Antriebstechnik und Fahrwerktechnik

Radladerachse ZF MT-L 3125: Das ist Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit – mit langer Lebensdauer und hoher Drehmomentkapazität – für den schweren Einsatz und anspruchsvolle Anwendungen. Die neuentwickelte MT-L 3125 ist die größte Radladerachse im Sortiment und für höchste Belastungen konzipiert.

ZF MT-L 3125 Radladerachse für höchste Belastungen

 

ZF hat die bewährte Achsbaureihe MT-L 3000 um drei neue Achstypen MT-L 3115, MT-L 3125 und MT-L 3135 erweitert. Diese neuen Achstypen bieten höchste Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit für extrem anspruchsvolle Anwendungen. Durch die kompatiblen Einbaumaße wird die Integration in das Fahrzeug innerhalb dieser drei Achstypen stark vereinfacht.

Megatrend Kraftstoffersparnis

Im Vergleich zum Vorgängermodell konnte die nominelle Drehmomentkapazität der Radladerachse um 33 Prozent erhöht werden - trotz eines geringeren Achsgewichts und Ölvolumens. Dadurch ergibt sich eine Effizienzsteigerung im Bezug zum Gewicht. Dies ist ein aktiver Beitrag zur Ressourcenschonung und war ein maßgebliches Ziel bei der ursprünglichen Festlegung des Designkonzepts. Durch eine langsam laufende Betriebsbremse und dem offenen Differential das mit einer lastschaltbaren Kupplung gesperrt wird gelingt ebenfalls eine Steigerung des Wirkungsgrades. Insgesamt hilft die Bündelung dieser Detailmaßnahmen dem Megatrend Kraftstoffeinsparung als Entwicklungsziel Rechnung zu tragen.

Merkmale der Radladerachse

  • Für Fahrzeugleergewichte bis zu 40,5 Tonnen
  • 2600 Millimeter Achsflanschmaß
  • Drehmomentkapazität um 33 Prozent zum Vorgängermodell erhöht
  • 263000 Newtonmeter Achsabtriebsmoment
  • Lebensdauer erhöht auf 15000 Betriebsstunden

Vorteile der ZF-Achstechnologie

  • Betriebsbremse „Langsam Laufend“ (=Raddrehzahl)
  • niedrige Verlustleistung durch niedrigere Differenzdrehzahlen in der Bremse und Zylinderrollenlager im Planetentrieb
  • geringer Kraftstoffverbrauch
  • Die Sumpftemperatur (Temperaturniveau) in der Achse ist um 30 Prozent geringer - dadurch langsame Ölalterung
  • optimierter Ölfluss zwischen Achsstruktur und Radkopf ermöglicht ein homogeneres Temperaturniveau
  • Die Schleppleistung ist gegenüber schnelllaufenden Bremskonzepten um über 20 Prozent geringer
  • für Standardanwendung beim Radlader ist keine externe Ölkühlung der Achse erforderlich
  • geringere Lifecyclekosten

Kombinierbar mit dem EFFICIENCY PACKAGE

Ein weiterer Optimierungsschritt zur Vermeidung von Antriebsstrangverlusten ist die Einbindung von ERGOTRACTION, welches eines der Module des EFFICIENCY PACKAGE ist. ERGOTRACTION verbindet die Vorteile der kleineren Verspannmomente und Verlustleistungen eines offenen Differenzials mit hohen Zugkräften bei Bedarf eines schaltbaren Differenzials. ZF bietet dabei eine intelligente, automatische Zu- und Abschaltung der Differentialsperren an. Dadurch stehen 100 Prozent der Zugkraft in jeder Fahrsituation zur Verfügung – bei weniger Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß.
Mit der Umstellung auf die Achsgeneration MT-L 3000 II werden die schaltbaren Differenziale für die gesamte Reihe angeboten.

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