DAS GROSSE ZIEL: VISION ZERO

Als führendes Unternehmen für automobile Sicherheit und die Integration von Komponenten für den Elektroantrieb entwickelte ZF die Vision von einer Welt ohne Unfälle und ohne Emissionen. Damit sie real wird, muss sie großflächig umgesetzt werden. Das macht Vision Zero heute zu einem Topthema in China.

Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Fortschritt sind eng verknüpft mit dem Transport von Menschen und Waren. Dabei hat das Thema Mobilität vielfältige Facetten. So umfasst es etwa die Abermillionen Menschen, die täglich an ihren Arbeitsplatz pendeln ebenso wie die Waren, die von China in alle Welt transportiert werden. Der Preis, den wir heute für unsere Mobilität bezahlen, ist hoch. Pro Jahr sind weltweit rund 1,25 Millionen Tote im Straßenverkehr zu beklagen. Dabei zählen Jugendliche und junge Erwachsene zu den am stärksten gefährdeten Gruppen der Gesellschaft.

Vision Zero ist auch der Name eines multinationalen Projekts zur Straßenverkehrssicherheit, das vor genau 20 Jahren seinen Ursprung in Schweden hatte. Die Grundidee dahinter ist, dass Leben und Gesundheit nie zugunsten eines anderen Nutzens innerhalb einer Gesellschaft eingetauscht werden dürfen. Vision Zero ist hier also mehr als ethischer Ansatz zu verstehen, Vision Zero gibt keine genau definierten Ziele vor und macht keine Vorgaben.

Die Vision Zero bei ZF beinhaltet einen weiteren Aspekt, der in jeder mobilen Gesellschaft zu berücksichtigen ist: Es geht um die durch Verbrennungsmotoren verursachte Umweltverschmutzung. Sie wirkt sich gravierend aus auf die lokale Luftqualität sowie auf die globale Erderwärmung. Von den verkehrsbedingten Schadstoffen in der Luft am stärksten betroffen sind die Bewohner in den Megacitys – die zunehmende Erderwärmung betrifft alle Menschen.

Die genannten Zusammenhänge erklären, weshalb Vision Zero bei ZF sowohl für „Null Unfälle“ als auch für „Null Emissionen“ steht.

Fortschritte? Ja, aber es liegt noch ein weiter Weg vor China

Dank technischer Entwicklungen und staatlicher Regulierungen hat das Land bereits erhebliche Fortschritte bei Verkehrssicherheit und Umweltschutz gemacht: So verringerten Sicherheitsgurte und Airbags in Kombination mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und gesetzlichen Regelungen zum Fahren unter Alkoholeinfluss in den letzten Jahren die Risiken für die Verkehrsteilnehmer. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich die Zahl der Verkehrstoten in China halbiert. Vom Jahr 2018 an wird die Verbraucherschutzorganisation „China NCAP“ auch den Fußgängerschutz sowie automatische Notbremsfunktionen bewerten und strengere Seitenaufpralltests bewerten. Die Straßen Chinas werden von Jahr zu Jahr sicherer.

Im Bemühen, die Emissionen zu senken, hat sich China zum größten Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt. Allein im Jahr 2016 wurden hier mehr als 115.000 Busse mit Elektroantrieb zugelassen. Die jährliche Wachstumsrate für Personenwagen mit Elektroantrieb liegt bei 200 Prozent.

Mehr als 500.000 E-Mobile – seien es Hybrid- oder rein batteriebetriebene Fahrzeuge – kamen im vergangenen Jahr auf Chinas Straßen hinzu. Und dennoch liegt noch ein weiter Weg vor dem Land.

Lösungen von ZF für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Seit der Übernahme von TRW Automotive im Jahr 2015 verfügt der ZF-Konzern über das umfassendste Portfolio aktiver und passiver Sicherheitstechnologien in der Zulieferbranche. Ständige Innovationen tragen dazu bei, Unfälle zu verhindern und Fahrzeuginsassen sowie andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

ZF verfügt über ein spezifisches Wissen, mit dem sich intelligente Sicherheitssysteme entwickeln lassen. Schließlich sind intelligentere Autos auch sicherere Autos. Mithilfe hochentwickelter Elektronikarchitekturen und innovativer Algorithmen kann der Konzern seinen Kunden integrierte Lösungen anbieten, die weit mehr sind als nur die Summe ihrer einzelnen Teile.

Emissionen verringern durch ZF-Technik

Da sie lokal keine Emissionen verursachen, sind Elektrofahrzeuge auch künftig ohne Alternative. ZF ist als einziges Unternehmen in der Lage, E-Mobility-Lösungen aus einer Hand anzubieten: elektrische Maschinen, Plug-in-Hybridgetriebe, vollelektrische Antriebe sowie Leistungselektroniken für Pkw, Lkw und Busse. Dazu Peter Lake, Vorstandsmitglied der ZF Friedrichshafen AG: „Dank unseres neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Schanghai erweitern wir vor Ort rasch unsere Kapazitäten für E-Mobility. So können wir unsere Kunden bei ihren ambitionierten Wachstumsbestrebungen optimal unterstützen.“

Eine Welt im Sinne der Vision Zero wird die Sicherheit und die Lebensqualität jedes einzelnen Menschen verbessern. Dieser Vision näher zu kommen, ist ZF ein zentrales Anliegen – und gleichzeitig eine Einladung an alle Partner, die uns auf diesem Weg begleiten möchten.

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