Sicherheit und Komfort im Fahrerhaus
Weniger Nicken und Wanken
Die Mehrheit aller Verkehrsunfälle mit Nutzfahrzeugen ist auf Fahrfehler zurückzuführen. Gefragt ist also Technik, die die Fahrer entlastet und so die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.
Immer richtig gedämpft
Die variablen Dämpferssysteme CDC (Continuous Damping Control) und PDC (Pneumatic Damping Control) reduzieren die Aufbau- und Wankbewegung von Zugmaschine und Anhänger erheblich. Dadurch werden die Nick- und Wankbewegungen der Fahrerkabine auf ein Minimum reduziert und der Fahrkomfort deutlich gesteigert. Ein positiver Effekt zeigt sich vor allem bei Brems- und Anfahrmanövern. Das bringt deutliche Vorteile bei der Fahrstabilität und erhöht die Sicherheit für Fracht und Fahrer. Deutlicher Beleg ist der doppelte Spurwechsel eines Gliederzuges, dessen Zugmaschine einmal mit und einmal ohne CDC unterwegs ist. Zwar bewegt sich auch hier die Kabine beim Anfahren wie auch beim Bremsen, doch das Nachschwingen ist fast vollständig unterbunden. Bei den Schaltvorgängen ist kaum noch ein Nicken oder Wanken der Insassenkabine zu spüren. Die variable Dämpfung in Fahrwerk und Kabine stellt sich exakt auf die Schaltvorgänge der mit ihr vernetzten AS Tronic ein, da vor und nach der Schaltung die aus dem Abbau beziehungsweise Aufbau des Motormoments resultierenden Kabinenbewegungen mit CDC zielgerichtet bedämpft werden.
Schnellere Gangwechsel ohne Komfortverlust
Die mit CDC-Fahrwerk- und CDC-Kabinendämpfern mögliche starke Dämpfung der Nick- und Wankbewegungen beim Gangwechsel lässt noch eine weitere Anwendung zu: Man kann die Schaltstrategie mit der AS Tronic verändern. Nun kann ohne Komfortverlust der Motor-Momentenabbau oder -aufbau im Antriebsstrang schneller erfolgen. Somit kann früher in höhere Gänge gewechselt werden. Insbesondere am Berg wird damit überhaupt erst das Einlegen des nächsten Ganges möglich – mit positiven Auswirkungen auf Durchschnittsgeschwindigkeit und Verbrauch. Mittels Vernetzung von AS Tronic und CDC-Dämpfung können die Gangwechsel unter schwierigen Bedingungen zwischen 0,2 und 0,3 Sekunden schneller erfolgen. In Summe also höhere Wirtschaftlichkeit ohne Komfortverlust.
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Annika Dingler
Pressereferentin Nutzfahrzeuge
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