Baukastensystem für
Front-Quer-Automatgetriebe
mit 9 Gängen
Um individuelle Mobilität möglichst effizient zu gestalten, werden Antriebssysteme moderner Kraftfahrzeuge beständig weiterentwickelt. Bevor sich rein elektrische Antriebe in größerem Ausmaß durchsetzen, fällt dabei automatischen Getriebesystemen eine zentrale Rolle zu: Schon heute sind sie effizienter im Kraftstoffverbrauch als herkömmliche manuelle Getriebe und bieten noch Optimierungspotenzial. Das Ziel ist es, den Energieverbrauch des gesamten Antriebsstrangs weiter zu senken und gleichzeitig die Fahrleistungen und den Fahrkomfort zu steigern. Alle entwickelten Konzepte müssen sich dabei wirtschaftlich realisieren lassen.
Um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren sind grundsätzlich Getriebe mit höherer Spreizung und mit mehr Gängen – bei kleinen Gangsprüngen – sinnvoll. Während bei längs eingebauten Antriebssträngen bereits 7- und 8-Gang-Getriebe mit hohen Spreizungen am Markt sind, hat diese Entwicklung bei Fahrzeugen mit quer eingebautem Frontmotor noch nicht stattgefunden. Diese Antriebskonfiguration findet vor allem in der Kompakt- und Mittelklasse Anwendung – Segmenten mit engen Bauraumvorgaben und hoher Kostensensibilität seitens der Kunden. Weltweit gewinnen jedoch solche Fahrzeuge weiter Marktanteile, momentan wird in 75 Prozent aller Pkw der Motor quer zur Fahrtrichtung eingebaut.
Daher hat ZF es sich zur Aufgabe gemacht, für diese Einbauform ein automatisches Getriebesystem zu entwickeln, das bei vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand deutliche Kraftstoffeinsparungen ermöglicht.
Weitere Informationen
Ansprechpartner
Holger Kirsch
Pressereferent Pkw
Tel. +49 7541 77-2488
Fax. +49 7541 77-90 2488
E-mail:
holger.kirsch@zf.com
