Jahresrückblick
Zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001
Nachhaltiger Schutz der Umwelt
Umweltschutz betrifft alle Standorte und Mitarbeiter bei ZF. Die Umweltschutzpolitik des Unternehmens ist in alle Organisationseinheiten und Prozesse integriert. Alle Produktionswerke befinden sich auf einem hohen technischen Niveau zum Schutz der Umwelt. 2010 waren 107 Produktionsgesellschaften und Organisationseinheiten weltweit nach dem internationalen Standard ISO 14001 durch die Gutachterorganisation DNV zertifiziert. Mit der externen gutachterlichen Prüfung nach dem sogenannten Multisiteverfahren wurde die Compliance der einzelnen Standorte nachgewiesen.
In allen Werken wurden Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen im Umweltschutz qualifiziert. Zur Förderung des Umweltbewusstseins wurde der ZF-Umweltpreis 2010 zum 15. Mal ausgeschrieben. Der Preis für besondere Leistungen im Umweltschutz konnte erstmals an einen Standort in China vergeben werden.
Die bestehende Umweltschutzorganisation wurde mit der Arbeitssicherheit und der Unternehmenssicherheit zusammengeführt, um die Synergien der einzelnen Themen nutzen zu können. Die Umsetzung in den Divisionen und Standorten erfolgt 2011. An den ZF-Standorten wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes umgesetzt. Dabei lagen die wesentlichen Schwerpunkte auf den Themen Abwasserbehandlung und Energieeinsparung bzw. Emissionsminderung. Bei der Umsetzung des europäischen Chemikalienrechts REACH bildeten 2010 verschiedene Substitutionsaktivitäten zu angekündigten Stoffverboten einen Handlungsschwerpunkt.
Im Fokus standen hier insbesondere verschiedene Weichmacher in Gummi- und Kunststoffprodukten. Zur Einrichtung eines weltweiten Gefahrstoffmanagements startete ein Projekt. Bei Bauvorhaben wurden an fünf Standorten Altlastensanierungsprojekte durchgeführt. Im Rahmen von Vorhaben der Unternehmensentwicklung wurden bei acht Projekten das Umweltrisiko sowie Risiken aus der Arbeitssicherheit durch eine Umwelt-Due-Diligence abgeschätzt, so auch im Falle einer übernommenen Aluminium-Druckguss-Gesellschaft in Frankreich. Insgesamt wurden an den in- und ausländischen Standorten 11 Millionen Euro für neue Umweltschutzeinrichtungen und 34 Mio. Euro für den Betrieb und Unterhalt aufgewendet.