Effizienter denn jeElektrifizierung, Antriebstechnik, Leichtbau und Elektronik von ZF.

Weniger Kraftstoffverbrauch und weniger CO₂ Emissionen sind zentrale Entwicklungstreiber bei ZF. Der Technologiekonzern forscht intensiv an Konzepten für die effiziente Mobilität der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen die Verbrauchsoptimierung von Verbrennungsmotoren durch effiziente Getriebesysteme sowie Antriebskomponenten, die das Downsizing-Prinzip unterstützen, und zum anderen die Hybridisierung und Elektrifizierung. Außerdem lässt sich durch vielfältige Maßnahmen zum Beispiel das Gewicht von Pkw-Fahrwerken deutlich senken. Auch intelligente Elektronik sowie die zunehmende Vernetzung des Fahrzeugs mit anderen Verkehrsteilnehmern und dem Umfeld tragen wesentlich zur Effizienz bei.

Elektrifizierend Plug-in-Hybride und rein elektrische Antriebe von ZF

Wenn strengere CO₂-Vorgaben auf wachsenden Wettbewerbs- und Kostendruck sowie immer höhere Kundenerwartungen treffen, sind besondere E-Antriebskompetenzen gefragt: ZF bietet diese mit einem modularen Ansatz, der allen Anforderungen an Funktionalität ebenso gerecht wird wie dem kommerziellen Anspruch der Fahrzeughersteller.

Das ZF-Portfolio beinhaltet sämtliche Komponenten des wirtschaftlich elektrifizierten Antriebsstrangs inklusive Steuergeräten und Leistungselektronik: beginnend bei einzelnen Hybridmodulen über Plug-in-Hybridsysteme bis hin zu vollelektrischen Konzepten. Zu letzteren zählen ein zentral auf der Achse positioniertes, bis zu 120 kW starkes Antriebsmodul sowie die eTB (electric Twist Beam), bei der zwei radnahe Elektromotoren in eine Verbundlenker-Hinterachse integriert sind.

In allen Fahrzeugklassen gefragt Effiziente Pkw-Automatgetriebe von ZF

Pkw-Automatgetriebe von ZF erweisen sich im Markt als höchst erfolgreich. Allein vom 8-Gang-Automatgetriebe (8HP) hat ZF seit dem Serienstart 2009 bis Ende 2014 bereits 7,5 Millionen Einheiten verkauft, jährlich werden derzeit an den Standorten in Saarbrücken und Gray Court (USA) mehr als 2,6 Millionen Einheiten produziert (Stand: Mitte 2015).

In Fahrzeugen mit Front-Quer-Motorisierung, der Antriebskategorie mit dem weltweit stärksten Wachstumspotenzial, setzt sich ZF-Technik ebenfalls durch. Knapp zwei Jahre nach dem Serienstart des 9-Gang-Automatgetriebes (9HP) zeichnet sich mit derzeit drei Kunden und vielfältigen Serienanwendungen ein internationaler Markterfolg ab.

Mit jeder neuen Getriebegeneration hat ZF einen Beitrag zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung von Pkw geleistet. ZF-Automatgetriebe stehen darüber hinaus für ein Höchstmaß an Komfort und Dynamik.

Die Gewichtsspirale umkehren ZF-Leichtbau für das Pkw-Fahrwerk

In den vergangenen Jahrzehnten sind Fahrzeuge immer leistungsfähiger und sicherer geworden. Höhere Zuladung, mehr Fahrstabilität und bessere Fahrdynamik-Eigenschaften hießen jedoch auch: komplexere Achsen mit oftmals ansteigendem Gewicht.

Diesen Trend umzukehren hat sich ZF bereits seit einigen Jahren auf die Fahnen geschrieben. Ein eindrücklicher Beleg dafür ist die jüngste Version einer radführenden Querblattfeder aus Glasfaser-Kunststoffverbund (GFK), die ZF in eine Leichtbau-Hinterachse für Pkw integriert. Im Vergleich zu einer Mehrlenker-Hinterachse spart das ZF-Konzept etwa 13 Prozent Gewicht. Diese Gewichtseinsparung bei vergleichbarer Performance ist vor allem durch den ganzheitlichen Leichtbau-Ansatz möglich, den ZF konsequent verfolgt.

Einzelne Komponenten optimiert ZF bereits seit Jahren im Hinblick auf das Gewicht: Dämpfer, Lenker und Bremspedal in Leichtbauweise sind im Serieneinsatz und leisten einen Beitrag zur Gewichtssenkung im Pkw.

Branchenführernd im Lenkgefühl Signifikante Kraftstoffeinsparungen

Die elektrische Servolenkung mit Lenksäulenantrieb ist eine innovative Technologie von Servolenkungen, die unabhängig vom Verbrennungsmotor des Fahrzeugs mit elektrischer Energieversorgung arbeitet. Die zusätzliche Lenkmomentunterstützung wird von einem Elektromotor zur Verfügung gestellt. Durch die modulare und skalierbare Architektur der elektrischen Servolenkung mit Lenksäulenantrieb ist das System nicht nur hinsichtlich des Einbaukonzepts flexibel, sondern kann auch in den unterschiedlichsten Fahrzeuganwendungen effizient eingesetzt werden und senkt gleichzeitig die Lebensdauergesamtkosten.

Das in das Lenksystem integrierte elektrische Steuergerät beinhaltet die Regelalgorithmen für eine gezielte Abstimmung des dynamischen Lenkverhaltens, wie sie mit hydraulischen Lenkungen nicht erreicht werden kann. Die elektrische Servolenkung mit Lenksäulenantrieb überwacht ständig die Fahrerinteraktion über das Lenkrad und verbraucht nur Energie, wenn der Fahrer die Lenkunterstützung auch wirklich benötigt. Diese Reduzierung des Energiebedarfs durch das Lenksystem kann einen erheblichen Beitrag zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emission leisten.

Regenerative Bremslösungen FÜR Elektro- und Hybridfahrzeugen

Die Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) - Hybrid basiert auf dem modularen System EBC460 und ist eine kostengünstige Lösung zum regenerativen Bremsen für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Es vereint die elektrohydraulische Bremsfunktion mit der ESC-Technologie. Das in der Serienproduktion bewährte System besteht aus einer robusten Sechskolbenpumpe, die regeneratives Bremsen ermöglicht und die Rückgewinnung der Bremsenergie aus dem Hybridsystem oder dem Elektromotor mit der Reibungsbremse kombiniert, was zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen führt.

Der Komfort für den Fahrer bleibt auch beim Einsatz der Schlupfregelung sowie bei einer automatischen Notbremsung und bei der Anwendung der adaptiven Geschwindigkeitsregelung durch minimale unerwünschte Nebengeräusche (NVH) erhalten. Außerdem ist der Druckverlauf bei einer automatischen Notbremsung verbessert worden. Das System verwendet ein herkömmliches Betätigungssystem mit der Fähigkeit zur Wegsensorerkennung, sodass sich ein leistungsoptimiertes, kostengünstiges, leichtgewichtiges und auf den leichten Einbau ausgelegtes Konzept ergibt.

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