ZF-Technik macht mobil
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Der Bedarf an Mobilität steigt weltweit, das belegen Statistiken: Die Deutschen legen pro Tag knapp 300 Mio. „Wege“ mit über drei Milliarden Personenkilometern zurück (letzte statistische Mobilitätserhebung 2002). 60 Prozent dieser Wege werden mit dem Auto zurückgelegt – und „nur“ gut 30 Prozent gelten dem Weg zur Arbeit oder zur Ausbildungsstätte. Doch die mittlere Reisegeschwindigkeit, betrachtet auf die Distanz „von Tür zu Tür“, ist mit dem Auto erstaunlich gering: Sie betrug schon im Jahr 2002 im Schnitt 30 km/h. Eine Gesellschaft bricht auf – und steht im Stau. Dabei fordern Umwelt- und Klimaschützer weniger statt mehr Mobilität von jedem Einzelnen.
Die Mobilitätsforschung fragt nach den Ursachen
Hier setzt die Mobilitätsforschung an. Sie hat zwei grundsätzliche Ausrichtungen: zum einen den sozialwissenschaftlichen Blick auf die – im wahrsten Sinne des Wortes – Beweggründe der Menschen. Zum anderen die interdisziplinäre Entwicklung von Verkehrsinnovationen, die auf eine intelligente Nutzung und eine umweltgerechte Auslastung von Ressourcen zielen. Die BMW Group beispielsweise unterhält in Berlin ein eigenständiges „Institut für Mobilitätsforschung“ (ifmo), das einen Schwerpunkt bei verkehrsträgerübergreifender Mobilitätsforschung hat – also keineswegs nur individuelle Mobilität mittels Pkw in den Fokus rückt. Das ifmo will Diskussionen anregen und sie vor allem mit Fakten untermauern. So auch bei den Ursachen von Mobilität.
Mehr Informationen unter http://www.ifmo.de
Mobilität bedeutet am gesellschaftlichen Leben teilhaben
Vor einigen Jahren machte die Information die Runde, dass mindestens 50 Prozent des Straßenverkehrs in Deutschland durch Freizeit- und Urlaubsaktivitäten bedingt sei. Das hörte sich ein wenig nach überflüssigen Fahrten ins Blaue an und wurde in Teilen der Presse auch so wiedergegeben. Eine Haushaltsbefragung in lokalem Rahmen zeigte aber: Mit einem Großteil dieser privaten Wege halten Menschen ihre sozialen Kontakte und Netzwerke aufrecht. Bekannte, Freunde und Verwandte werden besucht, Informationen ausgetauscht. Ein weiterer Teil wird für ehrenamtliche und politische Tätigkeiten sowie Vereinsaktivitäten auf regionaler Ebene aufgewendet, hinzukommen Pflege und Versorgung von Angehörigen. Anders formuliert: Das, was gesellschaftliches Leben und gesellschaftliche Verantwortung eigentlich ausmacht, baut zum großen Teil auf Mobilität auf. Das hat entsprechende soziale Folgewirkungen für die Zukunft, in der sich Mobilität allgemein verteuern wird, während Realeinkommen eher sinken.
Mehr Mobilität ermöglichen – ZF hilft mit
Ob Personenverkehr, der auch das gesellschaftliche Leben befördert, oder Güterverkehr, der die Wirtschaft wachsen lässt: Mobilität ist und bleibt weltweit wichtig. ZF als Zulieferkonzern für Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen arbeitet mit daran, die Mobilität zu erhalten – und sie mit moderner Antriebs- und Fahrwerktechnik noch sicherer, komfortabler, wirtschaftlicher und umweltverträglicher zu machen.


