ZF 2 WG 20 (66 kW) und 2 WG 35 (92 kW) werden von 1963 bis 1975 als erste 2-Gang-Wendegetriebe in Vorgelegebauweise in Passau produziert (insgesamt 5.800 Einheiten).
Die erste Generation von Planetenlenkachsen PLA 5000 und Planetenstarrachsen PSA 7000 für Baumaschinen mit Trommelbremse geht in Serie (insgesamt 18.000 Einheiten bis 1975).
1966: Produktionsbeginn der PW Baureihe (Lastschaltgetriebe in Planetenbauweise).
1970 – 1980
Die Planetenwendegetriebe PW 18, 25 und 45 mit bis zu 200 kW werden bis Mitte der 80er produziert.
Die Planetenlenkachsen APL und die Planetenstarrachsen AP für Achslasten von 4.000 bis 36.000 kg sind mit Trommel- oder Scheibenbremsen ausgestattet.
Bei ZF Passau werden rund 165 verschiedene Typen mit etwa 650 Varianten gefertigt.
Ab 1976 wird das PK 4100 für den Trommelantrieb von Fahrmischern gefertigt.
1980 – 1990
1981: ZF Passau produziert das neue Transportbetonmischergetriebe P 3200/4200/5300 mit integriertem Hydromotor.
1985: Mit den Lastschaltwendegetrieben WG 100 bis WG 65 für Baumaschinen steht nunmehr eine komplette Hydromedia-Baureihe für Allradantrieb mit bis zu 6 Gängen von 105 bis 260 kW zur Verfügung.
1986: Durch die Erweiterung der bestehenden Achsbaureihe AP 400 durch die Typen AP 403 bis AP 425 steht jetzt ein gesamtes Programm mit Achslasten von 7 bis 30 t zur Verfügung.
1990 – 2000
1990: Das Achsverteilergetriebe 2 HL 100 für den hydrostatischen Fahrantrieb von Radbaggern von 10 bis 20 Tonnen kann erfolgreich im Markt eingeführt werden.
1992: Die Serienmontage der neuen Baggerladerachsen der APL Reihe mit integrierter nasser Lamellenbremse beginnt.
1995: Die PLM-Getriebereihe für Betonmischer geht in Serie.
1997: Komplette neu entwickelte Lastschaltgetriebereihe ZF-ERGOPOWER zeichnet sich durch Gangschaltungen ohne Zugkraftunterbrechung aus.
2000 – 2010
2004: Die neuen Achsen MT-E 3060 und MS-E 3060 für den Baggerantriebsstrang gehen in Fertigung, sowie das Getriebe HL 250 mit dem dazugehörigen Drehwerksantrieb 250.
2005: Bei Baumaschinenachsen wird die Produktstruktur in Richtung eines Baukastensystems weiterentwickelt.
Mit dem EFFICIENCY PACKAGE kombiniert ZF ihre Kompetenz in der Getriebe-, Achsen- und Softwareentwicklung. Dadurch können die häufig gegensätzlichen Anforderungen nach mehr Komfort und Produktivität bei weniger Verbrauch und Verschleiß der Komponenten in Einklang gebracht werden.