Formula-Matrix-Dämpfer
Das Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer-Programm wurde entwickelt, um die individuellen Anforderungen an einen modernen Rennsportstoßdämpfer in Leistung und Variabilität zu erfüllen. Aus dem Baukasten läßt sich der für den zur Verfügung stehenden Bauraum passende Stoßdämpfer kombinieren.
Eine Vielzahl von verschiedenen Gelenkaugen- und Federtellersystemen und verschiedenen Positionierungsvarianten der außenliegenden Einstellventile ermöglichen einfache Handhabung und Flexibilität bei der Auswahl der passenden Fahrzeughauptfeder.
Sachs-Formula-Matrix, die Basis für professionellen, erfolgreichen Motorsport.
Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer-Standard
Der Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer weist ein patentiertes Konzept mit einem Doppelrohr-Design und zwei einstellbaren Ventilen an der Außenseite des Stoßdämpfers auf. Die Ventile, die Druck- und Zugdämpfung kontrollieren, arbeiten unabhängig voneinander. Sie steuern den Ölfluß, der durch das Ringvolumen (Kolbendurchmesser minus Kolbenstangendurchmesser) beschrieben wird, was in einem Innendruck während des Hubes resultiert. Beide Ventile sind in Zug- und Druckrichtung identisch und haben die gleiche Funktion. Die Dämpfkraft wird schnell aufgebaut und die Reibung von Kolben und Stangendichtung ist minimal. Das Ergebnis ist ein hervorragendes Leistungsverhältnis von hoher Dämpfkraft bei geringem Hub.
Der Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer ist dank seines außenliegenden Ventilsystems ein bedienungs- und wartungsfreundlicher Stoßdämpfer. Nur bei Kennfeldänderungen ist es notwendig, den kompletten Dämpfer zu zerlegen.
Der Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer wird in verschiedenen Rennserien eingesetzt - in Formel 3, Tourenwagen Serien, FIA GT und 24h Rennen Le Mans, bishin zu Indy Car und Formel.
Hier können Sie unseren Katalog downloaden: Formula Matrix Dämpfer
Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer-TRD
Der Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer TRD arbeitet mit einem herkömmlichen Dämpfungskolben, wobei die Kolbenstange jedoch durch das Zylinderrohr hindurch verläuft und so an beiden Seiten herausragt. Das bedeutet, dass das Volumen der Dämpfungsflüssigkeit in der Kammer konstant bleibt - es wird kein Öl durch den Hub der Kolbenstange verdrängt. Folglich muss die Kolbenstange in Einfederrichtung nicht gegen die Gasdruckbeaufschlagung der Flüssigkeit arbeiten.
In einem herkömmlichen Dämpfer verursacht die Gasvorspannung und der daraus resultierende Innendruck im Arbeitsraum ein erhöhtes Reibungsverhalten. Der entscheidende Faktor bei einem Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer TRD ist, dass er mit dem geringstmöglichen Gasdruck betrieben wird. Das bedeutet, ein geringer Innendruck im Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer TRD verbessert das Ansprech- und Reibungsverhalten. Somit bleibt die Reibung selbst bei großen Temperaturänderungen konstant. Ein minimaler Gasdruck bzw. Ausgleichsraum ist jedoch aus folgenden Gründen für das Dämpfersystem erforderlich: Um die Kavitation zu verhindern und um Änderungen des Ölvolumens durch Temperaturschwankungen zu kompensieren.
Der Kolben wird in einem Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer TRD durch den Gasdruck nicht vorgespannt, sodass keine sogenannte Losbrechkraft entsteht, den der Kolben in einem herkömmlichen Dämpfer zusätzlich überwinden muss. Desweiteren bietet der Sachs-Formula-Matrix-Dämpfer TRD den Vorteil, dass eine Erhöhung des Gasdrucks die Reaktionszeit des Ventilsystems nicht beeinflusst. Durch die Verwendung der Sachs-Through-Rod-Technologie entfällt die zusätzliche progressive Gasfeder, die wiederum bei Temperaturschwankungen von konventionellen Dämpfern einen negativen Einfluss auf die Aerodynamik des Rennfahrzeugs hat.
Hier können Sie unseren Katalog downloaden: Formula Matrix Dämpfer