Wir gestalten das kommende Jahrzehntdes automatisierten Fahrens

Zu Beginn steht unsere Leidenschaft für fortschrittliche Sicherheitssysteme. ZF bietet dafür die Schlüsselelemente für automatisierte Fahrfunktionen.

ZF-Produkte im Detail

Automatisiert unterwegs

SEHEN - mit den neusten Radar- und Kamerasystemen

ZF entwickelt und konstruiert die gesamte Bandbreite an Sensoren, Prozessoren und Aktuatoren sowie Algorithmen und HMI-Geräte (Human Maschine Interface) - die Grundlage für automatisiertes Fahren.

Mit seiner langen Erfolgsgeschichte im Bereich Fahrerassistenzsysteme, die bis in die frühen Siebziger zurückgeht, ist die Division Aktive und Passive Sicherheitstechnologie ZF TRW einer der führenden Global Player in diesem Bereich.

  • SEHEN - mit den neusten Radar- und Kamerasystemen.
  • DENKEN - mit einem zentralen Steuergerät, das als eine der Schaltstellen im Fahrzeugs fungiert - es sichert und verarbeitet Daten aus den Sensoren, um entsprechende Sicherheitsentscheidungen zu treffen und die Aktuatoren im Fahrzeug anzusteuern, die das Fahrzeug kontrollieren, Kollisionen vermeiden und Insassen vor einem Crash schützen.
  • HANDELN - mit der größten Bandbreite an Fahrzeugaktuatoren der Branche für unterschiedliche Anwendungen wie das INTEGRIERTE BREMSSYSTEM, um fortschrittliche Sicherheitssysteme wie zum Beispiel die automatische Notbremsfunktion und erweiterte automatische Fahrfunktionen zu unterstützen.

ZF Concept Cockpit

In einem Concept Cockpit zeigt ZF vier innovative Ansätze für die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine.

Wesentliche Voraussetzung für autonom fahrende Pkw ist die zuverlässige und eindeutige Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug. In einem Concept Cockpit zeigt ZF daher vier innovative Ansätze für die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI).

1: Das multifunktionale Lenkrad von ZF TRW vereinfacht die sichere Übergabe vom Autopiloten an den Fahrer, die heute noch nach einer bestimmten Vorwarnfrist jederzeit möglich sein muss. So weiß das Fahrzeug dank der integrierten Berührungserkennung (Hands on/Hands off Detection) jederzeit, ob und wann der Fahrer das Steuer tatsächlich wieder im Griff hat.

2: Mit der patentierten Swipetronic kann ZF eine gleichermaßen smarte und hochwertige digitale Shift-by-Wire-Alternative für Automatgetriebe anbieten: Zentrales Merkmal ist ein neuartiges Touch-Display, das auf dem Prinzip der elektrostatischen Aufladung beruht. Damit lassen sich die flachen, virtuellen Tasten oder Schalter so gut erfühlen wie ihre realen Entsprechungen. ein Touchscreen-Bedienkonzept auf Basis dieser neuen Display-Technologie eröffnet die Möglichkeit, einzelne Bedienfunktionen – sprich beispielsweise für den Finger echt scheinende Knöpfe unterschiedlichster Beschaffenheit – an beliebigen Stellen der HMI-Einheit zu verwirklichen.

3: Insbesondere wenn Fahrzeuge hochautomatisiert unterwegs sind, gewinnt das Fahrermonitoring an Bedeutung. Ein wichtiges Instrument dafür bildet die fortschrittliche kamerabasierte Gesichtserkennung (Facial Recognition), die ebenfalls Teil des ZF Concept Cockpit ist.

4: Aus bislang passiven Sicherheitssystemen wie dem Gurtsystem aus Schlossbringer (Active Buckle Lifter – ABL) und Gurtstraffer (Active Control Retractor – ACR) leitet ZF im Concept Cockpit ein ergänzendes Feature für automatisiertes Fahren ab: Durch hochfrequentes, vehementes Pulsieren teilt auch der Gurt dem Fahrer im Bedarfsfall unmissverständlich mit, dass sein Handeln gefragt ist.

Highway Driving Assist

Testfahrzeug mit Highway Driving Assist

Der Autobahnassistent kann bei Geschwindigkeiten ab 0 km/h automatisch lenken, bremsen und beschleunigen. Durch die Kombination aus adaptiver Geschwindigkeitsregelung und Spurhaltesassistenz bleibt das Fahrzeug in der Spur und hält einen festgelegten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein.

Im Testfahrzeug für den Autobahnassistenten wurden verschiedene Technologien von ZF TRW integriert: Der Radarsensor AC1000, die vorausschauende Kamera, die elektrische Servolenkung mit Zahnstangenantrieb und die elektronische Stabilitätskontrolle EBC460 ermöglichen eine Kombination aus adaptiver Geschwindigkeitsregelung (ACC) und Spurführungsassistent (LCA).

Die ACC Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeug solange eine festgelegte Geschwindigkeit beibehält, bis sich ein langsameres Fahrzeug vor ihm in die Spur einreiht. Dann sorgt das Bremssystem des Fahrzeugs dafür, dass immer ein sicherer Abstand (konstantes Zeitintervall wie vom Fahrer festgelegt) zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird. Gleichzeitig erfasst die vorausschauende Kamera die Fahrbahnmarkierungen, um das Fahrzeug mithilfe des elektrischen Lenksystems mittig in der Spur zu halten. Der Fahrer kann allerdings jederzeit in das System eingreifen.

AC2000 RADAR

Das AC2000 ist ein leistungsstarkes 77-GHz-Frontradar, das für die Funktionen adaptive Geschwindigkeitsregelung, Notfallbremse und automatische Fahrfunktionen entwickelt wurde. Das AC2000 ist kleiner als sein Vorgänger und verbraucht auch weniger Energie. Es hat eine erweiterte Reichweite von 200 Metern und ein vergrößertes Sichtfeld, das durch die „Digital BeamForming“-Technologie je nach Fahrgeschwindigkeit angepasst werden kann; weitere Charakteristika sind die schnelle Rampenmodulationswellenform für eine verbesserte Winkelabgrenzung und eine 77-GHz-Silizium-Germanium-Technologie.

Das AC2000 kann zusammen mit einer Kamera oder anderen DAS-Sensoren für Sicherheits- und Komfortfunktionen wie etwa der 360°-Umweltsensoren zur Fußgängererkennung, Toter-Winkel-Assistent, Spurwechselassistenten, dem Seitenaufprallsensor oder der vorausschauenden Kollisionswarnung bei niedrigen Geschwindigkeiten eingesetzt werden. Je nach Einbauort im Fahrzeug können die Sensoren unterschiedliche Anwendungen entweder allein oder in Gruppen erfüllen.

Die Sensoren funktionieren entweder eigenständig oder werden mit einem zentralen Fahrerassistenzsystem verbunden, das unterschiedliche Daten sammelt, um die Fahrzeugumgebung noch genauer abbilden zu können.

Tri-Cam CAMERA

Als Teil der neuen Generation der S-Cam4-Familie von ZF TRW wurde die leistungsstarke Dreilinsenkamera Tri-Cam zur Unterstützung von automatischen Fahrfunktionen entwickelt. Diese Kamera der vierten Generation hat eine erweiterte Reichweite zur Objekterkennung sowie ein größeres Sichtfeld, um den immer strengeren rechtlichen Anforderungen bei Fahrerassistenzsystemen gerecht zu werden.

Die Tri-Cam hat ein Teleobjektiv zur besseren Erkennung über größere Distanzen und ein Fish-Eye-Objektiv für eine bessere Erkennung im Nahbereich, womit sie ideal für halbautomatische Fahrfunktionen wie z.B. den Autobahnassistenten und den Stauassistenten eingesetzt werden kann.

Die S-Cam4-Familie ist mit dem BildverarbeitungsprozessorMobileyeEye Q4 ausgestattet und umfasst Objekterkennungsalgorithmen sowie die unternehmenseigenen Längs- und Querführungsalgorithmen, um die Leistung in hochwertigen Fahrerassistenzsystemen und automatischen Fahrfunktionen noch weiter zu verbessern. Durch das erstklassige Einbaukonzept ist die Kamera mit integriertem Prozessor und Imager trotzdem nur so groß wie ein Stapel Spielkarten.

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