FAQ
Ihre Fragen
Hier finden Sie eine Übersicht zu häufig gestellten Fragen und Antworten.
Fragen zum Konzern
Wer ist ZF?
ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 125 Standorten in 26 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt rund 61.000 Mitarbeiter, davon etwa 36.400 in Deutschland. Im Jahr 2008 erzielte ZF einen Umsatz von 12,5 Mrd. Euro. Auf der Weltrangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den 15 größten Unternehmen.
Welche Geschichte hat ZF?
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1915 als Zahnradfabrik GmbH – daher auch der Name ZF - zur Entwicklung und Produktion von Getrieben für Luftschiffe, Fahrzeuge und Motorboote. Als Gründer zeichneten die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, vertreten durch Alfred Colsman, sowie die Max Maag Zahnräderfabrik Zürich verantwortlich. Durch neue Produkte, Technologien, Akquisitionen und die Internationalisierung hat sich ZF kontinuierlich weiterentwickelt: zu einem der großen internationalen Automobilzulieferkonzerne, der heute unter dem Namen ZF Friedrichshafen AG, kurz ZF, firmiert.
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Wem gehört ZF?
Anteilseigner des Unternehmens sind mit 93,8 Prozent die Zeppelin-Stiftung, die von der Stadt Friedrichshafen verwaltet wird, sowie mit 6,2 Prozent die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, Lemförde.
Kann man ZF-Aktien kaufen?
Nein, das Unternehmen ist nicht an der Börse notiert. Aktionäre sind die Zeppelin- und die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung.
Wie ist ZF organisatorisch aufgestellt?
ZF ist ein dezentral organisiertes Unternehmen, dessen Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder operativ selbstständig und flexibel am Markt agieren. Strategisch und finanziell werden sie durch den Konzern gesteuert. Der Konzern ist in fünf produktorientierte Bereiche gegliedert: Pkw-Antriebstechnik in Saarbrücken, Pkw-Fahrwerktechnik in Lemförde, Nutzfahrzeug- & Sonder-Antriebstechnik in Friedrichshafen, Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme in Passau sowie Antriebs- und Fahrwerkkomponenten in Schweinfurt. Hinzu kommen die eigenständigen Geschäftsfelder Luftfahrt-Antriebstechnik, Marine-Antriebstechnik, Gummi-Metalltechnik, Elektronikkomponenten und ZF Services. Seit 1999 bildet die ZF Friedrichshafen AG gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH.
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Produziert ZF nur Getriebe?
Heute gehören Getriebe und Lenkungen sowie Fahrwerkkomponenten und komplette Achssysteme und -module zum Produktprogramm. In allen Kernprodukten hält der Konzern eine erste, zweite oder dritte Position im Weltmarkt. Der Anteil des Automobilgeschäfts des Konzerns liegt bei 86 Prozent des Gesamtumsatzes.
Wie bereitet sich ZF auf die Zukunft vor?
Um auch in Zukunft mit einem innovativen Produktspektrum auf allen Märkten präsent zu sein, investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung. Weltweit sind rund 4.600 Mitarbeiter an sechs Hauptentwicklungsstandorten in diesem Bereich tätig. Insgesamt lagen die Sachanlagen-Investitionen der ZF Friedrichshafen AG im Jahr 2008 bei 697 Millionen Euro und entsprachen somit rund fünf Prozent des Konzernumsatzes.
Mehr zur Forschung und Entwicklung bei ZF
Was bietet ZF ihren Kunden?
Bei ZF steht der Kundennutzen durch führende Technologie, Qualität und Service im Vordergrund und ist der Schlüssel zur Stärkung der internationalen Marktposition. Der Kunde profitiert neben der Kompetenz für Komponenten vom System-Know-how des Konzerns. Die Innovationen in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sorgen für mehr Fahrdynamik, Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit sowie für weniger Verbrauch und Emissionen in den Fahrzeugen der Kunden: zu Land, zu Wasser und in der Luft.
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Welche Werte vertritt ZF?
Unternehmerische Verantwortung geht über die Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs und der Arbeitsplätze hinaus. Für ZF ist es selbstverständlich, Verantwortung für gesellschaftliche Aufgaben, für den Schutz der Umwelt und im Rahmen zahlreicher nationaler und internationaler Hilfsprojekte zu übernehmen. ZF ist ein aktiver Teil der Gesellschaft und steht im Dialog mit der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern. Das Unternehmen fördert die Mitarbeiter in Bezug auf Qualifikation, Leistung, Einsatzbereitschaft und Mobilität.
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Fragen zur Karriere bei ZF
Welche Einstiegsmöglichkeiten bietet ZF?
Während des Studiums:
- Ferienarbeit
- Werkstudententätigkeit
- Praktika im In- und Ausland
- Abschlussarbeiten (Diplom, Bachelor, Master)
Nach dem Studium:
- Direkteinstieg
- Internationales Traineeprogramm
Absolventen welcher Fachrichtungen werden von ZF besonders gesucht?
Studenten aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Ingenieurwesen oder Wirtschaftsingenieurwesen, mit den Schwerpunkten Verfahrenstechnik, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Fahrzeugtechnik, Fertigungstechnik, Umwelttechnik, Logistik und Berechnung. Außerdem aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Betriebs- oder Volkswirtschaft und aus den Bereichen Informatik oder Wirtschaftsinformatik und Physikalische Technik.
Wie sieht das internationale Traineeprogramm bei ZF aus?
Das Traineeprogramm hat eine Dauer von 15 Monaten und ist in vier einzelne Projekte verschiedener Funktionsbereiche eingeteilt. Mindestens ein Projekt findet im Ausland statt. Jedes Jahr im Oktober starten zwischen 10 und 15 Trainees. Das Bewerbungsverfahren beginnt immer im Frühjahr. Eine Bewerbung ist nur online möglich.
Häufig gestellte Fragen zum Traineeprogramm
Wie lange sollte ein Praktikum dauern?
- Technischer Bereich: min. 5 Monate
- Kaufmännischer Bereich: min. 3 Monate
- Praktikum im Ausland: min. 3 Monate










