Weiter denken

Mobilitätslösungen für eine vernetzte Welt

Grenzen von einst verschwimmen. Innovationen, die die Mobilität der Zukunft prägen können, betreffen nicht mehr nur das Fahrzeug selbst. Vernetzung, Cloud-basierte Informationen, ergänzende Dienstleistungen: ZF verfolgt auch in diesen Feldern seine Ideen für neue Geschäftsmodelle.

Akzeptanz für die Elektromobilität lässt sich auf vielerlei Weise schaffen. Deshalb ergänzt ZF seine langjährige Kernkompetenz bei der E-Maschine durch neue Produktideen und Kooperationen. Zusammen mit Partnern entwickelte ZF das "Car eWallet", das auf der Blockchain-Technologie basiert: Damit bezahlen Fahrzeuge automatisch den Strom an der Ladestation, die Parkgebühren oder eine Maut. Ein weiteres Beispiel für ein neues Geschäftsmodell: Apps und Algorithmen können die Sicherheit im Straßenverkehr weiter erhöhen – vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. So warnt der intelligente Algorithmus "X2Safe" seinen Benutzer vor einer drohenden Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. An alle Player im Mobilitätsmarkt richtet sich das Konzept des Intelligent Rolling Chassis (IRC), einer fahrbereiten Plattform für rein elektrisch angetriebene Stadtfahrzeuge. Der vollständig ebene Boden zwischen Vorder- und Hinterachse erlaubt nahezu beliebige Aufbauten und neue Innenraumkonzepte. Das Intelligent Rolling Chassis eignet sich etwa als Basis für Kompaktwagen, Limousine, FunCabrio, Lieferwagen und selbst für autonom fahrende Liefercontainer. Die intelligent vernetzten mechatronischen Systeme von ZF sind inklusive. Für Car-Sharing-Dienstleister, Taxi-Unternehmen und Autovermietungen interessant ist die App "Dashboard" von Openmatics. Mit dieser Anwendung steuern sie ihren Fuhrpark wirtschaftlich. Openmatics hatte ZF bereits im Jahr 2011 als erste herstellerunabhängige Telematik-Plattform gegründet. Heute spielt das System bei vielen Zukunftsideen des Konzerns eine wichtige Rolle – und das für Pkw, Lkw sowie für Industrieanwendung.





"Vision Zero" heißt: null Unfälle, null Emissionen. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es intelligent vernetzter, automatischer Systeme.

Mit Weitsicht kooperieren

ZF hat in den vergangenen Jahren seine Schnittstellen für Kooperationen permanent erweitert. Mit der Zukunft Ventures GmbH hat der Konzern im Jahr 2016 eine Geschäftseinheit gegründet, die sich finanziell an Startups beteiligt und Kooperationen mit Technologieunternehmen eingeht – vorzugsweise mit solchen, die einen wesentlichen Beitrag für die Zukunftstechnologien von ZF leisten können. Ein erstes Investment tätigte die neue Venture-Capital-Gesellschaft beim Hamburger Technologieunternehmen Ibeo. Mit ihm wird ZF künftig eine neue LidarGeneration entwickeln. Diese fortschrittliche Sensortechnik ist gerade für das autonome Fahren von entscheidender Bedeutung. Um die richtigen Partner auszuwählen, kooperiert ZF beispielsweise mit „Plug and Play“, einem weltweit aktiven Start-up-Accelerator mit Sitz im US-amerikanischen Silicon Valley.

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