Den Wandel gestalten

Chancen und Herausforderungen der Zukunft

Gesellschaft und Wirtschaft verändern sich durch die Digitalisierung rapide. Selten war der Wandel jedoch so einschneidend und so dynamisch wie derzeit. Dies gilt insbesondere für die Automobilindustrie. Im Jahr 2013 erzeugten alle Computer der Welt eine Datenmenge von etwa 230 Millionen Terabyte. Schätzungen zufolge wird sich diese unglaubliche Menge bis zum Jahr 2020 auf mehr als eine Milliarde Terabyte erhöhen und damit fast verfünffachen.

Bits und Bytes definieren auch die Wirtschaft neu. Das Internet of Things beeinflusst die Herstellung künftiger Industrieprodukte und Konsumgüter aller Branchen noch stärker als derzeit. Diese Entwicklung prägt das Zusammenleben der Menschen. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Großstädten; im Jahr 2050 werden es zwei Drittel sein. Das hat weitreichende Folgen für die Lebensqualität. Schon heute zeigt die Luftbelastung der Megacitys die Grenzen der auf Verbrennungsmotoren basierten Mobilität auf. Emissionen wie CO2 beschleunigen zudem den Klimawandel. Dies ruft den Gesetzgeber auf den Plan: Weltweite Klima-Abkommen, die auch nationale wie kommunale Regelungen beeinflussen, schränken Emissionen ein. Generell erwartet die Gesellschaft immer schneller Antworten auf drängende Fragen wie diese – und erhält sie auch. Beim Thema Mobilität kommen sie etwa von etablierten, aber auch von neuen Playern einer Automobilindustrie, die sich auf diese Megatrends einstellt. Sichtbares Zeichen dafür ist die Elektromobilität, eine Form von lokal emissionsfreier Mobilität. Weitere Trends sind die zunehmende Vernetzung und das automatisierte Fahren bis hin zur Autonomie, was die Sicherheit deutlich erhöhen kann.

WELTKLIMA: ANHALTENDE ERWÄRMUNG

Emissionen zu senken bleibt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Dies mildert den Klimawandel ab und erhöht die Luftqualität in Städten: Gesetzgeber weltweit schreiben immer strengere Richtlinien fest. Dadurch wird der Einsatz emissionssparender Technik attraktiv. Legt man die Durchschnittstemperatur des Zeitraums 1951 bis 1980 zugrunde, ist bis heute eine merkliche Erwärmung zu beobachten.

DIGITALISIERUNG MENSCH UND MASCHINE IMMER STÄRKER VERNETZT

Der Kühlschrank, der seinen Nachschub selbst bestellt – dies ist nur eine der vielen Zukunftsvisionen einer stärker vernetzten Welt. Bald wird sie real. Denn das Internet of Things, in Industrie und Warenwirtschaft längst etabliert, setzt an zum Sprung in den Alltag der Menschen.

Erfahren Sie mehr über den Wandel bei ZF

Weitere Informationen

Geschäftsbericht

Mehr lesen

ZF auf einen Blick

Mehr lesen