High Tech auf die Bahn bringen
Mit System Kosten sparen
Durchschnittlich 30 Betriebsjahre im Personen- und Güterverkehr bedeuten: Die Wirtschaftlichkeit eines Zuges hängt wesentlich von der Lebensdauer seiner Bauteile ab. Höhere Reise- und Transportgeschwindigkeiten, Fahrsicherheit sowie gestiegene Komfortansprüche erfordern immer wieder optimierte Komponenten. ZF-Ingenieure stellen sich den aktuellen Herausforderungen und entwickeln wegweisende Technologien für Schienenfahrzeuge. Geringes Fahrzeuggewicht, mehr Fahrkomfort & -sicherheit sowie weniger Kraftstoffverbrauch und Emissionen sind die Folge.
Vorteile bündeln
Hoch integrierte Produkte sind der Schlüssel dazu. Die Komponenten sind baukastengleich aufeinander abgestimmt und gewichtsreduziert. Aus einer Hand angeboten, ermöglichen sie als Gesamtsystem noch mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. ZF-Technik für Schienenfahrzeuge kombiniert modernste Komponenten und hohe Systemkompetenz.
Baukastensystem aus einer Hand
- Mit dem 6-Gang-EcoLife-Getriebe und einem Radsatzwendegetriebe gleiten Dieseltriebzüge mit Motordrehmomenten bis 2.500 Nm schnell, leise und sauber von Bahnhof zu Bahnhof.
- Das Rail Drive Control System (RDCS) ist eine zentrale Kommunikationsschnittstelle vom Zugsteuergerät zum ZF-System. Mittels RDCS erfolgt die Steuerung des gesamten Wendeschaltprozesses. Es bildet die Steuerungseinheit zwischen Getriebe und Achswendegetriebe. RDCS reduziert den Integrationsaufwand und der Kunde profitiert von der Systemkompetenz.
- In der Dämpfungstechnologie bilden standardisierte Zweirohrdämpfer die Basis. Auf Grund des modularen Aufbaus und der platzsparenden Bauweise können diese sowohl vertikal als auch horizontal verbaut werden. Für komplexere Anforderungen an Drehgestell und Wagenkästen bietet ZF Schlingerdämpfer und Inter-Car-Dämpfer an. Der elektrisch-schaltbare Schlingerdämpfer rundet das Produktprogramm ab.
Auf der Schiene schneller ökonomisch und ökologisch fahren
Die Anforderungen an Schienenfahrzeuge weltweit steigen: Gefragt sind weniger Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung sowie mehr Umweltverträglichkeit. ZF setzt hier Maßstäbe. Ein Beispiel: Als erstes Unternehmen europaweit startet ZF 2008 die Serienproduktion von Hybridantrieben. Auch der Schienenverkehr profitiert davon. Mit der Hybridversion des EcoLife Rail steht künftig ein hochmodernes Getriebe zur Verfügung, das alle Vorteile der Hybridtechnik bietet. Der intelligente Wechsel zwischen elektrischem und Fahrmodus mit Verbrennungsmotor spart Kraftstoff, schont die Ressourcen und reduziert damit den CO2-Ausstoß deutlich. Das rechnet sich auch für die Umwelt.
