft zu halten und weiter in Zukunftstechnologien und moderne Fertigungsanlagen zu investieren. Die Bereitschaft der Mitarbeiter, im Krisenjahr Opfer zu bringen und danach das anziehende Geschäft mit vollem Einsatz zu unterstützen, wurde durch Gewährung einer zusätzlichen Sonderzahlung im Dezember 2010 belohnt.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung ZF-Konzern in Mio. 2010 Umsatzerlöse Kosten der umgesetzten Leistung Bruttoergebnis vom Umsatz Forschungs- und Entwicklungskosten Vertriebskosten Verwaltungskosten Sonstige Erträge Sonstige Aufwendungen Operatives Ergebnis Beteiligungsergebnis Zins- und sonstiges Finanzergebnis Finanzergebnis Ergebnis vor Ertragsteuern Ertragsteuern Ergebnis nach Steuern 12.907 10.484 2.423 646 606 514 139 116 680 5 127 132 548 105 443 % 100 81 19 5 5 4 1 1 5 2009 9.371 8.087 1.284 663 495 471 133 149 361 8 114 106 467 46 421 % 100 86 14 7 5 5 1 2 4 Kapitalflussrechnung ZF-Konzern in Mio. 2010 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Cashflow aus der Investitionstätigkeit Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres Änderungen des Finanzmittelfonds aus Konsolidierungskreisveränderungen und Wechselkurseffekten Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 575 749 132 42 972 37 967 2009 424 602 207 29 914 29 972
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Der Notwendigkeit, auch weiterhin attraktive innovative Produkte auf dem Markt zu präsentieren und damit Kunden zu halten und weltweit die Märkte weiter zu durchdringen, trug ZF durch das unverändert hohe Niveau der Forschungs- und Entwicklungskosten mit einer Quote von 5 % bezogen auf die Umsatzerlöse Rechnung. Die unerwartet hohe Nachfrage sowie teilweise Versorgungsprobleme auf der Lieferantenseite führten dazu, dass die termingerechte Auslieferung an die Kunden vielfach nur mit Hilfe von teuren Sonderfrachten möglich war. Die Effekte hieraus schlugen sich in den um 22 % markant angestiegenen Vertriebskosten mit der daraus resultierenden Ergebnisbelastung nieder. Der geringe Anstieg der Verwaltungskosten um lediglich 9 % wurde im Wesentlichen durch die in den Personalkosten enthaltenen Aufwendungen für erfolgsabhängige Vergütungen an die Mitarbeiter verursacht, eine logische Folge der deutlich verbesserten Ertragslage. Trotz der unterjährig teilweise erheblichen Schwankungen der Devisenkurse zeigten die in den sonstigen Erträgen und sonstigen Aufwendungen ausgewiesenen, aus dem operativen Geschäft resultierenden Währungsgewinne bzw. -verluste, zusammen mit dem Ergebnis aus Sicherungsgeschäften, insgesamt einen positiven Effekt von 7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Die ergebniswirksame Erfassung des negativen Unterschiedsbetrags aus dem Erwerb eines Unternehmens verbesserte die sonstigen Erträge, die insgesamt um 6 Mio. auf 139 Mio. anstiegen, um 5 Mio. . Neben den um 9 Mio. geringeren Belastungen aus Währungsverlusten und Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften führten vor allem die Entlastung aus der Veränderung der nicht den Funktionsbereichen zuzurechnenden Rückstellungen sowie geringere Wertberichtigungen auf Forderungen zu einem Rückgang der sonstigen Aufwendungen von 149 Mio. auf 116 Mio. . Alles in allem erreichte das operative Ergebnis in Höhe von 680 Mio. und mit einer Verbesserung gegenüber 2009 um 1.041 Mio. zwar nicht die Ergebnisse der Vorkrisenjahre 2007 und 2008, zeigte jedoch eine erfreuliche Ertragskraft und Entwicklung des Unternehmens, die zu Beginn des Berichtsjahres nicht vorausgesehen werden konnte. Im Finanzergebnis führte in erster Linie die Berücksichtigung sonstiger Beteiligungsrisiken zu einem negativen Beteiligungsergebnis von 5 Mio. , während 2009 noch ein positives Ergebnis von 8 Mio. erzielt werden konnte. Das Zinsergebnis verschlechterte sich im Saldo um 12 Mio. auf 136 Mio. . Der Grund hierfür liegt hauptsächlich in der Zinsbelastung aus einem zu Beginn des Jahres aufgenommenen langfristigen Kredit sowie einmalig angefallenen Zinsen auf Steuernachzahlungen. Aus der Aufzinsung von Pensionsansprüchen ergaben sich Zinsaufwendungen von 121 Mio. (Vorjahr 118 Mio. ), wobei der Effekt aus der Anpassung des Abzinsungsfaktors (5,4 % statt 5,9 % im Vorjahr) in den versicherungsmathematischen Gewinnen in Höhe von 6 Mio. enthalten ist, die erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen berücksichtigt wurden. Die Verbesserung der Nettofinanzposition von 975 Mio. auf 1.321 Mio. spiegelt sich in den um 14 Mio. höheren Zinserträgen wider. In den sonstigen Finanzerträgen stehen den um 21 Mio. höheren Währungsgewinnen
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick (45 Mio. ) und den Erträgen aus Sicherungsgeschäften (+ 8 Mio. auf 23 Mio. ) in den sonstigen Finanzaufwendungen 36 Mio. Währungsverluste, 8 Mio. mehr als 2009, sowie um 16 Mio. höhere Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften gegenüber. Die Sicherungsgeschäfte wurden sowohl im operativen Geschäft als auch im Finanzbereich ausschließlich im Zusammenhang mit entsprechenden Grundgeschäften abgeschlossen. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis von 106 Mio. auf 132 Mio. verschlechtert. Während sich im Vorjahr bei den Ertragsteuern aufgrund des Ertrags aus der Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge und aus temporären Differenzen insgesamt ein positiver Ergebnisbeitrag von 46 Mio. ergeben hatte, führte die positive Ertragslage im Berichtsjahr zu einem Ertragsteueraufwand in Höhe von 105 Mio. . Die effektiven Steuern beliefen sich auf 129 Mio. , wovon 30 Mio. auf Steuernachzahlungen für Vorjahre entfallen. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2010 des ZF-Konzerns schließt mit einem Ergebnis nach Steuern von 443 Mio. ab, während im Vorjahr noch ein Verlust von 421 Mio. ausgewiesen werden musste. Vermögenslage Das Bild der Bilanz des ZF-Konzerns zum 31. Dezember 2010 wird geprägt vom deutlichen Anstieg der Bilanzsumme um 1.605 Mio. auf 9.795 Mio. , wovon allein 1.196 Mio. auf die kurzfristigen Vermögenswerte entfallen. Diese haben mit 5.025 Mio. einen Anteil von 51 % an den gesamten Aktiva. Neben der primär umsatzbedingten Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 476 Mio. und der Vorräte um 260 Mio. tragen auch die in den kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Wertpapiere mit einer Erhöhung um 376 Mio. auf 387 Mio. zu der Bilanzverlängerung bei. In diesen Wertpapieren wurden die im Jahresverlauf erwirtschaftete und noch nicht reinvestierte Liquidität sowie ein Teil der Mittel aus einem zu Beginn des Jahres aufgenommenen Kredit angelegt. Die langfristigen Vermögenswerte sind von 4.361 Mio. um 409 Mio. auf 4.770 Mio. angestiegen. Größte Position darin ist das Sachanlagevermögen mit 2.860 Mio. (Vorjahr 2.753 Mio. ). Auf die finanziellen Vermögenswerte entfallen 950 Mio. und damit 206 Mio. mehr als 2009. Dieser Anstieg resultiert mit 191 Mio. weitgehend aus der Anlage in langfristige Wertpapiere, die der teilweisen Absicherung der Pensionsverpflichtungen dienen. Neben der Mittelzuführung von weiteren 100 Mio. im Berichtsjahr konnte auch eine erneute Wertsteigerung der in einem Spezialfonds gebundenen Anlagen verzeichnet werden. Die immateriellen Vermögenswerte wurden am Bilanzstichtag mit 672 Mio. ausgewiesen. Nahezu unverändert sind die darin enthaltenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben, die mit 408 Mio. bilanziert sind.
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Bilanzstruktur ZF-Konzern in Mio. Aktiva 8.190 9.795 9.795 8.190 Passiva Forderungen aus 18 % Lieferungen und Leistungen 19 % 31 % 25 % Kurz- und langfristige Verbindlichkeiten Vorräte 14 % 15 % 13 % Sonstige kurzfristige 15 % Vermögenswerte 17 % 14 % Ertragsteuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen 19 % 23 % Rückstellungen für Pensionen Langfristige 53 % Vermögenswerte 49 % 37 % 38 % Eigenkapital 2009 2010 2010 2009 Die unter den Passiva ausgewiesenen kurzfristigen Schulden haben um 748 Mio. auf 2.928 Mio. zugenommen. Während auf der Aktivseite die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 476 Mio. zugenommen haben, erhöhten sich bedingt durch Vorleistungen für das erwartete weitere Umsatzwachstum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 496 Mio. . Auch die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten zeigen einen Anstieg um 232 Mio. auf 718 Mio. , der im Wesentlichen auf abgegrenzte Verbindlichkeiten im Personalbereich im Zusammenhang mit Arbeitszeitkonten, Urlaub und Erfolgsbeteiligungen entfällt. Im Gegensatz zu den kurzfristigen finanziellen Schulden, die mit 215 Mio. nahezu konstant blieben, stiegen die langfristigen finanziellen Schulden um 199 Mio. auf 555 Mio. . Bereits frühzeitig während der Finanzkrise hatte ZF Kredite vereinbart, die in den Jahren 2009 und 2010 zur Auszahlung kamen. Dies erwies sich als Vorteil, da damit gerade
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick in der Phase des Aufschwungs die zur Finanzierung des Umlaufvermögens notwendige Liquidität gesichert werden konnte. Der für die Berechnung des Barwerts der Versorgungsansprüche der Mitarbeiter maßgebende Abzinsungsfaktor musste entsprechend der Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt von 5,9 % auf 5,4 % abgesenkt werden. Dadurch kam es zu einer etwas stärkeren Erhöhung des Anwartschaftsbarwerts als im Vorjahr um 67 Mio. auf 2.183 Mio. . Da andererseits der Zeitwert des Fondsvermögens, der mit den Pensionsverpflichtungen saldiert werden kann, um 15 Mio. gestiegen ist, nahmen die Pensionsrückstellungen insgesamt nur um 52 Mio. auf 1.889 Mio. zu, was einer Quote von 19 % der Bilanzsumme entspricht. Bedingt durch den deutlichen Anstieg der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote von 38 % auf knapp über 37 %, obwohl das Eigenkapital insgesamt um 551 Mio. zunahm. Neben dem Ergebnis nach Steuern trugen positive Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung, der Marktbewertung der Wertpapiere und versicherungsmathematische Gewinne, die mit insgesamt 142 Mio. erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt wurden, zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Finanzlage Mit einem Finanzmittelfonds in Höhe von 967 Mio. , einer Verminderung um lediglich 5 Mio. im Vergleich zum Ende des Vorjahres, steht der ZF-Konzern trotz der um 174 Mio. angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weiterhin auf einer soliden finanziellen Basis. Angesichts der raschen Erholung aus der Krise zahlte sich hierbei die frühzeitige Aufnahme von Darlehen zu vertretbaren Konditionen zur Sicherung der Liquidität aus. Die Auszahlungen für Investitionen sowie für den Anteilserwerb von konsolidierten Unternehmen in Höhe von insgesamt 810 Mio. konnten in Höhe von 575 Mio. aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Dabei führten die deutliche Geschäftsbelebung und der damit verbundene Aufbau der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu einem Mittelabfluss von 716 Mio. . Dank der Zuflüsse aus der Aufnahme von Finanzschulden (315 Mio. ) beläuft sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf 132 Mio. . Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds, die im Vorjahr wesentlich beeinflusst vom Abbau der Vorräte und einer Verminderung von Investitionen 29 Mio. betrug, wurde durch das wieder angestiegene Investitionsvolumen und den gestiegenen Mittelbedarf zur Finanzierung des Umlaufvermögens mit 42 Mio. wieder leicht negativ. Insgesamt verfügte der ZF-Konzern zum Jahresende über eine Nettoliquidität, die sich aus dem Saldo der flüssigen Mittel einschließlich kurzfristiger Wertpapiere, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergibt, in Höhe von 663 Mio. und damit 203 Mio. mehr als im Vorjahr. Zusammen mit dem Marktwert der in Form eines Spezialfonds separat gehaltenen langfristigen Finanzanlagen und anderen langfristigen Wertpapieren beläuft sich die Nettofinanzposition auf 1.321 Mio. (Vorjahr 975 Mio. ).
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Investitionen Das Jahr 2010 war ein Übergangsjahr zwischen Krise und Wachstum. Während die Sachanlagen-Investitionen 2010 des ZF-Konzerns insbesondere im ersten Halbjahr aufgrund der noch ungewissen Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortgesetzt restriktiv genehmigt worden sind, wurden im zweiten Halbjahr die Genehmigungen für programmabhängige Erweiterungen deutlich erhöht. Diese wachstumsbedingten Investitionsfreigaben sind jedoch im Anlagenzugang 2010 nur teilweise festzustellen und werden im Jahr 2011 ein erhöhtes Investitionsvolumen zur Folge haben. Im Berichtsjahr betrugen die Sachanlagen-Investitionen des ZF-Konzerns 582 Mio. . Aufgrund der wieder stark ansteigenden Umsätze lag die Investitionsquote nur bei 4,5 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten der Anlauf von neuen Produktprojekten und Kapazitätserweiterungen bei laufenden Produkten im In- und Ausland. Ersatzinvestitionen und Rationalisierungen wurden auf den notwendigen Umfang bzw. auf Projekte mit einem entsprechenden zeitnahen Rückflusseffekt beschränkt. Aufgrund des erneut niedrigen Investitionsniveaus sind die Abschreibungen auf Sachanlagen nur leicht auf 535 Mio. (ohne Impairment-Abwertungen) angestiegen (Vorjahr 517 Mio. ). 92 % der Investitionen konnten durch die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen finanziert werden. Im Jahresvergleich sind in der Tabelle auf Seite 43 die Abschreibungen einschließlich Impairment-Abwertungen dargestellt. Den Schwerpunkt bildeten Technische Anlagen und Maschinen mit 285 Mio . Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erforderten 101 Mio. . Für Anzahlungen und Anlagen im Bau, die erst nach Inbetriebnahme bzw. Bauabnahme den Investitionsgruppen zugeordnet werden, waren 183 Mio. notwendig. Die Sachanlagen-Investitionen sind im Berichtsjahr etwa je zur Hälfte im In- und Ausland getätigt worden. Nach Unternehmensbereichen entfielen die größten Investitionsanteile auf den Unternehmensbereich Pkw-Antriebstechnik zum Ausbau der Fertigungskapazitäten für den weiteren Hochlauf der 8-Gang-Automatgetriebe in Saarbrücken. Der Unternehmensbereich Antriebs- und Fahrwerkkomponenten benötigte die wesentlichen Investitionsmittel für die Projekte Drehmomentwandler für 8-Gang-Automatgetriebe und Hybridtechnik für Schweinfurt, für Pkw- und Nkw-Kupplungen in São Bernardo do Campo-SP, Brasilien, und für Komponenten in Levice und Trnava, Slowakei. Beim Unternehmensbereich Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme entfielen die Investitionen hauptsächlich auf den Kapazitätsausbau für Achsen und Achsgetriebe in Marysville/Michigan, USA. In Thyrnau und Passau wurden die Kapazitäten für Achsgetriebe, Baumaschinengetriebe und -achsen erweitert. Der Unternehmensbereich Pkw-Fahrwerktechnik investierte an nahezu allen Standorten.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Investitionen und Abschreibungen (Sachanlagen) ZF-Konzern in Mio. 900 800 700 509 469 567 584 1.000 500 400 300 200 100 0 Investitionen Abschreibungen 2006 2007 2008 2009 2010 Die höchsten Anteile entfielen auf die Fertigungsgesellschaften in Damme für Komponenten und Gummi-Metalltechnik, in Diepholz für Module und Schaltungssysteme, für SUV-Achsen in Tuscaloosa/Alabama, USA, und für Komponenten in Levice, Slowakei. Im Unternehmensbereich Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik wurden die höchsten Anlagenzugänge aus laufenden Maschinen- und Bauinvestitionen in Friedrichshafen verbucht. Weitere größere Investitionen wurden für Nkwund Pickup-Getriebe an den Standorten Sorocaba-SP, Brasilien, für Nkw-Getriebe in Naberezhnye Chelny, Russland, und Bouthéon, Frankreich, getätigt. Sehr hohe Investitionen hatte das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH insbesondere für Elektrolenkungen an den Standorten Schwäbisch Gmünd, Florence/ Kentucky, USA; Shanghai, China und Marignier, Frankreich. Die Bereitstellung der Investitionsmittel für neu gegründete Beteiligungsgesellschaften erfolgte hauptsächlich durch Kapitaleinzahlungen bei den Gesellschaften zur Produktion von Windkraftgetrieben in Gainesville/Georgia, USA und Pkw-Automatgetrieben in Greenville/South Carolina, USA. Insgesamt wurden 78 Mio. für Kapitaleinzahlungen bei Beteiligungen aufgewendet. Die in nahezu allen ZF-Branchen gute Konjunkturlage und das ZF-Wachstumsszenario erfordern in 2011 wieder ein entsprechend höheres Investitionsvolumen. Damit sollen Volumensteigerungen, neue Kunden- und Produktprojekte sowie Lokalisierungen von Produkten vor Ort realisiert werden. Ferner besteht ein krisenbedingter Nachholbedarf. Dazu wurden die notwendigen Investitionsmittel in die Planungen eingestellt.
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Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 sind keine Ereignisse eingetreten, die für den Jahresabschluss des ZF-Konzerns von wesentlicher Bedeutung sind. Risikomanagement Als global agierender Konzern war ZF im Berichtsjahr 2010 einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die sich aus der internationalen Ausrichtung sowie der zunehmenden Dynamik der Absatz- und Beschaffungsmärkte ergeben. Das Risikomanagement stellt hier ein konzerneinheitliches effizientes Frühwarnsystem zur Erfassung, Bewertung und Berichterstattung von Risiken dar. Durch permanente Weiterentwicklung wird die Qualität und Wirksamkeit des Risikomanagementsystems von ZF dauerhaft gesichert. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand erfolgt nach konzernweit einheitlichen Richtlinien. Von den zentralen und dezentralen Berichtseinheiten werden die Risiken gemeldet, die die Schwellenwerte hinsichtlich Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit überschreiten. Die interne Revision überprüft regelmäßig die Effizienz der Geschäftsprozesse unter Risikogesichtspunkten und unterbreitet Vorschläge zur Verbesserung des Risikomanagementsystems. Darüber hinaus wird das Risikofrüherkennungssystem von dem Abschlussprüfer der ZF Friedrichshafen AG auf Ordnungsmäßigkeit geprüft und beurteilt. Die im Vorjahr noch problematische Situation im Automobilsektor konnte 2010 vollständig überwunden werden. Im Berichtsjahr 2010 dominierten deshalb Risiken auf der Beschaffungsseite aus Preissteigerungen bei metallischen Rohstoffen wie Stahl und Alu. Risiken durch drohende Lieferanteninsolvenzen bestanden auch 2010. Im Rahmen des Risikomanagements werden Kurs-, Währungs-, Ausfall-, Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie andere wesentliche Risiken zentral überwacht und gesteuert. Die Auswirkungen kurz- und mittelfristiger Wechselkursschwankungen des US-Dollar zum Euro werden durch ein rollierendes Wechselkurssicherungssystem abgemildert; längerfristige Kursbewegungen werden durch den fallweisen Einsatz strategischer Sicherungsmaßnahmen zum Teil nivelliert. Preisrisiken bei einzelnen Rohstoffen werden über geeignete Maßnahmen partiell abgesichert. Originäre und derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte oder geplanter Transaktionen eingesetzt. Der Abschluss von Sicherungsgeschäften erfolgt nach konzerneinheitlichen Richtlinien und unterliegt einer strengen Überwachung, die insbesondere durch eine strikte Funktionstrennung
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick in Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Weitere Erläuterungen sind dem Konzernanhang, Ziffer 28, zu entnehmen. Soweit erhältlich und wirtschaftlich sinnvoll bestehen für definierte Schadensfälle und Haftungsrisiken wie in den Vorjahren zentral gesteuerte Versicherungsprogramme. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Umfang und Höhe der Versicherungsdeckungen werden permanent auf Angemessenheit überprüft. Die im letzten Quartal 2010 aufgetretenen Risiken setzen sich 2011 fort und werden in einer überarbeiteten operativen Planung sowie über die laufende Maßnahmenverfolgung aufgegriffen. Es sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des ZF-Konzerns im Berichtszeitraum oder für die Zukunft gefährden könnten. Ausblick Die Weltwirtschaft startete mit gedämpften Erwartungen in das Jahr 2011. Die ursprünglich befürchtete Gefahr eines erneuten Einbruchs der Konjunktur scheint überwunden. Die Rahmendaten sind tendenziell positiv. Die Inflationsraten und Zinsen sind auf relativ niedrigem Niveau. Die Ertragslage der Unternehmen ist überwiegend gut. Die Emerging Markets entwickeln sich weiter positiv, wenn auch nicht mehr so dynamisch wie zuvor. Allerdings dämpfen in vielen Staaten die Sparprogramme zur Eindämmung der Staatsverschuldung die Wachstumsperspektiven. In Europa bleibt Deutschland die Wachstumslokomotive. Einige andere Staaten wie z. B. Frankreich werden voraussichtlich im Wachstum gleichziehen. Jedoch bedeuten die notwendige Haushaltskonsolidierung einiger Staaten infolge der hohen Staatsverschuldung und immenser Haushaltsdefizite sowie die Schuldenproblematik trotz des offensichtlich funktionierenden Euro-Rettungsschirms ein latentes Risiko. In den USA ist allenfalls eine moderate Wirtschaftsdynamik zu erkennen. Die Investitionstätigkeit ist schwach. Es gibt kaum positive Wachstumsbeiträge des Außenhandels. Darüber hinaus ist der Privatverbrauch nach wie vor belastet durch den zu langsamen Abbau der Arbeitslosigkeit. Im exportabhängigen Japan geht die Wirkung der fiskalpolitischen Maßnahmen zurück. Die Impulse aus dem Außenhandel nehmen ab und auch die Binnennachfrage bleibt schwach. Als Folge mehren sich deflationäre Tendenzen. Insgesamt verhindern strukturelle Defizite (z. B. Demografie) einen kräftigen Aufschwung. In China klingt der Wachstumsimpuls des Ende 2009 aufgelegten Konjunkturpakets in Höhe von 450 Mrd. ab. Zusätzlich wurden Maßnahmen eingeleitet, um einem Überhitzen der Konjunktur entgegenzuwirken. Die restriktivere Kreditpolitik, Zinserhöhung und Aufwertung des Renminbi dienen dazu, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Auf der Rohstoffseite gefährden steigende Preise die Ertragskraft vieler Unternehmen. Die potenziellen Risiken aus den Finanzmärkten sind nach wie vor vorhanden und stellen ein latentes Risiko dar.
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In diesem wirtschaftlichen Umfeld verlangsamt sich 2011 die im Berichtsjahr überaus positive Entwicklung der wesentlichen ZF-Branchen. Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen schwenkt in den meisten Regionen wieder auf einen "normalen" Wachstumspfad ein. In der Triade wird ein durchschnittliches Wachstum von 3 % bis 4 % erwartet, während die asiatischen Wachstumsmärkte nach wie vor an der Spitze der Entwicklung stehen werden. So dürfte China wieder ein knapp zweistelliges Wachstum realisieren können und für Indien wird sogar mit einem Produktionsplus bis zu 20 % gerechnet. In Europa bestehen gute Chancen, dass die Exporterfolge des letzten Jahres mit einer wieder anziehenden Binnennachfrage auf eine breitere Basis gestellt werden, so dass die Produktion nachhaltig ausgebaut werden kann. Dennoch liegt Westeuropa mit einem erwarteten moderaten Wachstum von 4 % auch 2011 mit 15 Millionen gebauten Pkw und leichten Nutzfahrzeugen immer noch um über zwei Millionen Fahrzeuge unter dem Produktionsniveau von 2007. Ähnliches gilt für Nordamerika. Auch hier geht man 2011 von einem gemäßigten Wachstum aus. 2011 wird ein Produktionsvolumen von 12,4 Millionen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen erwartet. Dieser Wert liegt nach wie vor auf einem extrem niedrigen Niveau, verglichen mit früheren Jahren (der Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2006 lag bei 16 Millionen Einheiten). Im Nutzfahrzeugsektor zeichnet sich in den von der Krise schwer getroffenen Triademärkten ein erfreuliches Wachstum ab. In Westeuropa wird bei einem erwarteten weiteren Anstieg der Fertigungsvolumen um über 30 % auf 480.000 Einheiten ein positiver Impuls gesetzt. Allerdings liegt das Volumen immer noch weit unterhalb der Spitzenwerte 2007 und 2008. Es wird noch Zeit brauchen, bis sich die Branche wieder dem Höchststand vor der Krise annähern kann. Etwas besser sehen die Perspektiven in den USA aus. Hier war der Markt schon zwei Jahre länger in der Rezession. Dennoch sind die USA trotz eines für 2011 erwarteten Anstiegs der Produktion um 27 % auf 380.000 Fahrzeuge noch weit von früheren Werten entfernt. Der durchschnittliche Output der Nutzfahrzeugindustrie in den Jahren 2000 bis 2006 lag bei 540.000 Fahrzeugen. Immerhin dürfte in Westeuropa und den USA in Anbetracht dieser hohen früheren Volumen der Ersatzbedarf in den nächsten Jahren kräftige Impulse für die Industrie bringen. Ähnliche Trends sind bei Arbeitsmaschinen zu erwarten. In nahezu allen Märkten zeichnet sich hier ein moderates Wachstum ab. Hervorzuheben ist allenfalls die Baumaschinenindustrie in Indien, die von Infrastrukturprojekten profitiert und beste Aussichten auf ein weiter überproportionales Wachstum hat. Somit bewegt sich ZF 2011 in einem Marktumfeld, in dem nach der Krisenstimmung und der vorübergehenden Euphorie massiv ansteigender Umsätze wieder ein moderates Wachstum folgt. Nach wie vor bleibt ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, die finanzielle Stabilität beizubehalten und weiterhin den Fokus auf attraktive Produkte und Innovationen mit hohem Kundennutzen zu legen. In einem zunehmend volatilen Umfeld mit immer weniger kalkulierbaren Risiken wird es ständig wichtiger, die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit des Unternehmens auf Veränderungen im Marktumfeld einzurichten.
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Lagebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Geschäftsentwicklung Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Risikomanagement Ausblick Der ZF-Konzern hat die Krise gestärkt hinter sich gelassen und stellt sich mit Zuversicht den Herausforderungen der kommenden Jahre. ZF steht auf einem soliden technologischen und finanziellen Fundament, das für die Zukunft den notwendigen Handlungsspielraum für weiteres Wachstum schafft. Der Konzern wächst auch künftig stärker als der Markt und besetzt neue Marktsegmente wie in den Bereichen Windkraft, Elektronik und Telematik-Dienstleistungen. Die Marktposition wird in allen Weltmarktregionen konsequent ausgebaut, um die sich vor Ort bietenden Chancen aktiv zu nutzen. Gleiches gilt für den Ausbau der Technologieführerschaft, weil ZF nur mit herausragenden Produkten mit hohem Kundennutzen auf den Weltmärkten bestehen kann. Der ZF-Konzern ist in der Lage, langfristig und stetig hohe Beträge für Forschung und Entwicklung aufzuwenden und die notwendigen SachanlagenInvestitionen in neue Produkte und Standorte zu finanzieren. Das Investitionsvolumen 2011 wird aufgrund der Vielzahl neuer Projekte ein überdurchschnittliches Niveau erreichen. Diese Investitionen sind wichtige Vorleistungen für das künftige globale Unternehmenswachstum. Die Umsetzung der Vielzahl von neuen Projekten in allen Marktsegmenten und -regionen wird eine große Herausforderung für das Management und die Mitarbeiter des ZF-Konzerns. Eine Neuausrichtung der Unternehmensstruktur wird im Laufe des Jahres 2011 vollzogen. Damit kann ZF künftig mit einer optimierten Struktur die Kunden besser bedienen, Prozesse harmonisieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit stärken. ZF blickt aufgrund der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung mit Optimismus in das Jahr 2011. Die Umsatzentwicklung wird zwar nicht mit der gleichen Dynamik wie im Ausnahmejahr 2010 verlaufen. Der ZF-Konzern geht dennoch von einem stabilen Wachstum in der Größenordnung von 10 % auf über 14 Mrd. aus. Die Beschäftigung wird sich diesem Wachstum anpassen, so dass sich auch die Mitarbeiterzahl erhöhen wird. 2012 wird ebenfalls mit einer Umsatzzunahme gegenüber 2011 gerechnet. Von entsprechenden Ergebnissteigerungen ist jeweils auszugehen.
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ZF weltweit 117 Produktionsgesellschaften Europa Deutschland 31, Frankreich 7, Großbritannien 3, Italien 3, Niederlande 1, Österreich 2, Russland 1, Slowakei 3, Spanien 2, Tschechien 2, Türkei 2, Ungarn 2 Nordamerika Mexiko 4, USA 10 Südamerika Argentinien 1, Brasilien 5 Asien-Pazifik Australien 2, China 19, Indien 5, Indonesien 1, Malaysia 1, Südkorea 2, Taiwan 1, Thailand 1 Afrika Algerien 1, Südafrika 5 8 Hauptentwicklungsstandorte, 34 Servicegesellschaften, über 650 Servicepartner weltweit
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Neue Konzernstruktur ZF hat die Weichen für eine neue Struktur des Konzerns gestellt, die sich noch stärker an Markt und Kunden orientiert. Im Dezember 2010 stimmte der Aufsichtsrat der Neuorganisation des Unternehmens zu. Seitdem sind die Geschäftsfelder vier Divisionen zugeordnet: Antriebstechnik, Fahrwerktechnik, Nutzfahrzeugtechnik und Industrietechnik. Die meisten deutschen ZF-Gesellschaften werden dazu auf die ZF Friedrichshafen AG verschmolzen. Der Konzernvorstand setzt sich aus den vier Vorständen der Zentralressorts und den Divisionsvorständen zusammen. Daneben besteht das eigenständige Geschäftsfeld ZF Services ebenso unverändert weiter wie das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH, an dem die Robert Bosch GmbH und die ZF Friedrichshafen AG jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Vorstandsvorsitzender/ Markt Finanzen Controlling IT Personal Materialwirtschaft Technik Compliance 1) ZF Services 2)
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ZF Friedrichshafen AG Aktionäre: 93,8 % Zeppelin-Stiftung und 6,2 % Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung Division Antriebstechnik Division Fahrwerktechnik Division Nutzfahrzeugtechnik Division Industrietechnik Joint Venture Lenksysteme 3) 50 % Pkw-Lenksysteme Nkw-Lenksysteme Pkw-Lenksäulen Global Aftermarket Getriebe Achsgetriebe Antriebsmodule Achssysteme Fahrwerkkomponenten Gummi und Kunststoff Dämpfungsmodule Lkw-Antriebstechnik Bus-Antriebstechnik Pickup-/VanAntriebstechnik Nkw-Achssysteme Baumaschinensysteme Landmaschinensysteme Staplersysteme Prüfsysteme Sonder-Antriebstechnik Nkw-Fahrwerkmodule Elektronische Systeme Nkw-Dämpfertechnologie Nkw-Antriebsstrangmodule Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Windkraft-Antriebstechnik Vorstand Organisatorische Einheit 1) angebunden 2) angebunden an den Vorstandsvorsitzenden an das Ressort Markt 3) ZF Lenksysteme GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der ZF Friedrichshafen AG und der Robert Bosch GmbH.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder 54 Pkw-Antriebstechnik 56 Pkw-Fahrwerktechnik 58 Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik 60 ArbeitsmaschinenAntriebstechnik und Achssysteme 62 Antriebs- und Fahrwerkkomponenten 64 Marine-Antriebstechnik 65 Luftfahrt-Antriebstechnik 66 Elektronikkomponenten 67 ZF Services 68 ZF Lenksysteme GmbH Unter nehmens bereiche felder Geschäfts
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Umsatz in Mio. 2010 Pkw-Antriebstechnik Pkw-Fahrwerktechnik* Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services Lenkungstechnik Zentrale FuE, Hauptverwaltung und Dienstleistungsgesellschaften Innenumsätze ZF-Konzern 2.254 2.705 1.676 1.693 2.564 246 74 266 1.121 1.501 89 1.282 12.907 + 38 % 2010/2009 + 37 % + 39 % + 44 % + 50 % + 40 % + 18 % 1% + 28 % + 18 % + 37 % + 3% Investitionen in Mio. 2010 Pkw-Antriebstechnik Pkw-Fahrwerktechnik* Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services Lenkungstechnik Zentrale FuE, Hauptverwaltung und Dienstleistungsgesellschaften ZF-Konzern 164 77 45 79 87 11 2 4 13 84 16 582 2009 136 71 87 42 60 6 3 7 24 52 28 516 Mitarbeiter** 2010 Pkw-Antriebstechnik Pkw-Fahrwerktechnik* Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services Lenkungstechnik Zentrale FuE, Hauptverwaltung und Dienstleistungsgesellschaften ZF-Konzern * Inklusive Gummi-Metalltechnik ** Ab 2009 neu nach veränderter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern 2010/2009 + 15 % + 8% + 3% + 2% + 7% 7% ± 0% + 2% 2% + 9% + 4% + 6% 53 7.516 10.126 8.411 7.110 17.622 1.265 318 2.353 2.546 5.546 1.787 64.600
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Pkw-Antriebstechnik Schnelle Erholung nach schwachem Jahresbeginn Der Unternehmensbereich ist für die Geschäftsfelder Automatgetriebe und Manuelle Getriebe/ Doppelkupplungsgetriebe für Pkw verantwortlich. Nachdem an den Standorten Saarbrücken und Brandenburg aufgrund der Ausweitung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in den ersten beiden Monaten des Berichtsjahres noch Kurzarbeit erforderlich war, zeichneten sich ab März 2010 deutliche Abruferhöhungen der Hauptkunden ab. Dadurch wurde in Saarbrücken eine Rückkehr zur Normalarbeitszeit möglich. Die Nachfrage vor allem nach Automatgetrieben stieg weiter stark an, wodurch der Unternehmensbereich 2010 eine Umsatzsteigerung um 37 % auf 2.254 Mio. verzeichnen konnte. Die größte Steigerung fand dabei mit 41 % am Standort Saarbrücken statt. Der Unternehmensbereich fertigte rund 1,3 Mio. Pkw-Getriebe. Die ZF Getriebe GmbH, Werk Saarbrücken, konnte 1.055.000 Automatgetriebe absetzen. Dies entspricht einem Umsatz von 1.937 Mio. . Das Werk Brandenburg lag mit 181.000 ausgelieferten manuellen Getrieben und Doppelkupplungsgetrieben 15 % über Vorjahresniveau, konnte aber aufgrund von Abrufverschiebungen der Kunden zugunsten der Automatgetriebe nicht in gleicher Weise am Aufschwung teilnehmen. Die im Dezember 2010 erfolgte Beauftragung mit der Lieferung von Handschaltgetrieben durch die Daimler AG garantiert hier eine deutlich höhere Auslastung für die Zukunft. Der Umsatz des Werks lag bei 268 Mio. , eine Steigerung um 11 %. Im Werk Shanghai, China, wurden im Berichtsjahr 100.000 5- und 6-Gang-Automatgetriebe gefertigt. Hier konnte eine Steigerung um 8 % realisiert werden. Der Unternehmensbereich Pkw-Antriebstechnik beschäftigte zum Jahresende 7.516 Mitarbeiter, das sind 15 % mehr als im Vorjahr. Weitere Serienanläufe der neuen 8-Gang-Getriebebaureihe, erstmalig auch mit Hybridanwendungen Die im Sommer 2009 erfolgreich in die Serie eingeführte neue Baureihe von 8-GangAutomatgetrieben wurde im Berichtsjahr um eine Vielzahl weiterer Anwendungen ergänzt, erstmalig auch mit Hybridvarianten. Die große Nachfrage nach diesem erfolgreichen Produkt hat zu deutlichen Abrufverschiebungen von den 6-Gang- zu den 8-Gang-Getrieben geführt. So konnten 2010 anstelle der ursprünglich geplanten 300.000 Getriebe dieses neuen Typs über 440.000 Einheiten abgesetzt werden. Die Resonanz in der Presse war ausgesprochen positiv. Im April 2010 wurde die Neuentwicklung mit dem "PACE Award" der amerikanischen Fachzeitschrift Automotive News ausgezeichnet. Nach der im Jahr 2001 eingeführten 6-Gang-Automatgetriebebaureihe ist dies bereits die zweite ZF-Getriebegeneration, die mit diesem weltweit anerkannten Preis prämiert wurde.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Pkw-Antriebstechnik Verstärkte Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt Mit der Chrysler Group LLC konnten im Berichtsjahr gleich zwei Liefer- und Lizenzverträge abgeschlossen werden. Zum einen wurde die Lieferung und Lizenzierung der neuen 8-Gang-Getriebegeneration vereinbart und zum anderen wurde ein Vertrag zur Neuentwicklung eines Automatgetriebes für front-quer eingebaute Motoren geschlossen. Aufgrund der wieder erstarkenden US-Automobilindustrie und der sich damit abzeichnenden Wachstumschancen auf dem nordamerikanischen Markt hat ZF entschieden, ein neues Getriebewerk in Greenville/South Carolina, USA, zu errichten. Dort sollen ab 2013 Automatgetriebe für den nordamerikanischen Markt produziert werden. Die Baumaßnahmen beginnen Anfang 2011. Damit wird der Unternehmensbereich über Automatgetriebewerke in den größten Märkten Deutschland, China und den USA verfügen und kann so auf künftige Marktanforderungen noch besser reagieren. Weitere Kunden in China ZF Transmissions Shanghai Co. Ltd., Shanghai, China, beliefert seit Dezember 2010 den ersten chinesischen Kunden mit einer 6-Gang-Anwendung. Weitere chinesische Kunden werden in den nächsten Jahren folgen. Um diese Geschäftspotenziale in China erschließen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit im chinesischen Markt zu erhöhen, ist in den vergangenen Jahren der Anteil der lokalen Wertschöpfung schrittweise erhöht worden. Dabei wurden Teile sowie Prozesse im Tochterunternehmen und bei chinesischen Lieferanten lokalisiert. Eine unerwartete, zusätzliche Herausforderung ist durch die Entscheidung der lokalen Behörden entstanden, das Gelände, auf dem sich das Getriebewerk befindet, einer neuen Nutzung zuzuführen und die dort ansässige Industrie umzusiedeln. Dies bedeutet, dass die gesamten Geschäftsaktivitäten bis Mitte 2013 in ein neu zu erstellendes Werk auf einem anderen Grundstück umgezogen werden müssen. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Automat- und Doppelkupplungsgetriebe und manuelle Getriebe Mio. Mio. Mio. 2.254 2.238 164 7.516 + 15 % + 37 % + 37 % Ausblick Im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstruktur werden die in der Pkw-Antriebstechnik tätigen ZF-Geschäftsfelder ab 2011 zur neuen Division Antriebstechnik zusammengelegt. Auch im Jahr 2011 stehen weitere Neuanläufe an, vor allem in Zusammenhang mit der zukunftsweisenden 8-Gang-Automatgetriebegeneration. Die aktuellen Planungen der Kunden zeigen eine weitere Verbesserung der Absatzzahlen gegenüber 2010, so dass mit einer Umsatzsteigerung in der Größenordnung von 15 % gerechnet wird.
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Pkw-Fahrwerktechnik Marktnachfrage zieht stark an Der Unternehmensbereich ist verantwortlich für die Geschäftsfelder Achssysteme und Fahrwerkmodule/ -komponenten in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, für Gummi-Metall und KunststoffKomponenten und Schaltungssysteme. Durch die unerwartet starke Nachfrage stieg der Umsatz 2010 um 39 % auf 2.705 Mio. . Auf den starken Nachfrageanstieg reagierte der Unternehmensbereich mit der Ausweitung der Produktionskapazitäten und der befristeten Erhöhung der Mitarbeiterzahl. Die Zahl der Beschäftigten lag zum Jahresende bei 10.126 Personen. Achssystemgeschäft stabil im harten Wettbewerb Das Geschäftsfeld konnte 2010 deutliche Umsatzsteigerungen erzielen. Dabei haben besonders die Werke in Changchun und Shenyang, China, sowie in Tuscaloosa/ Alabama und Chicago/Illinois, USA, die Umsatz- und Stückzahlplanung deutlich übertroffen. In den Achsenwerken Duncan/South Carolina, USA; Lebring, Österreich; Shenyang, China, und Rayong, Thailand, wurden Neuanläufe erfolgreich umgesetzt. Diese Standorte wurden 2010 mit nennenswerten Anlaufkosten belastet. Im März 2010 wurde das Joint Venture ZF Hero Chassis Systems Pvt. Ltd. mit dem indischen Hero-Konzern gegründet, das an zwei Standorten in Indien sog. Corner-Module produziert und für die folgenden Jahre eine überdurchschnittliche Wachstumsperspektive hat. Weltweit wurden neue Projekte akquiriert, was zu deutlichem Wachstum und dem Aufbau weiterer Standorte führen wird. In den kommenden Jahren werden neue Achskonzepte für Elektrofahrzeuge und Kleinstfahrzeuge zur Serienreife entwickelt, die die Markt- und Technologietrends maßgeblich beeinflussen werden. Geschäftsfeld Fahrwerk forciert Weiterentwicklung des Geschäftsmodells Der starke Druck auf das Geschäftsfeld durch den verstärkten Wettbewerb hielt an, wobei die internationale Marktposition erfolgreich verteidigt wurde. Gezielt wurde der Weg fortgesetzt, das Komponentengeschäft weiterzuentwickeln, um dem massiven Preis- und Kostendruck insbesondere mit Best-Cost-Ländern standhalten zu können. Durch die positive Marktentwicklung konnten die Werke in der Region Asien-Pazifik wieder einen signifikanten Beitrag zum Erfolg leisten. Die Konsolidierung in Europa und Nordamerika wurde erfolgreich abgeschlossen. Es wurden mehrere innovative Produkte in Serie gebracht und ein Joint-Venture-Vertrag für ein Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Gruppe Saint Jean Industries zur weltweiten Produktion von Radträgern und Aluminium-Querlenkern abgeschlossen. Mit weiteren Effizienzsteigerungen in Vertrieb und Engineering, einem konsequent schlank gehaltenen Gemeinkostenbereich sowie der Optimierung von Produktfamilien und Produktionsstandorten werden auch in den kommenden Jahren alle Stellhebel zur Effizienzverbesserung gezielt genutzt. Integration von Gummi-Metalltechnik zahlt sich aus Die Integration von Gummi-Metalltechnik als viertem Geschäftsfeld in den Unternehmensbereich wurde 2010 erfolgreich abgeschlossen. Das neue Geschäftsfeld Gummi und Kunststoff hat von der unerwartet schnellen Erholung der Fahrzeugbauzahlen ebenfalls spürbar profitiert. Der Umsatz lag mit 507 Mio. um 29 % über dem Vorjahr.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Pkw-Fahrwerktechnik Gleichzeitig konnten nachhaltige Marktanteilsgewinne erzielt werden, die zu einem spürbaren Umsatzwachstum führen. Die Standortkonsolidierung wurde konsequent fortgesetzt. Das Werk Barcelona, Spanien, wurde geschlossen und die dortigen Produkte an andere europäische Standorte verlagert. Überproportionales Wachstum erwartet das Geschäftsfeld von zwei Innovationen. Elektrisch schaltbare Aggregatelager werden zunehmend für kompakte, aber leistungsstarke Dieselaggregate nachgefragt. Der Bedarf an gewichtsoptimierten Komponenten für verbrauchsoptimierte Fahrzeuge nimmt deutlich zu. Hier kann das Geschäftsfeld mit seiner Kunststoffkompetenz durch Leichtbau und Funktionsintegration einen spürbaren Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten. 2010 wurden weitere bedeutsame Neuaufträge für Pedaleriesysteme aus Kunststoff sowie ein Erstauftrag für den Einstieg in den stark wachsenden Markt der alternativen Energieerzeugung gewonnen. Im Berichtsjahr sind für Gummi-Metall-/NVH-Produkte bedeutsame Plattformaufträge verzeichnet worden für den Nkw-Bereich bei Fahrerhauslagerungen. Überproportional gewachsen sind die Umsätze in der Slowakei und in China. Am neuen Standort bei Shanghai, China, wurde das bisherige NVH-Produktspektrum um die Produktlinie Kunststoff ergänzt. Dadurch wird die Internationalisierung des Geschäftsfelds Schaltungssysteme begleitet. Technologische und internationale Weiterentwicklung bei Schaltungssystemen Das Geschäftsfeld konnte mit 248 Mio. eine deutliche Steigerung des Umsatzes um 42 % erreichen. Der Technologiewandel in Richtung Mechatronic wurde durch die erfolgreiche Akquise neuer Projekte für verschiedene Fahrzeughersteller fortgesetzt. Ein wichtiger Schritt der Globalisierung war der Produktionsstart in Shenyang, China, zur Fertigung von Schaltungen für Automat- und Doppelkupplungsgetriebe. Mit diesem ersten Auslandswerk geht das Geschäftsfeld einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem globalen Profil. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 2.705 2.548 77 10.126 + 8% + 39 % + 40 % Vorder- und Hinterachssysteme, Corner-Module, Lenker, Radgelenke und -träger, Spurstangen, Stabilisatoranbindungen, Seilzug-Schaltungen für manuelle Getriebe und Getriebe mit elektromechanischem Manuellmodus, Shift-by-Wire-Schaltungen für automatisierte Schaltgetriebe und automatische Getriebe, Komponenten zur Schwingungsdämpfung für Antriebsstrang und Fahrwerk, Kunststoffpräzisionsteile, Crash-Absorptionselemente Ausblick Die Geschäftsfelder der Pkw-Fahrwerktechnik werden ab 2011 im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstruktur in die neue Division Fahrwerktechnik überführt. Die Schaltungssysteme werden der neuen Division Industrietechnik zugeordnet. Auch 2011 wird mit schwierigen Markt-, Technologie-, Rohstoff- und Wettbewerbsbedingungen gerechnet. Dennoch wird wegen der weiteren Erholung der Märkte und des Anlaufs neuer Projekte ein Umsatzwachstum von etwa 6 % erwartet. Die Marktlage zum Jahreswechsel lässt für 2011 eine weiterhin gute Auslastung und steigende Umsätze erwarten.
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Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Belebung in der Nutzfahrzeugbranche Der Unternehmensbereich umfasst die Geschäftsfelder Lkw-Antriebstechnik, Bus-Antriebstechnik, Pickup-/Van-Antriebstechnik und SonderAntriebstechnik. 2010 profitierte der Unternehmensbereich von einer über den Erwartungen liegenden Geschäftsentwicklung. Besonders deutlich war die Erholung in den außereuropäischen Märkten. Insgesamt stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 44 % auf 1.676 Mio. . Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 3 % auf 8.411 Beschäftigte. Lkw-Antriebstechnik Erholung der Märkte und Ausbau der Technologieposition Der Jahresbeginn 2010 war noch vom Krisenjahr 2009 und den damit verbundenen massiven Kostensenkungsmaßnahmen zur Liquiditätsabsicherung geprägt. Positive Entwicklungen, insbesondere in Westeuropa, führten im Berichtsjahr zu einer deutlichen Umsatzsteigerung von 58 % auf insgesamt 1.113 Mio. . Trotz hohen Kostendrucks wurden Zukunftsprojekte wie die Entwicklungen der nächsten Generation automatisierter Getriebe oder die Elektrifizierung im Antriebsstrang konsequent weitergeführt. Beide Innovationen wurden 2010 auf der IAA Nutzfahrzeuge als modulare Konzepte vorgestellt, die an unterschiedliche Antriebsaufgaben flexibel angepasst werden können. Der weitere Ausbau der Standorte in den Regionen war ein wichtiger Schritt, um die Marktpräsenz zu verstärken. Im September fand die Eröffnung des neuen Werks zur Montage der Ecomid-Baureihe in Pune, Indien, unter Beteiligung von Kunden und Partnern statt. Bei ZF Kama in Russland wurde ein weiterer Zuwachs an Local Content bei der Ecomid-Fertigung ermöglicht. An KamAZ wurden über 10.000 Getriebe geliefert. Bus-Antriebstechnik erfolgreiche Produkteinführungen und wachsende Märkte Der Umsatz des Geschäftsfelds ist 2010 um 34 % auf 429 Mio. gestiegen. Zuwächse ergaben sich weltweit, insbesondere in Südkorea und Südamerika. Der russische Markt hat sich schneller als erwartet erholt. So erfolgte die Einführung des neuen Automatgetriebes EcoLife für den Euro-6-Einsatz beim führenden russischen Bushersteller LiAZ. Sehr positiv verlief die Erholung im Reisebusmarkt und bei manuellen Getrieben. Die Produktionsausweitung in den Regionen schreitet voran. In China ging eine lokalisierte manuelle Getriebereihe in Serie. Im Stadtbusmarkt konnten aufgrund positiver Umwelteffekte (wie nachgewiesener Kraftstoffeinsparungen und Geräuschreduzierung) mit EcoLife Marktanteilszuwächse erzielt werden. Großaufträge in Panama und zur Expo in Shanghai, China, hatten einen entscheidenden Anteil. Der Stadtbuseinsatz des automatisierten Getriebes AS Tronic lite weitete sich von Südamerika in andere Regionen aus. Das Interesse an Hybridsystemen für Stadtbusse steigt. Die Präsentation des Parallel-Hybrid-Systems stieß auf außerordentlich große Resonanz und verspricht, das wirtschaftlich attraktivste Konzept zu sein.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Pickup-/Van-Antriebstechnik mit Umsatzsteigerungen in Europa und Südamerika Durch die weltweite Konjunkturerholung und verschiedene Neuanläufe stieg der Umsatz des Geschäftsfelds um 65 % auf 127 Mio. . Das größte Wachstum wurde in Südamerika mit der Einführung eines neuen Ecolite-Getriebes erzielt. In Europa konnten sowohl die Stückzahlen für manuelle Getriebe als auch für das automatisierte Getriebe eTronic erhöht werden. In China wurden zusätzliche Kunden für manuelle Getriebe gewonnen. Sonder-Antriebstechnik mit Innovationen aus der Krise Das Geschäftsfeld nutzte die Krise für neue Produkt- und Geschäftsideen und startete 2010 in neue Märkte mit den Spin-offs Openmatics für Telematik-Dienste und Windkraft-Antriebstechnik. Im schwierigen Umfeld konnte der Rückgang des Umsatzes auf 172 Mio. ( 8 %) gegenüber 2009 gestoppt werden. Bei den SonderfahrzeugAntriebssystemen konnten Umsatzrückgänge in Europa durch starke Präsenz in Asien weitgehend kompensiert werden ( 3 %). Die Bahn-Antriebssysteme verzeichneten einen Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau ( 2 %). Im Bereich der Industrieantriebe konnte der Absatz, nach starkem Einbruch 2009, wieder um 27 % gesteigert werden. Bei den Militär-Antriebssystemen wirkten sich der geplante Auslauf eines Großprojekts sowie Einschränkungen der öffentlichen Haushalte aus ( 16 %). 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 1.676 1.533 45 8.411 + 3% + 44 % + 47 % Nkw und Sonderfahrzeuge: Manuelle und automatische Getriebe, Nebenabtriebe, Retardersysteme, elektronische Steuerungen, Wandlerschaltkupplungen, Schaltungssysteme, Servicekonzepte und Fahrprogramme; Schienenfahrzeuge: Automatische Getriebe, Hohlwellen-, Radsatz-, Stirn-Kegelradgetriebe, Hypoidantriebe, Retarder; Maschinenbau: Servo- und Schaltgetriebe, Kupplungen, Bremsen; Aufzugsgetriebe; Windkraftgetriebe; Diagnosesysteme für elektronisch geregelte Getriebe; Getriebeöle; Telematik-Systeme Ausblick Im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstrukturen werden alle NutzfahrzeugGeschäftsfelder in der neuen Division Nutzfahrzeugtechnik zusammengelegt. Die Sonder-Antriebstechnik sowie die Windkraft-Antriebstechnik werden der neuen Division Industrietechnik zugeordnet. Für 2011 wird mit einem weiteren Wachstum der Märkte gerechnet, wobei die Bedeutung der außereuropäischen Regionen weiter zunimmt. Diesem Trend wird mit erhöhten Sachanlagen-Investitionen in den BRICLändern zur Ausweitung der Produktionskapazitäten und für Produktneuanläufe Rechnung getragen. Mit weiterhin hohen Entwicklungsausgaben wird die Technologieführerschaft in allen Geschäftsfeldern ausgebaut.
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Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Unerwartete Aufbruchstimmung Der Unternehmensbereich gliedert sich in die Geschäftsfelder Baumaschinensysteme, Landmaschinensysteme, Nkw-Achssysteme, Nkw-Fahrwerkmodule, Pkw-Achsgetriebe, Staplersysteme und Prüfsysteme. Nach dem dramatischen Einbruch im Vorjahr verspürte der Unternehmensbereich eine nicht vorhersehbare allgemeine Aufbruchstimmung. Mit einem Zuwachs von 50 % wurde 2010 ein Umsatz von 1.693 Mio. erreicht. Baumaschinensysteme mit Umsatzverdopplung Das Geschäftsfeld verbuchte mit 531 Mio. einen in dieser Höhe unerwarteten Umsatz. Sowohl bei Getrieben als auch bei Achsen konnten von Wettbewerbern erhebliche Marktanteile gewonnen werden. Mit Produktanpassungen, die auf lokale Gegebenheiten zugeschnitten wurden, begegnete das Geschäftsfeld den Marktanforderungen. Auf der weltgrößten Baumaschinenmesse bauma in München wurde eine mehrstufige Produktstrategie vorgestellt, die den Megatrends Effizienzsteigerung, Emissions- und Kostenreduzierung Rechnung trägt. Gezeigt wurden das Efficiency Package, die CVT-Technologie sowie hybridisierte Antriebe. Dazu wurde das cPowerGetriebe erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Landmaschinensysteme mit weiteren Produktneuheiten Der Landmaschinenbereich konnte seinen Umsatz um 9 % auf 295 Mio. steigern. Die Marktentwicklung verlief regional unterschiedlich. Während in Brasilien ein Produktionsrekord bei Achsen erzielt wurde, musste das Geschäftsfeld in Europa einen weiteren Rückgang verzeichnen. In Zusammenhang mit der neuen Getriebebaureihe Terramatic konnten bei zwei Herstellern neue Projekte gewonnen werden, die ab 2012 in Serie gehen. Positiv entwickelt sich der chinesische Markt. Zwischenzeitlich haben alle wesentlichen chinesischen Traktorhersteller Prototyptraktoren mit ZF T 7000 Getriebe aufgebaut, von denen die ersten im Jahr 2011 in Serie gehen werden. Pkw-Achsgetriebe wieder auf Wachstumskurs Das Geschäftsfeld ist nach der Krise zu alter Stärke zurückgekehrt und erzielte mit 462 Mio. eine beachtliche Steigerung in Höhe von 83 %. Wesentliche Treiber waren dabei in Deutschland die Neuanläufe mehrerer Projekte, die Mitte 2010 in Serienproduktion gingen und erheblich zu dem guten Wachstum an den Standorten Thyrnau und Gotha beigetragen haben. In den USA erfolgte der Serienanlauf von Starrachsen am neuen Standort Marysville/Michigan. Anfang 2011 folgen die Produktion von Hinterachsgetrieben und die Kegeltriebfertigung. Auch am US-Standort Gainesville/Georgia stieg der Umsatz durch die starke Nachfrage nach Achsgetrieben. Nkw-Achssysteme erfolgreich in neuen Märkten Der Umsatz des Geschäftsfeldes stieg um 21 % auf 299 Mio. . Eine gute Entwicklung der Geschäftslage in den neuen Märkten China und GUS sowie die Fortsetzung eines Großauftrags aus den USA sorgten dafür, dass 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder ArbeitsmaschinenAntriebstechnik und Achssysteme Erfreulich entwickelten sich Projekte im Bereich Elektroportalachsen, Einzelradaufhängungen sowie bei Stadt- und Reisebussen in Nordamerika. Speziell die Einzelradaufhängung RL 55 EC, eine Vorderachse in Doppelquerlenkerbauweise, und die Elektroportalachse AVE 130 stießen auf sehr großes Interesse. NKW-Fahrwerkmodule kommen gestärkt aus der Krise Die rasche Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise sorgte auch hier für einen unerwartet schnellen Produktionsanstieg. Optimierungsmaßnahmen in den Fabriken, die während der Krise durchgeführt wurden, ermöglichten das zügige Hochfahren der Produktion. Der Umsatz wuchs um 43 % auf 237 Mio. . Auf der Nutzfahrzeug-IAA präsentierte das Geschäftsfeld erstmalig ein Hinterachsaufhängungssystem sowie eine aktive Fahrerhauslagerung, die vom Markt sehr positive Resonanzen erfahren haben. Staplersysteme erhöhen Umsatz Das Geschäftsfeld erhöhte den Umsatz um 52 % auf 38 Mio. . Gründe waren Marktanteilszugewinne und die rasante Markterholung sowie die Mitte des Jahres einsetzende starke Marktbelebung in der Logistikbranche und die bis dahin abgebauten Lagerbestände bei den Staplerherstellern. Prüfstandstechnik weiter im Aufwind Im relativ konjunkturunabhängigen Geschäft mit Prüfsystemen konnte mit 36 Mio. ein ebenfalls über dem Planwert liegender Umsatz erzielt werden. Bei hochwertigen Prüfanlagen für Getriebe und Reifen entwickelte sich eine erfreulich starke Nachfrage. Zusätzliche Aufträge für Prüfstände im Bereich Windkraftgetriebe aus Deutschland und den USA tragen zur weiteren erfolgreichen Festigung der Marktpräsenz bei. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 1.693 1.419 79 7.110 + 2% + 50 % + 52 % Arbeitsmaschinen: Synchrongetriebe und automatische Getriebe, Mischerantriebe, Mähdrescherantriebe, Elektroantriebe, Lenk- und Starrachsen, Aufhängungsmodule, Differenziale, Radköpfe, elektronische Steuerungen, Bedienelemente; Nkw: Vorder- und Hinterachssysteme, Niederflur-, Nachlauf- und Direkttriebachssysteme, Elektroportalachsen für Hybridsysteme, Einzelradaufhängungen, Fahrerhausstabilisierungen und -lagerungen, Achsstreben, Radgelenke, 4-Punktlenker, Dreiecklenker, Querlenker, Spurstangen, Stabilisatoren, Lenkstangen, Achsgetriebe, Kegelradsätze, Differenziale; Pkw: Achsgetriebe, Kegelradsätze, Differenziale, E-Achsantriebe; Prüfsysteme Ausblick Im Rahmen der Neuausrichtung der ZF-Struktur wird der bisherige Unternehmensbereich neu ausgerichtet. Die Bereiche Baumaschinen-, Landmaschinen-, Stapler- sowie Prüfsysteme bilden zusammen mit weiteren Geschäftsfeldern die neu geschaffene Division Industrietechnik. Für 2011 wird für diese Geschäftsfelder in einem positiven Konjunkturumfeld weiteres Wachstum erwartet.
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Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Deutliche Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise Der Unternehmensbereich umfasst die Geschäftsfelder Kupplungssysteme Pkw, Aktive Anfahrsysteme, Kupplungssysteme Nkw, Elektrische Antriebe, Aktive Fahrwerksysteme Pkw, Konventionelle Dämpfer Pkw sowie Dämpfungssysteme Nkw/Schiene. Der Umsatz des Unternehmensbereichs stieg 2010 um 40 % auf 2.564 Mio. . Während der Krise wurden deutliche Prozessverbesserungen und nachhaltige Kosteneinsparungen erarbeitet, die 2010 Wirkung zeigten. Das Instrument der Kurzarbeit wurde nur noch in den ersten Monaten in größerem Umfang genutzt, danach begrenzt auf sehr wenige Bereiche. Dank der Kurzarbeit in Deutschland konnte die Stammbelegschaft gehalten werden, so dass der rasche Hochlauf 2010 mit dem gleichen Personal erfolgreich bewältigt wurde. Das Ergebnis entwickelte sich positiv. Im Ausland wurde die in der Krise reduzierte Personalkapazität wieder erhöht. Zum Jahresende waren 17.622 Mitarbeiter im Unternehmensbereich beschäftigt, ein Zuwachs von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Antriebskomponenten verzeichnen deutliches Umsatzwachstum Die im Bereich Antriebsstrang tätigen Geschäftsfelder verzeichneten ein deutliches Umsatzwachstum von 46 % auf 1.356 Mio. . Die einzelnen Geschäftsfelder sowohl im Pkw- als auch im Nkw-Segment profitierten dabei überproportional von der Erholung des Markts. Diese positive Entwicklung spiegelte sich sowohl im Inland als auch im Ausland wider. Insbesondere die Nafta-Region konnte über Marktniveau zulegen, auch bedingt durch die Umsatzerholung bei wichtigen Kunden. Der asiatische Markt wuchs über Plan. China entwickelte sich mit mehr als 3 Millionen produzierten Einheiten im Jahr zum größten Produktionsstandort des Unternehmensbereichs für Kupplungen. Die Produktion der neuen Drehmomentwandlergeneration verzeichnete 2010 durch die große Marktresonanz der 8-Gang-Automatgetriebe einen sehr steilen Anstieg. Der zweite Bauabschnitt des neuen Produktionsgebäudes wurde vorgezogen, um die Stückzahlanforderungen der Kunden zu erfüllen. 2010 fand der zweite erfolgreiche Serienanlauf für Hybridmodule statt. Ein sehr gutes Projekt- und Produktportfolio verspricht für die kommenden Jahre eine Stabilisierung des Bereichs Elektrische Antriebe auf höherem Niveau. Grundsätzlich arbeitet der Bereich Antriebsstrang in allen Produktfeldern intensiv an neuen Projekten und Produkten, um den aktuellen Trends zu geringeren Hubräumen und langer Getriebeübersetzung mit dem Ziel eines reduzierten Kraftstoffverbrauchs gerecht zu werden.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Fahrwerkkomponenten deutlich gestärkt aus der Krise Die im Bereich Fahrwerk tätigen Geschäftsfelder verzeichneten einen Umsatz von 1.405 Mio. ein deutliches Wachstum von 40 %. Ein hohes Maß an Flexibilität ermöglichte dabei die Erfüllung der unerwartet hohen Kundennachfrage. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika wirkten die während der Krise durchgeführten Struktur- und Prozessverbesserungen positiv. Die starke Präsenz auf dem chinesischen Markt ermöglichte die unmittelbare Teilnahme am dortigen Wachstum. Die zurückhaltende Investitionstätigkeit während der Krise, reduzierte Bestände und die Absenkung der Qualitätskosten führten zu einer positiven Ertragssituation. Diese Optimierungen konnten während der Umsatzsteigerung des Aufschwungs nach der Krise beibehalten und weiterentwickelt werden. Im Pkw-Segment setzte sich die erfolgreiche Marktdurchdringung der elektronisch geregelten Dämpfung CDC auf Basis diverser Neuanläufe fort. Die Etablierung des sog. Commodity-BusinessModells und die Weiterentwicklung von Neuprodukten, z. B. eines Federbeins aus Faserverbundkunststoff, führten zu positiver Kundenresonanz und konkretem Auftragseingang. Das Nutzfahrzeugsegment profitierte ebenfalls deutlich von der allgemeinen Markterholung. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 2.564 2.053 87 17.622 + 7% + 40 % + 38 % Kupplungen und Betätigungssysteme, Zweimassenschwungräder, automatisierte Kupplungs- und Schaltungssysteme, Drehmomentwandler, elektrische Antriebe für Hybridsysteme, Dämpfermodule, Dämpfungssysteme, Fahrerhauslagerungen, aktive und semiaktive Fahrwerksysteme, Wankstabilisierungen, Niveauregulierungssysteme, Schienenfahrzeugdämpfer, Motorsport-Antriebs- und -Fahrwerkkomponenten, Motorraddämpfermodule und -systeme Ausblick Im Zuge der Neuausrichtung der ZF-Konzernstruktur werden die Geschäftsfelder des Unternehmensbereichs den neuen Divisionen Antriebstechnik, Fahrwerktechnik und Nutzfahrzeugtechnik zugeordnet. Erwartet wird ein weiteres Wachstum. Die in der Krise initiierten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung werden fortgesetzt. Eine Zielsetzung bleiben der Eintritt bzw. die Weiterentwicklung der Positionen in den Wachstumsmärkten Indien und China sowie die Stabilisierung mit moderatem Wachstum in Europa und der Nafta-Region. Eine gute Positionierung über attraktive Neuprodukte im Antrieb (Hybrid, Drehungleichförmigkeitsentkoppelung, Automatisierung) und im Fahrwerk (Weiterentwicklung der elektronisch geregelten Dämpfung CDC) sowie die starke Präsenz sowohl bei Hightech-Produkten als auch in Wachstumssegmenten kleinerer Fahrzeuge für die BRIC-Staaten und Osteuropa (Automatisiertes Schaltgetriebe ASG, Basic-Line, Design-to-Cost) versprechen weiterhin eine günstige Geschäftsentwicklung.
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Marine-Antriebstechnik Stabile Marktentwicklung Das Geschäftsfeld fertigt komplette Schiffsantriebssysteme, auch als Hybridvariante, mit Schiffsgetrieben, Ruder- und Seitenstrahlanlagen, elektronischen Steuerungssystemen, Pod-Antriebssystemen, Steer-by-WireLenkungssystemen sowie Fest- und Verstellpropellern. Das Berichtsjahr war weiterhin von der Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf die Märkte geprägt. Die Märkte für kommerzielle Schiffe, Schnellboote und Freizeitboote stabilisierten sich auf unterschiedlichen Ebenen. Die Nachfrage nach Tankern und anderen kommerziellen Schiffen war weltweit auf niedrigem Niveau stabil. Lediglich bei den Versorgungsschiffen für Ölförderung und Windkraftanlagen war die Entwicklung leicht positiv. Stabil war wie im Vorjahr die Nachfrage nach Megayachten, Behördenbooten und Schnellfähren. Der Markt für Freizeitboote stabilisierte sich auf sehr niedrigem Niveau, mit einer leichten Erholung gegen Ende des Jahres. Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds wurden im Geschäftsfeld wichtige Investitionen getätigt. Insbesondere wurde die Produktionsstätte in Zhuhai, China, zur Vergrößerung des Produktionsvolumens im Bereich der kommerziellen Schiffe ausgebaut. Das Geschäftsfeld verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 18 % auf 246 Mio. . Die Mitarbeiterzahl lag zum Jahresende bei 1.265. Neue Produkte Im Bereich der Freizeitboote wurden 2010 komplette Hybridantriebssysteme für motorisierte Freizeitboote sowie Segelboote eingeführt. Kerntechnologien sind hier das Hybridmodul und die Power Electronics. Letztere steuert und versorgt das Hybridmodul und alle elektrischen Verbraucher an Bord mit Spannung. Im Marktsegment für kommerzielle Schiffe wurde mit der Einführung der KS-Serie die vollständige Produktreihe der Verstellpropeller erneuert. Zusätzlich wurde die neue Getriebefamilie ZF W11000 vorgestellt. Im Segment der Schnellboote wurde die Produktpalette mit den hybridfähigen Getrieben der Baureihen ZF 9300 und ZF 24000 ausgebaut. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 246 219 11 1.265 7% + 18 % + 23 % Getriebe, Oberflächen-Antriebssysteme, Pod-Antriebe, Propeller- und Propellerwellenanlagen, Steuerungssysteme, Bugstrahler, Sail Drives, Ruderpropeller-, Tunnel- und Flachwasserantriebe Ausblick Das Geschäftsfeld wird 2011 in die neue Division Industrietechnik integriert. Erwartungsgemäß wird sich 2011 die Nachfrage auf dem Markt nach kleinen und mittelgroßen Yachten erholen. Die Nachfrage nach großen Yachten, Behördenbooten und kommerziellen Schiffen bleibt stabil. Unter Einbeziehung der neu entwickelten Produkte in allen Marktsegmenten und der Fähigkeit des Geschäftsfelds, nun vollständige Antriebssysteme anbieten zu können, wird eine Umsatzsteigerung erwartet.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Marine-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Luftfahrt-Antriebstechnik Umsatz stabil Das Geschäftsfeld erzielte 2010 einen Umsatz von 74 Mio. , das sind 1 % weniger als im Vorjahr. Zum Jahresende waren 318 Mitarbeiter beschäftigt. Der Hubschraubermarkt verzeichnete 2010 speziell im zivilen Bereich weitere Rückgänge bei den Produktionsstückzahlen. Diese krisenbezogenen Rückgänge in der Serie konnten auch durch den zivilen und militärischen Repair & Overhaul (R&O)-Bereich nicht mehr kompensiert werden. Auswirkungen der jüngsten politischen Veränderungen auf die öffentliche Haushaltslage waren durch einen Beauftragungsstopp von Juni bis Oktober 2010 in der Materialerhaltung der Bundeswehr-Hubschrauber überproportional im Rückgang der Umsätze wirksam. 2010 wurde im Segment Prüfstandstechnik insbesondere eine Adaption für neue Getriebevarianten als aktivierte Eigenleistung am Standort Kassel realisiert. Das Geschäftsfeld ist zuständig für die Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und den Vertrieb von Antriebs- und Steuerungskomponenten, die für den Betrieb von Luftfahrzeugen geeignet sind. Neue Produkte und Entwicklungen Im Rahmen von Studien für einen Heavy Transport Helicopter (HTH) als Nachfolgemodell für den Heeres-Hubschrauber CH-53 untersuchte die Luftfahrt-Antriebstechnik den Einsatz einer elektrischen IFT-Steuerung. Die Flugerprobung auf einem CH-53 der Bundeswehr ist für 2010/11 bei der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 61 in Manching unter Vertrag. Die hohe Kompetenz in der Antriebs- und Steuerungstechnik für Hubschrauber wird weiter ausgebaut und in nationale und internationale Entwicklungsprogramme eingebracht. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 74 74 2 318 ±0% 1% 1% Haupt-, Zwischen-, Heckrotor- und Hilfsgerätegetriebe, Rotorköpfe, Hydraulik- und Steuerungskomponenten, Winden, Integrierte Dynamische Systeme, Einzelblattsteuerungen, Universalgetriebe-, Universalrotorblattund spezielle Luftfahrtprüfstände Ausblick Das Geschäftsfeld wird 2011 in die neue Division Industrietechnik integriert. Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in der internationalen Luftfahrtindustrie werden zu weiteren Rückgängen bei den Produktionsstückzahlen der Serienprogramme führen. Die Budgetreduzierungen im Materialerhaltungstitel der Bundeswehr führen zu Minderumsätzen im strategischen Planungshorizont. Für das Geschäftsjahr 2011 wird daher ein Umsatz auf Vorjahreshöhe erwartet. Chancen für ein zusätzliches Wachstum bestehen zukünftig in der Geschäftsausweitung auf neue Luftfahrtprogramme im internationalen Markt.
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Elektronikkomponenten Einheitlich positive Umsatzentwicklung in allen Produktlinien Das Geschäftsfeld ist zuständig für die Entwicklung und Produktion von Steuerungen, Elektronikmodulen, Sensoren und Schaltern für die Automobilindustrie, Komponenten für Industrie- und Hausgeräteanwendungen sowie ComputerEingabegeräte. Auch das Geschäftsfeld Elektronikkomponenten profitierte von der konjunkturellen Erholung und konnte den Umsatz auf 266 Mio. und damit um 28 % steigern. Dabei zog sich die positive Umsatzentwicklung neben der Produktlinie Automotive auch durch die anderen beiden Produktlinien Schalter und Steuerungen sowie ComputerEingabegeräte. Im Automotive-Umfeld wirkte sich besonders die Wiederbelebung der Nachfrage nach Modellen der Mittel- und Oberklasse positiv aus. Zudem wurden im Konzernverbund erste gemeinsame Projekte, wie beispielsweise ein Steuergerät für das elektronische Dämpfersystem CDC, erfolgreich in Serie überführt. Des Weiteren konnte mit den entwickelten Baukästen sowie der Plattformstrategie im Applikationsfeld Getriebesteuergeräte eine erste positive Marktresonanz erzielt werden. Die positive Umsatzentwicklung der Produktlinie Schalter und Steuerungen betrifft alle Branchen. Nachdem es im Frühjahr zunächst einen kundenseitigen Auffülleffekt aufgrund der 2009 komplett zurückgefahrenen Lagerbestände gab, hat die Umsatzentwicklung 2010 sogar die Werte der sehr guten Jahre 2007 und 2008 übertroffen. Die Produktlinie Computer-Eingabegeräte konnte besonders im zweiten Halbjahr eine deutliche Umsatzsteigerung erzielen. Neben den Standardtastaturen im Büroumfeld konnten auch die für den Endkunden spezifizierten Produkte Marktanteile gewinnen. Zum Jahresende waren 2.353 Mitarbeiter beschäftigt. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 266 257 4 2.353 + 2% + 28 % + 27 % Schalter, Mechatronik-Baugruppen, Sensorlösungen, Bedienmodule, Leistungselektronik für Hybridsysteme, Elektroniksteuerungen, Computer-Eingabegeräte Neue Produkte und Ausblick Das Geschäftsfeld wird 2011 in die neue Division Industrietechnik integriert. Für 2011 plant das Geschäftsfeld in der Produktlinie Automotive verschiedene Schwerpunkte. Zum einen die Sicherung der technologischen Marktführerschaft im Bereich der Komponenten für Schließsysteme. Darüber hinaus den Geschäftsausbau im Bereich der Steuerungs- und Leistungselektronik für Getriebe und Fahrwerk sowie den Start der neuen Telematik-Plattform Openmatics. Für dieses neuartige Projekt liefert ZF Electronics die Hardware der ersten Generation. Durch die rechtzeitige Orientierung in Märkten wie Slowenien oder der Türkei konnten für die Produktlinie Schalter und Steuerungen bereits frühzeitig wertvolle Vertriebs- und Kundenkontakte aufgebaut und so die Marktposition weiter ausgebaut werden. Unter der Produktmarke Cherry wird das Geschäftsfeld im Bereich der Computer-Eingabegeräte auch zur Einführung des elektronischen Personalausweises Hardwarelösungen liefern.
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Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder Elektronikkomponenten ZF Services ZF Services Positive Umsatzentwicklung Das Geschäftsfeld konnte aufgrund des unerwartet raschen Konjunkturaufschwungs nach dem Krisenjahr 2009 deutlich gestiegene Umsätze im Handelsgeschäft verzeichnen. Zudem kam es im zweiten Halbjahr zu einer verhaltenen Belebung des Service- und Reparaturgeschäfts. Insgesamt betrug das Umsatzwachstum 18 % auf 1.121 Mio. . ZF Services beschäftigte 2.546 Mitarbeiter weltweit. In den USA wie auch in der Türkei und Spanien wurden 2010 die ehemaligen Trading- und Vertriebsund Servicegesellschaften zusammengeführt. Erschließung neuer Märkte und Chancen Der Preisdruck im Aftermarket nimmt zu. Dafür sorgen Anbieter ohne eigene Entwicklungskosten insbesondere in Wachstumsmärkten wie China und Indien. Dank einer stärkeren Konzentration auf das Gesamtsystem Antrieb und Fahrwerk und der damit einhergehenden Entwicklung integrierter Lösungen sowie einer größeren lokalen Nähe begrenzt ZF Services für sich die Auswirkungen dieses Trends. Neue Standorte wurden 2010 in Dubai und Vietnam eröffnet, das Getriebe-Knowhow auch im Non-Automotive-Bereich ausgeweitet und mit großen Windanlagenbetreibern wie Vestas, Invenergy und Ingeteam Service wichtige Kunden für den Windenergie-Getriebeservice gewonnen. ZF Services vereinigt das Handelsgeschäft mit den Produktmarken Sachs, Lemförder, Boge und ZF Parts, die Serviceleistungen der Vertriebs- und Service-Organisation sowie die Kundendienstaktivitäten des ZF-Konzerns. Integrierte Lösungen ZF Services möchte mit einem neuen Werkstattkonzept, einer intensiveren Kooperation mit Branchengrößen sowie mit der optimierten Aufstellung seiner weltweiten Servicepartner seinen Führungsanspruch im Aftermarket unterstreichen. Dabei bleiben die Anforderungen der Kunden und Märkte immer im Blick. 2010 in Kennzahlen Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 1.121 1.092 13 2.546 2% + 18 % + 19 % Ausblick 2011 wird das Geschäftsfeld Umsatzzuwächse aus seiner neuen Stärke am Markt ziehen. Die Umsetzung einer neuen und kundenorientierteren Vertriebsorganisation, der Ausbau der Logistik wie auch die Optimierung der Schnittstellen zu den anderen ZF-Divisionen sollen für mehr Effizienz, aber auch für eine gestiegene Attraktivität sorgen.
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ZF Lenksysteme GmbH Umsatzrekord im Berichtsjahr Die ZF Lenksysteme GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG. Beide Partner halten 50 % der Kapitalanteile. 2010 war das bisher erfolgreichste Jahr in der zwölfjährigen Geschichte des Gemeinschaftsunternehmens. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 37 % auf 3.002 Mio. . Der Umsatz lag damit sogar 14 % über dem Vorkrisenniveau. Die ZF Lenk systeme GmbH konnte auch durch den Zugewinn von weiteren Marktanteilen stärker als der Markt wachsen. Alle Geschäftsfelder und Regionen waren an diesem Umsatzzuwachs beteiligt, wobei die Dynamik im Ausland wesentlich stärker war als im Inland. Einen besonders erfreulichen Verlauf zeigten die Geschäfte in China und Brasilien, aber auch in den USA. In den USA und China wurden im Berichtsjahr aufgrund der hohen Nachfrage nach der erfolgreichen Elektrolenkung Servolectric Produktionslinien lokalisiert, um die globale Aufstellung des Unternehmens weiter auszubauen. Auch das Geschäft mit Nutzfahrzeuglenkungen hat sich deutlich positiv entwickelt, allerdings von einem sehr niedrigen Niveau kommend und dabei immer noch unter dem Vorkrisenniveau bleibend. Die Ertragskraft hat sich nach den hohen Verlusten 2009 im Berichtsjahr stark verbessert und ist deutlich zurück in der Gewinnzone und über dem Vorkrisenniveau. Damit ist das Unternehmen nachhaltig gestärkt aus der Krise gekommen. Im Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG werden 50 % des Umsatzes konsolidiert. Nach Geschäftsfeldern gliedert sich der Umsatz zu 62 % in Pkw-Lenksysteme, 13 % in Nkw-Lenkungen und -Lenksäulen, 12 % in Lenkungspumpen und 13 % in Pkw-Lenksäulen. Die ZF Lenksysteme GmbH ist mit 16 Standorten in acht Ländern vertreten. Die Mitarbeiterzahl lag 2010 mit 11.092 Beschäftigten zum Jahresende um 9 % über dem Vorjahreswert. Damit ist es dem Unternehmen im Inland gelungen, die Krise mit der Stammbelegschaft zu überstehen. 2010 in Kennzahlen (50 % ZF-Anteil) Umsatz Umsatz (konsolidiert) Investitionen Mitarbeiter Mio. Mio. Mio. 1.501 1.471 84 5.546 + 9% + 37 % + 36 % Pkw: Mechanische, hydraulische und elektrische Lenkungen; Nkw: Hydraulische Lenkungen, Hinterachslenkanlagen; Pkw und Nkw: Lenkungspumpen, Lenksäulen, Lenkungszubehör Ausblick Für 2011 erwartet die ZF Lenksysteme GmbH gegenüber 2010 einen weiter steigenden Umsatz. Die großen Herausforderungen für das Jahr werden die steigenden Rohstoffpreise und der wieder zunehmende Preisdruck der Automobilhersteller sein. Eine solide Ertragslage ist auch weiterhin notwendig, um die sehr hohen Investitionen in Anlagen und den Ausbau der Werke in allen Regionen zu finanzieren. Die Liquidität und damit die unabhängige eigenständige Finanzierung des Wachstums bleibt für ZF Lenksysteme oberstes Gebot.
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Konzernabschluss 70 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 71 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 72 Konzernbilanz 74 Konzern-Kapitalflussrechnung 76 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 78 Konzernanhang Konzern abschluss
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der ZF Friedrichshafen AG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 in Mio. Umsatzerlöse Kosten der umgesetzten Leistung Bruttoergebnis vom Umsatz Anhang 2010 12.907 10.484 2.423 2009 9.371 8.087 1.284 Forschungs- und Entwicklungskosten Vertriebskosten Verwaltungskosten Sonstige Erträge Sonstige Aufwendungen Operatives Ergebnis 646 606 514 663 495 471 133 149 361 139 116 680 Beteiligungsergebnis Zinserträge Zinsaufwendungen Sonstige Finanzerträge Sonstige Finanzaufwendungen Finanzergebnis 5 5 5 5 5 5 58 194 89 80 132 8 44 168 55 45 106 Ergebnis vor Ertragsteuern 467 Ertragsteuern Ergebnis nach Steuern 105 443 46 421 davon Ergebnisanteil Aktionäre der ZF Friedrichshafen AG davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 408 35 437 16
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Konzern-Gesamtergebnisrechnung der ZF Friedrichshafen AG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 in Mio. Ergebnis nach Steuern Anhang 2010 443 2009 421 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung Marktbewertung Wertpapiere In der laufenden Periode entstandene Gewinne/Verluste Ergebniswirksame Umbuchungen Marktbewertung Cashflow Hedges In der laufenden Periode entstandene Gewinne/Verluste Ergebniswirksame Umbuchungen Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen Sonstiges Ergebnis vor Ertragsteuern 26 10 30 2 4 4 6 143 7 10 9 90 Ertragsteuern Sonstiges Ergebnis nach Steuern 1 142 7 83 Gesamtergebnis 338 davon Ergebnisanteil Aktionäre der ZF Friedrichshafen AG davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 540 45 353 15
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Konzernbilanz der ZF Friedrichshafen AG zum 31. Dezember 2010 Aktiva in Mio. Kurzfristige Vermögenswerte Flüssige Mittel Finanzielle Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögenswerte Ertragsteuerforderungen Vorräte Anhang 31.12.2010 31.12.2009 8 9 10 972 84 1.433 164 6 1.170 3.829 486 1.909 195 31 1.430 5.025 Langfristige Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte Anteile an assoziierten Unternehmen Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagevermögen Latente Steuern 12 13 14 15 6 950 0 672 2.860 288 4.770 744 0 606 2.753 258 4.361 9.795 8.190
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Passiva in Mio. Kurzfristige Schulden Finanzielle Schulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Ertragsteuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Anhang 31.12.2010 31.12.2009 215 1.358 211 862 486 85 536 2.180 718 36 601 2.928 Langfristige Schulden Finanzielle Schulden Sonstige Verbindlichkeiten Rückstellungen für Pensionen Sonstige Rückstellungen Latente Steuern 17 18 20 19 6 555 180 1.889 551 20 3.195 356 137 1.837 539 20 2.889 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Eigenkapitalanteil Aktionäre der ZF Friedrichshafen AG Eigenkapitalanteil anderer Gesellschafter 22 21 21 21 300 586 2.659 3.545 127 3.672 300 586 2.135 3.021 100 3.121 9.795 8.190
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Konzern-Kapitalflussrechnung der ZF Friedrichshafen AG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 in Mio. Ergebnis vor Ertragsteuern Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Erfolgswirksame Veränderung der langfristigen Rückstellungen Ertragsteuerzahlungen Ergebnis aus Anlageabgängen Zins- und Beteiligungsergebnis Erhaltene Zinsen Gezahlte Zinsen Erhaltene Dividenden Zunahme (Vorjahr Abnahme) der Vorräte Zunahme (Vorjahr Abnahme) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zunahme sonstiger Vermögenswerte Zunahme (Vorjahr Abnahme) sonstiger Schulden Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Anhang 2010 548 621 65 194 6 141 40 55 6 250 466 634 759 575 2009 467 653 24 79 0 116 32 28 8 317 35 128 59 424 Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte Sachanlagen Beteiligungsunternehmen Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten Sachanlagen Beteiligungsunternehmen Anteilserwerb von konsolidierten Unternehmen Cashflow aus der Investitionstätigkeit 150 582 78 97 516 25 5 55 1 0 749 5 39 13 21 602
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang in Mio. Auszahlungen von Dividenden an Anteilseigner der ZF Friedrichshafen AG Auszahlungen von Dividenden an andere Gesellschafter Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Anhang 2010 21 19 143 315 132 2009 24 4 84 319 207 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres Änderungen des Finanzmittelfonds aus Konsolidierungskreisveränderungen Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 42 972 1 36 29 914 10 19 Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung der ZF Friedrichshafen AG vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010 in Mio. Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Anhang 01.01.2009 Ergebnis nach Steuern Sonstiges Ergebnis nach Steuern Gesamtergebnis Gewinnausschüttung Kapitalerhöhung bei Tochterunternehmen Veränderung des Konsolidierungskreises Zuerwerb Anteile Fremder 31.12.2009 Ergebnis nach Steuern Sonstiges Ergebnis nach Steuern Gesamtergebnis Gewinnausschüttung Kapitalerhöhung bei Tochterunternehmen Veränderung des Konsolidierungskreises Zuerwerb Anteile Fremder 31.12.2010 300 586 300 586 300 586
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Gewinnrücklagen Erwirtschaftetes KonzernEigenkapital Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung Marktbewertung Wertpapiere Marktbewertung Cashflow Hedges Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste Eigenkapitalanteil Aktionäre der ZF Friedrichshafen AG Eigenkapitalanteil anderer Gesellschafter KonzernEigenkapital 2.449 437 21 3.392 437 83 16 1 15 4 1 10 5 100 35 10 45 19 3 1 1 127 3.475 421 83 338 28 1 20 9 3.121 443 142 585 40 3 4 1 3.672 37 437 24 37 28 28 13 13 84 353 24 0 21 4 2.005 408 10 10 4 3.021 408 111 408 21 111 17 17 132 540 21 0 2.397 3.545
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Konzernanhang der ZF Friedrichshafen AG Grundlagen Allgemeines Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzernbilanz, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sind im Konzernanhang aufgegliedert bzw. erläutert. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes vermerkt ist, werden alle Beträge in Millionen Euro (Mio. ) ausgewiesen. Der Vorstand der ZF Friedrichshafen AG hat den Konzernabschluss am 14. März 2011 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der zum 31. Dezember 2010 aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Konzernbilanz ist nach Fristigkeiten gegliedert. Bilanzposten werden in lang- und kurzfristige Vermögenswerte bzw. Schulden aufgeteilt, wenn sie eine Restlaufzeit von mehr als einem bzw. bis zu einem Jahr haben. Der Ansatz der Vermögenswerte und Schulden erfolgt nach dem Anschaffungskostenprinzip. Davon ausgenommen sind derivative Finanzinstrumente, Wertpapiere und Anteile an Beteiligungsunternehmen, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt sind, soweit er sich zuverlässig ermitteln lässt. Anwendung der IFRS Die ZF Friedrichshafen AG macht als nicht kapitalmarktorientiertes Unternehmen von dem Wahlrecht nach § 315a Abs. 3 HGB Gebrauch, den Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen. Der Konzernabschluss steht im Einklang mit den am Abschlussstichtag gültigen Standards und Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a HGB anzuwendenden Vorschriften. Im Geschäftsjahr 2010 waren die folgenden geänderten Standards und Interpretationen erstmals zu beachten: Änderung des IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütung" Anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich innerhalb einer Unternehmensgruppe (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2010)
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Änderung des IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" Geeignete Grundgeschäfte (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2009) IFRIC 12 "Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen" (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 29. März 2009) IFRIC 17 "Sachdividende an Eigentümer" (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2009) Verbesserungen zu IFRS 2009 (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2010, mit Ausnahme der Änderungen, die mit der Überarbeitung des IFRS 3 zusammenhängen, die für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2009 verpflichtend anzuwenden sind) Bei den Verbesserungen zu IFRS 2009 handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in verschiedenen Standards und Interpretationen zum Gegenstand hat. Der ZF-Konzern geht davon aus, dass mit Ausnahme von Regelungen, auf die im Folgenden gesondert hingewiesen wird diese Änderungen auch in der Zukunft keine Effekte auf den Konzernabschluss haben werden: IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche": Es wird klargestellt, dass für langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert sind, und aufgegebene Geschäftsbereiche grundsätzlich allein die Angabepflichten des IFRS 5 einschlägig sind. Die in anderen IFRS vorgesehenen Angabepflichten sind nur dann zu beachten, wenn die jeweiligen Standards oder Interpretationen diese Angaben ausdrücklich für Vermögenswerte nach IFRS 5 und aufgegebene Geschäftsbereiche fordern. IAS 7 "Kapitalflussrechnungen": Es wird festgestellt, dass nur Ausgaben, die zur Erfassung eines Vermögenswerts führen, als Cashflows aus der Investitionstätigkeit eingestuft werden können. IAS 17 "Leasingverhältnisse": Die speziellen Leitlinien zur Einstufung von Leasingverhältnissen bei Grundstücken werden aufgehoben. Es gelten künftig die generellen Leitlinien. IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten": Es wird klargestellt, dass eine zahlungsmittelgenerierende Einheit, der ein im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbener Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wird, nicht größer sein darf als ein Geschäftssegment im Sinne von IFRS 8 vor der Aggregation nach den dort genannten Kriterien. IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte": Ist ein im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbener immaterieller Vermögenswert nur zusammen mit einem anderen immateriellen Vermögenswert identifizierbar, so kann der Erwerber die Gruppe dieser immateriellen Vermögenswerte als einen einzelnen Vermögenswert ansetzen, wenn einzelne Vermögenswerte dieser Gruppe die gleiche Nutzungsdauer aufweisen. Weiterhin wird festgestellt, dass die im Standard genannten Methoden zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von immateriellen Vermögenswerten, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, lediglich Beispiele darstellen. Den Unternehmen steht es frei, andere Methoden zu verwenden. IFRIC 9 "Neubeurteilung eingebetteter Derivate": IFRIC 9 findet keine Anwendung auf eine mögliche Neubeurteilung zum Zeitpunkt des Unternehmenserwerbs von eingebetteten Derivaten in Verträgen, die im Rahmen von Zusammenschlüssen von Unternehmen oder Geschäftseinheiten unter gemeinsamer Beherrschung oder bei der Gründung eines Joint Ventures erworben wurden.
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Die erstmalige Beachtung dieser Standards und Interpretationen hatte keinen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des ZF-Konzerns, da im Geschäftsjahr keine derartigen Sachverhalte bestanden. Das IASB hat die folgenden Standards und Interpretationen verabschiedet, die von der Europäischen Union bereits in europäisches Recht übernommen wurden, aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und auch nicht freiwillig vorzeitig angewendet wurden: IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen" (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2011) Änderung des IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung" Einstufung von Bezugsrechten (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Februar 2010) Änderung des IFRIC 14 "IAS 19 Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestdotierungsverpflichtungen und ihre Wechselwirkung" Vorauszahlungen auf Mindestdotierungsverpflichtungen (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2011) IFRIC 19 "Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente" (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2010) Im neu gefassten IAS 24 werden zum einen die Definition der nahestehenden Unternehmen und Personen geändert und zum anderen staatlich kontrollierte Unternehmen von der Angabepflicht über Geschäftsvorfälle mit dem Staat und anderen von diesem Staat kontrollierten Unternehmen befreit. Aus der erstmaligen Anwendung von IAS 24 werden sich keine Auswirkungen auf die Darstellung der nahestehenden Unternehmen und Personen im Konzernanhang ergeben, da die geänderten Definitionen keine Auswirkungen auf den Kreis der einbezogenen Unternehmen haben und der ZF-Konzern kein staatlich kontrolliertes Unternehmen ist. Die Anwendung der im Juli 2007 veröffentlichten Interpretation IFRIC 14, mit der eine Begrenzung eines sich ergebenden Vermögenswerts aus einem leistungsorientierten Plan auf seinen erzielbaren Betrag erreicht werden sollte, hatte für Unternehmen in bestimmten Ländern nicht beabsichtigte Konsequenzen. Die erfolgte Änderung soll es den Unternehmen ermöglichen, einen Vermögenswert für Vorauszahlungen auf Mindestdotierungsverpflichtungen zu erfassen. Da die Pensionspläne im ZF-Konzern keine Mindestdotierungsverpflichtungen enthalten, wird die erstmalige Beachtung dieser Änderung keine Auswirkungen auf die Konzernbilanz haben. Die Änderungen der übrigen Standards und Interpretationen werden keinen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des ZF-Konzerns haben, da keine derartigen Sachverhalte existieren. Weiterhin wurden folgende Standards und Interpretationen bereits durch das IASB verabschiedet, allerdings erfolgte noch keine Übernahme durch die Europäische Union. Die ZF Friedrichshafen AG wird diese Standards nicht vorzeitig anwenden:
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Änderung des IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" Übertragung von finanziellen Vermögenswerten (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2011) IFRS 9 "Finanzinstrumente" (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2013) Änderung des IAS 12 "Ertragsteuern" Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2012) Verbesserungen zu IFRS 2010 (verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2011, mit Ausnahme der Änderungen, die IFRS 3 und IAS 27 betreffen, die für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2010 verpflichtend anzuwenden sind) Die Änderung des IFRS 7 sieht zusätzliche Anhangangaben für Transaktionen vor, die eine Übertragung von finanziellen Vermögenswerten beinhalten. Hierbei stehen insbesondere die bei der übertragenden Partei verbleibenden Restrisiken im Mittelpunkt. Darüber hinaus entstehen weitergehende Angabepflichten für Berichtsperioden, an deren Ende unverhältnismäßig viele Übertragungen stattfinden. Aus der erstmaligen Anwendung dieser Änderungen werden sich Auswirkungen auf die Angaben im Konzernanhang ergeben, sofern finanzielle Vermögenswerte übertragen werden und die mit dem Eigentum dieser Vermögenswerte verbundenen Risiken und Chancen zumindest teilweise im Konzern verbleiben. IFRS 9 beinhaltet Neuregelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten und soll den bisherigen IAS 39 ersetzen. Danach sind finanzielle Vermögenswerte abhängig von ihren jeweiligen Charakteristika und unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells oder der Geschäftsmodelle entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Eigenkapitalinstrumente sind, im Gegensatz zu den aktuell gültigen Vorschriften, grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Wertschwankungen der Eigenkapitalinstrumente dürfen jedoch auch erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden. In diesem Fall würden für Eigenkapitalinstrumente nur bestimmte Beteiligungserträge erfolgswirksam erfasst. Bezüglich der Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten werden die bisherigen Regelungen des IAS 39 weitgehend übernommen. Eine Neuerung betrifft die Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten, die unter Anwendung der Fair Value-Option als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Zukünftig ist der Teil der Fair Value-Änderung, der aus der Änderung des eigenen Kreditrisikos resultiert, im sonstigen Ergebnis und nicht in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Eine weitere Änderung bezieht sich auf Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten, die an nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente gekoppelt sind. Diese Verbindlichkeiten sind zukünftig immer zum beizulegenden Zeitwert anzusetzen, während die aktuell gültigen Regelungen eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten einräumen. Die erstmalige Anwendung von IFRS 9 könnte Auswirkungen auf die Bewertung von Anteilen an Beteiligungsunternehmen haben. Diese werden bisher überwiegend zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, da ihre beizulegenden Zeitwerte nicht zuverlässig zu ermitteln sind. Die Umsetzung der neuen Bilanzierungsvorschriften kann zu stärkeren Schwankungen des Gesamtergebnisses führen.
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Die Änderung des IAS 12 bezieht sich im Wesentlichen auf die Berechnung latenter Steuern für als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien, die gemäß IAS 40 mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Da im Konzernabschluss keine derartigen Vermögenswerte ausgewiesen werden, wird die erstmalige Beachtung dieser Änderungen keinen Einfluss auf die Berechnung der latenten Steuern im ZF-Konzern haben. Bei den Verbesserungen zu IFRS 2010 handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in verschiedenen Standards und Interpretationen zum Gegenstand hat. Der ZF-Konzern geht davon aus, dass diese Änderungen mit Ausnahme von Regelungen, auf die im Folgenden gesondert hingewiesen wird keine Effekte auf den Konzernabschluss haben werden: IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse": Die Anzahl der Bewertungswahlrechte soll eingeschränkt werden. Für die Bestandteile von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss, die ein gegenwärtiges Eigentumsrecht und im Falle der Liquidation einen Anspruch auf einen prozentualen Anteil an den Nettovermögenswerten begründen, ist zukünftig die Bewertung entweder zum beizulegenden Zeitwert oder auf der Grundlage des prozentualen Anteils des gegenwärtigen Eigentumsrechts an den identifizierbaren Nettovermögenswerten des erworbenen Unternehmens zulässig. Andere Bestandteile von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss sind mit ihrem zum Erwerbszeitpunkt ermittelten beizulegenden Zeitwert zu bewerten. IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben": Es wird klargestellt, dass die qualitativen Angaben zu Risiken in Verbindung mit Finanzinstrumenten die jeweiligen quantitativen Angaben stützen und erläutern sollen. Änderungen bei den quantitativen Angaben zum Kreditrisiko sehen neue Angaben für finanzielle Vermögenswerte im Hinblick auf den Betrag, der das maximale Kreditrisiko am besten widerspiegelt, vor. Bisher erforderliche Angabepflichten in diesem Zusammenhang entfallen. IAS 1 "Darstellung des Abschlusses": Die Analyse des sonstigen Ergebnisses kann zukünftig entweder in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung oder im Konzernanhang dargestellt werden. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden neben der ZF Friedrichshafen AG 14 inländische und 106 ausländische Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die ZF Friedrichshafen AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Ein Gemeinschaftsunternehmen wurde mit seinem Teilkonzernabschluss im Wege der anteilsmäßigen Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Im Vorjahr wurde eine ausländische Gesellschaft als assoziiertes Unternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital abzüglich Impairment-Abschreibungen in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile an dieser Gesellschaft wurden zum 29. Dezember 2010 verkauft. Die Zusammensetzung des Konzerns (ohne die ZF Friedrichshafen AG) ergibt sich aus folgender Aufstellung: 01.01.2010 Erstkonsolidierungen Rechtliche Veränderungen Entkonsolidierungen 31.12.2010 Vollkonsolidierte Tochterunternehmen davon Inland davon Ausland Quotal konsolidierter Teilkonzern Nach der Equity-Methode bewertete Gesellschaft 120 15 105 1 1 5 0 5 0 0 4 1 3 0 0 1 0 1 0 1 120 14 106 1 0 Die rechtlichen Veränderungen betreffen Verschmelzungen und Abspaltungen innerhalb des ZF-Konzerns. Eine vollständige Aufstellung der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften befindet sich unter Ziffer 36 des Konzernanhangs. Dort ist vermerkt, welche vollkonsolidierten inländischen Tochtergesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 HGB durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss von der Offenlegung ihres Jahresabschlusses befreit sind. Unternehmenserwerbe Im Zuge der Insolvenz der Honsel AG, Meschede, wurden mit Kaufvertrag vom 12. November 2010 die Anteile an der Fonderie Lorraine S.A.S., Großblittersdorf, Frankreich, für 1 erworben. Das Unternehmen produziert Aluminium-Gussteile für Pkw-Getriebe. Nach Freigabe des Erwerbs ohne Auflagen durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden wurde die Transaktion mit Ablauf des 26. November 2010 vollzogen. Es wurden 100 % der Anteile am Kapital und der Stimmrechte des Unternehmens erworben.
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Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Fonderie Lorraine S.A.S. wurden zum Erwerbszeitpunkt auf der Basis einer vorläufigen Kaufpreisallokation mit folgenden beizulegenden Zeitwerten angesetzt: in Mio. Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt 3 1 9 17 6 8 11 5 5 0 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögenswerte Vorräte Sachanlagevermögen Finanzielle Schulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Erworbenes Nettovermögen Negativer Unterschiedsbetrag Beizulegender Zeitwert der Gegenleistung Der negative Unterschiedsbetrag wurde ergebniswirksam vereinnahmt und in der KonzernGewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen Erträgen ausgewiesen. Der Kaufpreis in Höhe von 1 wurde bar bezahlt. Der vertraglich vereinbarte Bruttowert der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht ihrem beizulegenden Zeitwert. Im Geschäftsjahr 2010 ergab sich keine nachträgliche Anpassung der Kaufpreisallokation für die im Vorjahr erworbenen Vermögenswerte und Schulden der HRP Nederland B.V., Krimpen aan de Lek, Niederlande. Die Verpflichtung zur Zahlung einer bedingten Gegenleistung in Höhe von 6 Mio. besteht unverändert zum Vorjahr und kommt im Geschäftsjahr 2011 zur Auszahlung. Sonstige Veränderungen des Konsolidierungskreises Neben dem im vorherigen Abschnitt angegebenen erworbenen Unternehmen wurden zusätzlich folgende Gesellschaften im Geschäftsjahr 2010 erstmalig in den Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG einbezogen: in % ZF Drivetech (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou, China ZF Lemförder Sverige AB, Trollhättan, Schweden ZF Lemforder (Thailand) Co. Ltd., Rayong, Thailand ZF Marysville LLC, Marysville/Michigan, USA Anteil am Kapital 100 100 100 100 Im Teilkonzern der ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd, wurde im Geschäftsjahr 2010 die ZF Shanghai Steering System (Yan Tai) Co. Ltd., Yan Tai, China, erstkonsolidiert.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Im Geschäftsjahr 2010 schied die folgende Gesellschaft durch Verkauf aus dem Konsolidierungskreis aus: in % ZF Nanjing Marine Propulsion Co. Ltd., Nanjing, China Anteil am Kapital 60 Im Teilkonzern der ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd, wurde zum 31. Dezember 2010 die ZF Steering Systems Nacam Ltd., Gwent, Großbritannien, entkonsolidiert. Die sonstigen Veränderungen des Konsolidierungskreises haben zu einer Verringerung der kurzfristigen Vermögenswerte und Schulden um 18 Mio. bzw. 5 Mio. sowie zu einer Erhöhung der langfristigen Vermögenswerte um 15 Mio. geführt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Zum Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung werden die neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens sowie Eventualschulden, soweit sie nicht von einem künftigen Ereignis abhängen, mit dem beizulegenden Zeitwert der für die Anteile entrichteten Gegenleistung verrechnet. Bedingte Kaufpreiszahlungen werden mit dem erwarteten Betrag passiviert. Nachträgliche Anpassungen von bedingten Kaufpreiszahlungen werden erfolgswirksam behandelt. Die im Rahmen des Erwerbs angefallenen Nebenkosten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst. Ein nach der Kapitalkonsolidierung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zum Bilanzstichtag im Rahmen eines Impairment-Tests auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Eine unterjährige Prüfung wird vorgenommen, sofern Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen. Bei der Kapitalkonsolidierung entstehende negative Unterschiedsbeträge werden erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Soweit im Rahmen des Unternehmenserwerbs nicht alle Anteile erworben werden, können die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe des anteiligen neu bewerteten Nettovermögens oder mit ihrem anteiligen Unternehmensgesamtwert einschließlich des auf sie entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerts angesetzt werden. Das Wahlrecht kann für jeden Unternehmenserwerb neu ausgeübt werden. Zum 31. Dezember 2010 werden alle Anteile ohne beherrschenden Einfluss mit dem anteiligen Nettovermögen ausgewiesen. Bei einem sukzessiven Anteilserwerb werden die bereits bestehenden Anteile an dem zu konsolidierenden Unternehmen mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung neu bewertet. Die Differenz zum Beteiligungsbuchwert wird erfolgswirksam erfasst.
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Der Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter bereits vollkonsolidierter Tochterunternehmen wird gemäß IAS 27.30 als Eigenkapitaltransaktion bilanziert. Dabei wird die Differenz zwischen den Anschaffungskosten der Anteile und dem Buchwert des Anteils ohne Beherrschungscharakter mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Effekte von Anteilsveräußerungen, die nicht zum Verlust der Beherrschung eines Tochterunternehmens führen, werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst, indem der Veräußerungsgewinn bzw. -verlust mit den Gewinnrücklagen verrechnet wird und die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe des anteiligen Nettovermögens erhöht werden. Die Entkonsolidierung von Tochterunternehmen erfolgt zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung und wird erfolgswirksam behandelt. Verbleibende Anteile werden mit dem beizulegenden Zeitwert unter den Anteilen an Beteiligungsunternehmen aktiviert. Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden konsolidiert. Konzerninterne Bürgschaften und Garantien werden eliminiert. Währungsumrechnung Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung (IAS 21) nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden daher die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, zum Durchschnittskurs, Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs umgerechnet. Der sich aus der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen ergebende Währungsunterschied sowie die Umrechnungsdifferenzen, die aus der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs resultieren, werden erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. In den Einzelabschlüssen der ZF Friedrichshafen AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bei der erstmaligen Erfassung mit dem am Transaktionstag gültigen Kurs bewertet. Für die Folgebewertung wird der Bilanzstichtagskurs herangezogen. Währungsgewinne und -verluste aus der Stichtagsbewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in den sonstigen Erträgen und Aufwendungen berücksichtigt. Währungsgewinne und -verluste, die auf finanzielle Vermögenswerte und Schulden entfallen, werden in den sonstigen Finanzerträgen und -aufwendungen erfasst.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse mit wesentlichem Einfluss auf den Konzernabschluss haben sich im Verhältnis zu einem Euro wie folgt verändert: Stichtagskurs 31.12.2010 US-Dollar Britisches Pfund Chinesischer Renminbi Brasilianischer Real Mexikanischer Peso Südafrikanischer Rand Australischer Dollar 1,3362 0,8608 8,8220 2,2177 16,5475 8,8625 1,3136 31.12.2009 1,4406 0,8881 9,8350 2,5113 18,9223 10,6660 1,6008 Durchschnittskurs 2010 1,3260 0,8577 8,9725 2,3316 16,7404 9,6972 1,4419 2009 1,3950 0,8911 9,5291 2,7667 18,8058 11,6738 1,7725 Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der ZF Friedrichshafen AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres entsprechend IAS 27 nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Aufwands- und Ertragsrealisierung Umsatzerlöse aus Verkäufen von Produkten werden zum Zeitpunkt des Eigentums- bzw. Gefahrenübergangs auf den Kunden erfasst, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässen, Kundenboni und Rabatten ausgewiesen. Erträge aus Dienstleistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad erfasst, wenn die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt und mit dem Zufluss des wirtschaftlichen Nutzens aus dem Geschäft gerechnet werden kann. Der Ausweis von Lizenzerträgen erfolgt periodengerecht in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des zugrunde liegenden Vertrags. In den Kosten der umgesetzten Leistung sind die Herstellungskosten der verkauften Erzeugnisse sowie die Einstandskosten der verkauften Handelswaren enthalten. Sie beinhalten neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die indirekten, produktionsbezogenen Gemeinkosten einschließlich der Abschreibungen auf die eingesetzten Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte. Die Kosten der umgesetzten Leistung enthalten ferner Aufwendungen aus der Abwertung von Vorräten auf den niedrigeren Nettoveräußerungserlös. Die Forschungs- und die nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten werden bei Anfall ergebniswirksam behandelt. Fremdkapitalaufwendungen, die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Alle sonstigen Fremdkapitalaufwendungen werden sofort als Aufwand erfasst.
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Zinserträge werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens erfolgswirksam erfasst. Dividendenerträge werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs auf Zahlung erfasst. Sicherungsgeschäfte Derivative Finanzinstrumente werden im ZF-Konzern zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Währungs- und Rohstoffpreisrisiken sowie Zinsänderungs- und Kursrisiken zu reduzieren. Nach IAS 39 werden alle derivativen Finanzinstrumente zum Marktwert bilanziert. Soweit die strengen Kriterien des IAS 39 für das Hedge Accounting erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung als Fair Value Hedges oder Cashflow Hedges. Kann kein Hedge Accounting angewendet werden, werden die derivativen Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert bewertet und Zeitwertänderungen erfolgswirksam erfasst. Der Einsatz von Fair Value Hedges dient der Absicherung gegen Wertänderungsrisiken von Bilanzposten. Bei Vorliegen der Kriterien werden die Ergebnisse aus der Marktbewertung derivativer Finanzinstrumente und der dazugehörigen Grundgeschäfte ergebniswirksam gebucht. Cashflow Hedges werden zur Absicherung gegen Wertänderungsrisiken zukünftiger Cashflows eingesetzt. Bei Marktwertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten, die im Rahmen von Cashflow Hedges eingesetzt werden, werden die unrealisierten Gewinne und Verluste in Höhe des effektiven Teils zunächst erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Eine Umbuchung in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zeitgleich mit der Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäfts. Der nicht effektive Teil der Marktwertänderungen wird unmittelbar in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Ergebniswirksame Effekte aus Sicherungsgeschäften, die zur Absicherung von Risiken aus Rohstoffpreisänderungen abgeschlossen wurden, werden in den Kosten der umgesetzten Leistung ausgewiesen. Der Ausweis der Gewinne und Verluste aus Währungssicherungsgeschäften erfolgt in den sonstigen Erträgen und Aufwendungen. Gewinne und Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten, die der Absicherung von Zinsänderungsrisiken und von Kursrisiken aus Wertpapieren dienen, werden im sonstigen Finanzergebnis ausgewiesen. Flüssige Mittel Unter den flüssigen Mitteln werden Kassenbestände sowie jederzeit verfügbare Bankguthaben und kurzfristige Tagesgeldanlagen ausgewiesen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Finanzielle Vermögenswerte Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte im Sinne von IAS 39 werden in folgende Kategorien eingeteilt: Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available for Sale) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte (At Fair Value through Profit or Loss) Die Kategorie "Kredite und Forderungen" umfasst die Finanzforderungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Als Finanzforderungen werden Ausleihungen und Darlehen sowie Schuldscheindarlehen und zweckgebundene Termingeldanlagen und Bankguthaben der Spezialfonds ausgewiesen. Sie werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode angesetzt. Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Rechnungsbetrag. Bei Vorliegen von objektiven Anhaltspunkten, die auf eine Wertminderung der Kredite und Forderungen hindeuten, wird der Wertminderungsaufwand als Differenz zwischen dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows und dem Buchwert ermittelt und erfolgswirksam auf einem separaten Wertberichtigungskonto erfasst. In die Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" sind kurz- und langfristige Wertpapiere sowie Anteile an Beteiligungsunternehmen eingeordnet. Nach dem erstmaligen Ansatz werden zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte grundsätzlich mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Anteile an Beteiligungsunternehmen, für die kein aktiver Markt existiert und deren Zeitwerte in Ermangelung von Planungsdaten nicht zuverlässig zu ermitteln sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Gewinne und Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen, bis der finanzielle Vermögenswert abgegangen ist oder bis eine Wertminderung festgestellt wird. Bestehen objektive Hinweise für eine nachhaltige Wertminderung, wie zum Beispiel ein andauernder Rückgang des beizulegenden Zeitwerts des finanziellen Vermögenswerts oder eine wesentliche Verschlechterung der Bonität des Emittenten, wird der kumulierte Nettoverlust aus dem Eigenkapital entfernt und im Finanzergebnis ausgewiesen. Der kumulierte Nettoverlust ist der Unterschiedsbetrag aus den Anschaffungskosten und dem derzeitigen beizulegenden Zeitwert, gegebenenfalls abzüglich eines früher erfolgswirksam verbuchten Wertminderungsaufwands des finanziellen Vermögenswerts. Spätere Wertaufholungen bei Eigenkapitalinstrumenten werden erfolgsneutral erfasst. Bei Fremdkapitalinstrumenten werden erfolgswirksame Zuschreibungen maximal in Höhe der bisher verbuchten Wertminderungen vorgenommen. Soweit für Anteile an Beteiligungsunternehmen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen, wird diese erfolgswirksam erfasst. Eine Zuschreibung dieser Anteile wird gemäß IAS 39.66 nicht vorgenommen.
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Wertpapiere des Spezialfonds, die eingebettete Derivate enthalten, werden der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet, da der beizulegende Zeitwert der eingebetteten Derivate nicht zuverlässig bestimmt werden kann. Die unrealisierten Kursgewinne und Kursverluste werden im sonstigen Finanzergebnis erfasst. Die Aktivierung von finanziellen Vermögenswerten erfolgt grundsätzlich zum Erfüllungstag. Ein finanzieller Vermögenswert wird zum Erfüllungstag ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Mittelzuflüsse aus dem Vermögenswert ausgelaufen oder im Wesentlichen alle Risiken und Chancen übertragen worden sind. Eine Ausbuchung vor dem Erfüllungstag wird vorgenommen, sobald die Uneinbringlichkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie von Finanzforderungen feststeht. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden grundsätzlich mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung niedrigerer Nettoveräußerungswerte bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung niedrigerer Nettoveräußerungswerte angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu gehören die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie anteilige Aufwendungen des sozialen Bereichs. Die erfolgswirksam erfassten Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung werden als Teil der Herstellungskosten angesetzt. Anteile an assoziierten Unternehmen Assoziierte Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode mit ihrem anteiligen Eigenkapital bilanziert. Liegen zum Bilanzstichtag objektive Anhaltspunkte für eine Wertminderung der Anteile vor, wird ein Impairment-Test nach IAS 36 vorgenommen. Immaterielle Vermögenswerte Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswerts ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswerts zuverlässig bestimmt werden können. Bezüglich der Bilanzierung und Bewertung der Geschäfts- oder Firmenwerte wird auf die Ausführungen zu den Konsolidierungsgrundsätzen verwiesen. An Lieferanten geleistete Werkzeugkostenzuschüsse werden aktiviert, wenn sie ein vom Lieferanten eingeräumtes Recht oder ein Entgelt für eine noch zu erbringende Leistung des Lieferanten darstellen. Werkzeugkostenzuschüsse werden über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren abgeschrieben.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Entwicklungskosten werden zu Herstellungskosten aktiviert, soweit eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung sichergestellt sind. Die Entwicklungstätigkeit muss ferner mit hinreichender Wahrscheinlichkeit einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen erzeugen. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen alle direkt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart planmäßig über den erwarteten Produktlebenszyklus von fünf Jahren abgeschrieben. Sonstige immaterielle Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Patente, Software, Warenzeichen und Kundenbeziehungen. Sie werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig unter Anwendung folgender Nutzungsdauern abgeschrieben: in Jahren Software Patente, Warenzeichen und Lizenzen Kundenbeziehungen 3 bis 5 5 5 bis 30 Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer betreffen Markenzeichen und werden nicht planmäßig abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das gesamte Sachanlagevermögen unterliegt einer betrieblichen Nutzung und wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde: in Jahren Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 bis 33 2 bis 10 2 bis 13 Für im Mehrschichtbetrieb eingesetzte Maschinen werden die Abschreibungen durch Schichtzuschläge entsprechend erhöht. Die Restwerte, Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern der Vermögenswerte werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.
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Gemäß den Regelungen von IAS 17 zur bilanziellen Behandlung von Leasingverträgen wird dem Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zugerechnet, sofern er im Wesentlichen alle Chancen und Risiken trägt, die mit dem Eigentum verbunden sind. Leasingvereinbarungen, die diese Voraussetzungen erfüllen, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Die Leasinggegenstände werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem beizulegenden Zeitwert oder mit dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer bzw. über die kürzere Vertragslaufzeit. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden abgezinsten Zahlungsverpflichtungen werden unter den finanziellen Schulden passiviert. Die Leasingzahlungen werden in den Folgeperioden in einen Tilgungs- und einen Zinsanteil aufgeteilt. Der Zinsanteil wird im Finanzergebnis erfolgswirksam erfasst. Der Tilgungsanteil reduziert die finanziellen Schulden. Leasingraten bzw. Mietzahlungen, die aus Operating Leasing-Verträgen resultieren, werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwendungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die zukünftige Belastung aus Operating LeasingVerhältnissen wird unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen dargestellt. Zuwendungen der öffentlichen Hand Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Investitionszuschüsse werden in der Periode aktivisch vom Anlagevermögen abgesetzt, in der sie entstanden sind. Aufwandszuschüsse werden im gleichen Zeitraum als Erträge erfasst, in dem die Aufwendungen, zu deren Kompensation sie gewährt wurden, anfallen. Für die Bewertung von unverzinslichen sowie niedrig verzinslichen Darlehen der öffentlichen Hand werden marktübliche Zinssätze herangezogen. Die Differenz zwischen dem abgezinsten Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird abgegrenzt und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der abgegrenzte Betrag wird über die Laufzeit des Darlehensvertrags aufgelöst und im Zinsaufwand ausgewiesen. Impairment-Tests Bei Anteilen an assoziierten Unternehmen, bei bereits genutzten immateriellen Vermögenswerten und bei Vermögenswerten des Sachanlagevermögens wird zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine mögliche Wertminderung vorliegen. Bei Vorliegen solcher Anhaltspunkte wird die Werthaltigkeit gemäß IAS 36 überprüft (Impairment-Test). Noch nicht nutzungsbereite immaterielle Vermögenswerte und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden jährlich einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Zur Durchführung des Impairment-Tests wird der erzielbare Betrag ermittelt. Dies ist der höhere Betrag aus dem Zeitwert des Vermögenswerts bzw. der kleinsten zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich etwaiger Verkaufskosten und seinem bzw. ihrem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag wird für den einzelnen Vermögenswert oder, soweit dem einzelnen Vermögenswert keine Mittelzuflüsse zugerechnet werden können, für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit ermittelt. Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden die kleinsten Einheiten definiert, deren Cashflows im Rahmen der ZF-Unternehmensplanung prognostiziert werden. Dabei handelt es sich entweder um Einzelgesellschaften oder um Teile von Einzelgesellschaften. Der Nutzungswert ist der Barwert der zukünftigen Cashflows, die aus der fortgesetzten Nutzung des Vermögenswerts (bzw. der zahlungsmittelgenerierenden Einheit) und seinem Abgang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet werden. Der Nutzungswert wird gemäß IAS 36 nach der Discounted Cashflow-Methode auf Basis der Daten der aktuellen Unternehmensplanung ermittelt. Der Planungshorizont beträgt hierbei fünf Jahre. Zur Abzinsung der Cashflows wird der Kapitalkostensatz des ZF-Konzerns herangezogen, der auf der Grundlage der WACC-Methode (Weighted Average Cost of Capital) berechnet wird. Die Prognose der Cashflows resultiert aus der operativen Planung des ZF-Konzerns, in der auch wirtschaftliche Daten aus externen makroökonomischen Untersuchungen und Finanzstudien berücksichtigt werden. Die getroffenen Annahmen berücksichtigen dabei für die untersuchten Zeiträume länderspezifische Inflationsraten und Arbeitskosten. Auf der Grundlage dieser Cashflow-Prognosen wurde der Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten unter Annahme von Abzinsungsfaktoren vor Steuern von 8 % bis 12 % (Vorjahr 9 % bis 12 %) ermittelt. Nach dem Ende des fünfjährigen Planungshorizonts werden die erwarteten Cashflows unter Verwendung gewichteter Durchschnitte auf der Grundlage der Cashflows des Planungszeitraums extrapoliert. Die Schätzung der beizulegenden Zeitwerte nach Abzug der Veräußerungskosten für die Sachanlagen erfolgt auf der Grundlage diskontierter Cashflows sowie eines kostenbasierten Ansatzes für vergleichbare Vermögenswerte. Eine Wertminderung wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag den Buchwert des Vermögenswerts bzw. der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unterschreitet. Wenn der Grund für eine früher durchgeführte Wertminderung entfallen ist, erfolgt eine Zuschreibung, jedoch maximal auf die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wertminderungen und Wertaufholungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen werden den Funktionsbereichen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zugeordnet. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenszusammenschlüssen werden denjenigen Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die den Nutzen aus den Zusammenschlüssen ziehen. Im ZF-Konzern sind dies die jeweiligen Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder. Eine Überprüfung der Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten erfolgt jährlich anhand von Impairment-Tests nach den oben beschriebenen Methoden. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden erfasst, wenn der erzielbare Betrag der
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entsprechenden zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter ihrem Buchwert liegt. Wertminderungen von Geschäfts- oder Firmenwerten werden in den sonstigen Aufwendungen ausgewiesen. Eine Zuschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwerte wird gemäß IAS 36 nicht vorgenommen. Finanzielle Schulden und andere Verbindlichkeiten Die finanziellen Schulden und anderen Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Hierbei werden auch die Transaktionskosten berücksichtigt. In der Folge werden die Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Ausbuchung von finanziellen Schulden und anderen Verbindlichkeiten erfolgt, sobald die zugrunde liegenden Verpflichtungen erfüllt, gekündigt oder erloschen sind. Auf die Anwendung der Fair Value-Option aus IAS 39.9, finanzielle Schulden bei ihrer erstmaligen Erfassung in die Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden" (At Fair Value through Profit or Loss) einzuordnen, wird im ZF-Konzern grundsätzlich verzichtet. Erhaltene Werkzeugkostenzuschüsse Erhaltene Werkzeugkostenzuschüsse stellen die Gegenleistung für gegenüber dem Zuschussgeber eingeräumte Rechte oder noch zu erbringende Leistungen dar. Die Zuschüsse werden als erhaltene Werkzeugkostenzuschüsse unter den sonstigen Verbindlichkeiten abgegrenzt. Die Auflösung erfolgt über die Projektlaufzeit. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gemäß IAS 19 gebildet. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und laufenden Bezügen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung aktueller biometrischer Rechnungsgrundlagen. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden in der Periode ihrer Entstehung in voller Höhe erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Zinsaufwendungen und die erwarteten Erträge aus dem Fondsvermögen werden im Finanzergebnis erfasst. Alle übrigen Aufwendungen aus der Dotierung der Pensionsverpflichtungen werden den betroffenen Funktionsbereichen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zugeordnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden gebildet, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang aus dem Absatzbereich insbesondere bei Gewährleistungen sowie erwarteten Verlusten aus schwebenden Geschäften fließen grundsätzlich alle Kostenbestandteile ein, die auch im Vorratsvermögen aktiviert werden. Die Bewertung erfolgt zum Betrag der bestmöglichen Schätzung der Aufwendungen, die zur Erfüllung der Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich sind. Die Bewertung der Gewährleistungsrückstellungen erfolgt auf der Basis aktueller Gewährleistungsaufwendungen unter Berücksichtigung von Gewährleistungs- und Kulanzfristen sowie der Umsatzentwicklung über mehrere Jahre. Rückstellungen für Dienstzeitjubiläen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen umfassen die einzel- oder tarifvertraglich vereinbarten Aufstockungsbeträge, die in voller Höhe angesetzt werden, sowie die während der passiven Phase zu leistenden Entgeltzahlungen, die im Zeitablauf angesammelt werden. Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden angesetzt, wenn ein detaillierter formaler Plan der zu ergreifenden Maßnahmen vorliegt, mit dessen Umsetzung bereits begonnen wurde oder der den betroffenen Mitarbeitern kommuniziert wurde. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Abzinsung erfolgt, soweit der Zinseffekt wesentlich ist. Ertragsteuern Die tatsächlichen Ertragsteuerforderungen und Ertragsteuerrückstellungen für die laufende und frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten. Aktive und passive latente Steuern werden entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den IFRS-bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge und Steuergutschriften in den Folgejahren ergeben. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erwartet werden. Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge werden nur angesetzt, wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass die daraus resultierenden Steuerminderungen in Zukunft tatsächlich eintreten werden. Der Buchwert der aktiven latenten Steuern wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruchs ermöglicht.
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Außerdem werden keine aktiven und passiven latenten Steuern angesetzt, wenn diese aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts, eines Vermögenswerts oder einer Schuld im Rahmen eines Geschäftsvorfalls resultieren, bei dem es sich nicht um einen Unternehmenszusammenschluss handelt, und wenn durch diesen erstmaligen Ansatz weder das bilanzielle Ergebnis vor Ertragsteuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst wird. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden ebenfalls im Eigenkapital und nicht in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjekts beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. Ermessensentscheidungen und Unsicherheiten bei Schätzungen Die Aufstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Richtlinien des IASB erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Wesentliche Annahmen und Schätzungen, die bei Ansatz und Bewertung der Bilanzposten zur Anwendung kommen, werden nachstehend erläutert. Bei der Aktivierung von Entwicklungskosten (Ziffer 14 des Konzernanhangs) fließen Einschätzungen des Managements hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit der Entwicklungsprojekte in die Ansatzentscheidung ein. Die Bewertung der aktivierten Entwicklungskosten ist abhängig von Annahmen über die Höhe und den Zeitraum des Zuflusses der erwarteten zukünftigen Cashflows sowie über die anzuwendenden Diskontierungssätze. Bei der Bilanzierung von sonstigen immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen beziehen sich Annahmen und Schätzungen im Wesentlichen auf die Festlegung von Nutzungsdauern. Im Rahmen der Impairment-Tests (Ziffer 16 des Konzernanhangs) kommen Annahmen und Schätzungen bei der Bestimmung der erwarteten zukünftigen Cashflows sowie bei der Festlegung der Diskontierungssätze zur Anwendung. Der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere (Ziffer 28 des Konzernanhangs), die der Stufe 3 der Fair Value-Hierarchie zugeordnet sind, liegen Basisdaten zugrunde, die nicht am Markt beobachtbar sind. Die Berechnung, die nach der Discounted Cashflow-Methode erfolgt, basiert auf Schätzungen hinsichtlich der erwarteten Cashflows und verwendeten Diskontierungssätze.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Bei der Bilanzierung von aktiven latenten Steuern (Ziffer 6 des Konzernanhangs) beziehen sich Annahmen und Schätzungen im Wesentlichen auf die Wahrscheinlichkeit, dass die erwarteten Steuerminderungen in Zukunft tatsächlich eintreten werden. Die versicherungsmathematische Bewertung der Rückstellungen für Pensionen (Ziffer 20 des Konzernanhangs) erfolgt auf der Basis von Annahmen zu Abzinsungssätzen, künftigen Entgeltund Rentenentwicklungen, erwarteten Erträgen aus dem Fondsvermögen sowie Fluktuationsraten. Die Ermittlung der Garantierückstellungen (Ziffer 19 des Konzernanhangs) unterliegt Annahmen und Schätzungen, die sich auf die Zeitspanne zwischen Lieferzeitpunkt und Eintritt des Garantiefalls, Garantie- und Kulanzfristen sowie auf die zukünftigen Garantiebelastungen beziehen. Die Höhe der Wertminderungsaufwendungen für zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte wird durch Ermessensentscheidungen hinsichtlich der Einschätzung, ob die Kursverluste signifikant oder länger anhaltend sind, und hinsichtlich der Beurteilung der Bonität der Emittenten beeinflusst. Weitere wesentliche Ermessensentscheidungen wurden nicht getroffen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses unterlagen die zugrunde gelegten Schätzungen keinen bedeutenden Risiken, so dass im folgenden Geschäftsjahr nicht von einer wesentlichen Anpassung der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden auszugehen ist.
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Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse in Mio. Inland Westeuropa Osteuropa Nordamerika Südamerika Asien-Pazifik Afrika 2010 4.365 2.749 778 1.583 776 2.448 208 12.907 2009 3.452 2.151 492 948 450 1.715 163 9.371 Von den Umsatzerlösen entfallen 12.633 Mio. (Vorjahr 9.096 Mio. ) auf den Verkauf von Gütern und 247 Mio. (Vorjahr 268 Mio. ) auf die Erbringung von Dienstleistungen sowie 27 Mio. (Vorjahr 7 Mio. ) auf Lizenzerträge. Kosten der umgesetzten Leistung in Mio. Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Übrige 2010 7.078 2.213 541 652 10.484 2009 5.205 1.909 561 412 8.087 In den Abschreibungen sind Impairment-Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 16 Mio. (Vorjahr 65 Mio. ) sowie Wertaufholungen in Höhe von 16 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) enthalten.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Sonstige Erträge in Mio. Währungsgewinne Erträge aus Sicherungsgeschäften Erträge aus Entschädigungen und Kostenerstattungen Erträge aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen Passiver Unterschiedsbetrag aus Unternehmenserwerb Erträge aus Mieten und Pachten Übrige Erträge 2010 70 12 14 12 5 2 24 139 2009 66 18 9 10 0 2 28 133 In den übrigen Erträgen sind u. a. Schrotterlöse sowie Bonus- und Provisionserlöse enthalten. Weiterhin sind in diesem Posten Erträge aus Zuwendungen der öffentlichen Hand, Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten und dem Eingang ausgebuchter Forderungen sowie periodenfremde Erträge erfasst. Sonstige Aufwendungen in Mio. Währungsverluste Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte Veränderung von Rückstellungen Veränderung der Wertminderungen auf Forderungen Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen Übrige Aufwendungen 2010 65 10 3 14 6 6 12 116 2009 68 16 0 28 12 10 15 149 In der Zeile Veränderung von Rückstellungen sind die Beträge enthalten, die nicht den Funktionsbereichen zuzuordnen sind. In den übrigen Aufwendungen sind u. a. Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen, Spenden, Aufwendungen für Schadensfälle, Vertragsstrafen und Prozesse sowie periodenfremde Aufwendungen enthalten.
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Finanzergebnis in Mio. Erträge aus Beteiligungsunternehmen Aufwendungen aus Verlustübernahmen Abschreibungen auf Beteiligungsunternehmen Erträge aus dem Abgang von Beteiligungsunternehmen Aufwendungen aus dem Abgang von Beteiligungsunternehmen Sonstige Beteiligungsrisiken Beteiligungsergebnis 2010 4 0 5 3 2 5 5 2009 6 2 10 2 0 12 8 Zinsen und ähnliche Erträge Zinserträge aus der Anlage in Wertpapiere Erwartete Erträge aus dem Pensionsfondsvermögen Zinserträge 25 20 13 58 19 13 12 44 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwand Pensionsrückstellungen Aufzinsung langfristiger Schulden Zinsaufwendungen 54 121 19 194 32 118 18 168 Währungsgewinne Erträge aus Sicherungsgeschäften Buchgewinne aus dem Abgang von Wertpapieren und Finanzforderungen Unrealisierte Kursgewinne aus Wertpapieren Sonstige Finanzerträge 45 23 17 4 89 24 15 8 8 55 Währungsverluste Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften Buchverluste aus dem Abgang von Wertpapieren und Finanzforderungen Abschreibungen auf Wertpapiere Abschreibungen auf Finanzforderungen Sonstige Finanzaufwendungen 36 26 6 0 12 80 28 10 3 2 2 45 Finanzergebnis 132 106
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Ertragsteuern in Mio. Laufende Steueraufwendungen Steuererträge Vorjahre Steueraufwendungen Vorjahre Latente Steuern auf temporäre Differenzen Latente Steuern auf Verlustvorträge und Steuergutschriften 2010 99 0 30 56 32 105 2009 30 17 68 65 62 46 In Deutschland gilt ein Körperschaftsteuersatz von 15 %. Unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatzes von 375 % sowie des Solidaritätszuschlags von 5,5 % ermittelt sich für inländische Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 29 % (Vorjahr 29 %). Dieser Ertragsteuersatz wird als anzuwendender Steuersatz für die steuerliche Überleitungsrechnung verwendet. Die im Geschäftsjahr im Ausland zur Anwendung gekommenen Steuersätze liegen unverändert zum Vorjahr zwischen 0 % und 40 %. Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2010 resultiert aus folgenden Bilanzposten: in Mio. 31.12.2010 aktiv passiv 5 4 4 7 14 96 0 1 2 47 6 3 189 31.12.2009 aktiv 18 6 11 31 2 45 0 3 9 145 86 34 390 81 169 20 213 258 213 20 passiv 30 4 4 15 15 91 20 0 3 45 5 1 233 Finanzielle Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige kurzfristige Vermögenswerte Vorräte Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagevermögen Kurzfristige finanzielle Schulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Rückstellungen für Pensionen Sonstige Rückstellungen Sonstige 1 6 2 40 2 46 1 4 9 143 121 33 408 Steuerliche Verlustvorträge und Steuergutschriften Saldierung 49 169 288 Aus der Marktbewertung von Wertpapieren und Cashflow Hedges sind zum Bilanzstichtag passive latente Steuern in Höhe von 1 Mio. (Vorjahr 2 Mio. ) im Eigenkapital angesetzt.
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Die erfolgsneutrale Behandlung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste für Pensionsverpflichtungen führt zu einer passiven latenten Steuer in Höhe von 39 Mio. (Vorjahr 37 Mio. ). Hieraus ergibt sich insgesamt eine Eigenkapitalminderung von 1 Mio. (Vorjahr 7 Mio. ). Eine weitere erfolgsneutral erfasste Veränderung der latenten Steuern in Höhe von 7 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) resultiert aus stichtagsbezogenen Wechselkursdifferenzen. Darüber hinaus wurden alle Veränderungen erfolgswirksam erfasst. Der Betrag für die abzugsfähigen temporären Differenzen sowie die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste und Steuergutschriften, für die in der Bilanz keine aktiven latenten Steuern angesetzt wurden, beträgt 605 Mio. (Vorjahr 692 Mio. ). Davon entfallen 424 Mio. (Vorjahr 427 Mio. ) auf Verlustvorträge, von denen 379 Mio. (Vorjahr 346 Mio. ) zeitlich begrenzt (bis zu 20 Jahren) und 45 Mio. (Vorjahr 81 Mio. ) zeitlich unbegrenzt nutzbar sind. Bezüglich der Bewertung aktiver latenter Steuern wurde die erwartete künftige Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses grundsätzlich auf der Basis der Unternehmensplanung für die folgenden drei Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Die Minderung des laufenden Steueraufwands aufgrund der Nutzung bisher nicht berücksichtigter Verluste, aufgrund von Steuergutschriften oder infolge eines bisher nicht berücksichtigten temporären Unterschieds früherer Perioden beträgt 0 Mio. (Vorjahr 13 Mio. ). Die Minderung des latenten Steueraufwands aufgrund der Nutzung bisher nicht berücksichtigter Verluste, aufgrund von Steuergutschriften oder infolge eines bisher nicht berücksichtigten temporären Unterschieds früherer Perioden beträgt 33 Mio. (Vorjahr 8 Mio. ). Aus dem Nichtansatz und der Abwertung latenter Steuern (oder deren Umkehrung) in Fällen, in denen es nicht mehr wahrscheinlich ist (oder wieder wahrscheinlich ist), dass ein ausreichender zu versteuernder Gewinn zur Verfügung stehen wird, um den Nutzen des latenten Steueranspruchs entweder zum Teil oder insgesamt zu verwenden, resultiert ein Ertrag von 34 Mio. (Vorjahr Steueraufwand 44 Mio. ). Für temporäre Unterschiede im Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen wurden keine latenten Steuern angesetzt. Deren erwirtschaftete Rücklagen unterliegen in der Regel keiner wesentlichen weiteren Besteuerung oder sollen auf unbestimmte Zeit reinvestiert werden. Die Ermittlung dieser nicht angesetzten passiven latenten Steuern wäre mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Überleitung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Ertragsteueraufwand: in Mio. Ergebnis vor Ertragsteuern 2010 548 2009 467 Erwarteter Ertragsteueraufwand Steuerwirkungen aufgrund unterschiedlicher nationaler Steuersätze und Gruppenbesteuerungssysteme Auswirkungen von Steuerrechtsänderungen Steuerwirkungen aufgrund des Nichtansatzes und der Wertberichtigung auf latente Steuern oder deren Umkehrung Steuerwirkungen aufgrund permanenter Differenzen Steuerwirkungen aufgrund von Sachverhalten vergangener Perioden Sonstige Steuerwirkungen Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 159 16 0 34 4 1 1 105 135 16 2 44 20 45 2 46 Sonstige Angaben In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende Materialaufwendungen enthalten: zur KonzernGewinn- und Verlustrechnung in Mio. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Aufwendungen für bezogene Leistungen Sonstiger Materialaufwand 2010 6.924 250 9 7.183 2009 5.119 178 5 5.302 In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind Erträge in Höhe von 2 Mio. (Vorjahr 7 Mio. Aufwendungen) aus der Absicherung von Risiken aus Rohstoffpreisänderungen enthalten. Der Personalaufwand teilt sich wie folgt auf: in Mio. Direktes und indirektes Entgelt Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung Aufwendungen für Altersversorgung 2010 2.646 550 83 3.279 2009 2.300 480 95 2.875 Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen betragen für beitragsorientierte Pläne 36 Mio. (Vorjahr 33 Mio. ) sowie für staatliche Pläne 189 Mio. (Vorjahr 173 Mio. ). Die Aufwendungen für staatliche Pläne umfassen im Wesentlichen die Arbeitgeberanteile zur Rentenversicherung, die in den sozialen Abgaben enthalten sind.
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Im Geschäftsjahr 2010 wurden Leistungen aus Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen in Höhe von 22 Mio. (Vorjahr 120 Mio. ) in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Diese betreffen Abfindungszahlungen sowie Aufwendungen aus der Zuführung zu Altersteilzeit- und Restrukturierungsrückstellungen. Impairment-Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind in folgenden Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst: in Mio. Kosten der umgesetzten Leistung Forschungs- und Entwicklungskosten Vertriebskosten Sonstige Aufwendungen 2010 0 0 3 3 6 2009 1 9 1 0 11 Impairment-Abschreibungen auf Sachanlagen sind in folgenden Posten der Konzern-Gewinnund Verlustrechnung erfasst: in Mio. Kosten der umgesetzten Leistung Forschungs- und Entwicklungskosten Verwaltungskosten 2010 16 0 0 16 2009 64 3 1 68 In den Kosten der umgesetzten Leistung sind im Geschäftsjahr 2010 Wertaufholungen aufgrund des Wegfalls oder der Verminderung von Impairments auf Sachanlagen in Höhe von 16 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) enthalten. Erläuterungen zu den Impairments sind unter Ziffer 16 angegeben. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind in den folgenden Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten: in Mio. Kosten der umgesetzten Leistung Forschungs- und Entwicklungskosten Vertriebskosten Verwaltungskosten 2010 65 7 3 5 80 2009 41 10 3 6 60
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind in den folgenden Posten der KonzernGewinn- und Verlustrechnung enthalten: in Mio. Kosten der umgesetzten Leistung Forschungs- und Entwicklungskosten Vertriebskosten Verwaltungskosten 2010 476 24 7 28 535 2009 458 25 6 28 517 Die im Geschäftsjahr 2010 erfassten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen 646 Mio. (Vorjahr 663 Mio. ). Darin sind Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 4 Mio. (Vorjahr 14 Mio. ) enthalten. Im Geschäftsjahr 2010 wurden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Zahlungen aus Operating Leasing- bzw. Mietverhältnissen in Höhe von 73 Mio. (Vorjahr 68 Mio. ) erfolgswirksam erfasst. Erläuterungen zur Konzernbilanz Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte in Mio. Wertpapiere Finanzforderungen 31.12.2010 387 99 486 31.12.2009 11 73 84 Der Anstieg der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte resultiert aus Investitionen in Spezialfonds, die der kurzfristigen Liquiditätssicherung dienen. Die Vermögenswerte der Spezialfonds werden in den kurzfristigen Wertpapieren und Finanzforderungen, die auch zweckgebundene Termingeldanlagen und Bankguthaben im Umfang von 19 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ) enthalten, ausgewiesen. Die Wertpapiere der Spezialfonds sind Rentenpapiere. Der Bestand der Finanzforderungen enthält keine überfälligen Beträge, die nicht wertgemindert sind.
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Die Wertberichtigungen auf Finanzforderungen haben sich wie folgt entwickelt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis Zuführungen Verbrauch Buchwert zum 31.12. 2010 14 8 12 3 31 2009 13 3 1 3 14 Der Bruttowert der wertberichtigten Finanzforderungen beträgt 31 Mio. (Vorjahr 14 Mio. ). Im Buchwert sind keine Finanzforderungen enthalten, deren Beträge neu verhandelt wurden und die ansonsten überfällig wären (Vorjahr 10 Mio. ). Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Finanzforderungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen folgende Altersstruktur auf: in Mio. Buchwert weder wertgemindert noch überfällig 1.724 1.273 nicht wertgemindert und überfällig seit 1 bis 30 Tagen 115 110 31 bis 60 Tagen 25 16 61 bis 360 Tagen 26 27 mehr als 360 Tagen 4 3 31.12.2010 31.12.2009 1.909 1.433 Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Kurseffekte Zuführungen Verbrauch Auflösungen Buchwert zum 31.12. 2010 28 1 10 6 4 29 2009 25 1 16 9 5 28 Der Bruttowert der wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 44 Mio. (Vorjahr 32 Mio. ).
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Im Buchwert sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) enthalten, deren Beträge neu verhandelt wurden und die ansonsten überfällig wären. Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte in Mio. Sonstige Steuerforderungen Rechnungsabgrenzung Derivative Finanzinstrumente Forderungen gegen Mitarbeiter Übrige Vermögenswerte 31.12.2010 85 19 11 15 65 195 31.12.2009 58 16 8 18 64 164 Die sonstigen Steuerforderungen enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche. Die übrigen Vermögenswerte beinhalten u. a. Kautionen, Erstattungsansprüche für Altersteilzeit und Investitionszulagen, geleistete Anzahlungen und Forderungen gegen Versicherungen. Die Wertberichtigungen auf sonstige kurzfristige Vermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Zuführungen Buchwert zum 31.12. 2010 2 0 2 2009 1 1 2 Der Bruttowert der wertberichtigten Forderungen beträgt 2 Mio. (Vorjahr 2 Mio. ). Vorräte in Mio. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Unfertige Erzeugnisse Fertige Erzeugnisse und Waren Geleistete Anzahlungen 31.12.2010 615 303 494 18 1.430 31.12.2009 484 251 420 15 1.170 Die Wertminderungen im Vorratsvermögen haben sich im Geschäftsjahr 2010 um 2 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) auf 99 Mio. (Vorjahr 97 Mio. ) erhöht.
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Langfristige finanzielle Vermögenswerte in Mio. Anteile an Beteiligungsunternehmen Wertpapiere Finanzforderungen Derivative Finanzinstrumente Rechnungsabgrenzung 31.12.2010 187 630 129 3 1 950 31.12.2009 123 439 177 3 2 744 Die Anteile an Beteiligungsunternehmen haben sich wie folgt entwickelt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Erfolgsneutrale Veränderungen Zugänge Abgänge Abschreibungen Buchwert zum 31.12. 2010 123 17 4 4 78 0 5 187 2009 154 44 1 2 25 3 10 123 Die erfolgsneutralen Veränderungen ergeben sich aus der Marktbewertung von börsennotierten Beteiligungsunternehmen. Die Zugänge betreffen folgende Länder: in Mio. USA Österreich Indien Argentinien Tschechien Übrige 2010 45 13 10 0 5 5 78 2009 13 0 0 8 0 4 25 In den langfristigen finanziellen Vermögenswerten werden die Vermögenswerte eines Spezialfonds ausgewiesen, der der teilweisen Absicherung der Pensionsverpflichtungen dient. Die Vermögenswerte dieses Spezialfonds werden in den langfristigen Wertpapieren und Finanzforderungen, die auch zweckgebundene Termingeldanlagen und Bankguthaben im Umfang von 24 Mio. (Vorjahr 70 Mio. ) enthalten, ausgewiesen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die Finanzforderungen enthalten außerdem gewährte Darlehen und Direktversicherungsansprüche gegen Lebensversicherungen. Die Wertberichtigungen auf die langfristigen Finanzforderungen haben sich wie folgt entwickelt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Zuführungen Buchwert zum 31.12. 2010 11 0 11 2009 10 1 11 Der Bruttowert der wertberichtigten Finanzforderungen beträgt 11 Mio. (Vorjahr 11 Mio. ). Darüber hinaus liegen hinsichtlich der langfristigen Finanzforderungen zum Bilanzstichtag keine Hinweise vor, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Anteile an assoziierten Unternehmen Als Anteile an assoziierten Unternehmen wurde im Vorjahr die nach der Equity-Methode bewertete Beteiligung von 40,6 % an der Componentes Mecánicos S.A., Barcelona, Spanien, ausgewiesen. Mit Wirkung zum 29. Dezember 2010 wurden die Anteile am assoziierten Unternehmen verkauft. Im Vorjahr wurden im Konzernabschluss Dividendenerträge aus dem assoziierten Unternehmen in Höhe von 0,4 Mio. vereinnahmt. Der anteilige Verlust für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 1 Mio. wurde im Konzernabschluss nicht erfasst, da der Buchwert der Anteile am assoziierten Unternehmen bereits voll wertberichtigt war. Der kumulierte nicht erfasste anteilige Verlust beträgt 1 Mio. . Das assoziierte Unternehmen hatte im Vorjahr kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 37 Mio. und langfristige Vermögenswerte in Höhe von 15 Mio. . Die Summe der Schulden belief sich auf 16 Mio. . Im Geschäftsjahr 2009 wies die Gesellschaft Erträge in Höhe von 48 Mio. und Aufwendungen in Höhe von 50 Mio. aus.
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Immaterielle Vermögenswerte in Mio. GeschäftsPatente, Entwicklungsoder FirmenLizenzen, kosten werte Software und ähnliche Rechte und Werte 435 5 0 0 0 0 440 215 22 8 78 2 23 302 41 3 0 4 0 5 43 Geleistete Anzahlungen Gesamt Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 01.01.2009 Unternehmenserwerb Veränderung Konsolidierungskreis Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 31.12.2009 0 0 0 15 0 0 15 691 30 8 97 2 28 800 Kumulierte Abschreibungen zum 01.01.2009 Veränderung Konsolidierungskreis Planmäßige Zugänge Zugänge aus Impairments Abgänge Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2009 29 0 0 0 0 29 101 4 55 2 22 140 14 0 5 9 3 25 0 0 0 0 0 0 144 4 60 11 25 194 Buchwert zum 31.12.2009 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 01.01.2010 Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 31.12.2010 440 0 0 0 0 0 440 302 1 5 130 20 67 391 43 0 0 6 0 7 42 15 0 0 14 14 0 15 800 1 5 150 6 74 888 Kumulierte Abschreibungen zum 01.01.2010 Kurseffekte Planmäßige Zugänge Zugänge aus Impairments Umbuchungen Abgänge Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2010 29 0 0 3 0 0 32 140 3 76 3 1 62 161 25 0 4 0 0 6 23 0 0 0 0 0 0 0 194 3 80 6 1 68 216 Buchwert zum 31.12.2010
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Unternehmenserwerben, entgeltlich erworbene EDV-Software, an Lieferanten geleistete Werkzeugkostenzuschüsse sowie aktivierte Entwicklungskosten. Enthaltene Warenzeichen in Höhe von 8 Mio. (Vorjahr 8 Mio. ) sind als immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer klassifiziert, da es keine vorhersehbare Begrenzung der Periode gibt, in der diese Warenzeichen voraussichtlich Zuflüsse von Zahlungsströmen generieren. Davon entfallen auf die Geschäftsfelder Marine-Antriebstechnik 3 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ) und Elektronikkomponenten 5 Mio. (Vorjahr 5 Mio. ). Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung bzw. aus den Einzelbilanzen sind nachfolgend aufgeführt: in Mio. Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services 31.12.2010 261 12 0 135 408 31.12.2009 261 12 3 135 411 Der Geschäftswert des Geschäftsfelds Elektronikkomponenten wurde im Geschäftsjahr 2010 in voller Höhe wertberichtigt. Weitere Erläuterungen sind unter Ziffer 16 angegeben.
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Sachanlagevermögen in Mio. Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.791 1 12 14 92 43 102 1.851 1.301 4 10 124 14 3 85 0 1.365 486 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 01.01.2009 Unternehmenserwerb Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 31.12.2009 Kumulierte Abschreibungen zum 01.01.2009 Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Planmäßige Zugänge Zugänge aus Impairments Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2009 Buchwert zum 31.12.2009 1.555 0 6 8 41 51 13 1.648 708 0 3 48 9 0 8 0 760 888 4.498 0 21 38 188 244 185 4.804 3.448 8 28 345 45 3 171 3 3.703 1.101 414 0 5 9 195 340 5 278 0 0 0 0 0 0 0 0 0 278 8.258 1 44 69 516 2 305 8.581 5.457 12 41 517 68 0 264 3 5.828 2.753 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 01.01.2010 Unternehmenserwerb Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 31.12.2010 Kumulierte Abschreibungen zum 01.01.2010 Veränderung Konsolidierungskreis Kurseffekte Planmäßige Zugänge Zugänge aus Impairments Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2010 Buchwert zum 31.12.2010 112 1.648 6 1 26 13 26 24 1.694 760 0 8 47 0 0 8 0 807 887 4.804 7 2 90 285 141 186 5.139 3.703 2 62 358 13 2 174 13 3.945 1.194 1.851 2 3 27 101 43 77 1.950 1.365 1 19 130 3 1 58 3 1.458 492 278 2 31 10 183 216 1 287 0 0 0 0 0 0 0 0 0 287 8.581 17 31 153 582 6 288 9.070 5.828 1 89 535 16 1 240 16 6.210 2.860
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Im Sachanlagevermögen sind in Höhe von 10 Mio. (Vorjahr 9 Mio. ) gemietete Gebäude enthalten, die wegen der Gestaltung der Leasingverträge dem Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen sind (Finanzierungsleasing). Die Leasingverträge für Fabrik- und Verwaltungsgebäude enthalten An- und Vorkaufsrechte zum Ende der Laufzeit der Verträge. Zwei Verträge sehen die Möglichkeit der Anpassung bzw. Berichtigung der Leasingraten auf der Basis aktueller Berechnungsgrundlagen vor. Die Details zu den Mindestleasingzahlungen der betreffenden Leasingverträge ergeben sich insgesamt wie folgt: in Mio. Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen fällig innerhalb eines Jahres fällig zwischen einem und fünf Jahren fällig nach mehr als fünf Jahren 31.12.2010 31.12.2009 2 8 25 35 2 7 25 34 In den künftigen Mindestleasingzahlungen enthaltener Zinsanteil fällig innerhalb eines Jahres fällig zwischen einem und fünf Jahren fällig nach mehr als fünf Jahren 1 3 14 18 1 2 15 18 Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen fällig innerhalb eines Jahres fällig zwischen einem und fünf Jahren fällig nach mehr als fünf Jahren 1 5 11 17 1 5 10 16 Vermögenswerte des Sachanlagevermögens im Wert von 31 Mio. (Vorjahr 27 Mio ) sind als Sicherheiten für finanzielle Verbindlichkeiten sowie für mögliche Verpflichtungen aus Finanzgerichtsprozessen verpfändet. ImpairmentTests Im vierten Quartal 2010 führte der ZF-Konzern gemäß IAS 36 Impairment-Tests durch, um die Werthaltigkeit seiner Vermögenswerte zu überprüfen. Anlass für diese Impairment-Tests war entweder eine negative wirtschaftliche Entwicklung in einzelnen Regionen oder eine negative Ergebnisentwicklung einzelner Berichtseinheiten. Ursächlich waren hierbei z. B. ungünstige Preisverhältnisse (insbesondere höhere Rohstoffkosten, die nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können), reduziertes Mengenwachstum in einzelnen Geschäftssegmenten sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen.
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Bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden in den folgenden Unternehmensbereichen und Geschäftsfeldern Abwertungen vorgenommen: in Mio. Pkw-Fahrwerktechnik Nutzfahrzeug- und Sonder-Antriebstechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Elektronikkomponenten Lenkungstechnik 2010 6 0 1 2 0 7 16 2009 21 2 7 2 3 24 59 Dabei wurden jeweils die Vermögenswerte einzelner zahlungsmittelgenerierender Einheiten mit den beizulegenden Zeitwerten abzüglich Veräußerungskosten angesetzt. Auf Gebäude wurden im Geschäftsjahr 2010 keine Abwertungen vorgenommen (Vorjahr 9 Mio. ). Nach Regionen teilen sich die Impairment-Abschreibungen wie folgt auf: in Mio. Europa Nordamerika Südamerika Asien-Pazifik 2010 9 4 2 1 16 2009 49 9 5 5 68 Der Unternehmensbereich Pkw-Fahrwerktechnik nahm beim Sachanlagevermögen Wertaufholungen in Höhe von 6 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ), der Unternehmensbereich ArbeitsmaschinenAntriebstechnik und Achssysteme in Höhe von 3 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ) und der Unternehmensbereich Antriebs- und Fahrwerkkomponenten in Höhe von 7 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ) vor. Die wesentlichen Ursachen waren gestiegene Ertragserwartungen im Zusammenhang mit der Belebung des Geschäfts in Nord- und Südamerika und der positiven Entwicklung eines Kunden in Großbritannien. Für immaterielle Vermögenswerte wurde eine Wertminderung von 3 Mio. (Vorjahr 2 Mio. ) auf aktivierte Kundenbeziehungen vorgenommen. Für aktivierte Entwicklungsprojekte wurden keine Wertminderungen (Vorjahr 9 Mio. im Bereich Lenkungstechnik) erfasst. Im Rahmen der jährlichen Werthaltigkeitsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde der Geschäftswert des Geschäftsfelds Elektronikkomponenten wegen der geänderten Geschäftsausrichtung um 3 Mio. wertberichtigt. Grundlage der Abwertung war der Nutzungswert. Eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um 10 % hätte im Geschäftsjahr 2010 zu keinem weiteren Wertberichtigungsbedarf auf Geschäfts- oder Firmenwerte (Vorjahr 7 Mio. ) geführt.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Für die Berechnung der Impairment-Tests wurden u. a. Annahmen bezüglich der Umsatzentwicklung getroffen. Die im fünfjährigen Planungszeitraum angenommenen durchschnittlichen Umsatzsteigerungen stellen sich wie folgt dar: in % Pkw-Fahrwerktechnik Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme Antriebs- und Fahrwerkkomponenten Marine-Antriebstechnik Elektronikkomponenten ZF Services 2010 9 9 5 10 6 6 2009 10 14 9 20 9 6 Die Planung des Materialaufwands erfolgte anhand individueller Prämissen auf Ebene jeder zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Die Personalaufwandsentwicklung wurde ebenfalls individuell auf der Grundlage der gültigen Tarifvereinbarungen prognostiziert. Finanzielle Schulden Die Fälligkeitsstruktur der Tilgungs- und Zinszahlungen für die finanziellen Schulden wird in der folgenden Tabelle dargestellt: in Mio. Buchwert zum 31.12.2010 Gesamt Davon: kurzfristig Zahlungsmittelabflüsse 2011 2012 bis 2016 2017 ff. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing Sonstige Finanzverbindlichkeiten 681 17 72 770 143 1 71 215 161 2 71 234 571 8 0 579 6 25 1 32 in Mio. Buchwert zum 31.12.2009 Gesamt Davon: kurzfristig Zahlungsmittelabflüsse 2010 2011 bis 2015 2016 ff. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing Sonstige Finanzverbindlichkeiten 507 16 44 567 172 1 38 211 183 2 39 224 368 7 6 381 8 25 1 34
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In den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden die innerhalb eines Jahres fälligen Tilgungsraten der langfristigen Darlehen ausgewiesen. Weiterhin werden die Verbindlichkeiten, die der kurzfristigen Finanzierung dienen, in diesem Posten erfasst. Die länderspezifische Verzinsung dieser kurzfristigen Darlehen bewegt sich zwischen 1,3 % (Vorjahr 1,1 %) und 6,9 % (Vorjahr 10,4 %). Die länderspezifische Verzinsung der in den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Darlehen liegt zwischen 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) und 7,3 % (Vorjahr 8,5 %). Für einige Darlehen ist eine Zinsbindung vereinbart. Die Darlehen sind zum überwiegenden Teil zum Ende der Laufzeit fällig. Die Darlehensverträge enthalten zum Teil eine Verpflichtung zur Einhaltung einer Finanzkennzahl (Financial Covenant), deren Bruch eine Verletzung der Darlehensvereinbarungen darstellen würde. Dabei handelt es sich um den Verschuldungsgrad, der als Verhältnis von der Nettofinanzposition zum EBITDA definiert ist. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vereinbarte Bedingung erfüllt. Sonstige Verbindlichkeiten in Mio. 31.12.2010 Gesamt Davon: kurzfristig 315 24 89 48 46 9 16 2 169 718 31.12.2009 Gesamt Davon: kurzfristig 175 20 66 34 47 9 11 2 122 486 Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern Soziale Abgaben Sonstige Steuerverbindlichkeiten Erhaltene Werkzeugkostenzuschüsse Erhaltene Anzahlungen Berufsgenossenschaft Rechnungsabgrenzung Derivative Finanzinstrumente Übrige Verbindlichkeiten 317 24 94 189 46 9 27 2 190 898 177 20 70 135 47 9 20 2 143 623 Die sonstigen Steuerverbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten u. a. ausstehende Belastungen, Provisions- und Lizenzverpflichtungen, abgegrenzte Verbindlichkeiten für Rechts- und Prozesskosten sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Sonstige Rückstellungen in Mio. 31.12.2010 Gesamt Davon: kurzfristig 420 104 77 601 31.12.2009 Gesamt Davon: kurzfristig 323 164 49 536 Verpflichtungen aus dem Absatzbereich Verpflichtungen aus dem Personalbereich Sonstige Verpflichtungen 669 399 84 1.152 564 452 59 1.075 in Mio. 01.01.2010 Kurseffekte Zuführung Aufzinsung Verbrauch Auflösung 31.12.2010 Verpflichtungen aus dem Absatzbereich Verpflichtungen aus dem Personalbereich Sonstige Verpflichtungen 564 452 59 1.075 9 3 4 16 308 70 40 418 5 12 0 17 168 111 10 289 49 27 9 85 669 399 84 1.152 In den Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Absatzbereich sind im Wesentlichen Vorsorgen für Garantie- und Produkthaftungsverpflichtungen, für Schadensersatzverpflichtungen sowie für drohende Verluste aus Lieferverpflichtungen enthalten. Die Verpflichtungen aus dem Personalbereich enthalten überwiegend Rückstellungen für Altersteilzeit, Erfolgsbeteiligungen, Restrukturierungsmaßnahmen, Jubiläumsaufwendungen und Aufwendungen aus dem Entgelt-Rahmen-Abkommen (ERA). Die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen enthalten vor allem Aufwendungen für Abfindungszahlungen, die im Rahmen von Standortschließungen und -verlagerungen anfallen werden. Die sonstigen Verpflichtungen enthalten u. a. Rückstellungen für Prozess- und Beteiligungsrisiken, Umweltschutzmaßnahmen, übrige Schadensersatzverpflichtungen sowie sonstige Verbrauchsteuerrisiken. Die Inanspruchnahme sämtlicher kurzfristiger Rückstellungen wird im Laufe des folgenden Geschäftsjahres erwartet. Für die langfristigen Verpflichtungen aus dem Absatzbereich wird mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet. Ebenso werden etwa 75 % der in den langfristigen Verpflichtungen aus dem Personalbereich und in den sonstigen langfristigen Verpflichtungen enthaltenen Rückstellungen voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren verbraucht. Die Höhe der erwarteten Erstattungen zum 31. Dezember 2010 beträgt 22 Mio. (Vorjahr 12 Mio. ), davon wurden 14 Mio. (Vorjahr 7 Mio. ) als Vermögenswerte aktiviert.
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Rückstellungen für Pensionen Rückstellungen für Pensionen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter des ZF-Konzerns sowie deren Hinterbliebene gebildet. Nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen dabei unterschiedliche Systeme der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Vergütung der Mitarbeiter basieren. In der betrieblichen Altersversorgung ist zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen zu differenzieren. Im Falle von beitragsorientierten Versorgungsplänen (Defined Contribution Plans) geht der ZF-Konzern, über die Entrichtung von Beitragszahlungen an zweckgebundene Fonds und Rentenversicherungsträger hinaus, keine weiteren Verpflichtungen ein. Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (Defined Benefit Plans) besteht die Verpflichtung des ZF-Konzerns darin, die zugesagten Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen rückstellungs- und fondsfinanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Altersversorgung ist die betriebliche Altersversorgung bei den deutschen ZF-Gesellschaften vorwiegend über Direktzusagen sowie mittelbare Zusagen an die Begünstigten ausgestaltet, wobei die mittelbaren Zusagen über verschiedene Unterstützungskassen finanziert werden. Ergänzt wird das System der betrieblichen Altersversorgung in einzelnen Unternehmensbereichen durch Direktversicherungen, Deferred CompensationVereinbarungen sowie mitarbeiterfinanzierte, rückgedeckte Bausteinmodelle. Der Anteil der inländischen Pensionspläne beträgt 98 % bezogen auf die Nettoverpflichtung. Die Höhe der Pensionsverpflichtungen (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen bzw. Defined Benefit Obligation) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Dabei spielen neben den Annahmen zur Lebenserwartung die folgenden Prämissen eine Rolle: in % Abzinsungsfaktor Erwartete Entgeltsteigerungen Rentendynamik Erwartete Rendite des Fondsvermögens Fluktuation 2010 5,4 2,7 1,2 4,5 2,0 2009 5,9 3,7 1,8 4,5 2,0 Die erwarteten Entgeltsteigerungen werden u. a. in Abhängigkeit von der Inflation, der Tarifentwicklung und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens festgelegt.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die Annahmen zur erwarteten Rendite des Fondsvermögens basieren auf Schätzungen, die sich an den in der Vergangenheit tatsächlich erzielten Renditen, der Portfoliostruktur und zukünftig zu erwartenden langfristigen Renditen orientieren. Die Anlagen erfolgen überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren und gemischten Spezialfonds. Die sich nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ergebenden Pensionsverpflichtungen werden bei einem fondsfinanzierten Versorgungssystem mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Fondsvermögen saldiert. Sofern die Pensionsverpflichtungen das Fondsvermögen übersteigen, ergibt sich daraus ein Passivposten, der in den Rückstellungen für Pensionen ausgewiesen wird. Die Veränderungen des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens können auf versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten beruhen, deren Ursachen u. a. Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein können. Unter Berücksichtigung der Berechnungsgrundlagen nach IAS 19 resultiert folgender Finanzierungsstatus der Pensionszusagen: in Mio. Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungsansprüche Barwert der fondsfinanzierten Versorgungsansprüche Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen Fondsvermögen zu Zeitwerten Konzernbilanzwert zum 31.12. 2010 2009 2008 2007 2006 1.651 532 2.183 294 1.889 1.619 497 2.116 279 1.837 1.582 474 2.056 240 1.816 1.615 488 2.103 294 1.809 1.755 512 2.267 295 1.972 Die erfahrungsbedingten Anpassungen, die aus den Unterschieden zwischen den versicherungsmathematischen Annahmen und den tatsächlich eingetretenen Verhältnissen resultieren, haben folgenden Einfluss auf die leistungsorientierte Verpflichtung und das Fondsvermögen: in % Leistungsorientierte Verpflichtung Fondsvermögen 2010 0,9 2,2 2009 1,0 2,9 2008 0,9 12,9 2007 0,4 1,4 2006 0,4 0,7
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Das Fondsvermögen setzt sich wie folgt zusammen: in Mio. Flüssige Mittel Wertpapiere Sonstige Vermögenswerte Schulden des Plans 31.12.2010 4 300 4 14 294 31.12.2009 11 277 5 14 279 Die Wertpapiere sind zu Marktwerten angesetzt. Aus den leistungsorientierten Versorgungssystemen ergeben sich erfolgswirksame Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 157 Mio. (Vorjahr 151 Mio. ), die sich aus folgenden Komponenten zusammensetzen: in Mio. Aufwendungen für im Geschäftsjahr erdiente Pensionsansprüche Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsansprüchen Erwartete Erträge aus dem Fondsvermögen Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand Plankürzungen und -abgeltungen 2010 43 121 13 7 1 157 2009 42 118 12 6 3 151 Mit Ausnahme der Zinsanteile und der erwarteten Erträge aus dem Fondsvermögen werden alle Komponenten der erfolgswirksamen Pensionsaufwendungen in den Funktionsbereichen erfasst. Die versicherungsmathematischen Gewinne in Höhe von 6 Mio. (Vorjahr 9 Mio. ) werden erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen berücksichtigt. Die tatsächlichen Erträge aus dem Fondsvermögen betragen 19 Mio. (Vorjahr 19 Mio. ). Die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag der externen Pensionsfonds wird im Rahmen der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste erfolgsneutral erfasst.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die bilanzielle Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts der Versorgungszusagen und des Zeitwerts des Fondsvermögens lässt sich wie folgt darstellen: in Mio. Anwartschaftsbarwert zum 01.01. Kurseffekte aus Plänen im Ausland Aufwendungen für im Geschäftsjahr erdiente Pensionsansprüche Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsansprüchen Beiträge der Teilnehmer des Plans Versicherungsmathematische Gewinne () und Verluste (+) Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand Plankürzungen Planabgeltungen Geleistete Rentenzahlungen Anwartschaftsbarwert zum 31.12. 2010 2.116 3 43 121 2 0 7 0 1 108 2.183 2009 2.056 4 42 118 3 2 6 1 2 108 2.116 Zeitwert Fondsvermögen zum 01.01. Kurseffekte aus Plänen im Ausland Erwartete Erträge aus dem Fondsvermögen Versicherungsmathematische Gewinne (+) und Verluste () Geleistete Beiträge des Arbeitgebers in das Fondsvermögen Geleistete Rentenzahlungen Zeitwert Fondsvermögen zum 31.12. 279 2 13 6 11 17 294 240 2 12 7 35 17 279 Rückstellungen für Pensionen zum 01.01. Rückstellungen für Pensionen zum 31.12. 1.837 1.889 1.816 1.837 Die Beiträge an externe Versorgungsträger werden im Folgejahr nach bestmöglicher Schätzung 2 Mio. betragen. Die Schätzung im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2010 belief sich auf 2 Mio. . Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 300 Mio. . Es ist seit 1. Januar 2007 unverändert in 300.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Alle Anteile sind vollständig eingezahlt. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien. Sie unterliegt neben der gesetzlichen Rücklage den Restriktionen des § 150 AktG.
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Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Das erwirtschaftete Konzern-Eigenkapital enthält die gesetzliche Rücklage der ZF Friedrichshafen AG sowie die kumulierten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden. Aktive und passive Unterschiedsbeträge, die aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß den früher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen resultieren, sind ebenfalls in diesem Posten verrechnet. Weitere Bestandteile bilden die Rücklagen aus der erstmaligen Anwendung der IFRS sowie die kumulierten Währungsumrechnungsdifferenzen, die zum Zeitpunkt der Umstellung auf IFRS umgegliedert wurden. Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung Der Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung enthält die Differenzen aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen (Nicht-Euro-Raum) ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS. Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus der Währungsumrechnung in Höhe von 121 Mio. (Vorjahr 36 Mio. ) entfällt mit 10 Mio. (Vorjahr 1 Mio. ) auf die Anteile anderer Gesellschafter. Marktbewertung Wertpapiere und Cashflow Hedges In diesem Posten sind die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Finanzinstrumenten nach Steuern enthalten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste Dieser Posten enthält die erfolgsneutral erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen nach Steuern. Latente Steuern auf erfolgsneutral erfasste Posten des Eigenkapitals in Mio. Vor Ertragsteuern Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung Marktbewertung Wertpapiere Marktbewertung Cashflow Hedges Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste Sonstiges Ergebnis 2010 Ertragsteuern Nach Steuern Vor Ertragsteuern 2009 Ertragsteuern Nach Steuern 121 16 0 6 143 0 1 0 2 1 121 17 0 4 142 36 28 17 9 90 0 0 4 3 7 36 28 13 6 83 Dividende Als Dividende für das Geschäftsjahr 2010 werden bei der ZF Friedrichshafen AG 24 Mio. einschließlich einer Sonderdividende von 3 Mio. (pro Aktie 0,08 ) vorgeschlagen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde eine Dividende in Höhe von 21 Mio. (pro Aktie 0,07 ) ausgeschüttet.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Angaben zum Kapitalmanagement Das Kapitalmanagement des ZF-Konzerns verfolgt vorrangig das Ziel, eine stabile Eigenkapitalquote sicherzustellen, um den Fortbestand der Geschäftsaktivitäten zu unterstützen und den Nutzen der Anteilseigner zu bewahren. Zur Ermittlung der Eigenkapitalquote wird das bilanzielle Eigenkapital herangezogen. 31.12.2010 Eigenkapital in Mio. Eigenkapitalquote in % 3.672 37 31.12.2009 3.121 38 Die ZF Friedrichshafen AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Allgemein Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds des ZF-Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Geschäftsjahres verändert hat. Entsprechend IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit der Konzern frei über sie verfügen kann. Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel in Höhe von 974 Mio. (Vorjahr 972 Mio. ) enthalten Beträge, über die der Konzern nicht verfügen kann, in Höhe von 7 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ). Damit ergibt sich für die Darstellung in der Kapitalflussrechnung ein Finanzmittelfonds in Höhe von 967 Mio. (Vorjahr 972 Mio. ). Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Ergebnis vor Ertragsteuern indirekt abgeleitet. Im Rahmen der indirekten Ermittlung werden die berücksichtigten Veränderungen von Bilanzposten im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit um Effekte aus der Währungsumrechnung und aus Änderungen des Konsolidierungskreises bereinigt. Die Veränderungen der betreffenden Bilanzposten können daher nicht mit den entsprechenden Werten auf der Grundlage der veröffentlichten Konzernbilanz abgestimmt werden.
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Unternehmenserwerbe Der Anteilserwerb von konsolidierten Unternehmen, der im Cashflow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wird, setzt sich wie folgt zusammen: in Mio. Kurzfristige Vermögenswerte davon flüssige Mittel Langfristige Vermögenswerte Kurzfristige Schulden Langfristige Schulden 2010 13 0 17 22 3 2009 70 10 28 54 12 Sonstige Angaben Eventual- Für die nachfolgenden, zu Nominalwerten angesetzten Eventualverbindlichkeiten wurden eingeschätzt wird: verbindlichkeiten keine Rückstellungen gebildet, weil die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering in Mio. Bürgschaften Sonstiges 31.12.2010 55 32 87 31.12.2009 36 18 54 Die sonstigen Eventualverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen potenzielle Verpflichtungen aus dem Beschaffungs- und Personalbereich, aus Rechtsstreitigkeiten sowie aus sonstigen Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, aus begonnenen Investitionsvorhaben und Beschaffungsverträgen. in Mio. Mieten und Leasing Bestellobligo Einzahlungsverpflichtungen auf Beteiligungsunternehmen 31.12.2010 214 255 4 473 31.12.2009 199 185 0 384 Das Bestellobligo entfällt mit 48 Mio. (Vorjahr 46 Mio. ) auf immaterielle Vermögenswerte und mit 207 Mio. (Vorjahr 139 Mio. ) auf Sachanlagen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Mietverträgen und Operating Leasing setzt sich nach Fälligkeiten wie folgt zusammen: in Mio. Nominale Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen fällig innerhalb eines Jahres fällig zwischen einem und fünf Jahren fällig nach mehr als fünf Jahren 31.12.2010 31.12.2009 55 108 51 214 53 94 52 199 Die wesentlichen Mietverträge betreffen Produktions-, Lager- und Bürogebäude mit Laufzeiten bis zu 36 Jahren. Neben Preisanpassungsklauseln, die eine jährlich fixe prozentuale Erhöhung vorsehen, enthalten einige Verträge auch Vereinbarungen, die sich an der Veränderung von definierten Verbraucherpreisindizes orientieren. Die meisten Verträge enthalten Verlängerungsoptionen oder automatische Vertragsverlängerungen. Für einige Mietobjekte sind Kaufoptionen vereinbart. Weitere Leasingverträge beziehen sich auf Fuhrpark, Maschinen, Hard- und Software sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Laufzeiten bis zu zehn Jahren. Für diese Verträge bestehen zum Teil Verlängerungsoptionen oder automatische Vertragsverlängerungen sowie Optionen, die Mietobjekte am Ende der Vertragslaufzeit zum Marktwert zu erwerben. Rechtsstreitigkeiten Weder die ZF Friedrichshafen AG noch eine ihrer Konzerngesellschaften sind an laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des ZF-Konzerns haben könnten oder in der Vergangenheit hatten. Für wahrscheinliche finanzielle Belastungen aus anderen Gerichts- und Schiedsverfahren sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet worden. Finanzinstrumente Risikomanagement Die Gesellschaften des ZF-Konzerns sichern ihre Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken zu marktgerechten Konditionen grundsätzlich über das ZF-Cash-Management der ZF Friedrichshafen AG. Zum Einsatz kommen originäre und derivative Finanzinstrumente. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgt ausschließlich zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte oder geplanter Transaktionen. Die Risikopositionen des ZF-Cash-Managements werden unter Berücksichtigung vorgegebener Risikogrenzen extern bei Banken gesichert. Der Abschluss von Sicherungsgeschäften erfolgt nach konzerneinheitlichen Richtlinien sowie entsprechend den für Banken geltenden Vorschriften für das Betreiben von Handelsgeschäften. Er unterliegt einer strengen Überwachung, die insbesondere durch eine strikte Funktionstrennung in Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist.
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Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wird regelmäßig über die wesentlichen Risikopositionen des ZF-Konzerns Bericht erstattet. Die Einhaltung der Richtlinien wird durch die interne Revision geprüft. Die Messung des Kursrisikos aus Wertpapieren sowie des Währungsrisikos erfolgt auf der Grundlage einer Value-at-Risk-Analyse. Der Value-at-Risk gibt ausschließlich das potenzielle Verlustrisiko an, das mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit innerhalb eines festgelegten Zeitraums (Halteperiode) nicht überschritten wird. Die Methode liefert jedoch keine Information über den Eintrittszeitpunkt oder die erwartete Verlusthöhe für den Fall, dass der Value-at-Risk überschritten wird. Folglich kann die tatsächliche Entwicklung vom Ergebnis der Value-at-RiskAnalyse abweichen. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko ist das Risiko, dass Vertragspartner im Bereich der Finanzforderungen und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei Geldanlagen werden sämtliche Finanzgeschäfte nur mit Banken erstklassiger Bonität im Rahmen festgelegter Limits getätigt. Aus den finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Finanzforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Wertpapiere und Anteile an Beteiligungsunternehmen sowie bestimmte derivative Finanzinstrumente umfassen, resultiert bei Ausfall des Kontrahenten ein maximales Ausfallrisiko in Höhe des Buchwerts der entsprechenden Bilanzposten ohne Berücksichtigung von erhaltenen Sicherheiten. Der Bestand an offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrifft überwiegend Hersteller von Personen- und Nutzfahrzeugen sowie Arbeitsmaschinen. Um das Ausfallrisiko zu mindern, werden die Bonität der Kunden, mit denen Geschäfte auf Kreditbasis abgeschlossen werden, sowie Forderungsbestände einer laufenden Überwachung unterzogen. Punktuell werden Ausfallrisiken mit entsprechenden Absicherungsinstrumenten, wie z.B. Warenkreditversicherungen, reduziert. Der Buchwert der durch Warenkreditversicherungen abgedeckten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 245 Mio. (Vorjahr 139 Mio. ). Liquiditätsrisiko Das Risiko, dass der Konzern möglicherweise seinen Verpflichtungen aus finanziellen Schulden nicht nachkommen kann, wird als gering eingestuft. Im Vorjahr wurden zur Steuerung des Liquiditätsrisikos zusätzliche mittelfristige Kreditlinien in Höhe von 500 Mio. vertraglich vereinbart, von denen im Geschäftsjahr 250 Mio. (Vorjahr 250 Mio. ) in Anspruch genommen wurden. Die zukünftig zu erwartenden Zahlungsmittelabflüsse aus Tilgungs- und Zinszahlungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind in der mittelfristigen Liquiditätsplanung enthalten und werden unter Ziffer 17 dargestellt.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Kursrisiko aus Wertpapieren Das Kursrisiko bezeichnet das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere sinkt. Bei den Investitionen in Wertpapiere handelt es sich um Anlagen in verzinsliche Wertpapiere, Aktien und alternative Investments. Die alternativen Investments enthalten Anteile an Rohstoffund offenen Immobilienfonds sowie Hedge- und Investmentfonds. Aus dieser Diversifizierung ergibt sich eine Risikoreduzierung durch breitere Streuung, die eine Voraussetzung zur möglichst kontinuierlichen Wertsteigerung ist. Um künftige Kursschwankungen möglichst auszugleichen, wurden bei der Erstellung der strategischen Asset-Allokation die historischen Volatilitäten und Korrelationen in die Allokationsmodellierung einbezogen. Die Entscheidungen über die Anlagen in Wertpapiere sowie die Auswahl der Asset-Manager werden von einem Kontrollgremium getroffen. Grundlage für die Anlageentscheidungen der Asset-Manager sind die vom Kontrollgremium vorgegebenen Anlagerichtlinien. Bei der Formulierung dieser Richtlinien wurde auf eine solide Emittentenbonität (Ratingmindestanforderung), eine geeignete Fondsbenchmark, hohe Marktgängigkeit der Wertpapiere, eine breite Branchenstreuung sowie die Auswahl geeigneter Segmentwährungen geachtet, um eine weitere Risikoreduzierung zu erzielen. Dem Kontrollgremium wird monatlich über die Entwicklung der aktuellen Marktwerte und über die Performance der einzelnen Asset-Klassen Bericht erstattet. Die Beurteilung der Performance erfolgt anhand von Benchmark-Werten. Neben den qualitativen Steuerungsinstrumenten zur Risikominimierung wie Diversifikation der Investitionen in unterschiedliche Anlageklassen, systematischer Auswahlprozess, risikoorientierte Gestaltung der Anlagerichtlinien, Analyse der Anlageergebnisse und Bewertung der Veränderungen in den Kapitalmärkten werden als quantitative Steuerungsinstrumente insbesondere für die Berichterstattung mathematisch-statistische Modelle herangezogen. Die Zahlenvalidität wird durch einen unabhängigen externen Datenlieferanten abgesichert. Stresstests und definierte Risikolimits sind weitere Steuerungselemente. Die im Spezialfonds zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen enthaltenen langfristigen Wertpapiere werden abhängig von ihrer Volatilität in drei Risikoklassen eingeordnet. Bei einer angenommenen Verminderung des beizulegenden Zeitwerts der Wertpapiere aufgrund von negativen Finanzmarktdaten um 20 % bei hoher, 10 % bei mittlerer und 2,5 % bei geringer Volatilität würde sich das Konzern-Eigenkapital ohne Berücksichtigung von Ertragsteuern um 67 Mio. (Vorjahr 39 Mio. ) verringern. Davon würden 59 Mio. (Vorjahr 33 Mio. ) erfolgsneutral im Eigenkapital des Konzerns und 8 Mio. (Vorjahr 6 Mio. ) erfolgswirksam im sonstigen Finanzergebnis erfasst werden. Aufgrund der Value-at-Risk-Berechnung für den Spezialfonds kann jedoch davon ausgegangen werden, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 95,0 % bei einer Haltedauer von zwölf Monaten und einer durchschnittlichen Kursvolatilität von 4,2 % (Vorjahr 4,7 %) die Marktwertreduzierung nicht höher ausfällt als 15 Mio. (Vorjahr 14 Mio. ). Die Berechnungen wurden unter der Annahme aufgestellt, dass sich die Asset-Allokation nicht ändert. Gegenläufige Kursentwicklungen in den einzelnen Asset-Klassen wurden nicht berücksichtigt. Das maximale für 2011 freigegebene Verlustlimit beträgt 26 Mio. (Vorjahr 21 Mio. ).
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Aus der Value-at-Risk-Analyse der kurzfristigen Wertpapiere ergab sich mit einem Konfidenzniveau von 95 % und einer Haltedauer von zwölf Monaten ein potenzielles Verlustrisiko in Höhe von 3 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ). Der Berechnung wurde eine durchschnittliche Kursvolatilität von 2,0 % zugrunde gelegt. Die verwendete Methode berücksichtigt keine Effekte aus günstigen Kursveränderungen und unterstellt eine gleich bleibende Asset-Allokation der zugrunde liegenden Spezialfonds. Währungsrisiko Das Währungsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die beizulegenden Zeitwerte oder künftige Cashflows von monetären Posten aufgrund von Wechselkursänderungen negativ beeinflusst werden. Im ZF-Konzern erfolgen Sicherungsmaßnahmen für geplante Fremdwährungsumsätze aus dem Seriengeschäft im Rahmen vorgegebener Sicherungsreichweiten und innerhalb festgelegter Höchstgrenzen. Für die Kurssicherung gilt das Nettoprinzip, d. h. die Absicherungen erfolgen für die Nettopositionen aus gegenläufigen Cashflows. Für das Projektgeschäft werden Einzelabsicherungen durchgeführt (Bruttoprinzip). Externe Kurssicherungen erfolgen hauptsächlich über Devisentermingeschäfte. Vom Sicherungsvolumen entfallen zum Ende des Geschäftsjahres 90 % auf den US-Dollar. Der ZF-Konzern tätigt aufgrund seiner internationalen Ausrichtung Transaktionen in unterschiedlichen Währungen. Aus Konzernsicht stellen die Wechselkursschwankungen des US-Dollars ein wesentliches Währungsrisiko dar, das auf der Basis einer Value-at-Risk-Analyse überwacht wird. Im ZF-Konzern wird der Value-at-Risk unverändert zum Vorjahr auf Basis der Varianz-KovarianzMethode unter der Annahme eines Konfidenzniveaus von 84,1 % bei einer Halteperiode von zwölf Monaten ermittelt. Das maximale Verlustrisiko errechnet sich aus der durchschnittlichen Kursvolatilität der letzten zwölf Monate bezogen auf die offene US-Dollar-Position. Diese ergibt sich aus dem Bestand an flüssigen Mitteln und Darlehen in US-Dollar zum Stichtag, die über das ZF-Cash-Management verwaltet werden, und den in den folgenden zwölf Monaten auf der Basis der aktuellen Unternehmensplanung erwarteten Netto-Zahlungseingängen unter Berücksichtigung des abgesicherten Bestands. Zur Begrenzung des Verlustrisikos wurde unverändert zum Vorjahr in Abstimmung mit dem Vorstand eine Obergrenze in Höhe von 25 Mio. festgelegt. Sobald diese Grenze überschritten wird, werden weitere Kursabsicherungen vorgenommen.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Zum Bilanzstichtag wird mit einem einseitigen Konfidenzniveau von 84,1 % ein potenzielles Verlustrisiko in Höhe von 17 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ), bezogen auf die nächsten zwölf Monate, nicht überschritten. Der Ermittlung lag eine durchschnittliche Kursvolatilität von 13,4 % (Vorjahr 13,4 %) zugrunde. Die verwendete Methode berücksichtigt keine Effekte aus günstigen Wechselkursveränderungen und unterstellt eine gleich bleibende offene US-Dollar-Position. Rohstoffpreisrisiko Das Rohstoffpreisrisiko ist das Risiko, dass sich die Einstandspreise aus dem Bezug von Produktionsmitteln ändern. Im ZF-Konzern werden in geringem Umfang derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um die Rohstoffpreisrisiken zu reduzieren. Das Risiko aus diesen Sicherungsgeschäften ist im Geschäftsjahr 2010 als unbedeutend einzustufen. Daher wird auf eine Sensitivitätsanalyse für diese Derivate verzichtet. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows von Finanzinstrumenten aufgrund von Marktzinsänderungen schwanken. Das Zinsänderungsrisiko wird fallweise abgesichert. Eine Erhöhung des durchschnittlichen Zinssatzes auf variabel verzinsliche finanzielle Schulden, die nicht mit Zinssicherungsgeschäften unterlegt sind, um 150 (Vorjahr 250) Basispunkte hätte einen Effekt auf das Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 6 Mio. (Vorjahr 11 Mio. ). Bei einer Verminderung um 150 (Vorjahr 250) Basispunkte würde sich das Ergebnis vor Ertragsteuern um 6 Mio. (Vorjahr 11 Mio. ) erhöhen. Bei einer Erhöhung des durchschnittlichen Zinssatzes auf Geldanlagen um 150 (Vorjahr 250) Basispunkte würde das Ergebnis vor Ertragsteuern um 17 Mio. (Vorjahr 28 Mio. ) steigen. Bei einer Verminderung um 150 (Vorjahr 250) Basispunkte würde sich das Ergebnis vor Ertragsteuern um 17 Mio. (Vorjahr 28 Mio. ) verringern. Die Sensitivitätsanalyse wurde unter der Annahme erstellt, dass die Höhe der Darlehen von Kreditinstituten und der Geldanlagen sowie das Verhältnis von fester und variabler Verzinsung gleich bleiben.
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Derivative Finanzinstrumente Die Nominalbeträge der derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung des Währungs- und des Rohstoffpreisrisikos entsprechen den Kauf- oder Verkaufsbeträgen bzw. den Kontraktwerten der gesicherten Grundgeschäfte. Die Nominalbeträge, die den Buchwerten entsprechenden Marktwerte und deren Aufteilung nach Fristigkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung: in Mio. Nominalbetrag Marktwerte mit einer Restlaufzeit von bis zu über ein bis einem Jahr fünf Jahre Gesamt 31.12.2010 Währungssicherungskontrakte aktiv passiv Rohstoffpreisabsicherungen aktiv passiv 11 3 2 0 324 67 12 2 9 2 31.12.2009 Währungssicherungskontrakte aktiv passiv Rohstoffpreisabsicherungen aktiv passiv 7 7 1 1 1 1 0 0 106 19 10 1 7 1 3 0 Die auf die Nominalbeträge bezogenen Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente berücksichtigen keine gegenläufigen Wertentwicklungen aus Grundgeschäften. Sie entsprechen ferner nicht notwendigerweise den Beträgen, die zukünftig unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden. Die abgesicherten Cashflows treten in den Jahren 2011 bis 2017 ein. Soweit die Voraussetzungen für das Hedge Accounting erfüllt sind, erfolgt im gleichen Zeitraum auch die Umbuchung der bisher erfolgsneutral erfassten Marktwertänderungen in das Periodenergebnis.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Buchwerte der Finanzinstrumente nach Kategorien in Mio. Aktiva Flüssige Mittel Kredite und Forderungen Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Derivative Finanzinstrumente (Hedge Accounting) * 31.12.2010 31.12.2009 974 2.137 1.126 78 14 4.329 972 1.683 516 57 11 3.239 Passiva Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing * Derivative Finanzinstrumente (Hedge Accounting) * 2.111 17 2 2.130 * Keine Bewertungskategorien nach IAS 39 1.413 16 2 1.431 Beizulegende Zeitwerte Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Finanzinstrumente: in Mio. 31.12.2010 Buchwert Zeitwert 31.12.2009 Buchwert Zeitwert Aktiva Flüssige Mittel Kredite und Forderungen Finanzforderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Anteile an Beteiligungsunternehmen 173 3.284 Passiva Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sonstige Finanzverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing * 681 72 1.358 17 2.128 * Keine Bewertungskategorien nach IAS 39 228 1.909 228 1.909 250 1.433 250 1.433 173 3.284 116 2.771 116 2.771 681 72 1.358 16 2.127 507 44 862 16 1.429 507 44 862 16 1.429
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Die Buchwerte der kurzfristigen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente approximieren aufgrund der kurzen Laufzeiten die beizulegenden Zeitwerte. Anteile an Beteiligungsunternehmen, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig ermittelt werden können, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Langfristige finanzielle Vermögenswerte und Schulden sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der dem beizulegenden Zeitwert aufgrund marktgerechter Verzinsung entspricht. Finanzielle Schulden aus Finanzierungsleasingverträgen werden unter Beachtung des vertraglich vereinbarten Zinssatzes angesetzt. Der beizulegende Zeitwert wird unter Berücksichtigung des marktüblichen Zinssatzes ermittelt. In der folgenden Tabelle werden die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente dargestellt: in Mio. Aktiva Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Wertpapiere Anteile an Beteiligungsunternehmen Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Wertpapiere Derivative Finanzinstrumente (Hedge Accounting) * 31.12.2010 31.12.2009 939 14 393 7 78 14 1.045 57 11 468 Passiva Derivative Finanzinstrumente (Hedge Accounting) * * Keine Bewertungskategorien nach IAS 39 Auf der Grundlage der für die Bewertung herangezogenen Input-Parameter erfolgt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente zu den drei Stufen der Fair Value-Hierarchie gemäß IFRS 7.27A. Stufe 1 umfasst diejenigen Finanzinstrumente, für die auf aktiven Märkten notierte Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verfügbar sind. Eine Zuordnung zu Stufe 2 ist gegeben, wenn für die Bewertung der Finanzinstrumente Input-Parameter herangezogen werden, die direkt (z.B. Preise) oder indirekt (z. B. aus Preisen abgeleitet) am Markt beobachtbar sind. In Stufe 3 werden Finanzinstrumente ausgewiesen, deren Bewertung auf Informationen basiert, die nicht am Markt beobachtbar sind.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente zu den drei Stufen der Fair Value-Hierarchie: in Mio. Stufe 1 Aktiva Wertpapiere Anteile an Beteiligungsunternehmen Derivative Finanzinstrumente 923 14 0 937 Passiva Derivative Finanzinstrumente 0 31.12.2010 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt 62 0 14 76 32 0 0 32 1.017 14 14 1.045 in Mio. Stufe 1 Aktiva Wertpapiere Anteile an Beteiligungsunternehmen Derivative Finanzinstrumente 399 7 0 406 Passiva Derivative Finanzinstrumente 0 31.12.2009 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt 45 0 11 56 6 0 0 6 450 7 11 468 Für Wertpapiere der Stufe 1 wird als beizulegender Zeitwert der Kurswert auf einem aktiven Markt angesetzt. Die Wertpapiere der Stufe 2 betreffen nicht notierte Investmentfonds, die in börsennotierte Fonds investiert haben. Die Bewertung dieser Wertpapiere erfolgt auf der Grundlage der über das Nettofondsvermögen ermittelten Werte der Fondsanteile, die über Preis-ServiceAgenturen abrufbar sind. Die Wertpapiere der Stufe 3 betreffen Anteile an Investment- und Immobilienfonds. Die Investmentfonds halten Anteile an nicht börsennotierten Unternehmen, deren Marktwerte auf Basis aktuell verfügbarer Informationen der Fondsmanager ermittelt werden. Die Bewertung des Immobilienfonds, die durch einen externen Gutachter erfolgt, beruht auf dem Discounted Cashflow-Verfahren, bei dem die vertragliche Miete dem derzeitigen Marktmietniveau gegenübergestellt wird. Für Anteile an Beteiligungsunternehmen, die an einem aktiven Markt gehandelt werden, erfolgt die Bewertung zum Börsenkurs. Die beizulegenden Zeitwerte der in den derivativen Finanzinstrumenten erfassten "Plain Vanilla"Produkte, die der Absicherung von Währungs- und Rohstoffpreisänderungsrisiken dienen, werden auf der Basis von auf die Restlaufzeit abgezinsten Kursfeststellungen (Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreisindizes) zugelassener Börsen ermittelt. Die entsprechenden Werte und deren Abzinsungen werden von den Kontrahierungsbanken zur Verfügung gestellt. Zur Beschränkung des Verlustrisikos existieren für Preisänderungsrisiken bei Währungen und Wertpapieren vom Vorstand festgelegte Risikolimits.
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Die Entwicklung der in Stufe 3 der Fair Value-Hierarchie eingeordneten Wertpapiere ist in folgender Tabelle dargestellt: in Mio. Buchwert zum 01.01. Fair Value-Änderungen erfolgsneutral erfasst Wertminderungen erfolgswirksam erfasst Käufe Buchwert zum 31.12. 2010 6 2 0 24 32 2009 6 0 2 2 6 Eine signifikante Veränderung der zugrunde gelegten zukünftigen Cashflows sowie des Zinsniveaus und der damit verbundenen Änderung der Diskontierungsfaktoren hätten Einfluss auf die Marktwerte dieser Wertpapiere. Nettogewinne und -verluste nach Bewertungskategorien in Mio. Zinsen Wertminderungen Sonstige Nettogewinne und -verluste Gesamte Nettogewinne und -verluste 2010 Flüssige Mittel/Kredite und Forderungen Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 17 0 2 40 0 5 0 0 29 4 6 3 46 1 8 37 23 22 14 15 2009 Flüssige Mittel/Kredite und Forderungen Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 6 0 1 31 2 10 0 0 34 13 8 0 38 3 9 31 24 -18 0 6
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Die sonstigen Nettogewinne und -verluste der "Flüssigen Mittel/Kredite und Forderungen" enthalten im Wesentlichen Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungsforderungen und Zahlungsmittelbeständen in Fremdwährung sowie Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Nettogewinne und -verluste in der Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (zum beizulegenden Zeitwert bewertet)" sind der Saldo aus den realisierten Gewinnen und Verlusten aus dem Abgang solcher Vermögenswerte, vermindert um die bereits im Vorjahr hierfür im Eigenkapital erfassten unrealisierten Veränderungen, und den im laufenden Geschäftsjahr im Eigenkapital erfassten unrealisierten Gewinnen oder Verlusten der bestehenden Vermögenswerte. Die sonstigen Nettogewinne und -verluste in der Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet)" umfassen im Wesentlichen Buchgewinne und -verluste aus dem Abgang von Beteiligungsunternehmen sowie Dividendenerträge von Beteiligungsunternehmen. In den sonstigen Nettogewinnen und -verlusten der Bewertungskategorie "Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte" werden insbesondere die unrealisierten Kursgewinne aus Wertpapieren dieser Kategorie ausgewiesen. Die sonstigen Nettogewinne und -verluste aus der Bewertungskategorie "Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten" enthalten vor allem Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Zuwendungen der öffentlichen Hand Im Geschäftsjahr 2010 wurden 39 Mio. (Vorjahr 52 Mio. ) an Zuwendungen der öffentlichen Hand vereinnahmt. Diese teilen sich wie folgt auf: in Mio. Investitionszuschüsse Investitionszulagen Aufwandszuschüsse Auflösung Zinsabgrenzung 2010 6 1 29 3 2009 6 3 43 0 Die Investitionszuschüsse und -zulagen werden überwiegend für Investitionen an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie in Italien, China und Australien vereinnahmt. Die Aufwandszuschüsse umfassen im Wesentlichen Erstattungen der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bei Kurzarbeit, staatliche Forschungszuschüsse und Erstattungen im Rahmen von Altersteilzeitverträgen. Der Zinsvorteil aus erhaltenen unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen der öffentlichen Hand wird abgegrenzt und über die Darlehenslaufzeit aufgelöst. Hieraus resultieren Erträge in Höhe von 3 Mio. .
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Beziehungen zu nahestehenden Personen oder Unternehmen Nach IAS 24 müssen Personen oder Unternehmen, die den ZF-Konzern beherrschen oder von ihm beherrscht werden, angegeben werden, soweit sie nicht bereits als konsolidiertes Unternehmen in den Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG einbezogen werden. Beherrschung liegt hierbei vor, wenn ein Aktionär mehr als die Hälfte der Stimmrechte hält oder kraft Satzungsbestimmung oder vertraglicher Vereinbarung die Möglichkeit besitzt, die Finanz- und Geschäftspolitik des Managements zu steuern. Darüber hinaus erstreckt sich die Angabepflicht nach IAS 24 auf Geschäfte mit assoziierten Unternehmen sowie Geschäfte mit Personen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben, einschließlich naher Familienangehöriger oder zwischengeschalteter Unternehmen. Ein maßgeblicher Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des ZF-Konzerns kann hierbei auf einem Anteilsbesitz an der ZF Friedrichshafen AG von 20 % oder mehr, einem Sitz im Vorstand oder Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG oder einer anderen Schlüsselposition im Management beruhen. Der Kreis der nahestehenden Personen oder Unternehmen umfasst die Beteiligungsunternehmen, an denen die ZF Friedrichshafen AG mindestens zu 20 % beteiligt ist, die Zeppelin-Stiftung als Sondervermögen der Stadt Friedrichshafen, die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, sowie die Luftschiffbau Zeppelin GmbH und deren Tochterunternehmen. Die Transaktionen der Konzernunternehmen mit nahestehenden Unternehmen sind ausnahmslos der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der jeweils beteiligten Gesellschaft zuzurechnen. Darüber hinaus haben Unternehmen des ZF-Konzerns mit Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats der ZF Friedrichshafen AG sowie anderen Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen bzw. mit Gesellschaften, in deren Geschäftsführungs- oder Aufsichtsgremien diese Personen vertreten sind, keinerlei berichtspflichtige Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises.
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Gemeinschaftsunternehmen In den Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG wird das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd, (inklusive seiner Tochterunternehmen) mit einer Anteilsquote von 50 % einbezogen. Dementsprechend sind aus diesem Gemeinschaftsunternehmen folgende Beträge in den Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG eingegangen: in Mio. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Erträge Aufwendungen 31.12.2010 31.12.2009 1.523 1.463 1.115 1.168 Konzernbilanz Kurzfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte Kurzfristige Schulden Langfristige Schulden 523 296 333 207 394 251 239 199 Gegen das Gemeinschaftsunternehmen bestehen zum 31. Dezember 2010 Forderungen in Höhe von 9 Mio. (Vorjahr 8 Mio. ) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 7 Mio. (Vorjahr 3 Mio. ). Der Wert der vom ZF-Konzern erbrachten Lieferungen und Leistungen beträgt im laufenden Geschäftsjahr 65 Mio. (Vorjahr 55 Mio. ). Der Wert der vom ZF-Konzern bezogenen Güter und sonstigen Leistungen beträgt im laufenden Geschäftsjahr 21 Mio. (Vorjahr 13 Mio. ). Assoziierte Unternehmen Vom Konzern erbrachte Lieferungen und Leistungen an assoziierte Unternehmen: in Mio. Sonstige Leistungen 2010 4 2009 5 Vom Konzern bezogene Lieferungen und Leistungen von assoziierten Unternehmen: in Mio. Bezug von Gütern 2010 12 2009 13 Zum 31. Dezember 2010 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen (Vorjahr 6 Mio. ).
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Beteiligungsunternehmen Vom Konzern erbrachte Lieferungen und Leistungen an Beteiligungsunternehmen: in Mio. Verkauf von Gütern Dienstleistungen Zinsen 2010 134 6 1 141 2009 110 7 1 118 Vom Konzern bezogene Lieferungen und Leistungen von Beteiligungsunternehmen: in Mio. Bezug von Gütern Dienstleistungen Sonstige Leistungen 2010 20 19 11 50 2009 15 25 2 42 Zum 31. Dezember 2010 bestehen Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen in Höhe von 102 Mio. (Vorjahr 89 Mio. ) und Verbindlichkeiten in Höhe von 88 Mio. (Vorjahr 44 Mio. ). Die ZF Friedrichshafen AG hat Bürgschaften für Verbindlichkeiten von Beteiligungsunternehmen in Höhe von 15 Mio. (Vorjahr 1 Mio. ) übernommen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Wertberichtigungen auf Darlehen an Beteiligungsunternehmen vorgenommen (Vorjahr 2 Mio. ). Sonstige nahestehende Unternehmen Als Transaktionen, die über den Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hinausgehen, sind zum Bilanzstichtag Darlehen der ZF Friedrichshafen AG an die Internationale BodenseeMesse Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen, in Höhe von 11 Mio. (Vorjahr 14 Mio. ) und an die Flughafen Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen, in Höhe von 1 Mio. (Vorjahr 0 Mio. ). Im Vorjahr bestanden noch Darlehen an die Zeppelin Wohlfahrt GmbH, Friedrichshafen, in Höhe von 1 Mio. sowie an die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG, Friedrichshafen, in Höhe von 4 Mio. . Die Darlehen werden mit Zinssätzen zwischen 4,0 % und 4,5 % p. a. (Vorjahr 4,0 % und 5,5 % p. a.) verzinst. Die Zinserträge im Geschäftsjahr 2010 belaufen sich auf 1 Mio. (Vorjahr 1 Mio. ).
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Bezüge der aktiven Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010 betragen 6.450 T (Vorjahr 2.747 T). Die Aufwendungen für im laufenden Geschäftsjahr erdiente Pensionsansprüche der aktiven Mitglieder des Vorstands betragen 419 T (Vorjahr 705 T). Die Gesamtbezüge betragen 6.869 T (Vorjahr 3.452 T). Die Bezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betragen 2.859 T (Vorjahr 2.543 T). Die Pensionsrückstellung für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene beträgt 28.835 T (Vorjahr 26.354 T). Die Bezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 belaufen sich auf 955 T (Vorjahr 948 T). Personal Die Zahl der während des Geschäftsjahres 2010 im ZF-Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt 62.558 (Vorjahr 61.709), davon entfallen 31.821 auf direkte Mitarbeiter (Vorjahr 31.048) und 30.737 auf indirekte Mitarbeiter (Vorjahr 30.661). Darin enthalten ist die Mitarbeiterzahl der ZF Lenksysteme GmbH und ihrer Tochterunternehmen in Höhe von 5.300 (Vorjahr 5.118) Mitarbeitern, die dem ZF-Anteil von 50 % entspricht. Davon entfallen 2.753 auf direkte Mitarbeiter (Vorjahr 2.635) und 2.547 auf indirekte Mitarbeiter (Vorjahr 2.483). Zum Jahresende 2010 waren 64.600 Mitarbeiter im ZF-Konzern beschäftigt. Direkte Mitarbeiter sind Mitarbeiter, deren Tätigkeiten abhängig vom Produktionsvolumen anfallen und den Produkten direkt zurechenbar sind. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte eine Umstellung der Ermittlung der Personalzahlen hinsichtlich der Erfassung von Teilzeitmitarbeitern. Diese werden nicht mehr anteilig entsprechend ihrer Arbeitszeit einbezogen, sondern als jeweils eine Person gezählt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Honorare des Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Honorar des Konzernabschluss- Abschlussprüfers prüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt 2 Mio. für Prüfungsleistungen. Das konzernweite Gesamthonorar für Ernst & Young beträgt 5 Mio. für Prüfungsleistungen sowie 1 Mio. für Steuerberatungsleistungen. Neben Ernst & Young sind andere Prüfungsgesellschaften im Konzern tätig. Aktionäre Die Anteile an der ZF Friedrichshafen AG werden zu 93,8 % von der Zeppelin-Stiftung, Friedrichshafen, und zu 6,2 % von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, Lemförde, gehalten. Firmensitz Die ZF Friedrichshafen AG hat ihren Sitz in 88046 Friedrichshafen, Deutschland, Graf-von-Soden-Platz 1.
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Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2010 Vollkonsolidierte Tochterunternehmen Inland ZF Achsgetriebe GmbH, Thyrnau ZF Electronics GmbH, Auerbach/Oberpfalz ZF Getriebe GmbH, Saarbrücken ZF Gotha GmbH, Gotha ZF Lemförder GmbH, Lemförde ZF Lemförder Schaltungssysteme GmbH, Lemförde ZF Luftfahrttechnik GmbH, Kassel ZF Marine GmbH, Friedrichshafen ZF Passau GmbH, Passau ZF Sachs AG, Schweinfurt ZF Services Deutschland GmbH, Friedrichshafen August Rabeneick GmbH, Bielefeld-Brackwede ZF Sachs Race Engineering GmbH, Schweinfurt ZF Services GmbH, Schweinfurt Anteil am Kapital 100,0 % 1) 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 4) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 100,0 % 2) 3) 5) 100,0 % 2) 3) 5) 100,0 % 2) 3) 6) Ausland Compagnie Financière de ZF S.A.S., Andrézieux-Bouthéon, Frankreich Fonderie Lorraine S.A.S., Grosblittersdorf, Frankreich HRP Asia Pte. Ltd., Singapur, Singapur HRP Nederland B.V., Krimpen aan de Lek, Niederlande HRP Thruster Systems B.V., Krimpen aan de Lek, Niederlande Liuzhou ZF Machinery Co. Ltd., Liuzhou, China Midwest Lemförder Ltd., Darlaston, Großbritannien OOO ZF Kama, Naberezhnye Chelny, Russland Pt. HRP Services Asia, Batam, Indonesien Sachs Automotive Components & Systems (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, China Sachs Inmobilaria Mexico S.A. de C.V., Ramos Arizpe, Mexiko Shanghai Sachs Huizhong Shock Absorber Co. Ltd., Shanghai, China ZF Ansa Lemförder S.L., Burgos, Spanien ZF Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur, Singapur ZF Auto Industrial Brake and Chassis Investment Holdings (Pty.) Ltd., Kempton Park, Südafrika ZF Auto Industrial Spartan (Pty.) Ltd., Kempton Park, Südafrika ZF Boge Elastmetall Australia Pty. Ltd., Dingley, Australien ZF Boge Elastmetal España S.A.U., Barcelona, Spanien ZF Boge Elastmetall France S.A., Fontenay-Trésigny, Frankreich ZF Boge Elastmetall LLC, Hebron/Kentucky, USA ZF Boge Elastmetall Slovakia a.s., Trnava, Slowakei ZF Bouthéon S.A., Andrézieux-Bouthéon, Frankreich ZF (China) Investment Co. Ltd., Shanghai, China ZF do Brasil Ltda., Sorocaba-SP, Brasilien ZF Dongfeng Shock Absorber Shiyan Co. Ltd., Shiyan, China Anteil am Kapital 100,0 % 100,0 % 7) 100,0 % 8) 100,0 % 9) 100,0 % 8) 51,0 % 10) 100,0 % 4) 51,0 % 11) 100,0 % 12) 100,0 % 10) 100,0 % 13) 60,0 % 10) 100,0 % 14) 100,0 % 100,0 % 15) 100,0 % 16) 100,0 % 17) 100,0 % 14) 99,99 % 7) 100,0 % 18) 100,0 % 4) 100,0 % 7) 100,0 % 100,0 % 19) 51,0 % 5)
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Ausland ZF Drivetech (Hangzhou) Co. Ltd., Hangzhou, China ZF Drivetech (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou, China ZF Electronics Asia Ltd., Hong Kong, China ZF Electronics Corporation, Pleasant Prairie/Wisconsin, USA ZF Electronics de Mexico S. de. R.L. de C.V., Juarez, Mexiko ZF Electronics Klásterec s.r.o., Klásterec, Tschechien ZF Electronics (Zhuhai) Co. Ltd., Zhuhai, China ZF Faster Propulsion Systems Co. Ltd., Kaohsiung Hsien, Taiwan ZF Faster Propulsion Systems (Zhuhai) Co. Ltd., Zhuhai, China ZF Fawer Chassis Technology (Changchun) Co. Ltd., Changchun, China ZF France S.A.S., Antony (Paris), Frankreich ZF Friedrichshafen Holding España S.L., Sant Quirze del Vallès, Spanien ZF Great Britain Ltd., Nottingham, Großbritannien ZF Group North American Operations Inc., Northville/Michigan, USA ZF Holding Austria Ges.m.b.H., Steyr, Österreich ZF Holdings Australia Pty. Ltd., Melbourne, Australien ZF Holding S.A. de C.V., El Salto, Mexiko ZF Hubco Forgings South Africa (Pty.) Ltd., Kempton Park, Südafrika ZF Húngaria Kft., Eger, Ungarn ZF Industries LLC, Gainesville/Georgia, USA ZF International B.V., Boxtel, Niederlande ZF Italia Holding S.p.A., Caselle di Selvazzone, Italien ZF Italia S.r.l., Assago, Italien ZF Japan Co. Ltd., Tokio, Japan ZF Lemförder Achssysteme Ges.m.b.H, Graz, Österreich 1) gehalten von ZF Passau GmbH 2) Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Offenlegung des Jahresabschlusses nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. 3) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4) gehalten von ZF Lemförder GmbH 5) gehalten von ZF Sachs AG 6) 70 % gehalten von ZF Sachs AG und 30% gehalten von ZF Friedrichshafen AG 7) gehalten von Compagnie Financière de ZF S.A.S. 8) gehalten von HRP Nederland B.V. 9) gehalten von ZF International B.V. 10) gehalten von der ZF (China) Investment Co., Ltd. 11) gehalten von der ZF Holding Austria Ges.m.b.H. 12) 99 % gehalten von HRP Nederland B.V. und 1% gehalten von HRP Asia Pte. Ltd. 13) 99,9985 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,0015 % gehalten von ZF International B.V. 14) gehalten von ZF Friedrichshafen Holding España S.L. 15) gehalten von ZF Lemförder South Africa (Pty.) Ltd. 16) gehalten von ZF Auto Industrial Brake and Chassis Investment Holdings (Pty.) Ltd. 17) gehalten von ZF Holdings Australia Pty. Ltd. 18) gehalten von ZF Group North American Operations Inc. 19) konsolidierter Abschluss mit einer Tochtergesellschaft (Mercant Comercio e Servicos Ltda.) 20) gehalten von ZF Electronics Corporation 21) 99,98 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,02 % gehalten von ZF International B.V. 22) gehalten von ZF Electronics GmbH 23) gehalten von ZF Electronics Asia Ltd. 24) gehalten von ZF Italia S.r.l. 25) 99,99994 % gehalten von ZF International B.V. und 0,00006 % gehalten von ZF Friedrichshafen AG 26) gehalten von ZF Italia Holding S.p.A. Anteil am Kapital 100,0 % 10) 100,0 % 10) 100,0 % 20) 100,0 % 18) 100,0 % 21) 100,0 % 22) 100,0 % 23) 100,0 % 24) 100,0 % 10) 51,0 % 4) 100,0 % 7) 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 25) 100,0 % 16) 100,0 % 100,0 % 18) 100,0 % 100,0 % 100,0 % 26) 100,0 % 100,0 % 11)
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Ausland ZF Lemförder AKS Modülleri Sanayi ve Ticaret A.S., Izmir, Türkei ZF Lemforder Australia Pty. Ltd., Edinburgh, Australien ZF Lemförder Automotive Systems (Shenyang) Co. Ltd., Shenyang, China ZF Lemförder Chassis Technology Korea Co. Ltd., Seoul, Südkorea ZF Lemforder Chicago LLC, Chicago/Illinois, USA ZF Lemforder LLC, Brewer/Maine, USA ZF Lemförder Mécacentre S.A., St. Etienne, Frankreich ZF Lemförder Métal France S.A., Florange, Frankreich ZF Lemförder Shanghai Chassistech Co. Ltd., Shanghai, China ZF Lemförder Sistemas Automotrices S.A. de C.V., Toluca, Mexiko ZF Lemförder South Africa (Pty.) Ltd., Rosslyn, Südafrika ZF Lemförder Sverige AB, Trollhättan, Schweden ZF Lemforder (Thailand) Co. Ltd., Rayong, Thailand ZF Lemförder TLM Dis Ticaret L.S., Izmir, Türkei ZF Lemförder TVA S.A., Ermua, Spanien ZF Lemförder UK Ltd., Darlaston, Großbritannien ZF Levice s.r.o., Trnava, Slowakei ZF Marine Arco S.p.A., Arco, Italien ZF Marine Electronics LLC, Mukilteo/Washington, USA ZF Marine LLC, Miramar/Florida, USA ZF Marine Middle East LLC, Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate ZF Marysville LLC, Marysville/Michigan, USA ZF Nederland B.V., Delfgauw, Niederlande ZF Österreich Ges.m.b.H., Wien, Österreich ZF Padova S.r.l., Caselle di Selvazzano, Italien ZF Philippines Inc., Taguig City, Philippinen ZF Sachs Argentina S.A., San Francisco, Argentinien ZF Sachs Automotive Mexico S.A. de C.V., Ramos Arizpe, Mexiko ZF Sachs Automotive of America Inc., Northville/Michigan, USA ZF Sachs España S.A., Bilbao, Spanien ZF Sachs Italia S.p.A., Villar Perosa, Italien ZF Sachs Korea Co. Ltd., Changwon, Südkorea ZF Sachs Slovakia a.s., Trnava, Slowakei ZF Sachs South Africa (Pty.) Ltd., Alberton, Südafrika ZF Sachs Süspansiyon Sistemleri Sanayi ve Ticaret A.S., Gebze, Türkei ZF Sachs Suspension France S.A.S., Mouy, Frankreich ZF Sachs Suspension Mexico S.A. de C.V., El Salto, Mexiko ZF Sales & Service (Malaysia) Sdn. Bhd., Kuala Lumpur, Malaysia ZF Services Australia Pty. Ltd., Sydney, Australien ZF Services España S.A.U., Sant Cugat del Vallés, Spanien ZF Services Mexico S.A. de C.V., Guadalajara, Mexiko ZF Services North America LLC, Chicago/Illinois, USA ZF Services Schweiz AG, Volketswil, Schweiz Anteil am Kapital 100,0 % 4) 100,0 % 17) 100,0 % 10) 73,00 % 4) 100,0 % 27) 100,0 % 18) 100,0 % 7) 100,0 % 7) 76,0 % 4) 100,0 % 28) 29) 100,0 % 4) 100,0 % 4) 100,0 % 4) 100,0 % 30) 100,0 % 14) 100,0 % 31) 100,0 % 11) 100,0 % 26) 100,0 % 32) 100,0 % 18) 100,0 % 24) 100,0 % 100,0 % 100,0 % 11) 100,0 % 26) 100,0 % 33) 100,0 % 5) 100,0 % 34) 100,0 % 18) 35) 100,0 % 14) 100,0 % 26) 90,02 % 5) 100,0 % 5) 100,0 % 5) 100,0 % 5) 100,0 % 7) 100,0 % 36) 100,0 % 33) 100,0 % 17) 100,0 % 14) 100,0 % 37) 100,0 % 18) 100,0 %
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Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernanhang Ausland ZF Services South Africa (Pty.) Ltd., Johannesburg, Südafrika ZF Services Türk Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul, Türkei ZF Steyr Ges.m.b.H., Steyr, Österreich ZF Steyr Präzisionstechnik Ges.m.b.H., Steyr, Österreich ZF Technologies LLC, Northville/Michigan, USA ZF (Thailand) Ltd., Laksi, Thailand ZF Trading Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich ZF Trading France S.A.S., Créteil, Frankreich ZF Trading UK Ltd., Crick, Großbritannien ZF Transmissions Shanghai Co. Ltd., Shanghai, China Anteil am Kapital 100,0 % 100,0 % 100,0 % 11) 100,0 % 11) 100,0 % 18) 100,0 % 33) 100,0 % 11) 100,0 % 7) 100,0 % 38) 51,0 % 10) Quotal einbezogene Gemeinschaftsunternehmen Inland ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd ZF Lenksysteme Nacam GmbH, Bremen Anteil am Kapital 50,0 % 100,0 % 2) 39) Ausland ZF Commercial Vehicle Steering (Shandong) Co. Ltd., Jinan, China ZF Lenksysteme Hungária Kft., Eger, Ungarn ZF Shanghai Steering Co. Ltd., Shanghai, China ZF Shanghai Steering Systems (Yan Tai) Co. Ltd., Yan Tai, China ZF Sistemas de Direção Ltda., Sorocaba-SP, Brasilien ZF Steering Jincheng (Nanjing) Co. Ltd., Nanjing, China ZF Steering Systems LLC, Florence/Kentucky, USA ZF Steering (Malaysia) Sdn. Bhd., Penang, Malaysia ZF Systèmes de Direction France S.A.S., Marignier, Frankreich ZF Systèmes de Direction Nacam S.A.S., Vendôme, Frankreich 27) 28) 29) 30) 31) 32) 33) 34) 35) 36) 37) 38) 39) 40) gehalten von ZF Lemförder LLC 99,90 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,10 % gehalten von ZF International B.V. konsolidierter Abschluss mit einer Tochtergesellschaft (Servicios ZF Lemförder Sistemas Automotrices S.A. de C.V.) 99 % gehalten von ZF Lemförder AKS Modülleri Sanayi ve Ticaret A.S. und 1 % gehalten von ZF Lemförder GmbH gehalten von Midwest Lemförder Ltd. gehalten von ZF Marine LLC gehalten von ZF South East Asia Pte. Ltd. 99,9998 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,0002 % gehalten von ZF International B.V. konsolidierter Abschluss mit einer Tochtergesellschaft (Sachs Automotive Corp.) 99,99951 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,00049 % gehalten von ZF International B.V. 99,9987 % gehalten von ZF Holding S.A. de C.V. und 0,0013 % gehalten von ZF International B.V. gehalten von ZF Services GmbH gehalten von ZF Lenksysteme GmbH gehalten von ZF Shanghai Steering Co. Ltd. Anteil am Kapital 100,0 % 39) 100,0 % 39) 51,0 % 39) 100,0 % 40) 100,0 % 39) 70,0 % 39) 100,0 % 39) 70,0 % 39) 100,0 % 39) 100,0 % 39)
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Organe der Gesellschaft Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf Seite 9 angegeben. Friedrichshafen, 14. März 2011 ZF Friedrichshafen AG Der Vorstand Hans-Georg Härter Reinhard Buhl Rolf Lutz Dr. Peter Ottenbruch Dr. Michael Paul Dr. Konstantin Sauer Dr. Stefan Sommer Dr. Gerhard Wagner
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Bestätigungsvermerk Wir haben den von der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie Anhang und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Stuttgart, 14. März 2011 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Müller Wirtschaftsprüfer Bürkle Wirtschaftsprüfer
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5-Jahres-Übersicht Ergebnisstruktur ZF-Konzern in Mio. Umsatzentwicklung Veränderung zum Vorjahr in % Mitarbeiter am Jahresende 1) Materialaufwand in % des Umsatzes Personalaufwand in % des Umsatzes FuE-Aufwand in % des Umsatzes Investitionen in Sachanlagen in % des Umsatzes Abschreibungen auf Sachanlagen in % des Umsatzes in % der Sachanlagen-Investitionen Free Cashflow 2) in % des Umsatzes Operatives Ergebnis in % des Umsatzes Ergebnis vor Ertragsteuern in % des Umsatzes Ergebnis nach Steuern in % des Umsatzes Dividendenausschüttung Normaldividende in % des gezeichneten Kapitals Sonderdividende 18,0 6,0 21,0 7,0 5,0 21,0 7,0 3,0 21,0 7,0 21,0 7,0 3,0 2006 11.659 + 7,6 55.358 6.486 55,6 2.852 24,5 5,2 469 4,0 567 4,9 120,9 508 4,4 681 5,8 590 5,1 305 2,6 2007 12.649 + 8,5 58.559 7.072 55,9 2.996 23,7 5,5 584 4,6 509 4,0 87,2 356 2,8 917 7,2 818 6,5 518 4,1 2008 12.501 1,2 63.288 7.042 56,3 3.081 24,6 5,6 939 7,5 507 4,1 54,0 351 2,8 768 6,1 654 5,2 434 3,5 2009 9.371 25,0 60.945 5.302 56,6 2.875 30,7 7,1 516 5,5 585 6,2 113,4 178 1,9 361 3,9 467 5,0 421 4,5 2010 12.907 37,7 64.600 7.183 55,7 3.279 25,4 5,0 582 4,5 551 4,3 94,7 174 1,3 680 5,3 548 4,2 443 3,4 1) Direkte und indirekte Mitarbeiter ohne Zeitarbeiter, Auszubildende und Ferienkräfte, ab 2009 neu nach veränderter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern 2) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit
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Bilanzstruktur ZF-Konzern in Mio. Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vorräte Sonstige kurzfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte 2006 979 1.587 1.232 405 3.238 2007 1.257 1.689 1.326 285 3.435 2008 914 1.442 1.426 253 4.202 2009 972 1.433 1.170 254 4.361 2010 974 1.909 1.430 712 4.770 Bankverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Rückstellungen für Pensionen Sonstige Schulden 268 913 1.972 1.838 214 1.025 1.809 1.887 248 964 1.816 1.734 507 862 1.837 1.863 681 1.358 1.889 2.195 Gezeichnetes Kapital Rücklagen Anteile anderer Gesellschafter Bilanzgewinn Eigenkapital in % der Bilanzsumme 300 1.894 59 197 2.450 33 300 2.530 62 165 3.057 38 300 2.896 83 196 3.475 42 300 2.700 100 21 3.121 38 300 3.045 127 200 3.672 37 Bilanzsumme 7.441 7.992 8.237 8.190 9.795
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ZF-Produktprogramm Antriebstechnik Getriebe Manuelle und automatische Getriebe für Pkw, Nkw und Sonderfahrzeuge Doppelkupplungsgetriebe für Pkw Hybridsysteme für Pkw und Nkw Synchrongetriebe für Traktoren Automatische Getriebe für Traktoren, Baumaschinen und Stapler Elektroantriebe für Stapler Oberflächen-Antriebssysteme und Pod-Antriebe für Boote Getriebe für Boote und Schiffe Antriebe für Mischer, Schienenfahrzeuge, Luftfahrzeuge und den Maschinenbau Aufzugsgetriebe Windkraftgetriebe Schaltungssysteme und Elektronikkomponenten für Pkw und Nkw Steuerungssysteme für Nkw, Arbeitsmaschinen, Sonderfahrzeuge, Boote und Schiffe Kupplungssysteme und Drehmomentwandler für Pkw, Nkw, Arbeitsmaschinen und Sonderfahrzeuge Nebenabtriebe und Retardersysteme für Nkw und Sonderfahrzeuge Achsgetriebe, Kegelradsätze, Zweimassenschwungräder, Differenziale und Aggregatelagerungen für Pkw und Nkw Kupplungen und Bremsen für den Maschinenbau Propeller, Sail Drives und Bugstrahler für Boote und Schiffe Telematik-Systeme für Pkw und Nkw Antriebskomponenten Fahrwerktechnik Achsen Vorder- und Hinterachssysteme für Pkw und Nkw Corner-Module für Pkw und Landmaschinen Achsen und Achskomponenten für Arbeitsmaschinen Dämpfermodule und Dämpfungssysteme für Pkw, Nkw, Schienenfahrzeuge, Motorsport und Motorräder Spurstangen, Stabilisatoren, Stabilisatoranbindungen, Lenker, Radgelenke, Niveauregulierungen und Crash-Absorptionselemente für Pkw 4-Punktlenker, Dreiecklenker, Achsstreben, Spurstangen, Stabilisatoren, Radgelenke und Fahrerhauslagerungen für Nkw Fahrwerklager für Pkw und Nkw Kunststoffpräzisionsteile für Pkw und Nkw Elektronikkomponenten für Pkw und Nkw Mechanische, hydraulische und elektrische Lenkungen für Pkw Hydraulische Lenkungen und Hinterachslenkanlagen für Nkw und Sonderfahrzeuge Lenkungspumpen, Lenksäulen und Lenkungszubehör für Pkw und Nkw Fahrwerkkomponenten Lenkungen
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Der Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor; beide Fassungen stehen auch im Internet unter www.zf.com zum Download bereit. Weitere Exemplare des Berichts sowie zusätzliches Informationsmaterial über ZF schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. E-Mail: infodienst@zf.com AS Tronic, Cherry, cPower, EcoLife, Ergopower, eTronic, Terramatic, Openmatics, ZF-Ecolite, ZF-Ecomix, ZF-Ecoshift und 8HP sind eingetragene Marken der ZF Friedrichshafen AG. CDC ist eine eingetragene Marke der ZF Sachs AG. Servolectric ist eine eingetragene Marke der ZF Lenksysteme GmbH. Redaktion Konzernkommunikation Konzept und Gestaltung HGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg Advance Consultants GmbH, Berlin
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ZF Friedrichshafen AG Hauptverwaltung 88038 Friedrichshafen Deutschland www.zf.com Antriebs- und Fahrwerktechnik 0000 762 032l EI 4011