Elektronikkomponenten von ZFMechatronische Systemkompetenz & Integration

Überall dort, wo massive, mechanische Baugruppen und Systeme auch sehr viel Gewicht ins Fahrzeug bringen, sucht man heute mechatronische Lösungen. Der Effekt: kompaktere, höher integrierte Baugruppen, verbesserte Funktionalität und Zuverlässigkeit sowie natürlich auch viel weniger Gewicht - und dadurch auch wieder weniger Spritverbrauch. Voraussetzung dafür: intelligente Steuerungen, ausgereifte Sensorlösungen und Schaltmodule, die über Jahre robust und zuverlässig sind. Mechatronik für leichtere und umweltfreundliche Fahrt.

Elektrifizierung des Antriebstrangs

Der klassische Antriebsstrang aus Verbrennungsmotor, Getriebe und Antriebsachse hat starke Alternativen bekommen: Hybridantriebe, Elektroantriebe mit Batterie oder Brennstoffzellen. Diese neue Vielfalt prägt ZF bereits heute maßgeblich mit. Neben der Neuentwicklung reiner Elektroantrieben für Stadtfahrzeuge mit geringen Reichweiten optimiert ZF auch den Hybridantrieb kontinuierlich: Egal ob Pkw oder Nutzfahrzeug – ZF leistet einen großen Beitrag zur ressourcen- und umweltschonenden Fortbewegung. Und das nicht nur in der Theorie: ZF-Produkte zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs sind wirtschaftlich, praxistauglich und serienreif. Von der elektrischen Maschine über den Wechselrichter bis hin zur Leistungselektronik kommt dabei alles aus einer Hand.

Schlüsselkomponente Leistungselektronik Mehr Effizienz im Antriebsstrang

Perfektes Zusammenspiel

Bei der Hybridtechnik ist Elektronikkompetenz besonders gefragt. Denn bei einem Parallelhybridsystem, bei dem elektrische Maschine, Leistungselektronik und Batterie den Verbrennungsmotor ergänzen, hängt die konkrete Verbrauchseinsparung nicht so sehr vom bloßen Einsatz, sondern vom perfekten Zusammenspiel der Komponenten ab.

Hier kommt die Leistungselektronik ins Spiel. Da die ZF-Hybridsysteme für verschiedene Leistungsklassen skalierbar sind, muss auch die Leistungselektronik vielseitig sein: Die Wechselrichter können alle gängigen Elektromotoren - sowohl elektrische Asynchronmaschinen (ASM) wie Permanentmagnetischen Maschinen (PSM) betreiben.

Vorteile des Baukastensystems

Der erfolgreiche Einsatz von Hybridsystemen bedingt nicht nur, dass genügend elektrische Energie für die Fortbewegung bereit steht. Auch das Bordnetz muss permanent mit ausreichend Energie versorgt werden. Dies übernehmen Bordnetzwandler, die in die Systemarchitektur integriert sind. Die Ansteuerung und die Einbindung in die Betriebsstrategie und das Energiemanagement des Fahrzeugs erfolgt dabei über einen CAN-Bus.

Mehrwert des modularen Baukastensystems „aus einer Hand“ für die ZF-Kunden: Sie können eigene Systeme optimal in diese Umgebung integrieren, zudem beschleunigt das einheitliche Systemdesign die Auslegung und Entwicklung von Varianten.

Elektronische Getriebesteuerung

Elektronik und Software sind Schlüsselfaktoren, um die Effizienzziele von Fahrzeugen zu erreichen und die CO²-Emission zu senken.

Bits und Bytes für weniger Verbrauch und mehr Dynamik

Die Bedeutung elektronischer Bauteile in Fahrzeugen wächst kontinuierlich. Bits und Bytes tragen heute maßgeblich zur Produktqualität von Fahrzeugen und deren Komponenten bei – ein Trend, der sich künftig weiter verstärken wird.

ZF nutzt sein umfassendes Elektronik-Know-how, um leistungsfähige Steuerungen zu entwickeln. Die Getriebe-Steuerungssoftware von ZF sorgt für weniger Verbrauch sowie mehr Dynamik und Komfort. Eine konsequent verbrauchsoptimierte Auslegung ist ebenso möglich wie komfortbetonte oder sportlich-dynamische Schaltvorgänge.

Beim 9HP, dem weltweit ersten Automatgetriebe mit 9 Gängen, nahmen die ZF-Ingenieure die Entwicklung der Steuerung komplett selbst in die Hand und spielten ihre Kompetenz im Hard- und Software-Bereich gebündelt aus. Die elektronische Getriebesteuerung beeinflusst die Charakteristik des 9HP wesentlich und ermöglicht, dass in jeder Fahrsituation – vom Fahrer unbemerkt – der optimale Gang gewählt wird.

ZF-Produkte im Detail

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